Welche soll ich behalten, Fender Player Plus HSS oder PRS SE Custom 24

seysa
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Hallo zusammen,

bitte erstmal meinen Titel sacken lassen und weg vom Gedanken Äpfel mit Birnen kommen, danke vorab dafür.
Vorab, ich stehe sowohl auf den Fender Strat als auch auf den PRS/Gibson Sound.
In einem anderen Thread hatte ich bereits meine Verzweiflung ausgedrückt und nach einer Klampfe gesucht und mich letztendlich für eine Fender Player Plus HSS entschieden.
Nun schwirrte mir im Kopf die ganze Zeit noch die PRS SE Custom 24 herum, obwohl ich die auch schon im Musikgeschäft getestet hatte, allerdings waren meiner Meinung nach die Saiten dort schon runtergespielt.,
was sich nicht gut anfühlte, der Verkäufer dort bestreitete das aber. Ich konnte es also nicht lassen und habe die PRS doch noch bestellt und zwar genau die Farbe die ich auch wollte, bevor mein Rückgaberecht von 30 Tagen bei der Fender verfliegt, es war ein fataler Fehler
und ich hatte recht, die fühlt sich deutlich anders an als die im Geschäft.

Die Fender Player Plus HSS gefällt mir wirklich schon sehr und leider die PRS auch. Ich habe selten zwei so gute Gitarren mit so toller Bespielbarkeit in der Hand gehabt, auch noch wertigere waren natürlich dabei, aber da sieht man mal,
dass es nicht immer auf den Preis ankommt. Die Fender könnte etwas leichter sein für meinen Geschmack, da finde ich die PRS deutlich angenehmer und von der Bespielbarkeit würde ich 10% Punkte der PRS mehr geben, es ist einfach unglaublich
dieses Spielgefühl auf der Gitarre und ich dachte immer, die Leute in den Foren übertreiben wenn sie dieses Gefühlt beschrieben haben. Allerdings bekommt die Fender von mir 10% Punkte mehr beim Klang, einfach weil sie eine Strat ist. Zu der PRS Verteidigung
muss ich allerdings sagen, dass mein Sound Setup auf eine Strat abgestimmt ist und ich aktuell leider wenig Zeit habe/hatte, um daran zu arbeiten (Job, zwei Kinder Hund etc....)

Nun weiß ich vielleicht, dass ihr mir keine Lösung dafür bieten könnt, aber dennoch mache ich diesen verzweifelten Thread auf, um einfach nur Eure Meinungen zu hören und wie ihr in Eurem Hobby mit solchen Situationen umgeht.
Finanziell könnte ich auch beide behalten, möchte es aber nicht, da ich nicht mehr wie früher jedes Wochenende auf Gigs bin, viel mehr möchte ich einfach nur einen Daily Driver.

Musikalische Grüße!
 
Grund: Bezug via Hyperlink hergestellt
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GothicLars
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Wenn sie Dir beide gefallen, behalte dann doch einfach beide.
Manchmal kann die Lösung so einfach und naheliegend sein... :)
 
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Wenn sie Dir beide gefallen, behalte dann doch einfach beide.
Manchmal kann die Lösung so einfach und naheliegend sein... :)

Wie ich geschrieben habe, ich möchte tatsächlich nur einen Daily Driver :)
 
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Ich wäre auch dafür, beide zu behalten. Die Chancen stehen ansonsten gut, dass Du die Rückgabe der einen bereuen wirst. Ich stehe auch nicht mehr auf der Bühne und brauche keine Ersatzgitarre, wenn man es genau nimmt. Andererseits hat jede ihre eigenen Vorzüge. zuletzt habe ich mir auch eine Fender Player Plus (SSS, weil ich sonst ausschließlich HH besitze) gegönnt und muss sagen, sie gefällt mir ausgesprochen gut, hat eine wunderbare Klangpalette und - für mich - war die Inflation ausschlaggebend. Ich hatte eben den Betrag rumliegen und wollte nicht zuschauen müssen, wie meine Musikkasse einfach wegschmilzt. Aus Gründen des Werterhaltes habe ich zur Fender gegriffen und keine Schecter o.ä. Strat genommen.

Und auch wenn Du nicht mehr auf der Bühne stehst, es ist die Natur des Hobbits, dass man sich darin und damit auch kleine oder größere Freuden macht, um dem Alltagsstress zu entkommen.
 
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Lum
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Bei solchen Entscheidungen würde ich die behalten, die man schwerer wieder anschaffen kann (sollte man den Verkauf bereuen).
 
Dr Dulle
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Ja behalte einfach beide. Das einzige Problem ist das du keine eigene Entscheidung triffst...... Wie haben wir früher nur ohne Internet überlebt ......:biggrinB:
 
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seysa
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Bei solchen Entscheidungen würde ich die behalten, die man schwerer wieder anschaffen kann (sollte man den Verkauf bereuen).

Auch ein guter Aspekt, jedenfalls gibt es da bei beiden keine Herausforderung.
 
thorwin
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Ich kenne das Problem und hab mich in ähnlicher Konstellation (SE Standard 24-08 statt Custom 24 und Warmoth statt Fender Strat) letztlich entschieden, beide zu behalten. War definitiv die richtige Idee :D
 
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René2097
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Hallo,

beide Gitarren sind recht felxibel und decken einen großen Bereich an Klang ab obwohl ihr Grundcharakter verschieden ist. Ich würde Sie von daher als recht gleichwertig ansehen. Ich meine aber herauslesen zu können, dass dir die PRS deutlich besser in der Hand liegt. Für mich persönlich wäre das das Merkmal woran ich meine Entscheidung festmachen würde.

René
 
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Ich danke euch schonmal sehr, dass ihr diesen Thread nicht abschmettert und sagt, dass man es nicht vergleichen kann, in einem Forum weiß ich das wirklich sehr zu schätzen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Hallo,

beide Gitarren sind recht felxibel und decken einen großen Bereich an Klang ab obwohl ihr Grundcharakter verschieden ist. Ich würde Sie von daher als recht gleichwertig ansehen. Ich meine aber herauslesen zu können, dass dir die PRS deutlich besser in der Hand liegt. Für mich persönlich wäre das das Merkmal woran ich meine Entscheidung festmachen würde.

René

Du hast richtig gelesen, würde dem PRS 10% mehr geben was Handling angeht und klanglich eben 10% mehr der Strat, ohne den Sound an die PRS angepasst zu haben (Boss KATANA MKII)
 
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Die beiden Gitarren unterscheinden sich IMO besonders in einem Punkt:
24 Bünder bei der PRS vs. 22 Bünder bei der Strat.

Das hat wieder jeweils sowohl Vor-, als auch Nachteile:
  • 24 Bünde liefern schon mehr Tonumfang
  • die 24 Bünde rücken aber auch den Hals PU in Richtung Brücke, wodurch der Hals PU anderes klingt und das wird oft auch als weniger attraktiver Klang gesehen.
Wenn das ganze also so eine "Münzwurfentscheidung" ist, kann man sich darüber Gedanken machen, ob 24 Bünde ein Gewinn sind, oder eher egal/bzw. ein (unnötigen?) Kompromis beim Sound erfordern.

Ansonsten, "10% Plus bei Bespielbarkeit", ist für mich irgendwie kein "Argument". Woran machen sich genau die 10% fest. Entweder die PRS ist klar besser einstellbar was Saitenlage & Co angeht oder eben nicht. Wenn letzteres der Fall ist, muss die Strat zurück, denn dann sind dort die Bünde oder der Hals einfach schlecht(er) gemacht.
Alles andere - wie die der Hals sich anfühlt, der Korpus sich anschmigt,... ist IMO sehr viel Gewohnheitssache.
Beim Gewicht gibt es -zumindest für mich- auch nur "zu schwer" oder "geht". Alles was weit über 4 kg geht, wird mir buchstäblich "lästig", aber ob eine Gitarre nun 3,5 oder 3,8 kg wiegt... :nix: .

Man liest es vielleicht zwischen den Zeilen heraus, aber ich tendiere hier zur Strat.
(...ein weiteren Gedanken will ich dabei nicht verschweigen. PRS baut echte Schmuckstücke, aber es ist wie mit Epiphone und Gibson... eine SE ist "Einstiegsdroge" und die Gefahr, immer doch zu Core Modellen zu schielen ist groß.
Es ist zugegeben etwas irrational, aber diese Gefahr/Tendenz sehe ich bei Mexico vs. Amerika Strats nicht so, weil die Modelle auch objektiv sich sehr viel ähnlicher sind, als PRS SE und PRS Core.
Wer da völlig frei von diesem Marken/Image Denken ist, hat mit den SE Modellen natürlich eine starke Alternative!)
 
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Ich würde die Strat zurück geben und mir bei passender Gelegenheit eine mit 3 Single Coil Pickups zulegen.
 
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Das klingt nach ner guten Idee finde ich.
 
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FFM
"Fender Player Plus HSS oder PRS SE Custom 24"

Habe die PRS und allerdings ne Fender Tele AMII. Dailey user ist ganz klar die PRS.
 
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seysa
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...24 Bünder bei der PRS vs. 22 Bünder bei der Strat.
Das hat wieder jeweils sowohl Vor-, als auch Nachteile:...

Ansonsten, "10% Plus bei Bespielbarkeit", ist für mich irgendwie kein "Argument". Woran machen sich genau die 10% fest...


Die 24 Bünde stören mich erstmal nicht und ich habe bisher nur den Unterschied bei den Pick ups gehört, so dachte ich zumindest, kann natürlich auch an der Bauweise liegen. Die Halsposition ist schon sehr Basslastig, aber ich denke da kann man noch einiges an Sound rausholen.


Bei der Bespielbarkeit gefällt mir der etwas schmalere Halsrücken bei der PRS und das flachere Griffbrett und etwas mehr sustain hat die PRS auch, aber nur etwas.
Das Gewicht ist schon eine deutlicher Unterschied finde ich, auch wenn es nur 500 gr ist, es fühlt sich nach mehr an. Ob Ahorn oder Palisander Griffbrett ist mir glaube ich egal.

Bei der Fender habe ich das Gefühl einen soliden Geländewagen in der Hand zu halten und bei der PRS einen flitzigen Sportwagen und beides fühlt sich gut an.

Ach ja, optisch gewinnt ganz klar die PRS
 
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Revolver
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Mit genau dieser Entscheidung schlage ich mich jetzt seit eineinhalb Jahren herum... das ist wirklich schwer!

Beide Gitarren haben Vor- und Nachteile, das Gewicht und die breitere Sound Palette lassen mich zur PRS SE Custom 24 neigen. Allerdings gehen trotz der besseren Spielbarkeit der Custom manche Sachen mit meiner (Mexico) Strat viel besser: Volume Swells, Trem beim Spielen in der Hand behalten (like Jeff Beck ;)) - und die Single Coil Sounds!!!
Ich habe einen JB Junior am Steg und meine Strat kann gut rocken, aber für das härtere Zeug gefällt mir die Custom besser. Und 24 Bünde finde ich gut - dass der Hals Pickup dafür dünner klingt ist mir wurscht. Ist immer noch schön warm. Die Split Sounds kommen allerdings nie im Leben auch nur in die Nähe der Single Coils, die sind bestenfalls bei total verzerrten Sounds als reduzierte Gain Stufe zu gebrauchen.

Ich denke, es kommt auch auf die Musik an, die du spielen willst. Bei viel Clean wäre ich eindeutig bei der Strat. Mein Rat ist aber - irgendwie muss man sich ja entscheiden - die Custom 24
 
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kingbritt
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FFM
Bei der Fender habe ich das Gefühl einen soliden Geländewagen in der Hand zu halten und bei der PRS einen flitzigen Sportwagen und beides fühlt sich gut an.

. . . so isses. Und die 24 Bünde bringen eigentlich nur Vorteile fürs Solospiel. Die PRS ist auch nicht so ermüdend zu spielen, da leichter zu greifen. Sustain der PRS ist schon extrem gut.
 
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Mister Spock
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Eins ist klar, man muss eine Tür zuschlagen, um durch die andere durchzugehen. Man kann sich nicht alle Optionen offenhalten. Es geht darum, die Optionen zu finden, die weniger weh tun, wenn man drauf verzichtet.
... dass mein Sound Setup auf eine Strat abgestimmt ist und ich aktuell leider wenig Zeit habe/hatte, um daran zu arbeiten
Das wäre ein Argument, das für die Strat spricht. Du hast wenig Zeit, dein Setup auf eine andere Gitarre zu optimieren.

Verwendest du das Vibrato? Ist es bei beiden Gitarren stimmstabil? Wenn nicht, wäre das ein Nachteil.

Ich gehe mal davon aus, dass die Bridge-Pickups in beiden Gitarren einen ordentlichen und charakteristischen Job machen. Was ist mit den Hals-Pickups? Welcher gefällt dir besser?

24 Bünde sind ein Vorteil, wenn man sie benutzt (nicht jeder soliert so hoch) und wenn sie gut zu erreichen sind. Mit ner Strat machen (meiner Erfahrung nach) die ganz hohen Lagen nicht so viel Spaß.

Wenn ich auf beiden Gitarren für meine Maßstäbe gut spielen könnte, wäre "10 Prozent bessere Bespielbarkeit" kein schlagendes Argument für mich. Optik ebenfalls nicht. Ich würde drauf achten, was eine der Gitarren kann und die andere definitiv nicht so gut, und wie wichtig das für mich ist.
 
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Joachim1603
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Mainhatten
...also ich würde beide behalten und Hund und Kinder abgeben. ;)
 
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AchimK
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Finanziell könnte ich auch beide behalten,
dann behalt sie doch. Ich habe mich schon geärgert, weil ich Sachen verkauft hab, von denen ich dachte ich brauch sie nicht/nie mehr...
Und hab sie dann später nochmal gekauft !
 
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