Wert von Empfehlungen in (Gear-)Beratungsthreads

  • Ersteller Ersteller eizo930
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  • #21
nur so als Anmerkung, es ist auch ein Unterschied ob jemand wirklich eine Beratung haben will, oder ob er Erfahrungsberichte nachfragt.
Ersteres ist schwierig, finde ich, bei Letzterem ist ja klar, das da persönliche Meinungen und Eindrücke einfliessen. Das hätte aber, denke ich, für den/die Anfrager/in einen grösseren Nutzen, weil er/sie sich dann eher ein eigenes Bild, von was auch immer, machen kann. Ist dann auch unabhängiger von den Leuten, die mal als kompetent, mal als weniger kompetent🙄 angesehen werden. (wer kann das schon beurteilen?)
 
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  • #22
Im E-Gitarrenbereich ist die Auswahl so groß und die Geschmäcker sind so verschieden, dass es sehr schwer ist, den genauen Geschmack zu treffen.
Während ich in anderen Unterforen (vor allem PA) durchaus zielgerichtet Antworten oder zumindest Einschätzungen geben kann, habe ich vermutlich im E-Gitarren Forum noch keine bestimmte Empfehlung ausgesprochen.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich beim Gear auf Zweckmäßigkeit achte und nicht so sehr auf Mojo ...
Auf jeden Fall bin ich eher nicht der typische E-Gitarrist (mit nur 2 E-Gitarren, eine SSS Strat und einer Dual Humbucker Gitarre und der spielt auch noch mit einem eher einfachen Modeler direkt in die PA, weil keine Lust neben der PA auch noch einen Gitarrenamp schleppen zu müssen).

Was aber immer geht, sind Hilfen bei Beschaltungen oder Hinweis auf Erfahrungswerte bei Gigs - vorausgesetzt sie fallen in die Kategorien, die ich kenne. Oder das Vorstellen von eigenen Lösungen, die noch nicht so Allgemeinwissen sind, aber für andere sein könnten.
Beratung ist hier schwierig. Meine Standardempfehlung ist da eher: "Geh mit jemandem, der sich auskennt und dem du vertraust in einen Laden und spiele die Teile an, und lass den Kenner auch mal spielen und seinen Eindruck teilen"

Manchmal wäre es besser, wenn manche Leute sich gar nicht einschalten würden, nur um irgendetwas abzusondern, was sie mal gehört haben.

Wenn ich Beiträge von anderen lese, hilft es, dass ich über längere Zeit im Forum deren Einschätzungen kenne. Je nachdem, wer da was schreibt, hat das mehr oder weniger Gewicht.

Mir tun nur die Neuzugänge leid, die zufälligerweise ein Reizthema treffen und es in deren Thread fast zu virtuellen Schlägereien kommt.
 
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  • #23
Welchen Wert haben für Euch Empfehlungen für Amps, Pedale usw. bei subjektiven Eigenschaften
Nun ja, wie schon mehrfach geschrieben, kommt es auf die Nachvollziehbarkeit der Empfehlung und die Person des Empfehlenden an.

Wenn ich über den Erwerb eines Kemper, Fractal Audio, Line 6 etc. nachdenke, lasse ich mich schon beeinflussen, wenn es über so ein Gerät mehrfach heißt, es sei frickelig zu bedienen oder zu programmieren (weil ich mich damit nicht gern abgebe) oder habe viel zu viele Optionen in x-tausend Menüs (weil ich da eh nicht durchblicke).

"Klang" ist subjektiv, da lasse ich mich nur grob beeinflussen im Sinne von "Verzerrer XY sehr gut für Metal geeignet, der brät so richtig" lese ich als "für mich jedenfalls zu heftig".

Bei "Wohnzimmerlautstärke" weiß ich (auch) nicht, wie laut das nun sein soll, denn in meinem Wohnzimmer kann ich ziemlich laut spielen - das ist wohl nicht gemeint.

Für mich ist die Summe der Empfehlungen für ein bestimmtes Gerät / Anliegen meistens ein Stimmungsbild, wie andere das einnorden. Und wenn ich das betreffende Teil selbst habe, nehme ich Empfehlungen als kleine Hilfe zur eigenen Standortbestimmung.
 
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  • #24
Wenn es um Gitarren geht, ist meine Standardantwort in den Laden zu gehen und so viele in die Hand zu nehmen wie nur möglich.
Ein Forum kann nie die eigene haptische Erfahrung ersetzen 😊
 
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  • #25
Wie seht Ihr das? Welchen Wert haben für Euch Empfehlungen für Amps, Pedale usw. bei subjektiven Eigenschaften, wie z. B. "Klang"?
Im ersten Moment wenig, aber oft bekommt man irgendwann im Lauf der Zeit auch die Präferenzen der Leute mit und kann deren Aussagen einschätzen.
 
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  • #26
Ich lese diese Threads ganz gerne, wenn es sich um Dinge dreht die mich interessieren.
Was die Bewertung der Aussagen angeht, gucke nicht nach subjektiven Beurteilungen sondern nach Hinweisen wie:
Die Software stürrzt gerne mal ab....Die PUs neigen zu Feedback...
Wenn da mehrere der renommierten Mitglieder das Gleiche sagen weiß ich zumindest worauf ich zu achten habe.

Aussagen, die eindeutig eine Eigenschaft hervorheben die mir wichtig ist, könnten mich zumindest dazu bewegen das Teil mal zu testen.
Selber nach Kaufempfehlungen fragen, war bis jetzt kein Thema.
Ich bin mit meinem Equipment sehr konservativ. Über alles was ich mir ggf. zulegen möchte, haben andere schon ausgiebig berichtet.
 
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  • #27
Aber was nutzt es mir, wenn ich von 10 Leuten 13 Empfehlungen bekomme?
Vielleicht ist dann deine Frage nicht genau genug gestellt und somit gibt es viele mögliche Varianten?
Welchen Wert haben für Euch Empfehlungen für Amps, Pedale usw. bei subjektiven Eigenschaften, wie z. B. "Klang"?
Schwierig. Amps muss ich ausprobieren und bei Pedalen gibt es oft zu viele Variablen. Dennoch erhalt man vielleicht interessante Hinweise in der einen oder anderen Richtung. Je spezieller die Frage, desto genauer die Hinweise. Wenn ich z.B. genau erkläre in welcher Gitarre ich von welchen Pickups komme, was mir dabei nicht gefällt und in welcher Richtung ich optimieren will, könnten durchaus sinnvolle Antworten kommen.

Oft bitte ich bei einem Beratungsthread um Antworten von Leute mit tatsächlicher Erfahrung und versuche auch den Thread dahinzulenken.

Ich versuche in meinen Antworten auch genauer zu sein, also nicht einfach zu behaupten etwas würde gut klingen sondern z.B. zu schreiben „auch bei hoher Verzerrung klingen die Einzeltöne differenziert und matschen nicht“.

„Klang“ ist dabei nur ein Oberbegriff, den man auch durch viele Teilaspekte beschreiben kann, die auch für andere übertragbar und nachvollziehbar sind. Versucht man dagegen Klang direkt zu beschreiben, wird es oft wage und persönlich.

Leute die nur vom Hörensagen etwas empfehlen, nerven mich etwas. In solchen Fällen schreibe ich lieber, dass ich mich auch gerade mit der Frage befasse und mir bis dato die und die Geräte aufgefallen sind weil….

Ich lehne kategorisch keine Antworten ab von Leuten die z.B. keine Bühnenerfahrung haben, außer meine Frage bezieht sich auf eine „Bühnenproblematik“ aber es macht sicherlich Sinn das eigene Umfeld mit dem des antwortenden abzustimmen.
 
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  • #28
Ich denke, man muss bei "Empfehlungen" kritisch bleiben. Erstens, die dargebotene Liste der Möglichkeiten ist nie komplett. Ich spiele z.B. ein Digi-Piano, das hier im Forum niemals erwähnt wird. Tatsächlich ist es aber lieferbar. Warum habe ich es gekauft? Weil jemand die Tastatur empfohlen hatte!! Das hatte ich dann persönlich mit meinen Fingern im Laden verifiziert.

2. Ich musste mal einen Batterie-Amp zurück schicken. Grund: Das Ding rauschte im stillen Zimmer ohne Gitarrensignal wie eine Klospülung! Nervig! Da könnte man schon in einem Test schreiben, "unangenehmes Sirren und Rauschen" statt "leichtes Rauschen". Gerät kann man nur Outdoor verwenden...
Kommt man als alter Hase von alleine auf die Idee, dass der Hersteller an einem tragbaren Amp keinen brauchbaren Griff montiert, weil das Design wichtiger ist als der Verwendungszweck? Ja, wenn man alles Lehrgeld bezahlt hat.
Gerät ist vom Markt verschwunden, die es haben mögen glücklich damit sein.
 
  • #30
Kam wenigstens ein guter "brown sound" heraus?
 
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  • #32
Ich finde das für einen Einsteiger sehr verwirrend.

Für einen Einsteiger ist alles verwirrend.

Du hast im Kern Recht. Viele Beratungsanfragen geraten zu sehr zu einem bloßen "Product-Dropping", die gerade dem Anfänger null weiterhelfen.

Dazwischen sind aber auch immer wieder hervorragende und individuelle Beiträge, die gerade Anfängern eine gute Orientierung bieten können. Am Ende wird man niemanden seinen Weg sowohl am Instrument als auch mit dem Equipment "abnehmen" können.

Beratung in einem Forum hat den Vorteil, dass die beratenden kein Verkaufsinteresse (Shop) und keinen Anzeigendruck (Magazine) haben.

Der Nachteil ist, dass manch einer einfach nur stumpf das empfiehlt, das zufällig bei ihm steht. Mit zunehmender Erfahrung des Beratenden werden aber häufig auch die Ratschläge gehaltvoller.
 
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  • #33
Empfehlungen/Beratungen hier im Forum sind goldwert. Ob Anfänger oder erfahren, man soll nicht beratungsresistent sein und offen für neue Impulse sein.

Problematisch wird es, wenn Antworten zu lang (8+ Paragraphen) werden. Dann liest man nicht alles. Ich habe hier auch nicht alles gelesen 🤣
 
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  • #34
...manchmal sind Zusammenhänge die etwas komplexer sind aber dennoch wichtig, obwohl ohne umfangreichere Ausführung nicht darzulegen...
Dann gibt's eben auch mal längere Texte...lässt sich ab und zu nicht vermeiden😉
 
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  • #35
Finde ich auch. Gerade bei längeren Texten finde ich dabei den Ton und die Haltung entscheidend.
Ich bemerke bei mir, dass meine Lust, mich mit einem längeren Post zu beschäftigen mit dem Grad der unterliegenden Oberlehrerhaftigkeit sinkt, während ich längeren Texten gerne folge, wenn Sie Erfahrungen schildern: oft gleicht ja die Suche nach dem idealen Sound einer Suche nach dem heiligen Gral und dort finde ich dann die einzelnen Stationen mit den jeweiligen Wendepunkten interessant - wenn sie verständlich und nachvollziehbar geschildert werden.
 
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  • #36
Ein klarer Gedanke kann auch immer klar und kurz formuliert werden. Die teils befremdliche "Oberlehrerhaftigkeit" geht ja fließend in den sogenannten "Sprechdurchfall" über. Ich beschäftige mich beruflich aber nicht mit solchen Symptomen, Hintergründen und Diagnosen, weil ich da nichts kritisieren, verbessern oder heilen will.
 
  • #37
- Ein Antwortender ignoriert die Wünsche des TE und empfielt etwas ganz anderes
- Ignorieren der Preisvorgabe
- Ignorieren des geringen Kenntnisstandes des TE.
- Ein Antwortender ist Fanboy einer Marke/eines Modells und empfielt die immer, egal auf welche Frage,
- Ein Antwortender hat keinen echten Überblick und nichts sinnvolles zu schreiben, postet aber dennoch etwas.
hm...ja, also bei Stichpunkt 1 und 2 muss ich auch immer schmunzeln. Wobei es ja auch immer relativ ist. Gerade bei den Preisrahmen. Kommt ja auch nicht soooo selten vor dass das Budget plötzlich doch größer ist. Wobei es da natürlich darauf ankommt wie weit man über den Angaben geht. 250€ bei max 200€ ist ja was anderes als 500€ statt 200€.

Schwieriger ist es manchmal bei Kenntnisstand: manche über andere unterschätzen sich. Und je nachdem um was es geht ist es auch keine Raketenwissenschaft.
Schwieriger ist es bei Fanboys, aber auch hier -> wird etwas empfohlen was derjenige selbst hat oder nur weil es vom gleichen Hersteller ist.
Und gerade bei Underdogs und eher unbekannten Herstellern kann da schon echt interessantes Zeug dabei sein die man so nie auf dem Schirm hatte.
Unsinnig wird es natürlich wenn einer ne günstige Tele sucht und ihm ne Gibson LP Classic geraten wird.

Also ich bin schon hier und da mal bei solchen wilden Empfehlungen neugierig geworden (jetzt weniger in eigenen Themen sondern als Mitleser).
Und je nachdem wer was empfehlt kann ich auch bei einigen ganz gut einordnen "wäre das auch was für mich"....einfach weil ich das Gefühl habe das der User XY ähnlich tickt und ähnlich Vorlieben hat.
Das nützt natürlich einem neuen User nichts.

Aber teils ist es auch schwer weil die Suchanfrage sooooo viel offen lässt. Geht ja schon manchmal los mit "Suche Gitarre, sollte gut klingen".
 
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  • #38
Es gibt ja immer wieder Fragen der Art "Was soll ich kaufen/Was empfehlt ihr?".
Anders als die konkrete Lösung wie eine Schaltung realisiert werden kann, wie ein Floyd Rose eingestellt wird usw., gibt es oft nicht "die eine richtige" Lösung, sondern es gibt genauso viele Lösungen, wie persönliche Geschmäcker.
Es gibt dann wohl verschiedene Lösungen, und diese müssen auch nichts mit dem eigenen Geschmack zu tun haben.
Ein guter Berater/Verkäufer wird in der Lage sein, die Fragen zu stellen, die für die Analyse wichtig sind. Und wenn dieser Berater/Verkäufer zudem nachweislich über entsprechendes Wissen verfügt, ist die Beratung in einem solchen Thread genauso gut wie draußen in einem Verkaufsgeschäft.

Gut, man kann von seinem bevorzugten Produkt die technischen Eigenschaften hervorheben, Anschlüsse, Einstellmöglichkeiten, Bücher (altmodisch?) empfehlen, mitteilen wie man es selber macht . . .
Aber wenn es um den Klang geht? Wie soll ich objektiv, für einen anderen nachvollziehbar "Klang" beschreiben?
Das wäre schon ein fataler Fehler, wenn man nur aus seinem eigenen Krams heraus Tipps gibt.
Weiterhin lässt sich eine Art Klang sehr wohl definieren – auf einfache Weise: Ich möchte einen Sound in Richtung Band/Musiker X oder Y.

Was mir gefällt, gefällt noch lange nicht jedem.
Auch das wäre wieder keine neutrale Beratung und disqualifiziert den Berater.

Was ist bzw. wie laut ist Wohnzimmerlautstärke?
Der Humbucker XY macht richtig Druck, hat mächtig Fundament. Was muss ich mir da vorstellen?
Die 1 x 12 von A ist wesentlich cremiger wie die 2 x 8 von B.
Bei der Brücke X kommen die Töne klarer wie bei Brücke Y. ??
10 Reverbs hören sich verschieden an, 10 Amps hören sich verschieden an, 10 DAWs sind unterschiedlich zu bedienen usw. usf.
Die Antwort zu Fragen der erwähnten Themen ist subjektiv, jeder nimmt Klang anders wahr, laut und leise sind dehnbare Begriffe.
Und dennoch kann man es erklären. Auch wenn jeder zum Beispiel den Klang unterschiedlich wahrnimmt, hört man schon, ob zum Beispiel die eine Box mehr Bass hat als die andere oder ob Pickups bei gleicher Höhenstellung aggressiver sind, mehr Höhen haben oder weniger – oder was auch immer – im Vergleich zu anderen, fest definierten.

Wenn mir bei 10 Empfehlungen ein bestimmtes Produkt 6 mal empfohlen wird, hat das schon eine Aussagekraft für mich. Aber was nutzt es mir, wenn ich von 10 Leuten 13 Empfehlungen bekomme?
Da würde ich vehement widersprechen: Die Anzahl der Empfehlungen sagt noch lange nichts über die dahinterstehende Qualität aus. Deshalb ist es wichtig, wer mir einen Tipp gibt!
Das ist wohl das Wichtigste bei einer Beratung überhaupt.

Wie seht Ihr das? Welchen Wert haben für Euch Empfehlungen für Amps, Pedale usw. bei subjektiven Eigenschaften, wie z. B. "Klang"?
Eine sehr hohe Anerkennung, wenn sie von der richtigen Person kommt.

Und genau da liegt oft das Problem: Man weiß nicht, wer hinter einer Aussage steht.
Wer regelmäßig hier ist, weiß über die Jahre, wer in welchen Bereichen fit ist.

Und genau das war auch ein Grund, weshalb ich hier teils „angefeindet“ wurde – weil ich den Anonymen immer gesagt habe: Wer bist du eigentlich? Hast du eine Band? Welche Referenzen hast du?
Dann verstecken sich manche hinter ihrem Avatar, geben aber Töne von sich wie ein Gitarrengott der alles weiß und alles kann 😉

Abschließend frage ich mich:
Was ist dein Ziel mit diesem Thread? Dass wir die von dir angesprochenen Themen gar nicht mehr diskutieren sollen? 😉
 
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  • #39
Wie gut man einem TE helfen kann hängt ja schon stark von der Fragestellung ab. Da sollte man schon auch ggf. erstmal nachfragen bevor man dazu Antworten liefert.

Beispiel:
Es ist ein großer Unterschied, ob ich frage was ich brauche um einen bestimmten Sound von XY zu erhalten, oder ob ich Frage welches Equipment XY beim Song Z
einsetzt.

Letzteres kann man mit entsprechendem Wissen recht gut beantworten, während bei ersterem der humane Einfluss von XY und die genauen Einstellungen seiner Geräte eine Rolle spielen.
Und dann fangen dann oft seitenlange Diskussionen an die auf Vermutungen beruhen und daher oft alles andere als zielführend sind.
Ausnahme ist natürlich wenn jemand sagen kann, dass er genau diesen Song auch spielt und mit dem und dem Equipment, mit den und den Einstellungen den Sound annähernd hinbekommen hat.
 
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  • #40
Da würde ich vehement widersprechen: Die Anzahl der Empfehlungen sagt noch lange nichts über die dahinterstehende Qualität aus. Deshalb ist es wichtig, wer mir einen Tipp gibt!
Das ist wohl das Wichtigste bei einer Beratung überhaupt.

Das würde ich exakt so unterschreiben. Gerade in Zeiten von social media und gezielter Produktplatzierung kann man nicht mehr ausreichend auf "Schwarmintelligenz" vertrauen. Gewisse Produkte werden ja derartig offensiv als Sau durchs Dorf gejagt, dass die dann halt jeder kennt... möglicherweise eine Vielzahl der User aber nur von youtube.

Natürlich kann man auch auf ein Produkt hinweisen, dass man selber nicht kennt, auf Grund der Daten aber für möglicherweise passend hält. Das ist dann aber eben keine Beratung sondern nur ein ganz unverbindlicher Hinweis auf ein selbst nicht näher bekanntes Produkt. Im Idealfall macht man genau das dann deutlich.
 
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