Welches USB-Audio-Interface für Kawai MP6

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Wolfgang3757
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Hallo liebe Musiker-Board Gemeinde,
ich bin hier neu und bitte Euch um Hilfe. Welches USB-Audio-Interface soll ich kaufen, um das Kawai MP6 über die Line-Out R/L an auf dem PC Aufnehmen zu können. (Software Cubase LI AI Elements 6). Das Audio-Interface soll dann weiter an zwei Nahfeld-Monitore Adam F7 angeschlossen. Viele Grüße Wolfgang
 
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Hallo Wolfgang3757

Herzlich Willkommen im Forum :hat:

Welches USB-Audio-Interface soll ich kaufen, um das Kawai MP6 über die Line-Out R/L an auf dem PC Aufnehmen zu können.
Nun,....Zuerst einmal würde ich sagen, kommt´s auf dein Budget an und mit welchem Betriebssystem du arbeitest.

Zwei Interfaces könnte ich dir mal empfehlen....

Das "Tascam US-144-MKII" könnte ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen.
Ich habe das Teil seit einigen Wochen und bin absolut Zufrieden damit.
ODER
Das "Steinberg UR22" welches hier im Forum seeeehr oft empfohlen wird.


Warum welches BS ???........

Ich frage halt danach, weil ich mir auch zuerst das Steinberg gekauft hatte. Das hatte ich aber unter XP in keinster Weise zum laufen bekommen.
Probleme von Anfang bis Ende. Solltest du aber Windows 7 oder eventuell sogar Windows 8 benutzen, könnte es sein, das es bei dir ohne Probleme läuft.
Laut Anleitung sollte es unter XP laufen aber bei mir lief gar nix.
Das Steinberg soll wirklich ein sehr gutes Interface sein.

Solltest du aber auch noch mit XP arbeiten würde ich dir eher zum Tascam raten.
Nachdem ich solch massive Probleme mit dem Steinberg hatte, habe ich´s umgetauscht und dann das Tascam genommen.
Treiber installiert, angeschlossen, Firmware Update gemacht und von der ersten Sekunde an Spass dran gehabt....Für den Preis ein tolles Teil.
 
Hey Wolfgang

Ich habe mich erst letztens mit dem Kauf eines Audio-Interfaces beschäftigt. Dabei habe ich mich schlussendlich für das Focusrite Scarlett 6i6 entschieden. Natürlich gibt es beim Scarlett auch eine kleinere Variante. Ich kann dir hier das Scarlett 2i2 empfehlen. Anbindung funktioniert soweit unter Windows wie auch Mac. Die Treiber dazu findest du dabei auf der Herstellerseite. Auch XP ist möglich. Ob das Interface preislich dein Budget sprengt weiss ich leider nicht. Zusätzlich finde ich das Design noch ganz hübsch.

http://us.focusrite.com/usb-audio-interfaces/scarlett-2i2/downloads

Focusrite Scarlett 2i2

https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2.htm



Auf der Vorderseite kannst du dein Piano mit 2x 6,3mm Klinkenstecker an den beiden Eingänge vorne anstecken. Über die Regler kannst du die Eingänge bereits am Interface vorne regeln. Zudem wird dir eine Software mitgeliefert worüber sich das Interface auch vollständig am PC steuern lässt.


271309.jpg

Auf der Hinterseite hast du die beiden Outputs für dein Interface. Zudem den USB Port worüber sich das Interface an deinen Pc anschliessen lässt.

7230908_800.jpg


Das Scarlett gibts auch noch in weiteren Ausführungen. Je nachdem ob du später noch weitere Geräte anschliessen möchtest. z.B. ein Mikrofon oder Gitarren.

Das 2i4 mit 2 Eingängen und 4 Ausgängen https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i4.htm

Das 6i6 mit 6 Eingängen und 6 Ausgängen https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_6i6.htm . Beim 6i6 hast du den Vorteil das du das Piano an der Hinterseite anschliessen kannst. Und dabei weiterhin die beiden vorderen Anschlüsse für z.B Gitarren oder Mikrofone verwenden kannst.

Gruss Bastian
 
Hi Bastian und Alex,
vorerst vielen Dank für eure Tipps und Empfehlungen. Inzwischen habe ich Steinberg UR 22 (an Win7 64 Bit) ausprobiert, und bin total enttäuscht von diesem Gerät, doch vielleicht mach ich was falsch, hoffe ihr könnt mir helfen.:hail:


Anschlusskonfiguration 1:
E-Piano wird von Line Out Ausgang R und L/Mono an das Audio-Interface Line-In über zwei Cordial CCI 6 PP (2 x Klinke 6,3mm) angeschlossen. Die Nahfeld-Monitore Adam's F7 sind mit jeweils einem Cordial CFM 3 MV (Klinke 6,3 auf symmetrisch XLR) von Line Out 1/L und 2/R des Audio-Interface UR22 an XLR Eingänge angeschlossen, das Audio-Interface hängt natürlich am PC über USB. Bei dieser Anschlusskonfiguration sehe generell den Nachteil, dass beide Line-In des Interface sind von Kawai belegt, also ich kann kein Instrument mehr wie Gitarre oder Mikrofon anschließen.

Anschlusskonfiguration 2:
Das Kawai wird direkt ohne Audio-Interface von beiden Line Out Ausgängen R und L/MONO an die beiden Adam's über zwei Cordial CFM 3 MV (Klinke 6,3 symmetrisch auf XLR) angeschlossen.

Und jetzt zu dem Problem: Zwischen beiden Konfigurationen gibt gewaltige Klangunterschiede, die Adams direkt am Kawai, ist der Klang super, was man auch von Adams zu erwarten ist. Wiederum hängen die Adams am Audio-Interface ist der Klangbild flach, ohne Dynamik, irgendwie abgeschnitten. Ich bin total enttäuscht,:weep: hätte sowas nicht erwartet, oder ist der Steinberg UR22 nicht geeignet für die Stereo Line-Out Signale des Kawai, oder muss ich Treiber für Steinberg UR22 installieren (diese wurde jedoch unter Win7 automatisch erkannt), doch ich denke solange PC nur als Stromversorung (USB) für UR22 dient und es nur um reine Weiterleitung der Signale an die Nahfeldmonitore bzw. Kompfhörer geht, sind Treiber nebensächlich. Nebenbei, Software Cubase LI AI Elements 6 ist auf dem PC drauf, doch damit habe noch nicht experimetntiert, soweit bin ich noch nicht-:) :)
Ich wäre sehr dankbar für Eure weitere Hilfe.:hat:
 
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Anschlusskonfiguration 1:
E-Piano wird von Line Out Ausgang R und L/Mono an das Audio-Interface Line-In über zwei Cordial CCI 6 PP (2 x Klinke 6,3mm) angeschlossen. Die Nahfeld-Monitore Adam’s F7 sind mit jeweils einem Cordial CFM 3 MV (Klinke 6,3 auf symmetrisch XLR) von Line Out 1/L und 2/R des Audio-Interface UR22 an XLR Eingänge angeschlossen, das Audio-Interface hängt natürlich am PC über USB. Bei dieser Anschlusskonfiguration sehe generell den Nachteil, dass beide Line-In des Interface sind von Kawai belegt, also ich kann kein Instrument mehr wie Gitarre oder Mikrofon anschließen.
Hierzu muss ich erstmal fragen......Musst du mehrere Instrumente b.z.w. Mikro noch zusätzlich anschließen ?.
Im Fall einer Recording Session nimmst du doch sowieso alles nacheinander auf. Ok, zugegeben... Ein Mikro gleichzeitig mit anzuschließen wäre schon nicht schlecht.
Dabei müsstest du allerdings dein Kawai über Kopfhörer einspielen, weil du ansonsten das Piano mit auf der Gesangsspur hättest, wenn es über die Boxen wiedergegeben würde.
Das ist halt das Problem, was ich auch bei dem Steinberg gesehen hab, da das Steinberg nur über Kombi Eingänge verfügt. Das heisst, XLR/Klinke zusammengeführt in einer Buchse.
Das wiederum finde ich beim Tascam besser gelöst. Hier hast du zwei XLR Eingänge und zwei Klinken Eingänge......Alles getrennt.



Und jetzt zu dem Problem: Zwischen beiden Konfigurationen gibt gewaltige Klangunterschiede, die Adams direkt am Kawai, ist der Klang super, was man auch von Adams zu erwarten ist. Wiederum hängen die Adams am Audio-Interface ist der Klangbild flach, ohne Dynamik, irgendwie abgeschnitten. Ich bin total enttäuscht,
Klar hast du dabei einen Klangunterschied.
Das Signal nimmt ja einen ganz anderen Weg, als wenn du die Monitorboxen direkt ans Kawai anschließt.
Hierbei geht das Signal zuerst mal ins Interface wird dort dann von Analog in Digital umgewandelt, geht dann in die DAW, von dort aus wieder zurück durchs Interface, wird dort dann wieder
von Digital in Analog umgewandelt und somit zu den Monitorboxen geleitet.
Du musst bedenken, die eigentliche Klangbearbeitung kommt ja erst später nach der Aufnahme in der DAW zustande. Natürlich sollte sich der Klang von der Qualität her nicht ins negative verändern.
Vielleicht wäre ein Hörbeispiel ( Kawai > Monitorboxen ) und ( Kawai > Interface > Monitorboxen ) mal sehr hilfreich.
Mit Sicherheit könnten dann einige hier im Forum sagen, ob das so "Normal" ist oder nicht.

Hört sich der Sound allerdings Abgeschnitten an oder hast Aussetzer drin, hängt das wiederum mit den Einstellungen des "BufferSize" zusammen. (Deshalb : Treiber installieren....Siehe Erklärung darunter)

oder muss ich Treiber für Steinberg UR22 installieren (diese wurde jedoch unter Win7 automatisch erkannt), doch ich denke solange PC nur als Stromversorung (USB) für UR22 dient und es nur um reine Weiterleitung der Signale an die Nahfeldmonitore bzw. Kompfhörer geht, sind Treiber nebensächlich.
Natürlich musst du auch den Treiber des UR22 installieren. Das ist der mitgelieferte Asio Treiber, den du in deiner DAW Cubase auswählst und zusätzlich noch diverse Einstellung vornimmst.
Wie zum Beispiel "Buffer Size" "Sample Rate" u.s.w.


Nebenbei, Software Cubase LI AI Elements 6 ist auf dem PC drauf, doch damit habe noch nicht experimetntiert, soweit bin ich noch nicht.
Cubase ist allerdings nun "Pflichtprogramm" sich damit auseinander zu setzen. Schließlich willst du ja deine Songs auch aufnehmen. Durch die Installation des Treibers vom UR22
wird dein Interface in Cubase integriert und musst es dann in den Einstellungen von Cubase auswählen und die dementsprechenden Einstellungen machen.
 
Hi Alex,
vielen Dank für die Erläuterungen, echt sehr hilfreich, habe bei anderen diversen Forum's mein Problem geschildert, doch keiner hat ansatzweise so gut erklärt wie Du. Habe inzwischen ein neues UR22 Interface bestellt, das was ich jetzt habe war B-Stock, wer weis, vielleicht ist das was defekt. Doch wie Du überzeugend geschrieben hast, es wird Klangunterschiede geben, die Bestätigen sich beim Hörtest mit Kopfhörer (Sennheiser HD650) mal direkt an Kawai, mal über das Interface. Ja möchte meine Musik aufnehmen, E-Piano, E-Bass, Gitarre, alles getrennt, Du hast so recht, es reichen dann 2-Eingänge.
Hätte ich noch zwei Fragen, z. Zeit ist mein Kawai mit UR22 mit zwei Kabel Klinke 6,3mm auf Klinke 6,3 verbunden, oder wäre es besser hierfür zwei Kabel Klinke 6,3 mm auf symmetrisch XLR nehmen?
Kann ich für Cubase Elements Software auch anderes USB Audio-Interface anschließen die nicht von Steinberg kommen, z. B. Focusrite Scarlett 2i2 oder Roland UA-55 Quad-Capture? Würde dann andere Interfaces ausprobieren, was meinst Du, lohnt sich hier mehr Geld zu investieren?
Viele Grüße Wolfgang
 
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Ich habe auch das UR-22 und musste das jetzt auch einmal mit meinem ES-7 probieren.

Vorweg zur beschriebenen Anschlusskonfiguration 1: da fehlt noch was wesentliches, wie war der Signalweg?
Das kannst du nämlich durch den vorderen Mix Regler zwischen Input und DAW verstellen. Vieles von Axel gesagtes gilt ja nur, wenn der Weg über die DAW gelaufen ist, was später sicher der Fall sein wird, aber für diesen Test nicht unbedingt der Fall gewesen sein muss.


Ich habe nun folgendes probiert (direkter Signalweg ohne DAW):
-> Audio Out vom ES 7 mit 2 Kabeln Mono Klinken mit den Eingängen des UR-22 verbunden
-> Gain beider Eingänge auf 0 (es kommt bereits ab 1/4 Vollaussteuerung zum Übersteuern)
-> Line Out des UR-22 zurück zum Line In des ES-7
-> Mix Regler ganz auf Input (damit geht nichts über die DAW, PC war auch gar nicht eingeschalten).
Der Signalweg geht also über Line-In "direkt" (wie eigentlich?) zu Line-Out und zurück zum ES-7.

Durch Abdrehen des Lautstärkereglers am ES-7 und Aufdrehen des Output am UR-22 bekomme ich damit das Signal über das UR-22 zurück zu den Lautsprechern des ES-7. Bei geänderten Einstellungen der Regler habe ich das Signal direkt vom ES-7 und kann so sehr leicht die beiden Signalwege vergleichen.

Zu meiner Enttäuschung muss ich sagen, dass ich bereits da Unterschiede höre. Wenn die Signale über das UR-22 laufen klingt es lang nicht so "voll" als wenn es ohne Umweg geht.
Ich frage mich jetzt allerdings, ob bei diesem Signalweg überhaupt eine A/D - D/A Wandlung erfolgt, oder ob das analoge Signal dabei einfach durchgeschliffen wird, dabei aber wohl irgendwelche Filter passiert, die bereits was "anrichten"?

Zur ASIO Treiber Installation habe ich auch noch eine Frage. Natürlich muss der für die Verwendung mit der DAW installiert sein (es gibt übrigens seit etwa 2 Monaten eine neue Version), aber verbessert der Treiber nicht nur die Latenzen sondern bringt dieser auch Verbesserungen in der Signalwandlung und damit Audioqualität? Das kann ich mir nicht vorstellen, da das ja alles Hardware ist.

Ach so und zuletzt noch eine Antwort: Natürlich funktionieren auch andere Audio-Interfaces mit Cubase.
 
Hi Wolfgang3757



Habe inzwischen ein neues UR22 Interface bestellt, das was ich jetzt habe war B-Stock, wer weis, vielleicht ist das was defekt.
Das kann man so hier ja schlecht beurteilen. Von daher wäre ein Hörbeispiel mal nicht verkehrt.

Doch wie Du überzeugend geschrieben hast, es wird Klangunterschiede geben, die Bestätigen sich beim Hörtest mit Kopfhörer (Sennheiser HD650) mal direkt an Kawai, mal über das Interface.
Vorsicht hier......:)......Kopfhörerausgang am Kawai und Line/Out am Kawai geben zwei unterschiedlich starke Signal aus.
Das kannst du ja auch mal so testen.....Kopfhörer an den Phone Out und dann mal an den Line/Out und du wirst feststellen, das du zwei ganz unterschiedliche Signale hast.
Der Phone Ausgang hat eine viel höhere Ausgangsleistung als der Line/Out. Du kannst natürlich auch über den Phone/Out aufnehmen.
Der Anschluß dazu wäre halt .......Ein Y-Kabel (Stereo auf 2 x Mono) da das Interface ja nur Mono Eingänge besitzt.........Cordial CFY 1,5 VPP
Solltest du den Versuch mal starten über Phones aufzunehmen, bitte daran denken :......Lautstärkeregler vorher alle runter und anschließend vorsichtig Hochpegeln.
Sollte man ja eigentlich immer so machen :rolleyes:.

Zeit ist mein Kawai mit UR22 mit zwei Kabel Klinke 6,3mm auf Klinke 6,3 verbunden, oder wäre es besser hierfür zwei Kabel Klinke 6,3 mm auf symmetrisch XLR nehmen?
Du hast natürlich über den XLR-Eingang eine höhere Eingangsleistung als über den Klinkeneingang da am XLR Eingang eine andere Impedanz anliegt. Wenn du aber über den
Phoneausgang des Kawai aufnimmst, gleicht sich das ( glaube ich.......bin mir nicht sicher ) wieder aus.

Ich würde aber auch aus einem anderen Sicherheitsfaktor beim Kawai nicht auf XLR gehen..........
Du hast an deinem Interface einen Schalter für 48V Phantomspeisung. Diese wird für Kondensator Mikrofone benötigt.
Wie schnell oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das man mal vergessen hat, die 48V Phantomspeisung nach Gebrauch wieder auszuschalten ??.....Ich denke mal, Seeehr hoch.
Wenn du dann dein Kawai an diesen XLR Anschluß anschließt und die 48V Phantomspeisung sind noch aktiv, könnte das glaube ich der letzte Anschluß für dein Kawai am Interface sein.


Kann ich für Cubase Elements Software auch anderes USB Audio-Interface anschließen die nicht von Steinberg kommen, z. B. Focusrite Scarlett 2i2 oder Roland UA-55 Quad-Capture?
Natürlich,....Du kannst jedes X-Beliebige Interface anschließen und auch mit Cubase betreiben.
Das wäre ja echt Heavy, wenn du Cubase nur mit Steinberg Interfaces nutzen könntest. Welches Interface könnte ich dann für mein Samplitude nutzen ????.


Würde dann andere Interfaces ausprobieren, was meinst Du, lohnt sich hier mehr Geld zu investieren?
Viele Grüße Wolfgang
Kannst du ja mal machen. Aber in welcher Hinsicht oder mit welchem Ziel, lohnt es sich hier mehr Geld zu investieren ?.
Das Ziel, etwa mehrere Instrumente gleichzeitig aufnehmen ????.
Lohnen würde es sich wirklich nur, wenn du unbedingt mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen willst oder musst aber so wie du ja beschrieben hast, ist das nicht unbedingt notwendig.

Du hast ja hier schon das "Focusrite Scarlett 2i2" erwähnt. Damit bist du aber auch nicht besser dran als mit den anderen. Ausser du gehst direkt auf das von "Ba Stian" erwähnte "Focusrite Scarlett 6i6". Hier hast du direkt 6 Ein- und 6 Ausgänge. Aber du das wirklich brauchst, kannst du du alleine entscheiden. Da will ich dir auch nicht reinreden.
 
Das ist halt das Problem, was ich auch bei dem Steinberg gesehen hab, da das Steinberg nur über Kombi Eingänge verfügt. Das heisst, XLR/Klinke zusammengeführt in einer Buchse.
Das wiederum finde ich beim Tascam besser gelöst. Hier hast du zwei XLR Eingänge und zwei Klinken Eingänge......Alles getrennt.
Das hat aber mit der Ausführung der Anschlüsse nichts zu tun, d.h. ob Combi-Buchse oder nicht spielt keine Rolle. Die Frage ist, wie die Signale geroutet werden. Wenn nur zwei Eingangskanäle vorhanden sind, nützt es dir nichts, wenn es vier Buchsen gibt.
Möglicherweise hast du fürs US-144 MK2 Recht, dass es vierkanalig aufnehmen kann (keine Ahnung, ich habs nicht), aber man kann nicht allgemein von der Ausführung der Buchsen auf die Anzahl der Kanäle schließen.

Klar hast du dabei einen Klangunterschied.
Das Signal nimmt ja einen ganz anderen Weg, als wenn du die Monitorboxen direkt ans Kawai anschließt.
Hierbei geht das Signal zuerst mal ins Interface wird dort dann von Analog in Digital umgewandelt, geht dann in die DAW, von dort aus wieder zurück durchs Interface, wird dort dann wieder
von Digital in Analog umgewandelt und somit zu den Monitorboxen geleitet.
Das sollte aber normalerweise keinen hörbaren Klangunterschied erzeugen.

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Doch wie Du überzeugend geschrieben hast, es wird Klangunterschiede geben, die Bestätigen sich beim Hörtest mit Kopfhörer (Sennheiser HD650) mal direkt an Kawai, mal über das Interface.
Wie schon gesagt, da solltest du keine Unterschiede hören können - egal in welcher Konfiguration. Außer natürlich, du hast in der DAW irgendwelche Effekte, EQ-Einstellungen oder sonstige Verfremdungen zugeschaltet.

Hätte ich noch zwei Fragen, z. Zeit ist mein Kawai mit UR22 mit zwei Kabel Klinke 6,3mm auf Klinke 6,3 verbunden, oder wäre es besser hierfür zwei Kabel Klinke 6,3 mm auf symmetrisch XLR nehmen?
Symmetrische Signalübertragung bietet den Vorteil, dass sie weniger störanfällig ist. Im Studio, wo man üblicherweise ja nur kurze Leitungen hat, sich also auch nur auf kurzer Strecke Störungen einhandeln kann, macht das üblicherweise nicht sonderlich viel aus.
Unabhängig davon funktioniert das Ganze aber sowieso nur, wenn die Ausgänge des MP6 ebenfalls symmetrisch ausgelegt sind. In den Datenblättern steht dazu leider nichts drin, was mich vermuten lässt, dass die Ausgänge nicht symmetrisch sind - das wäre nämlich eine Besonderheit, die man herausstellen würde.

Kann ich für Cubase Elements Software auch anderes USB Audio-Interface anschließen die nicht von Steinberg kommen, z. B. Focusrite Scarlett 2i2 oder Roland UA-55 Quad-Capture?
Normalerweise ja. Hast du Cubase denn gekauft, oder handelt es sich um eine Version, die irgendwo beigelegt war (z.B. beim Interface)?

Würde dann andere Interfaces ausprobieren, was meinst Du, lohnt sich hier mehr Geld zu investieren?
Ich glaube nicht, dass es da signifikante Qualitätsunterschiede gibt. Ein paar kleinere Unterschiede in der Ausstattung gibt es wohl, z.B. hat das Scarlett keine MIDI-Anschlüsse, aber sonst...

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Ich frage mich jetzt allerdings, ob bei diesem Signalweg überhaupt eine A/D - D/A Wandlung erfolgt, oder ob das analoge Signal dabei einfach durchgeschliffen wird, dabei aber wohl irgendwelche Filter passiert, die bereits was "anrichten"?
Es könnte aber auch genauso gut der Eingang des ES7 sein, der diesen Effekt verursacht. Das könntest du ausschließen, indem du einfach direkt vom ES7-Ausgang in den Eingang gehst, ohne das Interface dazwischen.

Zur ASIO Treiber Installation habe ich auch noch eine Frage. Natürlich muss der für die Verwendung mit der DAW installiert sein (es gibt übrigens seit etwa 2 Monaten eine neue Version), aber verbessert der Treiber nicht nur die Latenzen sondern bringt dieser auch Verbesserungen in der Signalwandlung und damit Audioqualität? Das kann ich mir nicht vorstellen, da das ja alles Hardware ist.
Ist schon richtig so, allerdings meinte Vinterland ja den Effekt der zu kleinen Puffergröße. Das führt bekanntlich zu Knacksern u.ä., und die minimale Puffergröße liegt eben ohne ASIO-Treiber sehr viel höher.

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Vorsicht hier......:)......Kopfhörerausgang am Kawai und Line/Out am Kawai geben zwei unterschiedlich starke Signal aus.
Das kannst du ja auch mal so testen.....Kopfhörer an den Phone Out und dann mal an den Line/Out und du wirst feststellen, das du zwei ganz unterschiedliche Signale hast.
Idealerweise sollten sich die Signale nur im Pegel unterscheiden. Praktisch klappt das natürlich nicht ganz, weil z.B. zusätzliches Rauschen reinkommt, aber das sollte normalerweise nicht hörbar sein.
Der Vergleich mit dem Kopfhörer macht so auch keinen Sinn, denn es ist ja gerade der Zweck eines Kopfhörerverstärkers, aus einem Line-Signal eines zu machen, mit dem man einen Kopfhörer treiben kann. Den Kopfhörer am Line-Out anzuschließen ist also quatsch, auch für einen Vergleich.

Der Phone Ausgang hat eine viel höhere Ausgangsleistung als der Line/Out. Du kannst natürlich auch über den Phone/Out aufnehmen.
Wozu? Das bringt keinen Vorteil, möglicherweise aber Nachteile.

Du hast natürlich über den XLR-Eingang eine höhere Eingangsleistung als über den Klinkeneingang da am XLR Eingang eine andere Impedanz anliegt. Wenn du aber über den
Phoneausgang des Kawai aufnimmst, gleicht sich das ( glaube ich.......bin mir nicht sicher ) wieder aus.
Uh, ah, bitte vorsichtig mit den Begriffen, hier geht ja alles durcheinander. Vergiss mal die "Leistung" und die "Impedanz", sondern versuche, nur in "Lautstärken" bzw. "Pegeln" zu denken. Das ist m.E. praxisnäher, und du musst die technischen Hintergründe nicht im Detail kennen.

XLR-Eingänge werden üblicherweise für Mikrofone benutzt, bzw. umgekehrt nutzen Mikrofone meist XLR-Anschlüsse. Das ist auch sinnvoll, denn Mikrofon-Pegel sind ziemlich niedrig (im Vergleich zu Line-Pegeln), sodass es sinnvoll ist, sie durch symmetrische Übertragung vor Störungen zu schützen, und der typische Anschluss für symmetrische Signalübertragung ist nun einmal XLR. Line-Signale sind weniger empfindlich und werden deshalb auch häufig unsymmetrisch übertragen - deshalb findet man auch so selten dreipolige Klinken (außer bei Kopfhörern, da dann aber für stereo).
Weil nun Mikro-Signale einen geringeren Pegel haben ("leiser" sind, wenn du so willst), müssen sie am Ziel (Mischpult, Interface, was auch immer) erst einmal wieder verstärkt werden. Deshalb gibt es Mikrofon-Vorverstärker. Line-Signale braucht man nicht verstärken, die sind schon "laut" genug für die Weiterverarbeitung. Und das ist auch der Punkt, in dem sich XLR- und Klinkeneingänge an den meisten Geräten unterscheiden: Die Hersteller gehen davon aus, dass man am XLR-Eingang eine Signalquelle mit Mikrofon-Pegel anschließt, während am Klinkeneingang eben Line-Pegel reinkommt.

Es ist folglich umso schlimmer, einen Kopfhörerausgang auf einen XLR-Eingang zu führen, denn dann wird ja ein bereits gegenüber Line-Pegel verstärktes Signal (aus dem Kopfhörerverstärker) auf einen Kanal gegeben, der von einem sehr kleinen Pegel "ausgeht" und deshalb nochmals verstärkt - Übersteuerungen sind da vorprogrammiert.

Übrigens: Wenn man mit Keyboards auf symmetrische Eingänge gehen will, nutzt man meist eine DI-Box - diese macht aus dem unsymmetrischen Ausgangssignal eines Keyboards ein symmetrisches, senkt aber gleichzeitig auf den Pegel ab, wodurch die Eingänge am Pult/Interface dann eben nicht so schnell übersteuern.
 
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Hallo Distance

Zitat von Vinterland
Der Phone Ausgang hat eine viel höhere Ausgangsleistung als der Line/Out. Du kannst natürlich auch über den Phone/Out aufnehmen.



Wozu? Das bringt keinen Vorteil, möglicherweise aber Nachteile.
Warum ??......Das versteh ich jetzt nicht so ganz.
Der Ausgang des Phone hat doch schon am Piano einen besseren und höheren Pegel als der Line Out. Folgedessen, muss ich doch am Interface den Pegel nicht auch
noch erhöhen sonder eventuell sogar reduzieren. Was ja dann folglich auch zu einem geringeren Rauschanteil führt....Oder liege ich da falsch ??.


Nachtrag......

Es ist folglich umso schlimmer, einen Kopfhörerausgang auf einen XLR-Eingang zu führen, denn dann wird ja ein bereits gegenüber Line-Pegel verstärktes Signal (aus dem Kopfhörerverstärker) auf einen Kanal gegeben, der von einem sehr kleinen Pegel "ausgeht" und deshalb nochmals verstärkt - Übersteuerungen sind da vorprogrammiert.
Ich glaube da hast du was falsch verstanden oder ich habe mich total blöd ausgedrückt.
"Wolfgang3757" soll natürlich nicht vom Phones auf XLR gehen. Das wäre eine eine doppelte Verstärkung.
Ich hatte das so gemeint, das wenn er vom Phones in den Line/In gehen würde, das sich das wieder von der Lautstärke ausgleicht als würde er vom Line/Out in
XLR gehen
 
Warum ??......Das versteh ich jetzt nicht so ganz.
Der Ausgang des Phone hat doch schon am Piano einen besseren und höheren Pegel als der Line Out. Folgedessen, muss ich doch am Interface den Pegel nicht auch
noch erhöhen sonder eventuell sogar reduzieren. Was ja dann folglich auch zu einem geringeren Rauschanteil führt....Oder liege ich da falsch ??.
Wenn wir den Line-Pegel als Ausgangspunkt sehen, führt die Verstärkung für den Kopfhörerausgang zwar zu einem höheren Pegel, das ist richtig. Dabei kommt aber durch nicht perfekte Verstärker usw. zusätzliches Rauschen hinzu, d.h. in Relation zum Nutzsignal wird das Rauschen stärker (das SNR, Signal-to-Noise-Ratio, wird geringer, schlechter). Wenn du dieses Signal jetzt wieder im Pegel absenkst, werden Nutzsignal und Rauschen gleichermaßen abgesenkt, das Verhältnis bleibt also gleich. Du hast also auch wenn du durch Verstärken und Absenken auf den selben Pegel kommst einen höheren Rauschanteil, verglichen mit dem ursprünglichen Line-Signal.
Abgesehen davon ist es auch nicht sinnvoll, die einzelnen Komponenten außerhalb der Bereiche zu betreiben, für die sie gedacht sind. Ich unterstelle jedenfalls mal, dass die Entwickler sich was bei ihrer Arbeit gedacht haben und z.B. einen Line-Eingang so ausgelegt haben, dass er bei Line-Signalen am besten funktioniert.

Zugegeben, es ist fraglich, ob die Einflüsse stark genug sind, um sie zu bemerken. Das kann ich so auch nicht beurteilen, weil es natürlich auf die Qualität der Hardware usw. ankommt, aber selbst wenn man sie hören würde, wäre der Einfluss sicherlich marginal. Der Nachteil mag somit sehr klein sein, aber warum sollte man ihn in Kauf nehmen, wenn man keinen Vorteil davon hat (oder dieser zumindest noch viel kleiner ist)?
 
Dabei kommt aber durch nicht perfekte Verstärker usw. zusätzliches Rauschen hinzu, d.h. in Relation zum Nutzsignal wird das Rauschen stärker (das SNR, Signal-to-Noise-Ratio, wird geringer, schlechter). Wenn du dieses Signal jetzt wieder im Pegel absenkst, werden Nutzsignal und Rauschen gleichermaßen abgesenkt, das Verhältnis bleibt also gleich. Du hast also auch wenn du durch Verstärken und Absenken auf den selben Pegel kommst einen höheren Rauschanteil, verglichen mit dem ursprünglichen Line-Signal.
Ahhhh....Alles klar....kapiert.
Das heisst also im Klartext,....Der Verstärker des Phone Ausgangs ist qualitativ nicht so hoch, so das der nur das Nutzsignal erhöht sondern gleichermaßen auch den Rauschpegel.
Also dann lieber den Line/Out und dieses Signal dann im Interface verstärken, weil dort der Vorverstärker eine besserer Qualität hat.
Hab ich das so richtig verstanden ???
 
xxxxx
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu meiner Enttäuschung muss ich sagen, dass ich bereits da Unterschiede höre. Wenn die Signale über das UR-22 laufen klingt es lang nicht so "voll" als wenn es ohne Umweg geht.
Es könnte aber auch genauso gut der Eingang des ES7 sein, der diesen Effekt verursacht. Das könntest du ausschließen, indem du einfach direkt vom ES7-Ausgang in den Eingang gehst, ohne das Interface dazwischen.
Da hast du natürlich vollkommen recht, den Unterschied im Signalweg habe ich komplett übersehen.
Ich musste das nun natürlich sofort prüfen und es scheint wirklich so zu sein, dass dieser Line-In nicht "perfekt" ist (es ist auch nur eine 3,5mm Klinken-Stereostecker Eingangsbuchse, also nicht gerade der hochwertigste Anschluss). Außerdem ist das Signal über den Line-In vom Pegel her um einiges leiser (sowohl vom UR-22 als auch vom ES-7 direkt kommend), als dies beim internen Signal bei voller Lautstärke der Fall ist (Line-In Pegel lässt sich nicht regeln). Mit reduzierter interner Lautstärke scheint der Unterschied doch kleiner als zuvor gesagt, aber wohl noch immer vorhanden. Blindprobe kann ich leider keine machen, da ich selbst umstecken muss :). Auf jeden Fall liegt er aber beim Eingang des ES-7 und wird nicht vom UR-22 verursacht (soll ich mich jetzt freuen?).
 
Zitat von Zitat von Distance
Hast du Cubase denn gekauft, oder handelt es sich um eine Version, die irgendwo beigelegt war (z.B. beim Interface)?
Cubase Elements 6 LE DVD vom Keys Extra
Sorry für blöde Fragen, bin noch blutiger Anfänger bei diesen Themen, es ist also nicht nötig, UR22 mit Adam A7 mit Klinke 6,3 auf XLR Kabel zu verbinden, reicht Klinke auf Klinke oder? Und was bringt eigentlich wenn beide Line-Out bei MP6 zu UR22 zu verkabeln, reicht doch eigentlich nur L/Mono von MP6 mit UR22 zu verbinden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das heisst also im Klartext,....Der Verstärker des Phone Ausgangs ist qualitativ nicht so hoch, so das der nur das Nutzsignal erhöht sondern gleichermaßen auch den Rauschpegel.
Nein, das trifft es noch nicht ganz. Es wird jetzt leider ein bisschen technisch ;)
Zunächst mal muss man akzeptieren, dass es in der Realität keine perfekten (rauschfreien) Signale gibt - die existieren lediglich auf dem Papier und dienen der mathematischen Beschreibung. Über den Anteil des Rauschens entscheidet die Qualität der Bauteile, das Design der Schaltungen usw., und das spiegelt sich dann wieder im Preis und in dem, was der Endanwender als "Produktqualität" empfindet, wider.

Es ist also so, dass das Signal, was dem Kopfhörerverstärker zugefürt wird, bereits aus einer Überlagerung von Nutzsignal (nennen wir es mal s) und Rauschen (n) besteht, also s + n. Der Verstärker sieht aber nur diese Überlagerung, d.h. er kann die beiden nicht auseinander halten und verstärkt deshalb beide in gleichem Maße (nennen wir den Faktor mal V): V*(s+n). So weit, so gut. Würdest du dieses Signal jetzt wieder um den Faktor V abschwächen (was gleichbedeutend ist mit einer Verstärkung um 1/V), dann käme V*(s+n)/V heraus, also s+n.
Das Problem ist: So läuft das nicht ;) Der Verstärker bringt durch seine Unperfektheit nochmal einen zusätzlichen Rauschanteil (n2) herein, es kommt also nicht bloß V*(s+n) heraus, sondern V*(s+n)+n2, was nach der anschließenden Abschwächung dann zu (V*(s+n)+n2) / V = s + n + n2/V führt. Und weil n + n2/V mehr ist als bloß n, hast du damit deinen Rauschanteil erhöht.
Je besser der Verstärker ist, desto kleiner wird n2 sein, aber dieser Anteil wird nie ganz verschwinden, bleibt also immer >0. Nichts ist perfekt.

Also dann lieber den Line/Out und dieses Signal dann im Interface verstärken, weil dort der Vorverstärker eine besserer Qualität hat.
Ich würde in der Tat davon ausgehen, dass die Verstärker im Interface hochwertiger sind als die Kopfhörerverstärker in einem DP, ja. Ich weiß aber nicht, ob du überhaupt am Interface noch verstärken musst, wenn du mit einem Line-Pegel ankommst. Es könnte gut sein, dass dieser schon ausreicht und das Signal direkt digitalisiert wird - das weiß ich aber leider nicht genau.
Tatsache ist jedenfalls: Bei Mikro-Pegeln muss eigentlich immer ordentlich vorverstärkt werden, bei Line-Pegeln hingegen nur wenig oder gar nicht.

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Auf jeden Fall liegt er aber beim Eingang des ES-7 und wird nicht vom UR-22 verursacht (soll ich mich jetzt freuen?).
Es hätte mich sehr gewundert, wenn das UR-22 der Schuldige wäre, insofern freut es zumindest mich ;)
Es zeigt aber auch, dass diese Line-Ins bei DPs eher als kleines Add-On gedacht sind, also auch qualitativ darauf ausgelegt sind, "mal eben den MP3-Player" anzuschließen - nicht weniger, aber eben vor allem auch nicht mehr.

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Cubase Elements 6 LE DVD vom Keys Extra
Damit solltest du auf jeden Fall alle gängigen Interfaces nutzen können, ja.

UR22 mit Adam A7 mit Klinke 6,3 auf XLR Kabel zu verbinden, reicht Klinke auf Klinke oder?
Die A7 haben aber doch überhaupt keinen Klinkeneingang, sondern nur Cinch. Du brauchst also in jedem Falle ein Adapterkabel.
Laut Datenblatt das das UR22 symmetrische Ausgänge, und die XLR-Eingänge der A7 sind auch symmetrisch ausgelegt, insofern würde ich wohl zu Klinke auf XLR-Leitungen greifen. Zwar würde Klinke auf Cinch wahrscheinlich genau so gut funktionieren, aber da es beim Preis keinen nennenswerten Unterschied machen dürfte, kannst du auch gleich zur symmetrischen Variante mit XLR greifen.

Und was bringt eigentlich wenn beide Line-Out bei MP6 zu UR22 zu verkabeln, reicht doch eigentlich nur L/Mono von MP6 mit UR22 zu verbinden?
Ganz einfach: Es bringt dir Stereo-Ton ;) Die Sounds im MP6 sind ja zum Teil in Stereo ausgelegt, was besonders bei den Piano-Sounds (Basstöne erklingen etwas weiter links, hohe Töne entsprechend weiter rechts) und bei bestimmten Effekten deutlich zu hören ist. Wenn du nur L/Mono anschließt, werden die beiden Signale für links und rechts zusammengemischt, wobei verschiedene Klangdetails auf der Strecke bleiben.
 
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Heute konnte ich mit einem neuen UR22 experimentieren, nach wie vor stellt man geringe Klangunterschiede fest, Kawai Line-Out direkt an Adams bzw. über Interface, aber @Distance erklärte schon warum das passiert, ja das muss ich wohl akzeptieren. Somit macht es mich auch keinen Sinn andere USB-Interfaces weiter zu testen. Nochmals danke an alle und für hilfreiche Kommentare :hat:
 
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Uuups, ich habe einen Adapter stereo headphone auf xlr und hänge da manchmal eine krk rokit dran, das ist bedenklich? Aber warum gibt's solche Adapter?
 
Heute konnte ich mit einem neuen UR22 experimentieren, nach wie vor stellt man geringe Klangunterschiede fest, Kawai Line-Out direkt an Adams bzw. über Interface, aber @Distance erklärte schon warum das passiert, ja das muss ich wohl akzeptieren.
Öhm, also, eigentlich sehe ich nicht so recht ein, warum es da Unterschiede geben sollte. Es wird zwar sicherlich schwierig sein, beide Kombinationen lautstärkemäßig exakt gleich einzustellen (anderenfalls hört sich die lautere Variante fast immer besser an), aber einen echten Klangunterschied sollte es da m.E. nicht geben.

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Uuups, ich habe einen Adapter stereo headphone auf xlr
Ich nehme an, du meinst Klinke dreipolig auf XLR. Das hat mit Kopfhörern allerdings herzlich wenig zu tun, sondern ist einfach eine Adapterleitung für symmetrische Signale. Dafür brauchst du ja nun einmal drei Pole.

und hänge da manchmal eine krk rokit dran, das ist bedenklich?
Wenn du sie an den Kopfhörerausgang eines Boards hängst, ja. Zwar geht vielleicht nichts kaputt, aber das Signal müsste verzerrt wiedergegeben werden.

Aber warum gibt's solche Adapter?
Gibt's nicht, siehe oben ;)
 
Öhm, also, eigentlich sehe ich nicht so recht ein, warum es da Unter

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Ich nehme an, du meinst Klinke dreipolig auf XLR. Das hat mit Kopfhörern allerdings herzlich wenig zu tun, sondern ist einfach eine Adapterleitung für symmetrische Signale. Dafür brauchst du ja nun einmal drei Pole.


Wenn du sie an den Kopfhörerausgang eines Boards hängst, ja. Zwar geht vielleicht nichts kaputt, aber das Signal müsste verzerrt wiedergegeben werden.


Gibt's nicht, siehe oben ;)

Es verzerrt nicht. Anders kann ich ja die xlr Eingänge der rokits nicht nutzen, das key hat keinen xlr Ausgang.
 

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