Wie hoch stellt Ihr die Höhe der Tonabnehmer ein ?

von Kluson, 23.01.17.

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  1. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #1
    Hallo,

    wie stellt ihr eure Tonabnehmer in der Höhe ein ? Klar, verschiedene Geschmäcker, Tonabnehmer, Musikrichtungen und Gitarren, es soll hier ja keine Vorgabe werden, am Ende entscheidet der Geschmack. Ich fände aber eine kleine Sammlung nicht schlecht, auch für Suchende.


    Modell: Fender Strat ( Am. Special ) Ahornhals
    Saitenstärke: 009-042
    Sorte / Typ Tonabnehmer: Single Coils / Fender CS Fat 50
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Hals: E: 6mm e: 5mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Mitte: E: 6mm e: 5mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Steg: E: 5mm e: 4mm
    gewünschter Sound / Präferierte Musikrichtung: Clean Funk bis Crunch, hoher Output nicht nötig, zu hoch eingestellt gehen mir die Zwischenpositions-Sounds etwas mehr verloren.

    Bei meiner Squier Classic Vibe sieht es ziemlich ähnlich aus. Auch hier habe ich zuerst mit den "Vorgaben" von Fender probiert, her höher die PUs waren, desto weniger stratig klingt es für mich und das hohle Out of Phase der Zwischenpositionen geht verloren.

    Modell: Squier Classic Vibe50 Ahornhals
    Saitenstärke: 009-042
    Sorte / Typ Tonabnehmer: Single Coils / Fender CS 54
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Hals: E: 6mm e: 5mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Mitte: E: 6mm e: 5mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Steg: E: 5mm e: 4mm
    gewünschter Sound / Präferierte Musikrichtung: Clean Funk bis Crunch, hoher Output nicht nötig, zu hoch eingestellt gehen mir die Zwischenpositions-Sounds etwas mehr verloren.




    Eine Standard Squier mit CS Texas Specials werde ich nachreichen, hier muss ich noch löten und schauen wie sie klingen.
     
  2. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #2
    äh ich lasse meine Ohren den Job machen und stell das nach Gehör ein ...... :whistle:
     
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  3. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.01.17   #3
    So etwas bringt meiner Meinung nach nicht so viel, da jedes Setup anders ist und wenn es nur Saitenmarke oder Plektren sind. Was bei dem Einen gut klingt, kann bei dem Anderen komplett daneben klingen. Auch wenn man zwei Gitarren aus der selben Serie vergleicht, klingen die immer anders. Die eine hat vielleicht weniger Bässe und man muss die PUs etwas näher an die Saiten ranschrauben.

    Im Endeffekt entscheidet aber das eigene Gehör und es schadet auch nicht, wenn jeder Gitarrist lernt, solch "einfache" Arbeiten selber vorzunehmen. Das ist auch wie ein Training.
     
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  4. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #4
    Ganz klar: Gehör
     
  5. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #5
    Ja - nach Gehör ist klar. Aber wie hoch sind sie denn eingestellt, NACHDEM ihr euch ans Optimum gehört habt ?

    Ich habe sie auch nicht einfach so eingestellt, sondern immer wieder gehört, nachjustiert, gehört, justiert etc.

    Am Ende kam bei beiden Gitarren ein ziemlich ähnliches Setting.

    Das es NIE genaue Vorgaben geben kann ist klar.

    Deswegen ja auch die Idee, dass man in etwa die Klangvorstellung und die Musikrichtung dazu schreibt ... dann ist es immer noch Geschmacksache, aber eine orientierung kann es trotzdem sein. Ich fände es trotzdem ganz interessant mal zu sehen wie anderen den ev. gleichen PU eingestellt haben, und warum
     
  6. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #6
    keine Ahnung und auch kein Bedarf es nachzumessen. :nix:
     
  7. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #7
    Ich orientiere mich zumeist an den Empfehlungen der Hersteller, als Ausgangsbasis. Wenns paßt, kein Eingriff. Ansonsten nachjustieren nach Gehör.
     
  8. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.17   #8
    Besteht ja kein Zwang ;-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 23.01.17 ---
    Habe ich auch gemacht, aber der von Fender genannte Abstand hat für mich nicht gepasst, nicht dass es schlecht klang, aber durch den geringen Abstand klang es mir zu aufdringlich und die Zwischenpositionen waren klanglich nicht so klar von den anderen getrennt.

    Fender Auslieferung Stratocaster

    1. Saite

    6.Saite

    Bridge:

    0,8mm

    1,2mm

    Mitte:

    1,2mm

    1,6mm

    Neck:

    1,2mm

    1,6mm
     
  9. stoffl.s

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    Erstellt: 24.01.17   #9
    Fender sagt ja selbst, dass die empfohlenen Pickuphöhen nur Ausgangsbasis sind. Keine Ahnung, wie hoch meine eingestellt sind, aber mir passt's. Beweg mich aber glaub ich recht nah an den Fender Empfehlungen.
     
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  10. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #10
    Da stellt sich für mich auch die Frage von welchem Abstand wir überhaupt sprechen.
    Die Saite am letzten Bund heruntergedrückt und dann den Abstand vom Polepiece zur Unterkante der Saite messen wäre für mich ein aussagekräftiger Wert.
    Dann komme ich bei mir am Hals-PU bei E auf ca. 4 mm und bei e auf ca. 2 mm.
    Mitte genauso, Steg ist bei mir etwas tiefer, weil als Humbucker sonst im Verhältnis zu laut.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das es besser klingt einen größeren Saitenabstand einzustellen. Einmal wg. Statitis und einmal wg. der Klarheit und vor allem wg. der Dynamik des Tones.
     
  11. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.01.17   #11
    Hängt davon ab, welche PUs du in der Gitarre hast - ich hab die Custom Shop 69 in meiner Strat, da passt das mit dem Abstand. Wobei ich da auch wenig rumprobier, wenn mir der Sound mal passt. Hab das schon gehabt, dass ich mir gedacht hab "probier mal aus" - und dann hab ich die alte Einstellung nicht mehr hinbekommen. :o
     
  12. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #12

    Berechtigter Einwand, man spielt ja i.d.R. eher gegriffene Noten als Open Strings.
    Wenn ich also mal Pi x Daumen die Saitenlage von ca. 1,6mm abziehe bin ich dann bei ca. 4,4mm von Saite und Polepiece ( Hals / Mitte ) und 3,4mm ( Steg )
    --- Beiträge zusammengefasst, 24.01.17 ---
    Da hilft nur eins:

    Umdrehungen zählen ( ungenau ) oder vorher mit Klebeband am PU ( Unterkante zu Pickguard ) abkleben, was ich für genauer halte
     
  13. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #13
    mal ganz ehrlich, so genau kommt es auf die letzte viertel Umdrehung ja auch nicht an.
     
  14. musiker01

    musiker01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #14

    Doch, auf genau DIE kommt es nämlich gerade eben ganz genau an!
     
  15. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.01.17   #15
    Ob's auf die letzte Viertelumdrehung ankommt - schwer zu sagen. Ich bin ja im Augenblick glücklich mit dem Sound meiner Mexikanerin, warum sollte ich da was dran ändern? Hab grad das Gefühl, dass sämtliche Einstellungen passen und kein Bedürfnis das durch probieren zu verschlimmbessern. Was nämlich auch leicht passieren kann. :whistle:
     
  16. nemo94

    nemo94 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #16
    Hängt erstmal von den PU ab. Bei aktiven kannst die bis kurz vor knapp hoch holen.

    Bei Passiven geh ich nach den ESP richtwerten. Hohe E-Saite 1,5 Tiefe 2,5 mm
     
  17. javi

    javi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.17   #17
    Hier mal meine Einstellung:

    Modell:
    Haar Strat, Ahornhals, Esche Body
    Saitenstärke: 010-046
    Sorte / Typ Tonabnehmer: Single Coils / Fender CS Fat 50 (Neck & Middle) / SD TB-4 Humbucker in Steg Position
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Hals: E: 5mm e: 4,5mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Mitte: E: 4,5mm e: 4mm
    Abstand Saite zu Tonabnehmer Steg: E: 4mm e: 4,5mm

    Maße bei NICHT heruntergedrückten Saiten - Polepiece bis zur Saitenunterkante

    Die Fender Richtwerte empfand ich auch zu aufdringlich. Habe mich an diesen Werten orientiert:

    https://wgs4.com/how-adjust-set-pickup-height-stratocaster-ultimate-strat-tone

    Aber wie schon erwähnt, ist der persönliche Geschmack entscheidend.
    Ich notier mir immer die alten Werte bevor ich etwas verstelle. Wenn es dann nicht so klingt, kann man ja wieder schnell auf die Ausgangsposition zurück.
     
  18. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.17   #18
    dann bist du ja gar nicht so weit weg von mir, sind auch die gleichen PUs, bis auf die Bridge. den Link schaue ich mir mal an
     
  19. musiker01

    musiker01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.17   #19
    Bin auch momentan mal wieder endlos mit den PU Einstellungen am Kämpfen.......................................

    Entweder zu dünn, oder zu fett (ja, solls auch geben), zu kompriniert, zu viel Höhen, zu wenig Bässe etc. aber nie "Richtig" :rolleyes:

    Schau ich mir x-beliebige YT-Videos an, klingen die Gitarren alle schön dick und fett und Ausbalanciert. Meine klingen........................ määäääh.

    Stell ich auf Gibson Specs ein klingts Schxxx, auf DiMarzio Specs klingts Schxxx, auf ESP oder Ibanez Specs klingts Schxxx, auf PRS Specs klingts Schxxx, nach Gehör........... ok sprechen wir lieber nicht drüber :ugly:

    Dann fahr ich in Musikgeschäfte und greif da mal Wahllos Gitarren raus und halt n Messgerät dran (weil ich mal die Werkseinstellungen meiner Gitarren wissen will), dann sind die ganz überwiegend so auf 2mm +/- Treble/Bass beide Seiten eingestellt. Stell ich meine so ein, dann klingts ............................... :confused::bang:

    Erschwerend kommt hinzu, das ich meine PUs nur und ausschließlich über Kopfhörer einstellen kann, weil ich a) aktuell keine Band habe und b) ich in der Wohnung nicht auch nur einen einzigen Ton über Amp oder Lautsprecher spielen kann ohne mein Umwelt zu schädigen und belästigen (hellhöriger Altbau halt, da kann man jedes Husten im ganzen Haus hören). Mit Kopfhörer -obwohl hochwertig- kann ich leider so einige Frequenzen schlecht bis gar nicht beurteilen (Bass wummert oder nicht? Fett im Kopfhörer - dünn auf Abhöre, Dünn /drucklos im Kopfhörer - super auf Abhöre :confused: usw.)

    Also wie bitteschön stellt Ihr Eure Gitarren ein und auch vor allem so wohlklingend ein?


    Wo ich persönlich z.B. den PU Sound hervorragend finde u.a.:






    Ich krieg z.B. meine SH1 noch nicht mal Ansatzweise an dieses Klangbild :bang:
     
  20. Kluson

    Kluson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.17   #20
    man muss natürlich auch dazu sagen, dass hier noch ganz andere Faktoren ins Spiel kommen.

    1. Das Handwerk / das Spiel beeinflusst sehr stark den Klang
    2. Die Gitarre
    3. Der Amp
    4. die Ampeinstellung
    5. in den Videos ggbf. auch noch Equalizer, Kompressor etc.
    6. Klingt die Gitarre alleine gut oder in der Band gut etc.

    Dann ist es Geschmacksache. Ich finde z.B. die JEM im Video nicht sehr wohlklingend, für cleane oder crunchige Sounds klingen mir viele Ibanez etwas zu substanzlos, dafür sind sie verzerrt oft sehr cool - je nach Musikrichtung.

    Hast du schon mal PUs getauscht ? Es gibt natürlich Gitarren, die klingen generell bescheiden. Welches Modell spielst du denn ?

    Ich hatte mal eine Les Paul Junior, die fand ich mit Werks PUs auch nicht besonders, sie klangen nie so rund wie bei der Les Paul Custom mit Werks PUs.Dann hatte ich EMGs reingemacht und sie zur Metalgitarre gemacht. Dafür klang es dann gut ...
     
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