Wie wichtig ist für Euch die Optik einer Gitarre?

  • Ersteller muemmel_0811
  • Erstellt am
HI

Man verlässt seine Frau (in der Regel) ja auch nicht, weil sie alt wird und Falten bekommt ;) Macken und Schäden gehören zu ner Gitarre mit der Zeit dazu, das macht sie ja noch liebenswerter und eigener. Wenn sie den guten Sound behält, behalte ich solche Gitarren auch. Ich würde sie nicht in abgewetztem Zustand kaufen, aber wenn ich sie selbst abwetze, würde ich sie nicht verkaufen, weil es MEINE ist, und es zu jeder Abwetzung eine Geschichte gibt. Selbst wenn ich sie in einen Zustand bringe bei dem ich sagen würde "die kann so geil klingen wie sie will, die kauf ich nicht", wärs halt noch meine, und da Sound und bespielbarkeit immer noch stimmen, gibt es keinen Grund zur Trennung. Hier gehts ja aber auch nur um die Anschaffung und den Wert der Optik dabei, vielleicht wäre ein Gegenthread eine Alternative, unter dem Titel "Wann und aus welchen Gründen verkauft ihr eine Gitarre?" ;)
 
Nietenjunge schrieb:
Wenn Bespielbarkeit UND Optik stimmen ist das natürlich das beste. Aber ich denke bespielbarkeit geht über Optik. Da bin ich wie Eddie Van Halen, der seine Gitarren vom aussehen her ja regelrecht vergewaltigt hat.

Heißt ja noch lange nicht, dass die Optik dadurch getrübt wird.
Steve Ray Vaughans Signature Gitarre gefällt mir auch besser als ne normale Stratocaster.
Optik is halt subjektiv, und nicht alles was man verändert oder was sich verändert ist da gleich negativ zu werten.
 
Na, da bin ich ja beruhigt, dass es nicht nur mir so geht, dass die Optik schon eine wichtige Rolle spielt. Ich bin da immer hin und her gerissen: der Verstand sagt, "Optik egal, der Rest muss passen", der Bauch sagt, "schön finden muss ich sie doch auch"...

Mal schaun, was am Ende siegen wird: Kopf oder Bauch oder einfach verdammt viel Glück und ich muss vllt. keine Kompromisse eingehen.
 
mir ist die form am wichtigsten, die farbe naja ok auf was es mir aber ankommt ist wie gesagt die form

würd sagen hardware 50% und form 50%
 
bei mir muss alles passen der sound is natürlich wichtig aber wenn mir das nich optisch gefehlt was mir da um hals baumelt kann sie noch so gut klingen
bin da altmodisch der coolste bass is immernoch optisch gesehen der fender jazz bass in sunburst bei den gitarren is es wohl die les paul u. die dot von gibson
ich kann mit diesen neumodernen bässen u.e gitarren nichts anfangen.
 
Drachy schrieb:
Fand es eigentlich ganz zutreffend, dass es beim Gitarrenkauf ähnlich ist wie beim kontakteknüpfen.

Zunächst kommt der erste äußerliche Eindruck und dann sind die "inneren" Werte an der Reihe.
Das geht schonmal in ne ähnliche Richtung wie bei mir.
Wenn es funzt dann funzt es eben
Ist wie so häufig in Beziehungen
Ach ja, und Frauen sind Autos
ne andersrum:cool:


;) (nicht wieder hauen liebe Frauen!
Allmählich müssten euch doch die Hände weh tun)
Ein Kumpel hat mir ma von nem richtig geilen Bass erzählt,
den er im Laden angespielt hat
War seiner Aussage zufolge einer der besten Bässe, die er je in Händen hatte
und das für sagenhafte 1300 € (er hat nen Fender JazzBass für über 2000€)
Also hab ich ihn gefragt, ob ers sich gekauft hat
Antwort:"Spinnst du? Der war Babyblau und mit einer Blume drauf"
Das Teil stand noch ein halbes Jahr im Laden:great:
 
Natürlich ist die Optik wichtig. Ich würde zB niemals so eine Poser-BC-Rich oder sowas kaufen. Genausowenig so eine von diesen rosa Frauengitarren.

Beim Autokauf achtest du ja auch darauf, ob dir das Auto gefällt.
 
is schon sehr wichtig, kann mich nur anschließen keine BC Rich :D
ich mein das erste worauf ich beim gitarre kaufen geschaut hab war die optik (ok, ganz ehrlich es war der preis :redface: )
 
Also bei mir: Optik > sieht cool aus das Ding > Verdammt, ist viel zu teuer.
 
Die Optik ist schon wichtig. Sonst gäbe es ja auch keine Riegelahorndecken. Da es sich ja dabei um eine genetische Anomalie im Ahorn handelt und ein gutes Plaintop vom Schwingungsverhalten mindestens genauso gut ( wenn nicht besser ist ), stellt sich wohl die Frage: Kaufst du dir eine Gibson Custom Shop Reissue mit Plaintop für 3000 Flocken oder eine mit geriegelter Decke für 5000?
Wenn allerdings die Gitarre scheiße ist, dann hilft dir die geile Optik auch nicht weiter. Ich finde, ab einem gewissen Eurobetrag muß beides stimmen.
 
Ich persönlich würde eher folgende Reihenfolge bei der Priorität setzen:

1.) Bespielbarkeit/Ergonomie
2.) Optik
3.) Sound

Begründung: Die Bespielbarkeit lässt sich im Nachhinein nur sehr eingeschränkt verändern (zugegebenermaßen ebenso wie die Optik), und wenn ich mich bei einer Gitarre verrenken muss oder der Hals einfach Kacke in der Hand liegt, kann ich nicht üben. Meistens führt eine falsche Ergonomie nämlich zu verkehrten Bewegungsabläufen und/oder Überbeanspruchung der Gelenke/Muskeln/whatever, was im Extremfall sogar Folgeschäden verursachen kann.
Die Optik ist ebenfalls nachträglich wenig zu korrigieren, allerdings bin ich hier eben eher der "tolerantere" Typ: Mir gefallen von bonbon- bis klarlackierten Edelholzgitarren durch die Bank weg viele Abstufungen, und selbst wenn ich zu einem Instrument "unattraktiv" sagen würde, könnte es durch 1a Bespielbarkeit, den Sound und dann auch das Preisleistungsverhältnis noch überzeugen (war so bei meinem schwarzen Yamaha RBX170 Bass, hatte nicht viel Geld zur Verfügung und selbst in höheren Preisklassen hab ich keinen bequemeren gefunden).
Der Sound ist natürlich schon wichtig und wird auch vor dem Kauf getestet, doch Fakt ist: Der Sound ist im oft steril klingenden Shop, wo die eigenen Amps nicht zum Testen bereit stehen, sehr schwer objektiv zu bewerten. Ich achte vor allem, ob die Potis ihre Funktion erfüllen, und ob Singlecoils bzw. schlecht verarbeitete Humbucker brummen, sowie in wie weit sich der Sound an verschiedenen Amps mit verschiedenen EQ-Einstellungen verbiegen lässt. Sobald hier aber nichts frappierend negativ auffällt, gibt es keinen Grund, das Instrument nicht zu kaufen (außer evtl. dem Preis :D )...
 
Ich finde, das Instrument, das man in Händen hält, ist die wichtigste Inspirationsquelle. Ich kann mir nicht vorstellen dass ich mich beim Musik machen 100% Wohlfühle (also 100% Spaß habe und 100% Kreativ bin), solange mir da ständig ein "aber" im Kopf umher schwirrt. "Die Gitarre klingt cool und liegt cool in der Hand... ABER sie sieht doof aus."
 
könnt ich auch nich zumal wenn se einem so schon nicht zusagt wie soll man denn mit dem teil warm werden? is doch eigentlich unmöglich denn dann spielt man doch ewig mit nem zwang den man sich selbst irgendwo macht. ich habs beispielsweise bei so hammer teuren geräten wo mans sieht das die auch so teuer waren, z.b. paul reed smith, nik huber, ect.

wobei meine kramer super strats früher wohl den gleichen preis hatten aber das is halt mein stil :cool:
 
Sound & Bespielbarkeit sind für mich deutlich wichtiger als die Optik.
Wenn S&B in Ordnung sind möchte ich aber nicht an der Optik sparen. Deshalb habe ich mich bei meiner Custom damals auch so ausgetobt.

Auch bei meinen momentanen Wünschen merke ich, dass mir die Optik sehr viel bedeutet.
Eine Strat will ich statt in hochglanz lieber reliced und eine zweite Siggi sollte auch optisch wieder was hermachen.

Es macht einfach mehr Spaß mit einem schönen Instrument zu spielen. Das ist wie mit den Frauen ;)
 
Hi,

ich als "vor-2-Tagen-Umgestiegener" melde mich jetzt auch mal zu Wort :)

Die Priorität liegt bei mir zu 40 - 45% bei der Optik. Ich muss mich mit dem Instrument wohlfühlen, das geht nicht, wenn ich eine mit hässlicher Optik spiele, da geht einfach nicht.
Die Bespielbarkeit steht an gleicher Stelle, ok dann wären noch 10% für den Sound, aber das sollte man nicht so sehen.

Wenn ich eine kaufen will, such ich mir erstmal die Schönste raus, die an der Wand hängen ;)

Gruß, Chris
 
So ich gib mal auch meinen Senf dazu....

Klar is eig der Sound wichtig aber ich würd zB mit einer Tele oder Strat nie im Leben glücklich werden. Sie kann die besste Gitarre der Welt sein, mir richtig vom Sound her gefallen, aber ich würd mir eine Strat oder Farbenmäßig zB Rosa oder so nie kaufen... ich weiß man sollte auf der Gitarre gut spielen können und all die Sachen aber wirst du glücklich und motiviert wenn dir die Farbe und die Form so 0 zusagen??nein ich auf jeden Fall nicht.

aber Gott sei Dank gibt es Gitarren die mir von der Form, Sound und Optik (alles in einem zB PRS, Schecter)100% zustimmen und muss mir darüber keine gedanken machen
 
Hab's mir jetzt mal net ganz durchgelesen, bin gerade recht müde. :)

Aaaaber:
In echt sehen die Gitarren sowieso alle viel geiler aus. Besonderes Aussehen zieht natürlich an (siehe: Ovation :D), aber der Klang ist letztendlich ausschlaggebend. Beispielsweise sehen viele Drednoughts sich sehr ähnlich, der Klang ist aber ziemlich unterschiedlich, aber ich finde, dass die schlichten, einfachen, typischen Westerngitarren, also naturfarbene Dreadnoughts mit schwarzem Schlagbrett sehr gut aussehen. Die unterscheiden sich auf den ersten Blick meistens nur in der Kopfform (siehe beispielsweise Yamaha) und verschiedenen Schlagbrettformen (siehe Redwood). Aber letztenendes gefallen mir fast alle Gitarren irgendwie, wodurch der Klang und der Preis (Preis-Leistungs-Verhältnis) letztendlich am Ausschlaggebendsten sind. Ich habe mit meiner Ovation (Epauletten-Design, unverbindliche Preisempfehlung: 800€, gekauft neu für 500€, wunderbares Aussehen und sehr schöner Klang), letztendlich eine sehr wunderbare Gitarre erwischt, die mir optisch und klanglich gefällt und bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Aber generell habe ich bisher erst sehr wenige Gitarren gesehen, die mir optisch so wenig gefallen, dass ich sie nichtmal mit gutem Klang kaufen würde. :) Zum Beispiel eine rosane Stratocaster :D Ich mag schon die normale Stratocasterform nicht, aber das ging ja noch ohne größere Probleme, aber dann rosa - ich kann rosa net ausstehen. (Die würde ich mir nur mit einem größeren Packen Schleifpapier holen :D)

EDIT: Habe bei den typischen Dreadnoughts das mögliche Cutaway vergessen - XD
 

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