D4DOG
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Hier wird über den Einfluß des Korpus diskutiert und Du bringst die Eigenschaften des Tonabnehmers ins Spiel.Meine Meinung ist daß das Material des Korpus um so mehr Einfluss hat, je lockerer und ungedämpfter der Pickup ist, sprich scatterwound, unpotted ist am "aufnahmefähigsten" da der PU noch einen gewissen Anteil an Mikrofonie aufweist und je mehr (und feinerer) Draht auf den PU kommt (und dann auch noch Wachs bzw Epoxy ins Spiel kommen) desto geringer wird der Einfluss des Korpusmaterials da dann die natürliche Mikrofonie des Pickups gegen Null geht.

Nur um mal klarzustellen, dass ähnlich geistreiche Diskussionen weltweit die Gitarristen an der Tastatur (und somit vom Spielen ab-)halten, hier ein paar schöne Beispiele aus dem amerikanischen GearPage-Forum:
Does the coffee I just drank effect my tone?
Does neck plate thickness affect tone?
Grüße,
Bernd
Hast Du ernsthaft bezweifelt, dass nur deutsche Gitarristen einen an der Klatsche haben?

@gonzo-lee: ...müsste man ja ne Cheapo (wenn sie denn vernünftig verarbeitet ist) mit dem Austausch von Pickups, Sattel, Pu etc auf das Niveau einer "großen" heben können...
Hier wird über den Einfluß des Korpus diskutiert und Du bringst die Eigenschaften des Tonabnehmers ins Spiel.
Wer überhaupt sinnvoll etwas zu diesem Thema sagen will, der sollte tunlichst bemüht sein, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen!
Kein Grund also zum pimpen, da alles bereits gepimpt ist.
Hast Du ernsthaft bezweifelt, dass nur deutsche Gitarristen einen an der Klatsche haben?
Aber anscheinend holen wir ganz schön aufDen Satz muss ich jetzt erstmal genau angucken äh nein, ich habe nie nicht bezweifelt, dass nur keine deutschen Gitarristen nicht einen an der Klatsche haben. Im Gegenteil, in der Regel haben uns die US-Kollegen auch in der Größe der Klatsche einen voraus![]()


Das kann auch ernsthaft niemand anzweifeln.Als Klang kann man jederzeit das Gesamtergebnis aus elektrischer und akustischer Signalerzeugung definieren und wenn ich schreibe der PU ist mikrofonisch wirkt wohl die akustische Komponente (und dazu zählt wiederum das Korpusmaterial ...
Auch von denen wird´s ja nicht angezweifelt. Der Onkel schreibt ja:Da mag der Theoretiker/Wissenschaftler/ZollnerScientologe nun zwar aufschreien aber es entspricht der Tatsache, da beißt die Maus keinen Faden dran ab und interessiert mich inzwischen nicht mehr
Das kann man deswegen schon nicht Signifikanz nennen, weil dafür keine Meßergebnisse vorliegen. Hier fängt der Bereich der subjektiven Wahrnehmung an. Und die ist nicht meßbar! Und wenn Du von von einem "vernachlässigenden" Einfluss des Korpus auf den Kang einer E-Gitarre* sprichst, heißt das noch lange nicht, das man das Verallgemeinern kann.Niemand hat gesagt, daß der Korpus keinen Einfluß hätte, sondern die Ansage von Zollner & Co lautet:
Der Einfluß eines massiven Korpus auf den Klang einer Elektrogitarre ist sehr gering (um nicht die Formulierung "zu vernachlässigen" zu nutzen).
Es geht hier also nicht darum, ob ein Effekt da ist (natürlich ist er es!), sondern ob er überhaupt hörbar werden kann. Das nennt man dann Signifikanz.
Und irgendwann taucht dann ein Mod auf, der dicht macht, weil alles gesagt scheint.
.
...Abgesehen davon, daß unser Gehirn permanent "hilfreich" eingreift und am empfangenen Signal "rumbastelt", hat jeder Mensch ein unterschiedliches Gehör bezüglich Frequenzgang und selektiver Empfindlichkeit. Da bleibt eine definierte Objektivität dann schnell auf der Strecke!
(Gitarrenbau) bis zu Junghans (Klavierbau)) Ich habe sehr viel experimentiert, selbst gebaut, und bin heute immer noch im Intrumentenbau tätig. Es gibt irgendwann ein Punkt, wo die Physik an ihre Grenzen kommt. Das ist der Bereich, wo die Wahrnehmung anfängt. Dieser Bereich ist aber oft der Entscheidene! Ob es der Geigenbauer ist, der mit seinem Tastenhobel die Decke der Geige etwas dünner macht, als vorher ausgemessen, oder der Klavierbauer, der den Konzertflügel nach Gehör stimmt und auf das Stimmgerät verzichtet, usw
) unterschiedlicher Unterarten treffen lassen? Esche klingt straff, knackig und relativ mittenarm? Welche Esche?Wie sie sich klanglich unterscheiden ist nicht meßbar, das ist "nur" wahrnehmbar.

Hurra, damit hätten wir auch endlich eine meßbare Größe für "Besser"!Aber "teuer" klingt dann generell besser....

Ganz klar C, die Haftung berechnet sich aus dem Haftreibungskoeffizient und der Fläche."Ich benutze Recipial Handcreme. Ist da für mich ein C - oder D - Halsshaping besser?"
....oder kommt da noch was?![]()

