Wie viel Kälte verträgt ein Amp?

von Friedel, 19.11.03.

  1. Friedel

    Friedel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #1
    Da es jetzt auf Winter zu geht, mach ich mir sorgen um die Amps (keine Röhrenamps) in unserem ungeheiztem Proberaum. Da drin ist´s halt ausser bei den Proben schweinekalt. Also eigentlich so kalt wie draußen. Kann diese extreme Kälte die Amps angreifen? Oder vielleicht der Temperaturwechsel den wir durch das Heizen beim Proben erzeugen?
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.11.03   #2
    also solang ihr nicht entweder im gefrierfach oder in sibirien euren übungsraum habt sollte schon alles den winter auch ohne winterschlaf überstehen..... also mein amp hat temperaturen von -5°C bereits aushalten müssen, kaputt ist er trotzdem nicht. noch kälter sollte es aber nicht werden :rolleyes:
     
  3. kusi

    kusi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #3
    hi!

    genau diese frage intressiert mich auch!

    in unserm proberaum ist auch arschkalt! ich habe aber nen röhren amp!
    ich lasse ihn aber immer ca. 10 minuten warmlaufen. ist das schädlich?

    mfg kusi
     
  4. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #4
    Röhrenamps sollte man hohen Temperaturschwankungen nicht aussetzen, da Röhreverstärker "warm" bzw. so richtig heiß werden können. So nun lasse ich einen Röhrenamp im Proberaum über Nacht stehen, und das im Winter. Am nächsten Tag wird es unter Umständen Probleme geben, da evtl. Kondenswasser sich bildn kann. Und Wasser ist für Elektronik nicht gut, das weiß jeder. Bei Transen ist das nicht so schlimm, da die auch nicht schnell warm werden und bis dahin habt ihr sowieso schon die Heizung an. Wir haben immer die Tops mitgenommen, bzw. in einen beheizten Raum gestellt.
     
  5. deepfritz7

    deepfritz7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #5
    schau doch im handbuch nach, da steht drin unter welchen bedinungen der amp laufen muss.. und kann

    deepfritz7
     
  6. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #6
    Warmlaufen lassen ? hmm wie ist das denn bei den Transen hab nämlich einen ?
     
  7. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #7
    Bei Transen ist nix mit warm laufen. Die haben auch kein Stand-by-Schalter. In der Regel macht man die Röhre an im Standbymodus und wartet mal ein Weilchen, bzw. spielt den Amp warm, weil er kalt sich nicht so doll anhört. Nach so 10 Minuten hört sich der Amp viel lebendiger an. Wenn ich jetzt n Röhrenamp antesten/spielen will, wart ich auch erstmal, bis es warm wird. Ein ganz anderer Ton. Vor allem wenn man laut spielt D !
     
  8. delpozzo

    delpozzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #8
    Karton drüber das bringt wenigstens etwas gegen die Feuchtigkeit..
     
  9. Friedel

    Friedel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #9
    Feucht isses eher weniger in unserem Proberaum, aber wie gesagt, drin ist es so kalt wie draussen... Also kann schon mal -10 bis -15 Grad kalt werden...
     
  10. Black_8_Ball

    Black_8_Ball Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #10
    Man sollte es tunlichst unterlassen den Amp großen Temperaturschwankungen auszusetzen, da er sonst durch die Feuchtigkeit die er dann anzieht (jeder Raum ist feucht) einen Kurzschluss in der Vor- oder Endstufe erzeugen kann und dann is er Schrott!!! Deshalb sollte man darauf achten dass man den Raum langsam aufheitzt!! und auch den Amp erst mal nur leicht belasten nich gleich losrocken!!! Dann sollte eigentlich nichts passieren!!

    MFG B_8_B
     
  11. Guest

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    Erstellt: 20.11.03   #11
    Elektronik kann nie zu kalt sein !! Solange kein Tauwasser oder Gefrierwasser entsteht!

    Jedoch ist es nicht gut wenn der Lautsprecher zu kalt wird !! Aber die halten viel aus !!


    Keep Cool ;)
     
  12. Angus

    Angus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #12

    Die Feuchtigkeit kommt ja auch aus der Luft. Hat ja seinen Grund, weshalb man im Winter jeden Morgen die Scheiben vom Auto freikratzen muss...
     
  13. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #13
    @Pancho85
    Was meinst du mit "die Elektronik kann nie zu kalt sein"?
     
  14. II-V-I

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    Erstellt: 21.11.03   #14
    ==> korrekt. und gerade in Proberäumen ist die Luftfeuchtigkeit recht hoch, was von den hässlichen, zu 60% mit Wasser gefüllten Kohlenstoff-Säcken (=Menschen) herrührt. Zum einen wegen der Atmung (=>CO2 und Wasser), zum einen über das Schwitzen.
    Nasse Kleidung etc tuen dann ein Übriges. Diese Feuchtigkeit reicht für die Bildung von Kondenswasser völlig aus.
     
  15. osterchrisi

    osterchrisi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.03   #15
    schon mal überlegt, warum es flüssige stickstoffkühlungen/ ventilatoren für computer gibt? ;)
    da freut sich der strom, ganz einfach!
     
  16. Guest

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    Erstellt: 21.11.03   #16
    Elektronik kann NIE genug kalt sein ! Je kälter desto besser !!

    Frag mal ein Computerfachmann :D
     
  17. Razamanaz

    Razamanaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.03   #17
    also wegen dem Problem mit dem Kondenswasser: Ich hab mir das überlegt. Also viele Elektrogerätehersteller machen das so: Sie geben so ein kleines Tütchen mit einer Substanz, die Feuchtigkeit anzieht in die Verpackung des Gerätes, wenn man jetzt zB seinen Amp überall (übertrieben *gg* damit auspflastert, dann sollte es doch kein Problem mit der Feuchtigkeit geben, oder?
     
  18. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 21.11.03   #18
    Nicht die Kälte macht elektronischen Bauteilen Probleme, sondern Kondenzwasser, dass sich uU niederschlägt. Riskant ist zB, wenn man ein elektronisches Gerät im Winter nachts im Kofferraum eines Autos auskühlen lässt und es dann in einen warmen Raum bringt und einschaltet. In einem solchen Fall wird uU das Gerät innen durch Kondenswasser feucht, was manchmal schlimme Folgen haben kann.

    Man sollte dann mindestens eine viertel Stunde warten, bevor man das Gerät mit der Steckdose verbindet und einschaltet, damit die Feuchtigkeit Zeit hat, sich zu verflüchtigen.

    In einem kalten Proberaum ist das kein Problem, da das aufheizen des Raumes so langsam ist, dass sich kein Kondenzwasserfilm bildet.

    @Razamanaz: Das mit den Silikagel-Tütchen nutzt nix. Die packen die Hersteller vor allem in Schiffsfracht-Kartons, um evtl. doch eindringende Feuchtigkeit zu eliminieren. Bei dem Kälte/Wärme-Problem ist der Vorgang zu schnell als das Silikagel einen Nutzen hätte.
     
  19. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.03   #19
    @pancho
    NIE zu kalt ist für mich zu allgemein. Ich kenn leider nicht den genauen Aufbau eines Amps, bzw. was für Teile verbaut werden, aber ich sag mal unter -50 C° sollte es nicht werden. Ich meine damit die Elekrtonik selbst und nicht die Lufttemperatur.

    @osterchrisi
    Anwendungsbereiche der üblichen Halbleiter liegt bei 200-350K. Warum es Stickstoffkühlung bzw. Ventilatoren gibt, ist mir schon klar. Wenn ein dotierter Halbleiter höheren Temperaturen ausgesetzt ist, >370 K, dann geht er in einen Eigenleitungszustand über.
     
  20. Johannes Hofmann

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    Erstellt: 21.11.03   #20
    zum Thema "zu kalt": Na ja, das ist eher theoretisch. Solange es trocken ist, macht Halbleitern und auch Röhren Kälte nicht viel aus. Da aber auch andere Bauteile in einem Amp sind, könnten extreme Minusgrade schon schaden. zB ändern Widerstände uU ihre Werte in Abhängigkeit von der Temparatur und das könnte schon das Verhalten der gesamten Schaltung negativ beeinflussen.
     
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