Wie finden größere Bands ihre Vorbands?

  • Ersteller Würfelbecher
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Die Frage ist bei sowas dann natürlich auch immer wie weit da der Haupt Act mitreden darf oder überhaupt Einfluss drauf hat.
Auf der anderen Seite wen man eine Tour Plant ist das Natürlich eine Möglichkeit gewisse Fixkosten schon im Voraus zu decken. Also rein Wirtschaftlich gesehen nicht dumm.
 
Das nicht, macht es aber unheimlich schwer Bands zu entdecken die musikalisch gut sind aber nicht über das nötige Kleingeld verfügen, oder nicht bereit sind sich in Schulden zu stürzen.
 
Die Frage ist bei sowas dann natürlich auch immer wie weit da der Haupt Act mitreden darf oder überhaupt Einfluss drauf hat.
Auf der anderen Seite wen man eine Tour Plant ist das Natürlich eine Möglichkeit gewisse Fixkosten schon im Voraus zu decken. Also rein Wirtschaftlich gesehen nicht dumm.

Auch für diejenigen, die sich dort einkaufen, ist es eine simple wirtschaftliche Rechnung: Sich vor einem riesigen Publikum präsentieren zu können, das man selbst niemals zu den eigenen Konzerten kriegen könnte, kann zu gutem Umsatz bei Merch- und Tonträgerverkäufen führen. Sowas geht man ja vorbereitet und durchkalkuliert an, und nicht als kleine Band, die zwei MP3s im Online-Shop hat und sonst nichts.
 
Ja natürlich. Die Medallie hat halt ,wie bei sovielen Sachen, zwei Seiten. Wenn man die Möglichkeit hat das finanzielle zu stemmen, bzw eine Plattenfirma hat die da hinter einem steht ists ne gute Chance. Wobei ich manchmal die Summen für arg überzogen halte. Aber man machts Spiel mit, oder eben nicht. Ist wie diese Emergenza Sache. Ansich irgendwie nicht fair, aber halt ne Chance. Ich meine, als kleine Band nur aufgrund der Musik bekannt zu werden ist zwar möglich, aber arg unwahrscheinlich. Im Normalfall steckt viel Arbeit und noch mehr Geld dahinter, und bei den wenigsten zahlt sich das jemals aus.
 
Wenn ich bedenke das Kumpels nur auf die Tour von Pro-Pain aufspringen wollten, und da schon höhere vierstelle Summen für fällig waren...(Pro-Pain spielen hier in Deutschland vor 100-400 Leuten "mehr" nicht)
Das wusste ich auch noch nicht, ich hätte die Zuschauerzahlen bei Pro-Pain schon im unteren vierstelligen Bereich angesiedelt. Schließlich gibt es diese Band schon etwas länger.

Aber gehobener vierstelliger Eurobereich als Eintritt zur Bühne für ein 100- bis 400-Kopf-Publikum ist schon heftig. Wenn die Vorband jetzt beispielsweise 4.000 Euro zahlen soll und am Ende vor 100 Leuten spielt, dann ist der Einsatz so zu bewerten, als hätte sie 100 Eintrittskarten für Uriah Heep gekauft und diese dann an die Zuschauer verteilt. Schon etwas heftig! :eek:

Es gibt einfach viel zu viele Bands, als dass man auch nur annähernd jede Band seiner bevorzugten Stilrichtung kennen könnte. Eine Rock- und Metal-Zeitschrift hat das vor Jahren ganz gut erklärt. Allein in Los Angeles soll es rund 3.000 Bands geben. Jede will wahrgenommen werden, sich aus der Menge herausheben. Das läuft dann darauf hinaus, dass in den Clubs an einem Abend 5 Bands spielen. Der Headliner zieht einigermaßen Publikum und wird bezahlt, der Co-Headliner ist schon halbwegs bekannt und darf gratis spielen, und die anderen drei "Sendeplätze" werden an Bands vergeben, die sich dieses Privileg etwas kosten lassen.
 
Sich vor einem riesigen Publikum präsentieren zu können, das man selbst niemals zu den eigenen Konzerten kriegen könnte, kann zu gutem Umsatz bei Merch- und Tonträgerverkäufen führen

Ok Mann kann das als PA Aktion verbuchen. Aber es gibt Trotzdem relativ wenige Bands die es über den Vorband Status hinaus geschafft haben. Und wen ich mich so an meine Letzten Konzertbesuche Erinnere war es Tendenziell eher so dass die Vorbands das Publikum wenig angesprochen haben oder oft sogar als störend Endfunden wurde. Und entsprechend war dann auch der "Andrang" an deren Merch ständen. Meiner Meinung lohnt sich das nur wen schon eine eigene Fanbase hat und weiß das man Unter den Fans der Hauptband genügend Anhänger hat/findet. Parade Beispiel dafür war Sabaton als Hammerfall vorband. Ich hatte den Eindruck dass Mindestens die Hälfte der Besucher wegen Sabaton da war und die Stimmung war auch Besser als zu Beginn des Hauptgigs. Natürlich weiß ich nicht ob Sabaton sich eingekauft hat oder vom Label da zugepackt wurde. Aber WENN sie bezahlt haben hat sich für sie die Sache mehr als Gelohnt.
 
Im Prinzip hast du recht. So wies eben läuft entscheidet nicht unbedingt die musikalische Qualität über die Vorbands. Das führt dazu, das meiner Ansicht nach, Vorbands oft immer schlechter werden bzw belangloser. Mag aber auch daran liegen das ich mittlerweile ansich aufgrund dieser "6 Bands auf einmal Touren" mich eigentlich nur noch auf 1-2 Acts freue
 
In Deutschland haben es Vorgruppen generell schwerer als beispielsweise in den USA. Dort bringt einen der Status als Vorgruppe mit einiger Wahrscheinlichkeit weiter. Bei uns hingegen warten die meisten Besucher nur auf die Hauptband. Wenn es gut läuft, ist der Promotion-Effekt immerhin besser als gar nichts.
 

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