Welche akkorde für diese Grundtöne

von yoda123, 03.09.16.

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  1. yoda123

    yoda123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.16   #1
    Hi welche Tonart ist das in der diese Basstöne vorkommen? E,Gb, Ab, A, Bb, Db,D. Ist das ne Jazz tonart? Wie würden die Stufenakorde aussehen?
     
  2. hmmueller

    hmmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.16   #2
    Ich hab sie einmal sauber notiert - zuerst, links, mit e als Basston, so wie Du die Liste begonnen hast; rechts dann aber so, dass die Dominante die reine Quint ist und der Hiatus zum Leitton führt - was mir "normaler" vorkommt (dann hätte aber das Stück, an dem Du die Basstöne rausgehört hast, wohl auf der II begonnen ...):
    [​IMG]
    Die Tonleiter rechts ist fast die harmonische Dur, wär da nicht das gis ... ihren offiziellen Namen kenne ich nicht. Die Akkorde man sich da leicht rausschreiben.

    // Edit: ... wobei: Wenn das die Basstöne sind, folgt daraus eigentlich noch lang nicht, dass die Tonleiter so geht - denn es können natürlich einzelne Töne der Tonleiter als Basstöne fehlen, andererseits aber alteriert als Basstöne verwendet worden sein. Z.B. könnte das eine ganz normale A-Dur-Tonleiter sein, wo nur im Bass manchmal eine tief-alterierte II gespielt wird - hier ein Beispielstückchen:

    [​IMG]

    Ohne dass wir das ganze Stück hören, aus dem Du die Basstöne hast, können wir also weder Tonleiter noch Akkorde rausfinden ...

    H.M.
     
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  3. yoda123

    yoda123 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.16   #3
    K verstehe. Habe dieses Stück nur in einem anderen Thread schon gepostet, nur da konnte mir auch nicht wirklich weiter geholfen werden....nja es handelt sich um dies hier ab 31:55 (für manche anfangs eine sehr langweilige zu lange 1 ; 5 Kadenz.....für mich sehr chillig :) ).... Das Problem ist, dass ich keine logische Ableitung vom ersten zum zweiten Part finde. Ist es ein Tonartwechsel???...wenn ja welche... wenn es nur eine alteration (einführung von jazz tönen (tonart) oder wat auch immer ist) . Kenne mich in diese Richtung überhauprt nicht aus und brauche eine musiktheoretische begründung für diesen wechsel (und nicht einfah ..ja das sind halt 4 klänge..schon klar , dass im jazz theoretisch alles 7er dur gespielt werden dürfen) der Kadenzen des ersten und den Wechsel des zweiten Parts. Würde mich über weitere Post sehr freuen. mfg Yoda
     
  4. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.09.16   #4
    Darf ich fragen, was Dir an der Analyse im ursprünglichen Thread nicht gefallen hat, dass Du mit dem ganzen hier wieder von vorne anfängst ?

    Thomas
     
  5. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.16   #5
    OK, ... das magst Du mir nicht sagen.

    Auch gut. Aber auf diese Art wird eine (weitere) Hilfe für Dich schwierig ...

    LG
    Thomas
     
  6. EgoMe

    EgoMe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #6
    Hallo hmmueller,
    du dürftest dich beim Transponieren da ab dem g# etwas verirrt haben...
    Die Töne auf C wären ganz einfach: C D E F Gb A Bb, und dies könnte einen dom7b5 umschreiben, die Tonleiter dazu wird (jazz)bezeichnet als "Mixolydian b5/Oriental" oder auch "Ionian b5 b7".
    EgoMe
     
  7. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.16   #7
    Vielleicht ist der Hinweis hilfreich, daß sich der TE geirrt und meinen Tippfehler aus dem ursprünglichen Thread übernommen hat, und daß es B und nicht Bb heißen sollte.
    Somit ist es einfach eine A-Dur-Tonleiter (Enharmonik !).
    Eine Erkenntnis, die dem TE aus irgendeinem Grund aber nicht gefällt.

    LG
    Thomas
     
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  8. EgoMe

    EgoMe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #8
    danke Thomas,

    ... naaa daaannnn! sorry, kannte den ursprünglichen Thread nicht, bin nur mehr Gelegenheits-Hingucker! Damit hat sich wohl über einige Irrtümer hinweg aus einer simplen Dur- eine gänzlich unbekannte Tonleiter sowohl mit Ab und A, als auch mit Db und D (siehe TE) entwickelt...

    lg
     
  9. yoda123

    yoda123 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #9
    Hallo, danke für Antworten erst einmal. Ja Der Schreibfehler war sehr irritierend :D, es maht wenig Sinn Akkordfolgen zu lesen ohne eine Tonart dazu zu bekommen. Durch die Chromatik hat es das ganze verwirrender gemacht.
     
  10. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.16   #10
    Ist dann hiermit Deine Frage beantwortet ?

    Thomas
     
  11. yoda123

    yoda123 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.16   #11
    Hmmja ein kleiner Tipp für ne Seite oder n´cooles Lehrbuch was sich mit Jazz Harmoniken und Chromatik beschäftigt vllt. aber ansonsten ist alles geklärt :D
     
  12. chaos.klaus

    chaos.klaus Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.09.16   #12
    Mal abgesehen vom Tippfehler gibt es hier noch einer ganz andere falsche Vorstellung.

    Weiner Sagt dass die Grundtöne der Akkorde eines Stückes alle Leitereigen sind. Also wenn das Stück in A-Dur steht, können natürlich auch Akkorde mit den Grundtönen Bb C D#/Eb F oder G vorkommen ohne dass sich die Tonart ändert.

    Einfach nur Töne zusammenzählen funktioniert bei harmonisch einfach gestickten Stücken, reicht aber im Normalfall nicht aus!



    Außerdem ... Es gibt keine "Jazz-Tonarten" ... Es gibt auch keine harmonischen "Sonderrechte" für Jazzkomponisten. Kann doch jeder machen was er will. Es gibt kein heiliges Buch in dem geschrieben steht dass man Musik nur so oder so machen dürfe. ;)
     
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