Wie Geräusche der Saiten verhindern ?

von rainbowxxl, 12.02.16.

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pedaltrain
  1. rainbowxxl

    rainbowxxl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #1
    Hallo, mein größtes Problem ist, dass wenn ich mit distortion spiele die ganzen Geräusche der nicht gespielten Saiten mitschwingen. ich dämpfe mit dem handballen ab und gehe damit immer mit und dämpfe von unten mit den fingern ab, aber beim sweepen kriege ich es nicht hin mit den finger so nah ans griffbrett zu kommen, dass ich die saiten alle abdämpfen kann.
    mir ist aufgefallen, dass das generell ein großes problem selbst bei den profis ist. wie machen die das weg ? mit tappingdämpfer, noise gate und compressor ?
    ich habe das problem ausschließlich beim shredding, sweepen, tapping mit distortion, auch wenn ich das gain bisschen rausnehme ist das noch für mich zu deutlich hörbar.
     
  2. DerUnkurze

    DerUnkurze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #2
    Noisegate bringt nur was gegen Brummen, das schaltet durch sobald das Signal einen gewissen Pegel erreicht. Da geht alles durch.
    Ein Kompressor verringert die Dynamik, sprich den Unterschied zwischen dem lautesten und Leisesten Signal, macht sowas also noch hörbarer.

    Das einzige das Hilft ist, an der Spieltechnik feilen.
     
  3. Scareguitars

    Scareguitars Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #3
    Ich hab das zwar noch nicht probiert, aber schon bei einigen gesehen uzw. diese Fretwraps - könnte eventl. helfen. Gibts auch beim grossen T... ansonsten wie schon der Lange sagte - an der Spieltechnik feilen. https://www.thomann.de/at/gruvgear_fretwraps_lg.htm
     
  4. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #4
    ich sehe aber viele, die kaum abdämpfen beim spielen und trotzdem ist der ton total klar, da wirkt doch getrickst. wenn ich mit nem compressor aber nur geräusche über nen gewissen pegel durchlasse, kann ich das rauschede klingen der anderen saiten doch komplett rausfiltern, das das doch viel leiser ist.
     
  5. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #5
    Hoi @rainbowxxl
    Da wird nicht getrickst. Das Vermeiden von schwingenden Nebensaiten kannst du nur vermeiden, wenn du diese dämpfst. Klingt einfach, ist schwer. Eine der Uebungen, die ich mit fortgeschrittenen E-Gitarrenschülern mache, ist das Intro von Mr. Bigs Green Tinted Sixties Mind. Das Intro ist schon schwer genug zu spielen, hat viel Hammer-on, Pull-off und Tapping drin. Wenn du das zu Beginn schön langsam spielst, dann kannst du dich voll und ganz auf das Vermeiden der ungewollten Saitengeräusche konzentrieren.

    Kleiner Tipp: Löse dich vom Gedanken, zu 100% nebengeräuschfrei zu spielen. Das blockiert nur.

    Zu beachten beim Ueben:
    - Geschätzte 80% der Dämpfarbeit von benachbarten Saiten übernimmt der Handballen der rechten Hand, den Rest macht derjenige Finger der linken Hand, welcher die entsprechende Saite drückt.

    Edit: Hier habe ich ein Live-Video des Songs gefunden, den ich weiter oben als Uebung vorgeschlagen habe:
     
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  6. DerUnkurze

    DerUnkurze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #6
    so funktioniert ein kompressor nicht. da kommt alles durch, im gegenteil er macht die lauten teile leiser..

    ich kann mich nur startom anschließen, 100% sauber gelingt es nie, und das einzige das hilft ist es gezielt zu üben, vernachlässigen leider viele
     
  7. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #7
    das größte problem ist halt bei sweeps, da sind die unteren saiten, die ich mit der greifhand blocke müsste. in dem video ham die ja kein highgain, bei highgain ist das doch noch viel schwerer.
     
  8. DerCoon

    DerCoon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #8
    Organisier dir alternativ mal einen Haargummi, das funktioniert auch ganz gut ;) Ob die Fretwraps da besser sind weiss ich nicht, die waren mir bis jetzt immer zu teuer.
    Den Haargummi einfach kurz vor dem Sattel aufm ersten Bund auf die Saiten spannen". Das hilft bei mir eigentlich recht gut gegen Nebengeräusche, mit denen hab ich bei meinen EMG 81-Gitarren auch ziemliche Probleme. Bei dem HZ-H4 (passiv) brauch ich das z.B. nicht.
     
  9. Hans_3

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    Erstellt: 12.02.16   #9
    Komisch .. bei deinem Video https://www.musiker-board.de/thread...gt-was-ihr-könnt.357185/page-206#post-7782596 sind keinerlei auffälligen, störenden Nebengeräusche zu hören.

    Wenn man viel aleine zuhause spielt, hört man irgendwann auch mal das Grad wachsen und stört sich an den kleinsten Kleinigkeiten. Vielleicht bist du gerade mal an diesem Punkt. Des weiteren kommt noch dazu, dass man zuhause oft vom rein akustischen Klang der Gitarre noch was mitbekommt - da entstehen oft Geräusche, die über einen Amp nicht wirklich zu hören sind. Zudem sei noch gesagt, dass viele, auch bei bester Technik unvermeidliche Nebengeräusche, in der Band vom Gesamtsound größtenteils verschluckt werden.
     
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  10. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #10
    in dem video hatte ich nen tappingdämpfer. gerade wenn ich über kopfhörer spiele höre ich das sehr extrem und es ist halt wiklich noch viel zu viel davon
     
  11. ultronium 80k

    ultronium 80k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.16   #11
    Hey, mach dich nicht verrückt. (siehe Post von Hans)
    Du brauchst keine Geräte oder sonstiges Zubehör.
    Geniesse das Gitarrenspiel und lege nicht jedes noch so kleine Fehlerchen auf die Goldwaage.

    Zur Technik mit dem Abdämpfen:
    John Petrucci und Michael Angelo Batio haben hierzu 3 gute Tipps: practice, practice, practice
     
  12. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.16   #12
    aber wie "practice" wenn man nicht genau weis wie ? eins habe ich gelernt: viele sachen zur technik findet man nirgendwo im netz oder in büchern. scheinbar verraten die leute, die es können diese tricks einem nie.
     
  13. robinBjordison

    robinBjordison Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #13
    Das wäre ein schlechter Kompressor, wenn er laute Töne wirklich leiser machen würde. Ein Kompressor ist zuerst mal ein Booster, das ist der Grund, weshalb die leisen Töne lauter werden, gepaart mit einem Limiter (um es mal einfach zu beschreiben), welcher dafür sorgt, dass die lauten Töne nicht auch noch viel lauter werden.
     
  14. ultronium 80k

    ultronium 80k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #14
    Hallo Rainbowxxl



    Nein, niemand möchte ein Geheimnis aus dem WIE machen.
    Ich denke, es ist nicht so einfach Lernschritte- oder Techniken in Worte zu fassen. Das muss man selber erfahren.

    Das sind übrigens auch keine Tricks sondern jahrelanges Üben! (Achtung: Ja, man kann schon tricksen, bsp wenn du Gitarristen auf Youtube siehst, welche einfach so auf ihrem Bett sitzen ein wenig spielen und du hörst einen perfekten Sound wie auf einer CD.. aber das ist wieder etwas anderes).


    Es gibt kein Patentrezept. Ich kann dir sagen wie ich übe und was mir hilft:

    - die Haltung: nicht von Anfang an alles wollen. Akzeptieren, dass das Lernen ein langer Weg ist. Es ist ein Prozess. DAS Ziel gibt es nicht, nur das unaufhaltsame vorwärtskommen wollen.

    - Gitarre -> Amp -> Box. Keine Effekte, kein Zubehör, kein Schnickschnack

    - ein gut eingestelltes Instrument. Nicht zu viel Gain am Verstärker (oder Pedal).

    - übe langsam, also richtig langsam. So lernst du nämlich, sorgfältiger zu werden und deine Finger effizient und kontrolliert zu bewegen.

    - du brauchst nicht 1'000 Übungen zu machen. Nimm dir vielleicht zwei Übungen (eine Übung kann durchaus aus 4 Noten bestehen. Bitte keine 20-taktigen 'Übungen' machen, das wäre vermutlich überfordernd), aber achte auf jede Note. Nicht durchspielen sondern aufmerksam spielen.
    Isoliere die Knackpunkte. Finde heraus warum genau dies schwierig ist für dich und erfinde aus dem eine eigene Übung, vielleicht auch in einer anderen Tonart.

    - Wenn möglich ist der Daumen der Greifhand gegenüber vom Mittelfinger und er schaut nicht über die obere Kante des Griffbrettes hinaus.

    - Zum Thema abdämpfen: Ich mache es so: Mit der rechten Hand dämpfe ich die Saiten, welche tiefer sind als die Saiten, auf welchen mit der linken Hand Noten gegriffen werden (Bsp: Zeigefinger greift das A auf der G-Saite, nun dämpfe ich die D-, A- und E-Saite mit der rechten Hand).
    Umgekehrt dämpfe ich mit der linken Hand die Saiten, welche Höher sind als die Saiten, auf welchen ich mit der linken Hand Noten greife (Bsp. Powerchord G5 auf E- und der A-Saite. Nun dämpfe ich mit der linken Hand die D-, G, B- und e-Saite).


    Es gibt keine Tricks.
    Ich hoffe, dass dir dies ein wenig hilft. Wir alle verstehen dein Kopfzerbrechen, wir kennen es genau so gut.


    LG



    Was ich aber nicht verstehen will: Wenn du Flamenco-Unterricht anbietest, dann muss ich davon ausgehen, dass du technisch ein Biest sein musst. Und der Weg auf der E-Gitarre sollte nicht so steinig sein. Vor allem wärst du aber sehr erfahren was Lernstrategien anbelangt. Die Frage nach dem 'wie übe ich?' sollte ja gar nicht erst aufkommen..
     
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  15. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #15
    auf der akustikgitarre habe ich ja nicht mit highain zu kämpfen :D
    ich habe halt den fehler gemacht egitarre immer ohne amp zu üben und die unsauberheiten kommen halt beim geshredde mit viel zerre, alles dadrunter ist kein problem außer halt sweeps, wenn der hals der gitarre nicht hoch genug ist, kann ich halt nicht gescheit abdämpfen.
    wie man in diesem video von mir sieht ist das problem, dass ich den zeigefinger zum dämpfen nicht so flach auf das griffbrett kriege um die unteren saiten zu dämpfen. und das sehe ich auch bei wenig gitarristen, dementsprechend denke ich halt, dass da viele tricksten müssen
     
  16. ultronium 80k

    ultronium 80k Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #16
    Du bist technisch sehr gut.
    Ich sehe/höre das 'Problem' aber nicht.

    Du jammerst auf einem sehr hohen Niveau.
    Vielleicht kannst du deine gute Technik nun dazu nutzen ansprechend und lebhaft Musik machen zu können auf der E-Gitarre.

    (Ich muss gestehen: Dein Anfangspost hat mich auf die Idee gebracht, du könntest ein Anfänger sein.)
     
  17. rainbowxxl

    rainbowxxl Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.16   #17
    was meinst du mit lebhafter musik ? neben neo classic metal spiele ich auf der eklampfe noch bisschen (fusion) jazz.
    für das video hab ich auch nen tappingdämpfer benutzt
     
  18. DerUnkurze

    DerUnkurze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.16   #18
    Ich glaube das Problem ist vielleicht in deinen Ohren wirklich größer als es Real ist :) In dem Video klingts ja (auch wenn du einen Dämpfer verwendest) sehr gut.
    Hast du vielleicht ein Video oder eine Tonaufnahme in der man es hört?

    Was mir beim geholfen hat, nicht beim Sweeping aber beim Dämpfen allgemein ist, die Übungen wirklich langsam zu machen, also wirklich wirklich langsam, aber trotzdem flüssig. Und dabei dann genau auf die Punkte die ich verbessern will zu konzentrieren, sei es fliegende Finge, Dämpfen, saubere Wechsel etc.

    eigentlich OT:
    Nein, das wäre ein ganz normaler Kompressor. Ab einem gewissen Pegel (Threshold) wird das Signal nicht mehr 1:1 weitergegeben, sondern Hausnummer 2:1 (also pro dB im Eingangssginal wird das Ausgangssignal nur um 0,5dB größer) komprimiert weitergegeben. Das normal das Ausgangssignal dann wieder verstärkt wird (Makeup Gain), ändert nichts an der Arbeitsweise.
     
  19. FenixBG

    FenixBG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.16   #19
    Ich bin kein guter Sweeper, aber ich habe viele sehr gute Gitaristen gesehen, die absolut ohne gate/compressor oder irgendwelche andere "Gadgets" klasse die Sweeps spielen können. Ich stimme zu, dass es ist wirklich nur "practice, practice, practice" ist.
     
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  20. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.16   #20
    Naja, 2:1 nicht unbedingt. Das ist ja meist einstellbar mit "Ratio", dabei geht es ja um das Verhältniss, wie sehr gedämpft wird. Auch wie schnell und wie lange ist (zumindest in DAW-Plugins) noch einstellbar. Im wesentlichen stimmts aber: ein Kompressor macht leiser, was eine eingestellte Lautstärke überschreitet. Dadurch, das man damit die "Peaks" ausmerzt, lässt sich die Gesamtlautstärke hochziehen, da noch Luft nach oben. Dafür dann das bereits erwähnte "Make-Up Gain" Von daher ja: ein Kompressor macht laute Sachen leiser.
    Ein Limiter ist an sich nichts weiter als ein sehr extrem eingestellter Kompressor, das wesentliche Funktionsprinzip ist das gleiche. Alles über einem gewissen Schwellenschwert wird bei einem Limiter so aggressiv gedämpft, das nichts über den Wert hinausgeht. Hat aber beides nichts mit Noise Gates am Hut. Noise Gates machen dicht, sobald ein Schwellenwert unterschritten (!) wird und lassen dann nichts durch. Dieser so gewählt, das es nur das Rauschen betrifft, sorgt dann für Ruhe in Spielpausen. Das bringt hier in diesem Fall aber nichts, da es ja um Nebengeräusche während des Spielens geht. Es gibt ja nur ein Gitarrensignal, und nicht für jede Saite eins. Somit würde ein Noise-Gate entweder gar nichts tun, oder so extrem eingestellt sein muessen, dass du schlicht gar nichts mehr aus der Gitarre kommen hörst :p
    Außer Lösungen wie Haargummie/Fretwraps gibs da halt echt nicht. Rest ist üben und sehr sauber spielen oder du hörst halt wirklich die Flöhe husten. Gerade über Kopfhörer hört man deutlich mehr Kleinigkeiten, als aus einer Gitarrenbox, geschweige denn im Bandgefüge. ;)
     
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