Wie sinnvoll ist ein teurer Verstärker für zu Hause?

  • Ersteller m_arc_us
  • Erstellt am
Hallo,

ich hab da ein ganz feines Gerät daheim. Das Ding ist von Korg und nennt sich PX4D Pandora. Das ist der beste Ampmodeler im Taschenformat, den ich kenn. Die Effekte sind sehr gut gelungen und die Bedienung ist wirklich einfachst. Ich persönlich würd ihn weniger am Kopfhörer als vielmehr an der HiFi - Anlage empfehlen. Wenn du da ein paar vernünftige Boxen dran hast, hast du mit dem Ding Spaß ohne Ende...
 
Wieso willst du dir einen Verstärker mit 60 Watt holen, wenn du selbst bei deinen 20 Watt nur mit Kopfhörern spielen kannst ? Mehr Watt heisst nicht gleich besserer Klang....

So ist es.
Watt hat nix mit Klang zu tun.
Es gibt Röhrenverstärker mit 15 Watt, die kosten mehr und klingen besser als ein 100 Watt Billig-Brüllwürfel.

Ich denke schon dass sich für zu Hause ein gut klingender Amp lohnt.
Ein Amp der schlecht klingt bringt das, was man spielt, oft nicht sauber rüber. So lernt man kaum gut und sauber zu spielen.
Ein guter Amp der für zu Hause geeignet ist klingt auch bei Zimmerlautstärke gut.

Über Kopfhörer klingt eigentlich immer schlecht. Besonders dann wenn der Kopfhörerausgang nicht frequenzkorrigiert ist und kratzige Höhen rüberbringt, die ein Gitarrenlautsprecher ngar nicht mehr überträgt.
 
Mein Laney VC15 110 zum Beispiel :D Bin immernoch total begeistert:great:
Ich übe zu Hause jetzt auch deutlich mehr, weil ich mich jeden Tag von morgens an drauf freue, ihn abends endlich anzuschalten :cool:
Der Spielspaß hat sich echt vervielfältigt!!! Und so teuer ist der schließlich echt nicht gewesen, 300€ kann man auch für nen Viele-Viele Watt Verstärker ausgeben, der dann aber gar nix kann :p
 
Es geht um den Sound der einem gefällt, nicht um den Ort an dem man spielt..
 
Ich denke schon dass sich für zu Hause ein gut klingender Amp lohnt.
Ein Amp der schlecht klingt bringt das, was man spielt, oft nicht sauber rüber. So lernt man kaum gut und sauber zu spielen.
Ein guter Amp der für zu Hause geeignet ist klingt auch bei Zimmerlautstärke gut.

Über Kopfhörer klingt eigentlich immer schlecht. Besonders dann wenn der Kopfhörerausgang nicht frequenzkorrigiert ist und kratzige Höhen rüberbringt, die ein Gitarrenlautsprecher ngar nicht mehr überträgt.

Dem kann ich mich nur anschließen. Es geht da eigentlich nicht um billig oder teuer. Ein Amp für zu Hause sollte meiner Meinung nach einen akzeptablen Klang haben. Er muß nicht besser oder genau so gut klingen wie der im Proberaum, aber er sollte das Gespielte schon sauber und differenziert rüberbringen, so dass man Spielfehler schnell feststellen und dagegen vorgehen kann. Viel Watt und Druck braucht man zu Hause nicht, es sei denn, die Nachbarn sind taub. Dafür sollte man aber beim Üben wirklich die Spielfehler hören, also einen Amp haben, der diese nicht kaschiert oder so matschig klingt, dass man diese eh nicht hört.
 
@bL!
Gut, da hast Du schon recht, aber ich stelle schon an meine Übungscombo andere Ansprüche als an meinen Proben/Live/Studio-Amp... der muß nämlich alles können, die Übungscombo muß gut klingen, Spaß machen, und die wichtigsten Sounds (clean, crunch, lead) abdecken, damit man alles einstudieren bzw. üben kann.
 
Klar, wenn Du solche Sounds brauchst dann schon. Ich bräuchte deswegen aber keinen 3- oder 4-kanaligen Amp. Da würde mir schon einer reichen, der zwei Kanäle hat und so flexibel im Gain-Kanal ist, dass man diese Sounds in einer für zu Hause angemessenen Qualität rausholen kann. Der VC15 wäre da z.B. nicht gerade meine erste Wahl, aber das ist ja Geschmacksache. Laut aufgedreht klingt er schon ganz ordentlich, nur wäre er da für meine Wohnung schon viel zu laut.
 
Also ich finde, dass er auch bei leiser Zimmerlautstärke noch echt super klingt! Allerdings machts erst so riiiichtiiiigg Spaß, wenn man ihn etwas brüllen läßt, damit die Endstufe zum Zuge kommt! :D
Den Laney hab ich auch genommen, weil ich zu hause nen schönen Clean und Crunch brauche, für Metal kommt dann noch ein MT2 davor. Wobei das Gain auch schon für Hardrock locker ausreicht, da war ich echt überrascht... ich dachte ohne Verzerrerpedal kommt da kaum was raus, aber weit gefehlt! Ich spiele hauptsächlich verzerrt (Metal) und clean, aber das Boss MT2 kaufen hat an Priorität verloren, weil zu üben die Zerre schon ganz gut reicht... aber klar, auf kurz oder lang hol ich mir das MT2 noch um richtigen Stahl zu schmieden :twisted: und auch abgedämpfte Sachen druckvoll rüberzubringen!

Und klar, wieviele Kanäle nun den Hauptamp braucht ist natürlich Geschmackssache. Ich liebe viele Knöpfe und Poties :cool: :D :great:
 
Hm.....
Lieber einen teuren Amp zu Hause als überhaupt keinen teuren Amp zu haben!
Finde ich jedenfalls.....
mein Engl Se hat in 6 Monaten nur 4 Proberäume gesehen und 2 Gigs bestritten.
Klar lohnt sich das nicht.....aber das ist wie mit nem teuren Sportwagen...da geht nicht viel rein, der ist nicht sparsam und lohnt sich auch nicht, außerdem sind die meisten nicht zuverlässig.....

Aber die Sache ist die, wenn man es sich leisten kann und es unbedingt möchte....warum nicht.
Es gibt nicht viele Leute die mit einem so teuren Amp ihre Kohle verdienen, sodass man wirklich von lohnen sprechen kann....
Aber es gibt jetzt auch nicht sooo viele Leute die mit Porschefahren ihrer Kohle verdienen oder.....

Ich hab die Kohle für meinen Amp ausgegeben, weil ich wenn ich spiele einen bomben Sound haben will. Klar nervt es meine Mitbewohner aber man kann sich ja arrangieren.
Ich bereue es auch nicht, den Amp gekauft zu haben. Den werd ich auch nicht verkaufen, solange ich nicht in eine pekuniäre Notlage gerade. Eher verkaufe ich mein letztes Hemd....
Ob es Sinnvoll ist oder nicht, wird man allgemein nicht sagen können.
Aber wie gesagt:
Lieber ein teurer Amp zu Hause als keinen zu haben.
Naja und da sind wir uns doch alle einig, mehr Sinn als im Laden rumzugammeln machen die teuren Amp bei uns zu Hause oder nicht??
 
@bL!
Gut, da hast Du schon recht, aber ich stelle schon an meine Übungscombo andere Ansprüche als an meinen Proben/Live/Studio-Amp... der muß nämlich alles können, die Übungscombo muß gut klingen, Spaß machen, und die wichtigsten Sounds (clean, crunch, lead) abdecken, damit man alles einstudieren bzw. üben kann.
Das geht eben nur wenn man auch 2 Amps sein eigen nennen darf.
Aber wenn man nur einen Amp hat, dann muss/sollte dieser eben einem zu 100% gefallen.
 
Seit heute habe ich meinen Marshall DSL 401 und muss sagen, dass er 1000x besser klingt als meine alte Transe, obwohl ich ihn (bisher) nur auf Zimmerlautstärke betreibe :) , also von daher lohnt es sich auf alle Fälle ( zumindest für mich ).

Freu mich schon darauf wenn ich die erste Bandprobe mit dem DSL mach :D
 
Viel Spaß damit, ist ein toller Amp!

@bL!
Richtig, wenn man nur einen hat, dann muß der natürlich 100%ig passen... Ich dachte halt, es geht hier mehr oder weniger um Übungsamps zu hause. Ich finde es sinnvoll einen eigenen Übungsamp zu haben. Man spart sich die Schlepperei zum Proberaum und mit nem 100Watt Röhrentop und 4x12er zu hause zu üben.... das gibt nur Ärger mit den Nachbarn :evil:
Okay, mit nen DSL Combo beispielsweise kann man sowohl proben, als auch zu hause üben. Aber da hat ja jeder so seine eigenen Bedürfnisse, für mich lieber ein großer und ein kleiner Amp als ein mittlerer.

Und wegen des Threadthemas finde ich, dass sich zu hause eben auch ein guter und ggf. etwas teurer Amp auf jeden Fall lohnt! Das ist aber auch keine Frage von Kohle, denn gute Amps gibts gebraucht schon mindestens genau so günstig wie schlechte Neue... :eek:
 

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