Welcher Hype entpuppte sich denn bei euch als Reinfall ?

aber es finden sich halt immer Leute, die das unterstützen.
Weil Leute immer verschiedene Erfahrungen machen.

Meine CV (Tele) bewahrt mich vor jeglichem Tele-GAS. Als ich vor einiger Zeit meinen Amp nach ner Neuberöhrung kurz im Laden antestete, habe ich bei Gelegenheit mehrere Teles in die Hand genommen. Keine davon hat mir annähernd so gefallen, wie die CV daheim. Dann wiederum testete ich letztens mehrere CVs (auch ne Tele) im Laden an, die alle(!) katastrophal waren. Als ich meine damals kaufte wars noch ne echt schwere Wahl, und damals haben die € 295 gekostet.

Unterm Strich kann man also, grad bei Gitarren, nur seehr schlecht pauschalisieren. Hinzu kommt eben auch noch, was man von dem Modell erwartet, und grad Strats gibt es ja schon von Fender in soo vielen Variationen. Welche Art willst Du, und welche Art sollten die CVs darstellen? Das kann und muss, zusammen mit der Qualitätsstreuung (die ich bei Fender recht hoch finde) nicht immer zusammenpassen.
 
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Absolute Gurke das Teil. 500,- Euro oder mehr mittlerweile, aber zugegeben, natürlich schön verpackt. Kann aber nie an ne "richtige Fender "Strat anstinken.

Ich finde es sehr schade dass Du wegen der von Dir gekauften Gurke hier immer alle CVs schlecht machen musst und umgekehrt missionarisch Mexico-Strats empfiehlst.

Weil Leute immer verschiedene Erfahrungen machen.

Meine CV (Tele) bewahrt mich vor jeglichem Tele-GAS.

So geht es mir auch. Meine CV Tele ist die beste Tele die mir jemals unter die Finger gekommen ist.
 
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Die line6 PODs.
Diese "Nieren" wurden so hoch gejubelt, weil sie deutlich besser waren, als die Vorgänger (kennt noch jemand den Tom Scholz Rockman oder das Sound Studio 1?:D). Sie waren aber immer noch sehr weit vom authentischen Sound der nachgebildeten Amps entfernt. Trotzdem musste ein paar Jahre lang jeder so ein Teil haben.
 
Das wird jetzt Ärger geben: Aber wollte immer eine Strat-Style Gitarre haben, hab mir dann irgendwann eine billige bei Kleinanzeigen gekauft und wunder mich bis heute, wie sich so eine irrsinnige Tonabnehmerschaltung halten kann - also ich meine, entweder will ich pro Tonabnehmer Volume und Tone haben oder für beide gemeinsam - und warum baut man einen Kippschalter dahin, wo ich beim Spielen mit meiner Hand langfetzte. "Tradition" wahrscheinlich :confused1:
 
Das wird jetzt Ärger geben
Nö, aber Widerspruch - und nicht so wie du dir vielleicht gedacht hast.

Nämlich: Einen "Hype" kann man die Strat nach mehr als 60jähriger Geschichte als eine der beiden erfolgreichsten Gitarren der Rockgeschichte wohl nicht mehr nennen

Dass sie ergonomisch + sonst einige Macken hat (zB. der "im Weg rumstehende" Volumeregler, wurde glaub ich hier schon mal erwähnt) ist von den meisten unbestritten.

Es ist aber wohl dem andauernden Vintage-Hype zu verdanken, dass solche "Flops" auch noch in der letzten Kopie nachgebaut werden.
Fender hat da eine besondere Variante: Die Pickups sind in den teureren Varianten "staggered" wie in den 50ern, obwohl heute keiner mehr mit ner umwickelten G-Saite spielt und diese daher immer zu laut wiedergegeben wird.


Ich hab bei meiner Strat den Volume-Knopf abgezogen + das PU-Staggering korrigiert - so ist aus einem "Flop" eine gute Gitarre geworden
 
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also ich meine, entweder will ich pro Tonabnehmer Volume und Tone haben oder für beide gemeinsam - und warum baut man einen Kippschalter dahin, wo ich beim Spielen mit meiner Hand langfetzte. "Tradition" wahrscheinlich :confused1:
Was heißt "Tradition"?
Man hatte 63 Jahre Zeit das zu ändern, wenn es denn so furchtbar unpraktisch wäre. Nachdem das aber nicht geschehen ist nehme ich an, dass die Mehrzahl der Strat Gitarristen damit hervorragend zurecht kommt. Es gibt allerdings auch modifizierte Nachbauten, die zumindest nur einen VOL und einen TONE haben. Muß ja nicht immer 7ender sein, wenn man damit schwer spielen kann.
 
Hat ein komplett weißes Griffbrett, wohl lackiert. Weiß nicht wie man damit einen Abend klar kommt.

Der Mann kann sich das erlauben ... und er hat ja auch den super soffen Touch bei seinen 7ner /manchmal 8er Saiten ...

300px-ZZ_Top.jpg



Was sich aber wirklich nicht bewährt hat, ist die "spinnig white fur guitar" die ihm Dean Zelinsky gebaut hat. Deshalb steht auch eine davon bei Dean im Schlafzimmer und fängt dort Staub :)

full


Gruß
Martin
 
Das wird jetzt Ärger geben: Aber wollte immer eine Strat-Style Gitarre haben, hab mir dann irgendwann eine billige bei Kleinanzeigen gekauft und wunder mich bis heute, wie sich so eine irrsinnige Tonabnehmerschaltung halten kann - also ich meine, entweder will ich pro Tonabnehmer Volume und Tone haben oder für beide gemeinsam - und warum baut man einen Kippschalter dahin, wo ich beim Spielen mit meiner Hand langfetzte. "Tradition" wahrscheinlich :confused1:

Ich finde die Position vom Volume-Knopf bei der Strat nicht besser hätte positioniert sein können: Genau da kann ich beim Spielen mit dem kleinen Finger nachregeln oder schöne Swells spielen. Mit den Ton-Potis hast du in meinen Augen recht, ich habe meine Strat auf ein Master- und ein Dummy-Tone umgebaut.
 
Yep und der Switch ebenso, anbei mal ein kleines Video was erklärt warum die Dinger da sind, wo sie sind!
Kannste mit der Paula vergessen...;)!

 
Also meine CV Tele ist genau das was ich mir unter einer Telecaster vorstelle. Ich finde bei denen wurde alles richtig gemacht. Die Strats kann ich nicht beurteilen, die einzige die ich kenne ist aber auch ordentlich.
 
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Manch einer kolportiert einfach und verstärkt das Ganze ohne z.B. die Klampfe, das Smartphone, den Urlaubsort etc. selbst aus eigener Erfahrung zu kennen.
Das glaube ich ist der Kardinal Fehler dabei. Ich hab mir im Zeiten des Internets angewöhnt, erstmal vorsichtig da ran zu gehen. Gekauft ist ja immer schnell. Einfach mal ne Menge Infos oder Einschätzungen zu lesen. Dann aber das wichtigste dabei, gerade bei Gitten, oder so, selbst testen. Und das am besten ausführlich. Im Zweifel einfach nicht kaufen. Mein Reinfall, mit der CV Squier war das ich die gebraucht schoss, und nach dem ersten Antesten, daher mein Zitat: Gut "Verpackt" eigentlich zufrieden war. Klar, hatte oder hätte jetzt nicht den ganz großen Verlust gehabt, 250,- gebraucht. Aber daheim wurde es immer deutlicher welche Gurke ich da hatte. War ne 50's CV in Fiesta Red. Vor allem, da ich über 20 Jahre Fender Strats spielte und spiele. Nach dem öffnen und Anschauen der Technik, wurde mir alles klar, billigste China Ka... mMn. Die Möglichkeit hat man halt erst zuhause dann. Aber optisch und beim ersten Anspielen war sie Nice. Daher hab ich da zugegriffen. Okay hab sie dann für 280,- weiter bekommen, also noch 30,- rausgeholt. Aber trotzdem stinkt mir da bis heute, darauf rein zufallen. Sonst aber habe ich immer das bekommen, was ich bei Instrumenten oder Zubehör erwartet habe. Also, mein Tipp, immer ausgiebig testen und im Zweifel, Finger weg!!!
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ja das hatten wir ja schon in nem anderen Thread mal. ;)
Tele, da kann ich Dir aber beipflichten. Die CV Teles sind komischerweise recht ordentlich bis gut gebaut. Ich spreche ja immer "nur" von der CV Strat. Die Teles der CV Serie, auch ein Bekannter hat eine 60er angelehnte, die sind wirklich für den Preis dann gut gebaut. Das würde ich nie in Frage stellen. Warum dann die Strat nicht? Egal, die Mex (2015) die ich habe mit den Tex Mex PU's 750,- alles in allem, entschädigte mich dann. Tolle Starts die die Mexicaner da mittlerweile bauen. Lieber 750,- da rein als 500,- oder mehr für ne Squier CV Strat dann. Meine Meinung. Die Teles nehme ich aber mit meiner CV Kritik aus, die sind ordentlich. :D
Gruß
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
hier immer alle CVs schlecht machen musst und umgekehrt missionarisch Mexico-Strats empfiehlst.
Dann lies doch ganz genau, mein Lieber. Habe die Strats schlecht gemacht, nicht die Teles der CV Serie. Meine CV Strat war nicht die einzige, die in meinem Bekannten Kreis abkackte.
Und Mexico Strats brauch ich nicht Missionieren, den die Qualität (sage aber bewusst mittlerweile, nicht die 90er Gurken) spricht mittlerweile für sich. Nur das meine ich damit. Im Endeffekt ist es aber wie alles, Geschmack und vor allem Erfahrungssache. Das leugne ich ja gar nicht. :D
Gruß
 
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Und die Zeit der Gitarrenbands ist auch vorbei. :D

Aus meiner Sicht stimmt diese Aussage. Obwohl ich selbst Gitarrist bin weiss ich, was damit gemeint ist und fühle mich nicht davon angepisst. In einer großen Umfrage im Laufe dieses Jahres zufolge bestätigen die Branchenriesen wie Gibson und Fender stark rückläufige Verkaufszahlen. Anfang der Sechziger mag dies noch nicht zugetroffen haben, war eher unfreiwillig prophetisch.

Das ist mit der Aussage aber gar nicht gemeint. Eher, dass kaum noch wirklich Neues und/oder Innovatives von Gitarrenbands kommt. Eher reproduzieren sich die Genres stereotyp selbst. Das trifft am Meisten auf reaktionäres Zeug wie den Blues oder Bluesrock zu. Aber wehe dem, der sich anmaßt sowas zu sagen!!! Da kann man Bierbäuche und Stirnglatzen in Wallung geraten sehen.

Im skandinavischen New Jazz, so wie er z.B. von Bugge Wesseltoft oder Nils Petter Molvaer praktiziert wird sind die traditionellen Elemente längst transzendiert..... Und auch Genres, die vordergründig aus der Nutzung der Gitarre entstanden sind müssen nach neuen Wegen Ausschau halten, wenn sie nicht nur ein stumpfes Publikum bedienen will, das in seinem jeweiligen Jahrzehnt schlicht hängen geblieben ist und dort seinen kulturellen Nachlass verwaltet. Vermutlich hätte es vor den Sleaford Mods niemand für möglich gehalten, dass rotziger Punk ohne Gitarre auskommt.....

Wirklich Innovatives kommt aus der elektronischen Ecke, wenngleich der Analogsynthesizer ungefähr zur gleichen Zeit populär wurde wie die Stromgitarre. Ich finde heute eher den Mix interessant.....den vieler unterschiedlicher, auch exotischer Instrumente. Und dort wird auch künftig die Gitarre ihren Platz haben, sie wird nicht aussterben. Es wird eher die Kunst sein, dieses Instrument anders als bislang zu beleben, oder tradiertes Spiel in einen neuen Kontext einzubetten. Die Zeit der Dominanz der Gitarre in der Popularmusik, die implizierte, dass es sich damit um das innovative Instrument der Neuzeit handelt ist vorbei, das ist mit der Aussage gemeint, die Massenkompatibilität der Vergangenheit ist dahin.
 
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Eher reproduzieren sich die Genres stereotyp selbst.
Na, das sag mal den "Klassikern" aus der Hochkulturschicht :weird:

Aber abgesehen davon, dass der Gitarrenrock seine beste Zeit hinter sich hat ist, glaube ich, ziemlich unbestritten. Clapton selbst hat sich da unlängst in dem Sinne geäußert.
Nunja, Bierbauch kann ich (noch) nicht voweisen, aber Glatze. Nur ... ich brauch' nix Neues, mir ist das Alte gut genug. Das reicht für die paar Jahre die ich noch lebe. Wüsste nicht, warum ich mich mit krampfhaften Musikerneuerern befassen sollte, das meiste davon ist sowieso fürchterliches Zeugs. IMHO!.
 
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Nunja, Bierbauch kann ich (noch) nicht voweisen, aber Glatze.

Nimms nicht persönlich, war eher als Synonym gemeint. Ich meinte mit meinem Geschreibsl auch nicht, dass Alles was neu ist gleichermaßen gut sein muss. Aber meine Neugierde und mein Interesse reichen aus weiterhin über Altbekanntes hinaus gehen zu wollen.
 
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Instrumente finde ich generell so einen Hype.

*Mal im Ernst: Für die These, dass die Zeit der Gitarrenmusik, der Gitarristen als Hauptfront oder der gitarrenbasierten Bands vorbei ist, gibt´s genug eigene threads ...
 
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Äh ...

Das Weihnachts-Hype-Gewinnspiel 2015 - 2016 - 2017 ...

Gruß
Martin
 
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Bei mir war es der Line 6 POD HD500X.
Nach nun einem Jahr habe ich ihn aus meinem Live-Gear entfernt und bin wieder zurück zu meinen Einzel-Effekten.

Der POD hat sich einfach nicht mit dem VOX AC15 bzw. mit dem AC30 vertragen. Egal wie viel Zeit und Nerven ich investiert habe, es klingt einfach immer nach "Plastik". Nicht lebendig. Obwohl ich nur die FX des POD genutzt habe.

Nun für recording zuhause ist es okay, auch die virtuellen AMPs etc. Aber mehr auch nicht.
 
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