Wie klingt eingentlich ein matschiger Sound?

  • Ersteller Alex_§270
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Für den richtigen Voll-auf-die-Fresse-Sound haben wir ja noch Marshall. :D
Marshall-Zerre ist mir viel zu differenziert - die brizzeln wie sau und sind laut einfach nur Ohrenbluten; aber das ist jetzt Off-Topic...

Das Problem von Marshall ist halt, daß es allein gespielt oftmals schon zu extrem ist, im Bandkontext die Amps aber zum Tragen kommen.

So hat man halt das Problem, daß man zwei Setups hat: eines für das Alleinespielen, eines für die Band.

Die Engls sind keine schlechten Amps, wenn man den Sound mag.

Ein Musikhändler hat es mal so ausgedrückt:

"Wenn Newbies sich neue Gitarren zulegen, wollen sie immer Engl spielen. Ich laß sie das gerne machen, weil die Amps so komprimieren, daß man damit in der Kabine eigentlich immer passabel klingt. Das sorgt bei denen, die darüber spielen, für ein gutes Gefühl."

Um aber zum Thema zurückzukommen:
man kann jeden Ampsound durch falsche Einstellungen verhunzen, wie es Atrox ja auch schon gesagt hat.
 
da muss ich engl ein wenig in schutz nehmen. sind ja nicht alle so schlimm. mein 10 jahre alter sovereign E740 verhält sich da noch etwas anders und komprimiert nicht wirklich so stark.

x-man
 
ENGL hat bei den Amps wert auf hohe Kompression gelegt, da
ist es in jeder Gain-Stellung mal mehr, mal weniger matschig.
Richtig differenziert und trocken bekommst du keinen Powerball.
Keinen Fireball, keinen Savage, keinen Invader- und keinen SE..

Zustimm...ABER: meinen Blackmore, da muss ich mir echt Mühe geben, dass ich ihn zum matschen bringe
 
Ich bin ganz artig und sage es nicht...
 
Ist schon komisch:

als ich den Threadtitel gelesen habe, war das erste, das mir durch den Kopf schoss:

Engl Powerball!

dito :D
(das soll nicht heißen dass der powerball zwingend matscht, aber mir kam irgendwie der selbe gedanke)
 
dito :D
(das soll nicht heißen dass der powerball zwingend matscht, aber mir kam irgendwie der selbe gedanke)

Ich denke das liegt daran, das der Powerball mitlerweile einfach einer der großen, wenn nicht sogar der größte Hi-Gain Referent ist und es gibt ja Menschen die drehen dann Gain auf 9-10 und die volle Bassladung, wie soll das denn nicht matschen....am bessten noch getrieben von nem Single Coil, dann wäre der Brei perfekt.
 
Ich denke das liegt daran, das der Powerball mitlerweile einfach einer der großen, wenn nicht sogar der größte Hi-Gain Referent ist und es gibt ja Menschen die drehen dann Gain auf 9-10 und die volle Bassladung, wie soll das denn nicht matschen....am bessten noch getrieben von nem Single Coil, dann wäre der Brei perfekt.

Irgendwo hast du recht, ich denk es kam daher, dass es bei mir in der Gegend ein paar Kapellen gibt, die live den Powerball mit so ähnlichen Einstellungen spielen und da hab ich wohl die Powerball<->Matsch Assoziation her. Ich hab ihn selber schon angespielt und hab da auch nicht matschige Sounds rausgekriegt, aber ich bin einfach kein Fan des Engl Sounds...
 
Uhhh, die grosse, schlimme Frage. Ein Engl ist also eine Matschmaschine, und ein Marshall differenziert? Dann ist wohl ein Randall auch eine undifferenzierte Schlammschleuder, und ein Krank erst recht...

Anscheinend habe ich mir eine ganz andere Definition von Matsch. Wenn schnelle Palm Mutes "ineinander" zusammen fliessen, und das Ganze eher nach Fuzz als Zerre klingt, weil die Bassfrequenzen verhaeltnismaessig viel zu viel zerren... DAS ist fuer mich Matschen.

JCM 600, JCM 800, JCM 900, und erst recht der DSL50... die Liste der matschenden Marshalls ist lang :D.

Was natuerlich Akorddifferenziertheit angeht ist's ne andere Sache - da ist die Sache einfach sehr gainabhaengig.


Aber das Wichtige bei der Sache ist Folgende: Einen "High Gainer" kriegt man (zumindest meistens) durchaus differenziert bei Akkorden, wenn man's mitm Gain nicht uebertreibt. Aber aus nem JCM 800 oder DSL 50 ohne nen Booster oder EQ knackige, punchige Palm Mutes holen? Moechte ich nicht machen muessen :)


So, und jetzt her mit dem Geflame :D
 
Für Klarheit sorgt nen 6505 sag ich nur :great:
 
Das Problem von Marshall ist halt, daß es allein gespielt oftmals schon zu extrem ist, im Bandkontext die Amps aber zum Tragen kommen.

Als noch extremer habe ich da meinen alten Reussenzehn DoubeTwin-Preamp in Erinnerung.

Die Cleankanäle haben mich sofort begeistert, bei den Gain-Kanälen dachte ich erst da stimmt was nicht.

Das hat einfach nur gekratzt, gebritzelt und klang bescheiden... alleine und bei Zimmerlautstärke.

Aber laut und im bandbetrieb war das ein geiler Sound, der sich immer durchsetzen konnte, und fast noch wichtiger, den anderen Instrumenten auch ihren Platz gelassen hat.

Ich persönlich empfinde solche Kompressions- und Gainschleudern immer als Sackgasse. Dadurch wird sowohl die Entwicklung der Spieltechnik, als auch das dynamische Spiel in der Band stark gebremst.

@Frage: Um Matsch zu definieren, brauche ich eigentlich keine Samples. Matsch ist eben das Gegenteil eines dynamischen und differenzierten Sounds. Wenn ich weder die Feinheiten im Anschlag, noch die einzelnen Töne erkennen kann, dann matscht es... und das braucht keiner. Schlimmer noch, wenn der ganze Bandsound matscht. Das ermüdet, lässt jede Probe und jeden Auftritt sinnlos werden, und bringt keinen weiter.
 
ich glaubs nich tatsächlich erwähnt jemand den Doubletwin....

also im groben kann ichs bestätigen wobei mein Marshall VM den ich abundzu als Endstufe für den Doubletwin missbrauche das ganze etwas abschwächt.Trotzdem ein sehr differenzierter höhenlastiger sound ,für mich soviel das die höhen immer weiter unten sin als mitten ;).

M.f.G.
LaLeLu
 
bemy also ich besitze ja die amps die du da genannt hast nicht selbst, hab aber wie du glaub ich weißt den 6100lm, der ja quasi die ganzen amps mehr oder weniger simuliert. Also wirklich zum matschen hab ich das teil trotz harley benton box noch nicht bekommen. Das Problem ist, wenn wir jetzt mal den 800er holen, das die palm mutes eher furchtbar trocken und nicht wirklich fett klingen, wenn man nicht ts oder ähnliches vorndran macht. Auch mit ist der Bassschub im Vergleich zum V3 vom Bandkollegen recht bescheiden. Allerdings. Im Bandkontext ist das wieder eine andere Geschichte, weil der Marshall sich genau zwischen die Frequenzen der anderen Instrumente setzt und dann genau richtig klingt. Übrigens wir hatten ja mal den vh100r im Proberaum (vorgängeramp vom Slashjünger) und so weit weg von den Marshalls sind die Laneys imo nicht, abgesehen von dem bissl dunkleren Voicing und den fehlen der Marshall mitten.
Letztlich ist das alles eine Frage des Geschmacks. Ich denke auch mit einem Engl kann man einen Banddienlichen Sound fahren, allerdings geht mir dieses Indirekte Spielgefühl dieser Highgainkisten ziemlich auf die Nüsse. Fühlt sich gegenüber den Briten an als würde man hinter einer Decke spielen.
 
Das Problem ist, wenn wir jetzt mal den 800er holen, das die palm mutes eher furchtbar trocken und nicht wirklich fett klingen, wenn man nicht ts oder ähnliches vorndran macht. Auch mit ist der Bassschub im Vergleich zum V3 vom Bandkollegen recht bescheiden. Allerdings. Im Bandkontext ist das wieder eine andere Geschichte, weil der Marshall sich genau zwischen die Frequenzen der anderen Instrumente setzt und dann genau richtig klingt.

Genau das ist der Punkt. Was habe ich davon, wenn mein Gitarrenamp den Bassisten den natürlichen Lebensraum wegnimmt.

Dann wird der nur deprimiert, nimmt noch mehr Drogen, und schläft mit noch mehr willenlosen Frauen. Dann fehlen diese willenlosen Frauen wieder dem Drummer, und auf kurz oder lang ist man umgeben von deprimierten Mitmusikern... und hat dazu noch einen miesen Bandsound ;)

Ich frage mich warum es doch relativ wenige Bassisten gibt, wenn alle nur auf Bassdruck und "fette" Sounds aus sind. Warum dann nicht Bass spielen...

Gitarristen mit "fetten" Basssounds sind so sinnvoll wie ein Porsche mit AHK und Biogas... kann man machen, verfehlt aber irgendwie den Sinn

ich glaubs nich tatsächlich erwähnt jemand den Doubletwin....
also im groben kann ichs bestätigen wobei mein Marshall VM den ich abundzu als Endstufe für den Doubletwin missbrauche das ganze etwas abschwächt.Trotzdem ein sehr differenzierter höhenlastiger sound ,für mich soviel das die höhen immer weiter unten sin als mitten ;).
wobei ich finde, dass der schon auch ne menge (hoch)mitten raushaut, aber das ist ja nur eine Defintionsfrage.

Ich fand vor allem den California-Kanal super. Aber wie gesagt, im Bandkontext fand ich die Koste ohnehin klasse.
 
Doppelpost
 
Alles Definitionssache ;)...

bemy also ich besitze ja die amps die du da genannt hast nicht selbst, hab aber wie du glaub ich weißt den 6100lm, der ja quasi die ganzen amps mehr oder weniger simuliert. Also wirklich zum matschen hab ich das teil trotz harley benton box noch nicht bekommen.

Siehste, ich fand den Amp durchaus zu matschig fuer Metal, genauso wie den Laney VH100R. Und zwar nicht in dem Sinne matschig, dass er undifferenziert klingen wuerde, oder im Bandgefuege den Rest zumatschen wuerde, sondern einfach, dass die Palm Mutes "nachwummern". Blubbern oder furzen koennte man auch sagen...

Das ist halt nun mal typisch Marshall, und bei Rock Sounds ist das ja auch klasse. Das Spielgefuehl veraendert sich dadurch natuerlich auch, und man hat halt ein viel schoeneres, dynamisches Spielgefuehl, wenn's mal an Leads geht.


Das Problem ist, wenn wir jetzt mal den 800er holen, das die palm mutes eher furchtbar trocken und nicht wirklich fett klingen, wenn man nicht ts oder ähnliches vorndran macht.

Musste weiter aufdrehen ;)... Mit nem TS verschwindet ja auch der ganze Dreck, aber wenn man z.B. nen 800er mit eingebautem Boostkanal erwischt, oder nen 900er oder DSL oder TSL einfach ohne TS nimmt, ist der Bassbereich meist wie ein grosser, nasser Furz. Manchen gefaellt's - ich kauf mir lieber einen tighten Amp und hau fuer solche Sounds nen leichten Fuzz davor :p

Übrigens wir hatten ja mal den vh100r im Proberaum (vorgängeramp vom Slashjünger) und so weit weg von den Marshalls sind die Laneys imo nicht, abgesehen von dem bissl dunkleren Voicing und den fehlen der Marshall mitten.

Eben, der VH100R ist schon sehr Britisch - immer noch etwas tighter als die meisten Marshalls, aber unten rum alles andere als praezise und genau abgestimmt.


Letztlich ist das alles eine Frage des Geschmacks. Ich denke auch mit einem Engl kann man einen Banddienlichen Sound fahren, allerdings geht mir dieses Indirekte Spielgefühl dieser Highgainkisten ziemlich auf die Nüsse. Fühlt sich gegenüber den Briten an als würde man hinter einer Decke spielen.

Naja, das ist eben der Kompromiss, den man treffen muss - genial praeziser Rhythmussound? Oder lieber dynamische, tragende Leads? Das zu kombinieren ist schon etwas kompliziert... vielleicht kommt man da ja mit nem Racksetup mit zwei Endstufen weiter :p

Genau das ist der Punkt. Was habe ich davon, wenn mein Gitarrenamp den Bassisten den natürlichen Lebensraum wegnimmt.

Gitarristen mit "fetten" Basssounds sind so sinnvoll wie ein Porsche mit AHK und Biogas... kann man machen, verfehlt aber irgendwie den Sinn

Ich weiss ja nicht, wie das bei Euch ist, aber einen Engl oder sonst so'n High Gain Amp nehme ich nicht um VIEL Bass zu fahren, sondern PRAEZISEN. Wenn abgestoppte Noten nicht nachhallen und wummern, und die Rhythmusgruppe eben zusammen aufn Punkt spielt, entsteht ein viel genaueres, knackigeres Klangbild von der ganzen Band.

Ich muss ja auch ganz klar betonen, dass mir der Laney/Marshall Sound fuer Leads WESENTLICH lieber ist. Da braucht man nicht mal Hall, so *fluessig* klingt das...

Aber wenn's um praezise Rhythm-Parts mit anstaendig Gain geht, hat der Britische Sound fuer mich einfach verloren.
 
-edit- Shite, doppelpost :(
 
Ah jetzt weiß ich auch was du meinst bemy. Weiter aufdrehen ist übrigens nicht drin, der Marshall ist im klangbild jetzt schon sehr präsent. Wenn ich den noch lauter mach, muss der Carvin nachziehen und wir hören nichts mehr, insbesondere weil uns mittlerweile dank 1200 watt der bassist lautstärkemäßig das fürchten lehrt. Ist halt so das marshall erst im letzten drittel des Mastervolumewegs richtig zum leben kommt aber das ist jetzt offtopic.
Bei uns haben wir das eigentlich so gelöst, das slash und ich uns die frequenzen aufteilen. Ich bin mit meiner Pacifica ehr im hochmittigen Bereich angesiedelt, und spiele viel lead und spielereien die aus dem Sound herausstechen sollen. Der Carvin kommt ja ziemlich auf nen Recti raus, hat auch schon dieses leicht komprimierende verhalten und schießt damit dann untenrum, legt quasi das fundament das ich nicht legen kann mit dem Marshall. Die Bässe sind dann aber auch ab ner bestimmten Frequenz abgeriegelt, wodurch der Bassist vor allzuschlimmen Drogenproblemen verschont bleiben sollte. Zusammen gibt das dann ein ziemlich differenziertes Klangbild, und sachen die wir unisono spielen, bekommen eine unheimlich wucht, dadurch das unsere Sounds komplett unterschiedlich sind.
Ich sag jetzt nicht das das das der Königsweg ist, aber mit persönlich gefällt der Sound so sehr gut, weil halt jeder seinen Platz bekommt.
Unnötig zu erwähnen das die AMps durch die einstellungen jetzt beide für sich allein recht unspektakulär sind, aber wir fahren so am besten.
Imo ist das nämlich ein großes Problem bei vielen Amateurbands. Zwei engls auf die Bühne, nen Stingray bass an nem Ampeg dazu und schon wird losgematscht. Ich bin mir sicher mit diesem Equipment könnte man so einen Hammersound fahren wenn man denn wollte, aber leider achten viele nur darauf wie sie selbst klingen und nicht wie die Band klingt.
Als beispiel wie mans richtig macht ist der Livesound von Metallica zu nennen. Die Gitarren sind dermaßen dünn und schneidend, ergeben aber durch die schiere Lautstärke und tightes zusammenspiel einen mörderischen Sound. Und ich glaube diese Frequenzgeschichten sollte man auch als Amateur beachten.
 
Ich weiss ja nicht, wie das bei Euch ist, aber einen Engl oder sonst so'n High Gain Amp nehme ich nicht um VIEL Bass zu fahren, sondern PRAEZISEN. Wenn abgestoppte Noten nicht nachhallen und wummern, und die Rhythmusgruppe eben zusammen aufn Punkt spielt, entsteht ein viel genaueres, knackigeres Klangbild von der ganzen Band.

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass alle High-Gain Amps zu basslastig wären, oder gar dass sie keine Berechtigung haben ;)

natürlich kann man mit einem Engl hervorragende Sounds in der Band erzielen, und natürlich eignen sich die Kisten für gewisse Sounds besser als beispielsweise ein klassischer Marshall.

Ich behaupte auch nicht das der Marshall-Spieler an sich es umbedingt besser weis... nur kann man an den alten klassischen Marshalls mit ihrer uneffektiven Klangregelung weitaus weniger falsch machen :)

Und ich behaupte auch nicht, dass mein Sound immer perfekt ins Bandgefüge passt, und ich nicht mitunter ganz schön danebenlange. Man sollte nur das Ganze hin und wieder hinterfragen und dabei bedenken dass der gemeinsame Bansound entscheidend ist. Tut man dass, ist man meines Erachtens einen entscheidenden Schritt weiter.

Ich habe nichts gegen die Amps geschrieben, sondern über einige ihrer Nutzer, die meinen man müsste die Bass- und die Gainreservern dieser Amps grundsätzlich voll ausnutzen.
 
Ah jetzt weiß ich auch was du meinst bemy. Weiter aufdrehen ist übrigens nicht drin, der Marshall ist im klangbild jetzt schon sehr präsent. Wenn ich den noch lauter mach, muss der Carvin nachziehen und wir hören nichts mehr, insbesondere weil uns mittlerweile dank 1200 watt der bassist lautstärkemäßig das fürchten lehrt. Ist halt so das marshall erst im letzten drittel des Mastervolumewegs richtig zum leben kommt aber das ist jetzt offtopic.

Tja, so ist das halt mit JCM800ern :D...

Bei uns haben wir das eigentlich so gelöst, das slash und ich uns die frequenzen aufteilen. Ich bin mit meiner Pacifica ehr im hochmittigen Bereich angesiedelt, und spiele viel lead und spielereien die aus dem Sound herausstechen sollen. Der Carvin kommt ja ziemlich auf nen Recti raus, hat auch schon dieses leicht komprimierende verhalten und schießt damit dann untenrum, legt quasi das fundament das ich nicht legen kann mit dem Marshall. Die Bässe sind dann aber auch ab ner bestimmten Frequenz abgeriegelt, wodurch der Bassist vor allzuschlimmen Drogenproblemen verschont bleiben sollte. Zusammen gibt das dann ein ziemlich differenziertes Klangbild, und sachen die wir unisono spielen, bekommen eine unheimlich wucht, dadurch das unsere Sounds komplett unterschiedlich sind.

Genau so sollte das auch laufen :)


Ich sag jetzt nicht das das das der Königsweg ist, aber mit persönlich gefällt der Sound so sehr gut, weil halt jeder seinen Platz bekommt.
Unnötig zu erwähnen das die AMps durch die einstellungen jetzt beide für sich allein recht unspektakulär sind, aber wir fahren so am besten.

Du hast aber vollkommen Recht - das Gesamtbild ist eben das Wichtige.


Imo ist das nämlich ein großes Problem bei vielen Amateurbands. Zwei engls auf die Bühne, nen Stingray bass an nem Ampeg dazu und schon wird losgematscht. Ich bin mir sicher mit diesem Equipment könnte man so einen Hammersound fahren wenn man denn wollte, aber leider achten viele nur darauf wie sie selbst klingen und nicht wie die Band klingt.

Denk ich mir auch jedes mal wenn ich hinterm Pult stehe. Da kann man quasi die Soundqualitaet der Band daran messen, wie viel man an den EQs schrauben muss, um den Sound transparent zu bekommen...


Als beispiel wie mans richtig macht ist der Livesound von Metallica zu nennen. Die Gitarren sind dermaßen dünn und schneidend, ergeben aber durch die schiere Lautstärke und tightes zusammenspiel einen mörderischen Sound. Und ich glaube diese Frequenzgeschichten sollte man auch als Amateur beachten.

Metallica? Naja, der Sound ist vom Ansatz her sehr gut, aber tight gespielt ist was Anderes. Wenn da schon mal das tighte Schlagzeug fehlt, geht's nich weiter... ;)
 
aber um noch mal auf das soundbeispiel vom powerball zurückzukommen... der typ spielt aber nun auch nicht allzu sauber. ich greife da immer gern aufn altes sprichwort zurück:

scheiße rein = scheiße raus!

es war schon immer so und wird immer so sein. wenn man selbst präzise spielt wirds auch so klingen.

grade amps in dem preisbereich wie engl oder mesa zeichnen sich doch dadurch aus, dass sie keine fehler schön machen sondern genau das wiedergeben, was reinkommt. die unterschiedlichen charakteristiken will ich ja nicht bestreiten, doch sehe ich das matschen als ampproblem doch eher im unteren preisbereich! gewisse transistor modelingamps usw...
 
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