Welcher Hype entpuppte sich denn bei euch als Reinfall ?

Diamond Guitars, gibts ab 222 Euro, Hype nope, interessieren niemanden außer mir, hab mittlerweile 4.
 
WGS Speaker.

Ich habe von denen fünf verschiedene Speaker in unterschiedlichsten Kombinationen getestet. Anfangs war ich sehr begeistert, merkte aber mit der Zeit, dass sie doch nicht meinen Geschmack treffen. Dank des Hypes hier im Forum konnte ich sie wieder gut verkaufen.

Mittlerweile bin ich wieder bei Celestion gelandet und bin sehr zufrieden.
 
Naja da gibts schon n paar Youtuber welche die HB sehr hochloben, wie wenn die mit höherpreisigen Gitarren mithalten könnten. Drum hab ich auch gleich mal 2 bestellt. Beide klangen so dermaßen schlecht wie ich es noch nie gehört habe und eine davon war unspielbar da hochgebogene Bundstäbchen. Muss man halt vermutlich Glück haben. Es gibt aber auch sehr gute Gitarren aus Korea schon für unter 300 Euro. Das sollte man sich dann auch als Nichtgroßkopferter leisten können.

Ich MUSS da nochmal (... Menschheit vernichten!!!), sorry, nein, aber intervenieren. Die HB's sind alles andere als gute oder gar perfekte Instrumente. Sie werden langsam besser, aber der Preis limitiert nunmal die Qualität.

Aber:
1. Machen sie, so wie sie sind, eine große Menge an "Laien"-Gitarristen glücklich, ohne ihnen ein Loch in die Haushaltskasse zu fressen, und
2. werden für "ernsthafte" Gitarristen echt Spitzenteile daraus (weil/wenn die Basis stimmt), wenn man sie pimpt, upgraded, optimiert und einstellt und, und, und.

Manche Leute scheinen nicht zu verstehen, das es da eine einfache, wirtschaftliche Rechnung gibt, die da lautet:
3-4 maximal optimierte HB's = eine gute Original-Gibson/Fender. Und wenn ich diese Wahl habe, dann freue ich mich eben darüber, dass ich jeden Tag, für dasselbe Geld, zu 3-4 verschiedenen, guten Gitarren, statt nur zu einer "Marken"-Gitarre greifen kann.
 
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Naja, is Ansichtssache ne.
Der HP42 hat auch eine HB extrem optimiert, aber dann biste in Preisregionen von einer teuren professionellen Gitarre. Also ich hab lieber eine gute Paula von irgend nem Markenhersteller wie 4 optimierte Chinaböller.
Und Tonabnehmer, Mechaniken und abrichten oder Neubundieren kriegste auch nich umsonst.
Was man aber für 400-500 Euro kriegen kann zeigen Diamond Guitars. Ne Korea Gitarre mit Grovers und original Duncans. Ohne Duncans gehts weit früher los und da muste dann nichts pimpen, die Dinger werden bei World Music.... bebaut. Und da biste dann mit einer gepimpten HB auch in diesen Preisregionen. Aber is ja gut dass es so viele verschiedene Möglichkeiten und Gitarren gibt, da is ja für jeden was dabei.
 
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Und Tonabnehmer, Mechaniken und abrichten oder Neubundieren kriegste auch nich umsonst.
Deswegen ist HB imho auch was für Fortgeschrittene, die keinerlei Berührungsängste in Punkto Modifikation haben.
Bei den qualitativen Ausreissern, die ich schon erleben mußte, kann eine HB für den Anfänger schon zur Herausforderung werden.
Von daher sehe ich den vermeintlichen HB-Hype auch zwiespältig, allein schon aufgrund sehr gemischter eigener Erfahrungen.
 
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Juup, wenn man Zeit und Lust hat kann man das ja alles machen, selbst einigermaßen Abrichten is ja dank Youtube nich sooo schwierig. Aber ich hab nich wirklich Zeit und Lust da ewig rum zu spielen und sämtliche Tonabnehmer durch zu probieren. Früher hab ich das alles gern gemacht, aber auch gern mal festgestellt dass wenn mir der ursprüngliche Sound einer Gitarre nicht gefällt, dass ich damit nie glücklich geworden bin nach all der pimperei. So gehts mir aber auch mit teuren Profigitarren. Im Moment bin ich der Meinung dass ne Klampfe sich geil bespielen lassen muss und geil klingen muss, ansonsten schick ich sie weiter und fertig. A bisserl Feintuning kann man dann mit nem guten Instrument immer noch betreiben. Im Moment hab ich nur Instrumente rumhängen wo ich nie was ändern würde.
 
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Hi,

Hype gibts ja nicht nur bei Neuware. Auch wenn ich jetzt vielleicht für lautes Aufstöhnen bei den Vintage-MIJ-Fans sorgen werde: ich hatte noch keine einzige "Lawsuit"-Ibanez in der Hand, ob Gibson oder Fender-mäßig, die der aufgebauten Erwartungshaltung entsprochen hätte.

Ich besitze selbst eine Ibanez-Strat der vorletzten Serie. Der Korpus besteht aus multiplen Mahagoni(oder sowas ähnliches...)-Latten, der Hals aus drei Streifen mit aufgeleimtem Griffbrett. Die Tuner waren zum Wegwerfen, und das Tremolo bestand aus weichem Guss, in den sich die Saiten reingefressen haben. Die PUs sind auch nicht so toll. Gut, sie ließ sich ganz ordentlich bespielen, aber das wars auch schon.

Wenn ich so sehe, was dafür inzwischen verlangt (und teils bezahlt) wird, bekommt man fürs gleiche Geld schon wesentlich bessere "gewöhnliche" Gebrauchtgitarren.

Gruß, bagotrix
 
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Bei Vintage Japan gehe ich mit. Viele in der Hand gehabt, die meisten nicht schlecht, aber doch keine so gut, dass es einen Aufschlag gegenüber mittelpreisigen Gitarren der letzten 25 Jahre zwingend rechtfertigt. Hatte hier eine Tokai Strat von Anfang der 80er, eine sehr authentisch nachgebaute 50s Strat. Die war schon ok und hatte auch Carme. Aber war dann doch weit entfernt davon, jüngere, preislich vergleichbare GItarren meilenweit in den Schatten zu stellen. Aber der Hype ist real: Als ich mich zwecks "had that, been there" wieder von ihr trennen wollte, konnte ich sie deutlich schneller verkaufen als jemals eine andere Gitarre. Halt, stimmt nicht ganz, eine ebenfalls MIJ 70er Stagg war genauso schnell nach dem Inserieren weg. In beiden Fällen hatte ich nicht wirklich Verlust gemacht, aber eben auch nicht versucht einen Hype-Preis zu bekommen. Das hätte ich vielleicht machen sollen :)

Allerdings muss man sagen, das war vor der großen Preisschraube der letzten 4, 5 Jahre. Wenn man für eine bessere Mexiko oder Japan Fender heute schon bei 800-1.000 Euro liegt, dann passen 700 für eine alte 80er-Squier, Fernandes oder Tokai irgendwie schon. Wie bei einer Fender Classic Series oder jüngeren MIJ Fender ist dann noch Luft nach oben bei Pickups, Teilen der Hardware und der Elektrik, aber die Substanz stimmt meist. Anders als bei der Ibanez die Du da beschreibst. So eine habe ich mir mal gebraucht angesehen Ende der 80er, als es an die erste E-Gitarre ging. Es wurde dann die Stagg :)
 
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Manche Leute scheinen nicht zu verstehen, das es da eine einfache, wirtschaftliche Rechnung gibt, die da lautet:
3-4 maximal optimierte HB's = eine gute Original-Gibson/Fender. Und wenn ich diese Wahl habe, dann freue ich mich eben darüber, dass ich jeden Tag, für dasselbe Geld, zu 3-4 verschiedenen, guten Gitarren, statt nur zu einer "Marken"-Gitarre greifen kann.

Lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können. Ich habe lieber eine einzige tolle Gitarre als 3,4 oder 20 nicht ganz so tolle. Damit fühle ich persönlich mich einfach wohler.
Aber das ist ja beides vollkommen in Ordnung und auch alles daneben und dazwischen. Weitermachen :great:
 
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Bei den “gehypten“ Japan Fender CV Gitarren aus 1982-1984 bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr sicher, ob die wirklich sooo viel besser als spätere oder aktuelle US-Fenders sind und ob der extrem hohe Preis für solche CV's gerechtfertigt ist. Ich hatte eigentlich vor mir eine zu beschaffen. Da ich aber bei einem Modell gemerkt habe, dass mir 7,25“ Griffbrettradius und Spagettibünde nicht so richtig liegen, bin ich davon wieder angekommen.
 
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Naja, is Ansichtssache ne.
Der HP42 hat auch eine HB extrem optimiert, aber dann biste in Preisregionen von einer teuren professionellen Gitarre. Also ich hab lieber eine gute Paula von irgend nem Markenhersteller wie 4 optimierte Chinaböller.
Deswegen ist HB imho auch was für Fortgeschrittene, die keinerlei Berührungsängste in Punkto Modifikation haben.
Bei den qualitativen Ausreissern, die ich schon erleben mußte, kann eine HB für den Anfänger schon zur Herausforderung werden.
Lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können. Ich habe lieber eine einzige tolle Gitarre als 3,4 oder 20 nicht ganz so tolle. Damit fühle ich persönlich mich einfach wohler.
Aber das ist ja beides vollkommen in Ordnung

"Ansichtssache":
Exakt, das ist es.
Mehr, als dass dies der Weg für MICH persönlich ist, habe ich nie behauptet. Und das ist bei mir nunmal so, dass ich gerne Abwechslung habe. Morgens eine Tele, Mittags eine Superstrat, abends eine Paula. Und zwar welche, bei denen ich nicht jede Bewegung im Raum 3-mal, aus Furcht vor Kratzern und Dellen, überdenken muss. HB (und Eigenarbeit) macht es möglich.

Nur ist es aich so, dass ich auch eine Reihe guter und teurer Gitarren habe. Die stehen in Koffern in der Ecke oder gar auf dem Dachboden und kommen nur zu Aufnahmen und vielleicht Sessions raus und dienen hauptsächlich als Notgroschen. Wie also komme ich zu meiner HB-Philosophie?

Weil ich den allgemeinen Gitarrenhype (und da sind wir wieder beim eigentlichen Thema) satt habe. Was da sowohl im Neu- wie Gebrauchtmarkt derzeit preislich abgefeiert wird, kenne ich nur aus dem Luxusgütermarkt (Uhren, Schmuck, Antikes, Kunst, etc.). Ich aber arbeite im Bereich Elektrotechnik (b2b-Hightech) und wenn da ein Wettbewerber ankäme und sagte, die neuen Modelle bieten nichts Neues, sind aber leider wieder ein bisschen schlechter verarbeitet und es wurd auch wieder ein wenig an der Materialgüte gespart, dafür aber 30% teuer, dann ist der weg vom Fenster (Markt).

Gitarren sind nun wirklich kein HighTech. Man könnte sie längst (auch in Serie) perfekt bauen. Aber es ist eben genau dieser Markenhype, der das verhindert und dafür sorgt, dass sich manche Hersteller diese Unzulänglichkeiten erst leisten können. Ich habe noch keine Marken-Gitarre gehabt, auch nicht meine ZB. Düsenberg oder PS-10, an der nicht nach dem Kauf erst noch ordentlich was getan werden musste, sofern nicht etwas ganz und gar im Argen lag und sie zurück ging.

Wer etwas Perfektes will, muss schon zu Fano, Huber oder einem guten Gittenbauer gehen. Oft wirds bei Letzterem sogar erheblich billiger als "die Marke", wie hier neulich Member "Mosher" mit seiner Vengrov-Explorer gezeigt hat. Wenn ich sowas wie von der Ibanez von @bagotrix höre, bin ich mir nicht sicher, ob da nicht der Verschnitt aus der Möbelproduktion verbaut wird. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ich habe Ibanez einmal hochgehalten, aber das war vor dem, was die inzwischen so abziehen und bevor ich "meine eigene Rechnung" aufmachte.

Richtig, Austauschteile (Hardware, etc.) sind nicht umsonst. Sie müssen aber auch nicht teuer sein, wenn man nicht wieder auf besagten Markenhype hereinfällt. Wenn ich sehe, was endorste PU's kosten (sollen) wird mir ganz anders (Bonamassa, Hetfield, Loomis, etc). Bei mir kosten ein Paar gute PU's 70, ne Brücke 20, Tuners 30 Euro.

Aber wie gesagt, jedem das Seine.
Nur was mich angeht, macht mir keiner mehr ein X für ein U vor.
 
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Und das ist auch völlig richtig und in Ordnung. Nur weil ich auf Custom Shop stehe und das etwas mit mir macht, was andere Gitarren nicht mit mir machen, heisst das ja noch lange nicht, dass diese anderen Gitarren schlechter wären. Ich möchte da auch gar nicht missionieren. Es lebe die Vielfalt!
 
Es ist doch so:
Klar ist eine echte Fender oder eine Gibson was feines und auch wertvolles.da knabbert sich die Maus nicht den eigenen Schwanz ab.Jedem,der sich das leisten kann,wünsche Ich auch viel Spaß und Freude an seinem Instrument.
Mir selber bleibt ,zumindest noch im Moment,nur die Möglichkeit günstig zu kaufen,wenn Ich ein neues Instrument haben möchte.Es ist nun mal so.
Ich spiele seit etwa Mitte der 90er nur meine Squier Strat,die damals etwas über 400 Deutschmark gekostet hat.Eine Framus liegt noch reparaturbedürftig im Schrank.
Das isses,was Ich hab ,mehr nicht.
So,und jetzt kommt da Harley Benton daher,mit Gitarren,die fast nix kosten,aber spielbar sind und das noch nicht mal schlecht.Ich hab eine Harley Benton Tele probe gespielt und war sehr positiv angetan.
(Im Vergleich zu meiner alten Squier,die Ich zu Anfang extrem pimpen musste,bis das Ding erträglich war)

Versucht mal ,mit meiner Brille zu sehen:
Ich gebe einen feuchten darauf,was auf der Kopfplatte steht.Nicht in den falschen Hals bekommen,Ich gönne JEDEN seine "echte" Markengitarre vom ganzen Herzen.
Für meinen knappen Geldbeutel und niedrigen Anspruch ist Harley Benton mehr als gut genug.Nach etwas personisierten Einstellen sind das gute Instrumente und das nicht nur für Einsteiger.
 
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Habe eine HB-Western-Bühnengitarre. Über Piezo ist es eh egal und sie spielt sich sauber. Was will man mehr?

Eine HB-E-Gitarre habe ich noch nicht ausprobiert aber wenn die nur halbwegs so taugen passt das. Spiele auch gerne teure Gitarren und habe Spaß dran. Aber mal Hand auf's Herz. Mit günstigen nach heutigen Standards gefertigten Instrumenten geht's auch.
 
Eine Framus liegt noch reparaturbedürftig im Schrank.
Was fehlt der denn?

Ich hab eine Harley Benton Tele probe gespielt
Welche?

jetzt kommt da Harley Benton daher,
Eben. Vielleicht mag man an die Zeit zurückdenken, als es nur "Originalware" gab. Da war alles verflucht teuer.
Und die Bentons haben nunmal eine gute Basis.
Es scheint sich herumzusprechen. Ich habe neulich in einem anderen (Ami-) Forum gelesen, dass bei den HB's alles an ihnen (Hardware, PU's, etc.) egal sei, aber den Body (+Neck) erachtete man als die "main attraction".
 

HBs sind definitiv toll, aber Leerzeichen und korrekte Kommasetzung auch. Ist um Gottes Willen nicht böse gemeint, aber irgendwie bekomme ich da kribbeln in der Netzhaut :redface:!
 
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Bevor das ganze jetzt zu sehr abschweift, zurück zum Thema.

Ich bin nicht sicher, ob es wirklich ein Hype war bzw. ist, möglichst günstige Saiten zu probieren und für gut zu befinden. Das wollte ich dann auch mal probieren und hab einen Satz Pyramid Saiten bestellt, die allgemein sehr gelobt werden. Das war das erste Mal, dass ein Satz Saiten nach kürzester Zeit wieder getauscht wurde, für mich klangen sie einfach leblos. Lang waren dann Ernie Balls meine Lieblings- und Standardsaiten, inzwischen Elixir Optiweb. Die klingen auch nach mehr als einem halben Jahr an der Gitarre noch so gut wie am ersten Tag!
 
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Ich denke es ist solange kein Problem, solang wir wieder zurück in die Spur finden. ;)
 
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