Welche Kombination von Engl Vor- und Endstufe kommen dem Savage 120 am nächsten?

von Bass-Dee, 31.08.10.

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  1. Bass-Dee

    Bass-Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #1
    Hallo,

    da mein Engl Savage im Moment zu Wartung bei Engl ist und ich eh ein Effekt-Rack habe, bin ich auf die Idee gekommen alles in ein Rack zu packen und den Savage eventl. zu verkaufen.

    Meine Frage ist jetzt, welche Kombination aus Vorstufe und Endstufe von Engl kommt dem Savage in Sound und Variabilität (Kanäle, Midi, Features) am nächsten?

    Greetz
     
  2. jaeger28

    jaeger28 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #2
    In meiner Erfahrung klingen Stereo-Endstufen nie wie amps, es sei denn Du holst Dir eine Rivera TBR oder eine der riesigen VHT Classic, die alle nur noch gebraucht erhältlich sind. Die Transformer in diesen Endstufen sind ähnlich wie bei einem Amp Head dimensioniert, und klingen daher authentisch.

    Ich hatte mal ne VHT2502, und obwohl als eine der besten Röhrenendstufen gehypet, klang sie klein und dünn gegen meinen Bogner Shiva head.
     
  3. Lasse Lammert

    Lasse Lammert HCA Amps und Aufnahmetechnik HCA

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    Erstellt: 01.09.10   #3
    Die einzigen Endstufen, die ich je mochte (und gar liebte) waren die VHT 2150, VHT Classic, Mesa Simul 295.
    alle anderen (auch die neueren Varianten der oben genannten Modelle) haben mich nie überzeugt.
    Ich hatte 3 oder 4 Engl Endstufen (aus dem gleichen Grund warum du sie dir holen willst, nur dass ich den Sound von Blackmore und Straight in einem wollte), und muss sagen, dass alle diese Engl Poweramps nicht wirklich dolle waren
     
  4. tylerhb

    tylerhb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.10   #4
    Das ist alles sehr sehr subjektiv und muss selbst ausgetestet werden. Ich nutze momentan zu 90% einen Marshall JVM410H als Vorstufe und die Endstufe von einem ENGL 860 Rackhead. Der Rackhead 860 soll ja angeblich die Vorlage für den Blackmore gewesen sein. Jedenfalls finde ich, dass die 2x50 Watt EL84 Endstufe einen sehr speziellen Klang hat, der mir persönlich zu 100% gefällt und ich bei keinem anderen Amp bislang gefunden hab. Nicht so penetrant und auch luftiger als eine typische Marshall EL34 Endstufe, aber auch cremiger als ein typischer 6L6 Sound. Die einzige ENGL Endstufe mit EL84 Röhren ist die alte 830/50. Ist wahrscheinlich fast so selten wie der 860 Rackhead an sich, aber vielleicht mal nen Test wert.
     
  5. [E]vil

    [E]vil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.10   #5
    so viele vorstufen gibts ja im aktuellen engl sortiment nicht und wenn du auf die variablität des savage wert legst bleibt eigentlich nur die 570 wobei die noch ne ganze menge mehr kann. ob sie dir klanglich nah genug an den savage ran kommt (ist ja quasi die vorstufe vom nachfolger vom savage se) musst du ausprobieren, unglaublich flexibel ist das teil auf jeden fall.
     
  6. retrohorst

    retrohorst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #6
    Hallo,

    zu der Zeit als der Savage entwickelt wurde, war im Racksegment von Engl der Tubepreamp E520 aktuell. Der Preamp hat drei Kanäle mit separaten EQs, wobei Rythm und Lead Kanal sich eine Sektion teilen. Ansonsten gibts diverse Boostmöglichkeiten und MIDI (nicht in allen Modellen). Den Preamp gibts gebraucht zwischen 200-300 Euro.
    Ich hab vor ca. 10 Jahren mal das alte Rackhead gespielt, bei dem die Vorstufe ähnlich dem E620 Preamp war. Ich war sehr zu frieden mit dem durchsetzungfähigen Sound. Das Rackhead hatte allerdings EL84 in der Endstufe, was soundmäßig mit den 6550 des Savage nicht viel gemeinsam hat.
    Bei der Endstufe solltest du m. M. nach zur großen 850 Endstufe greifen (2x100), um ein annähernd großen Headroom wie der Savage zu haben.
     
  7. Messdiener

    Messdiener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.10   #7
    Ich habe gerade mal den Savage 120 verglichen mit dem Rackzeugs Engl 840 + E530 Preamp sowie E840+E620 Preamp.
    Alles über eine passende Engl vintage Box , allerdings bei den Racksachen jeweils nur einen kanal angemacht (um mono mit mono vergleichen zu können).

    Zum 620 kann ich sagen, dass der für mich überhaupt nicht nach Savage klingt. Ich mag den Sound und ziehe ihn dem 530 auch vor, aber einen Savage-mäßigen Sound habe ich damit nicht hinbekommen.

    Mein Eindruck mit dem 530 ist, dass er im lead boost schon sehr änhlich zum Lead Kanal des Savage klingt. Natürlich kann ich beim 530 nicht zwischen Rough und smooth umschalten, hatte das daher deaktiviert. Die Contour-Regelung arbeitet auch ähnlich wie im Savage.

    Im Cleanbetrieb kommt man auch mit etwas EQ in Richtung Savage. Ich mußte aber beim Savage ziemlich mit den Gain Reglern spielen.


    Fazit: Crunch kann der Savage m Mng nach besser. Bzw er ist da vielseitiger. da hab ich mit dem 530 nichts ähnliches hinbekommen. Der 530 klingt dafür im bandgefüge besser. Irgendwie definierter. Beim Savage muß man teilweise schon aufpassen, dass die Bässe nicht so wummern. Ich komme auf jeden Fall mit den Rackteilen besser zurecht und würde sie dem Savage vorziehen. Ich würde aber sagen, dass der Savage vielseitiger ist, als der 530, d.h. es gibt Savage-Sounds, die man mit dem 530 nicht so ohne weiteres hinbekommt.
     
  8. elmwood_3100

    elmwood_3100 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.10   #8
    Schreib das doch mal in diesem Thread -> https://www.musiker-board.de/racks-midi-e-git/401362-fryette-g2902-vs-g2502.html

    (aber nur wenn du mutig bist ;))
     
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