Wer hat die besten Bläsersamples

von ski_seppi, 27.11.16.

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Casio
  1. ski_seppi

    ski_seppi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.16   #1
    Ich spiele in zwei Bands - und in der einen Band haben wir sehr viel Stücle mit Bläsereinsatz. Dafür habe ich seit 8 Jahren einen Roland Fantom G7 mit der ARX-Karte für Bläser.
    Bis jetzt ware ich damit ganz zufrieden, bis ich jetzt das Saxophon vom Yamaha Tyros5 gehört habe. Und deswegen bin ich ins Grübeln gekommen. Was kann ich verbessern oder ändern an meinem Setup?
    Ich habe noch ein Kawai MP/ und einen Nord Elektro 5D im Einsatz. Die Bläsersamples von Nord sind gegenüber dem Fantom G7 etwa schachbrüstig, Vielleicht aber ich aber auch noch nicht die richtigen Sounds gefunden. Für andere Sachen ist das Elektro5D z.B. Orgel gut geeignet. Die Bläser auf dem Kawai MP7 kann man auch vergessen, da ist der Klaviersound eine Bank.
    Hat jemand ne Idee, was die Bläser vom Roland FantomG7 ersetzen könnte, vielleicht der Fantom Integra, oder vielleicht Mainstage
     
  2. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 28.11.16   #2
    Mainstage -> Session Horns Pro -> mit Klick spielen und die ganze Batterie inkl. Keyswitch und Artikulationen einfach abspielen lassen. So mach ich das, wenn ich mit dem Forte nicht hin komme, allerdings mit Ableton Live als Host.
     
  3. tomzi

    tomzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.16   #3
    .....kleine Ergänzung von mir, Session Horns Pro ist kein Mainstage Patch, sondern ein Plugin von Native Instruments.......und sind gerade krass im Preis heruntergesetzt....sie hier
     
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  4. ski_seppi

    ski_seppi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #4
    Ich überlege gerade ob ich Mainstage Live einsetze, bis jetzt habe ich immer einen Bogen um den Laptop auf der Bühne gemacht. Ich benutze nur den Setlistmaker mit dem IPAD auf der Bühne.
    Aber trotzdem danke für den Typ. Ich werde mal Session Horns Pro nach dem 15. Dezember ausprobieren, da ich noch zwei Gigs vor Weihnachten habe.
     
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  5. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 29.11.16   #5
    Ich gab den Laptop mit Ableton eigentlich nur für Backings, habe aber in letzter Zeit ein paar solcher Bläser dazu genommen. Die werden direkt im Ableton per Midi Spur angespielt. Klar könnte man die auch einfach rendern und abspielen, aber dann verliert man die schöne "Humanize" Funktion, bzw ist die dann immer gkeich. ;)
     
  6. MartinJ2EX

    MartinJ2EX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.16   #6
    Selbst Nord nutzt Bläser-samples von Korg-keyboards, also da reinzuschauen würde sicherlich sinnvoll sein ;)
    Schätze, dass auch ein Roland Juno DS ganz gute sounds produziert..

    Auch sehr gut finde ich zb die Samples in Logic bzw MainStage:)

    Nord hat leider wirklich nicht die allerbesten Samples.... :/
     
  7. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 01.12.16   #7
    Das verstehe ich nicht ganz. :)

    Vor allem kaum Möglichkeiten zur Bearbeitung.
     
  8. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.16   #8

    In der Nord Sample-Library befinden sich - neben Sonic-Reality, Kirk Hunter oder SampleTekk... - u.a. die Ensemble-Bläser von Korg.


    :hat:
     
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  9. MartinJ2EX

    MartinJ2EX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.16   #9
    http://www.nordkeyboards.com/sound-libraries/nord-sample-library-2-0/solo-wind-and-brass
    Hier wirst du des öfteren "Korg" lesen können ;)

    Ja leider vor allem keine velocity-layers... Ein synth oder anderes das nur eine bestimmte velocity braucht kann aber sehr gut gesamplet werden... Hab mir über OB-XProII VST das komplette Jump(VH)-Patch gesampelt ... und das klingt einfach nur so haarscharf nach Original und jeder staunt wenn ich den Filter aufmache :D :D
     
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  10. Martman

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    Erstellt: 03.12.16   #10
    Seltsam, denn die Korg-Bläser haben mir nie wirklich gefallen.

    Geht aber nur bei gewissen relativ statischen Sounds. Hüllkurve zackig mit 100% Sustain oder gar Orgelhüllkurve, kein LFO, keine langsamen Oszillatorschwebungen, Filter offen oder mit 100% Keyfollow.

    Schon bei "Why Can't This Be Love" (Hard Sync mit frei schwingendem Dreiecks-LFO auf den Slave) hättest du keine Chance.


    Martman
     
  11. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.16   #11
    ...deshalb hast du wahrscheinlich auch keinen Nord-Sampler... [​IMG]





    Schönes Beispiel. :great:


    ...vielleicht wird's heute wieder mal Zeit, etwas 1986er Van Hagar aufzulegen! :cool:
     
  12. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.16   #12
    Das letzte Mal, wo Clavia bei mir akut GAS ausgelöst hat, war 2003, als ich beim Freundlichen stapelweise Micro Modulars für vier Hunnies sah. War ganz schnell vorbei – kuriert durch Kauf.


    Martman
     
  13. ski_seppi

    ski_seppi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.16   #13
    Ich habe mir die beiden Kategorien Solo Wind and Brass und Ensemble Wind und Brass angehört. Da bin ich mit dem Roland und der ARX-Karte für Bläser genausoweit. Das ist keine Verbesserung. Da sind die Sounds vom Yamaha Tyros5 schon besser.
    Session Horn Pro von Nativ Instruments ist auch besser als die Samples von Nord. Allerdings bedeutet dies einen Laptop auf die Bühne und das ganze zusätzlich zu meinem IPAD (SetlistMaker - Midisteuerung). Seit neuesten haben wir einen Behringer XAIR bei kleinen Gigs. Da ist jetzt auch noch ein kleines Android-Tablett für mein Monitoring dazugekommen. Ich würde gerne kein drittes Display auf der Bühne mehr haben wollen, Sonst schauts bei mir aus wie mein Börsenmakler
     
  14. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.16   #14
    Die Samples sind auch nur der eine Baustein... viel wichtiger (und hier spielt NI gnadenlos ihre Stärke aus) sind die dahinterliegenden Scriptings, quasi die "Performance"-Faktoren.
     
  15. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 05.12.16   #15
    Den XAir kannst du ja auch mit dem Laptop (so mach ich es) oder dem iPad steuern.
     
  16. ski_seppi

    ski_seppi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.16   #16
    Das ist zwar richtig, aber wir haben beschlossen dass nur unser Gitarrist den Gesamtsound steuert und die übrigen Bandmitglieder nur ihr Monitoring (damit man nicht aus Versehen am Gesamtsound herumgeändert wird). Und die Monitoringapp läuft nur über Android

    Es gibt Session Horns und Session Horns Pro. Was würde Duplobaustein empfehlen.
    Die Sachen von NI laufen nur auf PC, das bedeutet ich brauche einen PC und ein Interface dazu?
    Zur Zeit steuert der Setlistmaker meine Keyboardeinstellungen! Der wird wahrscheinlich per MIDI die Einstellungen auf dem LAPTOP nicht umschalten können?
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.12.16 ---
    Ich habe gepennt!
    Ich brauche ein Midi-Interface und ein Audiointerface wenn einen PC einsetze!
    Kann ich die abgespeicherten Einstellungen von Kontakt5 bzw. Session Horn PRO über MIDI ansteuern?
     
  17. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 07.12.16   #17
    Ja, die iPad App hinkt leider sehr hinterher. Aktuell wird aber daran gearbeitet, also wenn die Android Tablets noch nicht gekauft sind, wartet vielleicht noch ein wenig.


    Den Unterschied zwischen Session Horns und Session Horns Pro kann ich leider nicht sagen, da ich nur Pro verwendet habe. Ich würde zum Pro greifen, einfach weil sie da evtl. vom normalen schon gelernt und verbessert haben.

    Bez. Interface: Je nachdem wieviele Midi Outs du brauchst geht das mit einem Audio Interface schon. Die haben ja auch in der Regel zumindest einen Midi I/O. Wenn du viele Outs brauchts kann ich dir sehr die Interfaces von iConnectivity empfehlen. Ich habe ein Midi4+, werde aber aufs Mio 10 umsteigen, weil ich den Audio Pass Through nicht brauche, dafür aber viele Outs. Die Focusrite Interfaces der MK2 Version liefern extrem niedrige Latenzen, was für diese Anwendung sehr wichtig ist. Ansonsten ist natürlich RME immer ein Tip. Ich verwende aber tatsächlich das XR18 Interface.

    Welche Einstellungen am Laptop willst du per Setlistmaker schalten?
     
  18. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.16   #18

    ...was nicht automatisch die Assoziation hervorrufen sollte, dass "ein PC" zwingend immer auch wie "ein PC" aussehen muss!


    [​IMG]




    :hat:
     
  19. defrigge

    defrigge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.16   #19
    Hier noch Beispiele vom Korg Kronos und Yamaha Montage (nur kurz durchgesteppt für erste Eindrücke).

    Für den Krog Kronos gint es eine "Funk und Soul Brass" Library, von der einige Grundsounds bereits zu den Factory-Presets des Kronos V.2 gehören. Die Library enthält gut einsetzbare Section Sounds über das in dem kurzen Demo gezeigte hinaus.

    Ich hatte übrigens selbst die Roland ARX-Karte im Fantom G und war (zumal für den horrenden Preis) dann maßlos enttäuscht: alles, was da raus kommt, klingt brav und schlapp gedudelt und völlig ungeeignet für peppige Funk oder Pop-Einsätze.

     
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  20. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 07.12.16   #20
    Wenn eine Workstation in Frage kommt wäre das dann eher als Ersatz für das Kawai MP interessant bzw. sinnvoll. Bei der Qualität die Workstation Pianos heute anbieten ist ein dediziertes Stage Piano mMn eh nicht mehr notwendig. Da würde neben den zwei genannten Kandidaten noch der Roland FA oder der Kurzweil Forte in Frage kommen.

    Grundsätzlich kommt es bei Bläsern mindestens so viel auf die Spielweise an wie auf die Samples. Bei Session Horns sind sehr viele von diesen Spielweisen schon an Bord, bzw. werden getriggert. Das Potch Wheel macht, je nachdem wie weit man es zieht, einen langsamen bis schnellen Fall. Auf die Velocity kann man auch eine andere Spielweise legen Per Tasten am Keyboard ganz unten kommt man an bis zu 9(?) Spielweisen. Das selbe gilt auch für die Session Strings.

    Was Session Horns exklusiv anbietet ist die automatische Stimmenaufteilung, wenn man einen Akkord spielt. Das bringt sehr viel Realismus. Nehmen wir an, du spielst vier Bläser, dann hast du beim Unisono vier Stimmen, bei einem vierstimmigen Akkord aber 16 Stimmen. Session Horns teilt das automatisch auf, sodass immer nur vier Stimmen klingen.
     
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