Wie machen es die ganz großen ?

  • Ersteller Icedealer
  • Erstellt am
Nehmt doch nicht alles so wörtlich ;)

Natürlich ists mir klar, dass man die "systeme" in keinster weise vergleichen kann, was ich zum ausdruck bringen wollte, ist eher, dass lautsprecher nicht nur aus besseren materialien (holz, membrane etc.) bestehen können (wie ich eher dachte), sondern dass da ne ganz andere technik dahintersteckt. Die produktion von den dingern ist ja auch viel aufwändiger, weil da alles auf den nanometer genau sein muss....
 
Julian schrieb:
Die produktion von den dingern ist ja auch viel aufwändiger, weil da alles auf den nanometer genau sein muss....

Von dem Stacking, Curving, Vermessen der Halle etc etc und pp erst ganz zu schweigen, bis so ein LA erstmal so hängt, dass es funktioniert :)
 
Jo, außerdem wiegt so ein element ja schon über 100kg :eek:
Wie ist das eigentlich mit der verkabelung ? Das sind ja keine aktivboxen, da kann doch nichts durchgeschleift werden, oder ? Ich will gar nich wissen was da fürn kabelbaum rauskommt am ende ... Auf einigen Bildern sah es aber trotzdem so aus als ob das signal da durchgeschleift wurde :confused:
 
Durchgeschliffen wird da auch, sonst hättest du ja Amps ohne Ende. Allerdings werden die einzelnen Wege der Box separat angesteuert. Also Aktivweiche und dann die Amps pro Weg. Und im einzelnen Weg wird dann durchgeschliffen.
Verkabelung ist da auch ein wenig anders. Speakons wirst du da nicht finden an den Boxen. Da wird soweit ich weiss CaCom eingesetzt- 8-polig, und bisserl größer als Speakon :)

Sowas:
002104026l.jpg
 
Ist da auch manchmal digitaltechnik dabei ?

Ich mein beim Abmischen.. mit SOundkarten und Rechnern
 
Digitaltechnik jede Menge!

Das fängt an mit der ganzen Lichtsteuerung (da findet man auch gelegentlich PCs), über Effektgeräte, Endstufencontroller, teilweise auch die Endstufen selber, und nach und nach auch die Front-Pulte.
PCs werden zum Mischen selbst eigentlich nicht benutzt (eher zu Hilfszwecken wie Anlage einmessen).
Und gerade die großen analogen Mischpult-Schlachtschiffe sterben erstaunlich langsam aus.
Hauptgründe sind wohl die hohen Investitionskosten (die Dinger tun ja noch, und zwar sehr gut, warum also austauschen?), gewisse Bedenken der Operator (Ausfallsicherheit) und natürlich die jahrelang gewohnte Oberfläche (Digitalpulte haben eine etwas verschachteltere Bedienung).
Und da Truckspace und Aufbauhelfer in diesen Dimensionen kein Thema sind (bezogen aufs Mischpult), wird sich daran auch so schnell nichts ändern...

Jens
 
Jo, seit einiger Zeit jetzt auch schon digitale Multicores (ist Multicores richtig als Plural? :D ).

Die Digitalpulte sind zwar sehr gut, aber grad viele der etwas älteren Semester die jahrelang Knöpfchendreher waren, möchte das wohl am liebsten auch bleiben. Ich schätze aber mal digital wird sich immer mehr durchsetzen. Und dann gibts ja auch noch digital mit annähernd analoger Oberfläche (digico geht wohl in die Richtung), wo man wieder direkten Zugriff auf die meisten Sachen hat.

Aber die Digi-pulte sehen schon etwas ungewöhnlich aus. So wie bei Udo Jürgens. Sonst stand da immer ein riesiger Midas-Tisch und jetzt nur noch 2 kleine Yamaha DM 2000 und auch zusammengeschrumpfte Sideracks. Truckspace spart es einiges und Arbeit auch, wenn man sich die Gewichte von so nem Midas XL4 oder so mal ansieht :D
 

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