Wie Yamaha MG16-6FX richtig nutzen??!!

von mcjoe, 19.12.06.

  1. mcjoe

    mcjoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.06   #1
    Hallo miteinander!!!
    Ich habe ein ziemlich großes Problem mit unserem bandeigenen Mischpult welches wir uns vor knapp einem Jahr zugelegt haben!! Und zwar haben wir immer noch keine richtigen Einstellungen für den Gesang herausgefunden. Es wird zwar immer kräftig gesungen, richtig gut hört sich der Sound jedoch nicht an. Habt ihr irgendwelche Einstellungstipps(auch EQ) oder ähnliches???Wäre euch sehr dankbar da ich meine Frage mit bisher vorhandenen Threads über Einstellungen, EQ's usw. nicht beantworten konnte.
    Mfg Joe
     
  2. r!vf4d3r

    r!vf4d3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.06   #2
    Also generelle einstellungen gibt es nicht, da ihr die einstellungen individuell an die stimme anpassen müsst, ich denke mal es ist aj auch einleuchtend, dass man für eine basslastige männerstimme nicht die einstellungen für eine opernsängerin nehmen kann. zudem muss man die eq einstellungen auch en jeweiligen locations angleichen (raumakkustik).

    als kleinen leitfaden kann ich euhc diese page empfehlen:
    bws-tonstudio

    hoffe mal die wird euch etwas helfen...udn sonst einfach nen tonmann suchen =)
     
  3. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.12.06   #3
    Wenn es zu trocken wirkt, vielleicht auch ein wenig Hall und/oder kurzes Delay auf die Stimme draufpacken.
     
  4. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #4
    Patentrezepte gibt es nicht - dafür sind Stimmen, Mikrofone, Boxen und Räume einfach zu verschieden, als das man sagen könnte "dreh den EQ so und so zurecht und nach 35 Minuten bei 220°C bekommst Du einen leckeren Käsekuchen".

    Maßgeblich kritisch für die Gesamtqualität eines übertragenen Signals sind Mikrofone und Lautsprecher - alles andere im Signalweg kann zwar viel kaputtmachen, wird den Sound aber nicht _so_ kritisch beeinflussen wie ein schlechtes Mikrofon.

    Ich glaube, ich schrieb es woanders bereits mehrfach:
    Es gibt durchaus Locations und Bands, bei denen ich nach dem Einpegeln und "Fader auf 0dB schieben" mit meiner Arbeit so gut wie fertig bin.
    Und es gibt Jobs, wo ich allein für die Vocals 10 Minuten brauche, weil Mikro/Raum/PA/Stimme Müll sind.

    Diesbezüglich wäre etwas mehr Input wünschenswert:
    - restliche Anlage?
    - welche Mikros?
    - Wie ist der Raum beschaffen?
    - welche Musikrichtung?

    Erster Schritt, egal was Du vor hast: EQs auf Mitte, PFL aktivieren und sauber pegeln.
    Sprich: Ein normal lautes Signal sollte zu einem Ausschlag von ca. 0dB am VU-Meter führen, laute Stellen dürfen (bei analogen Pulten) ruhig ein wenig gelb/rot werden, solange es nicht hörbar zerrt. Ein bischen Headroom ist allerdings nicht verkehrt, da wir ja gleich noch zum EQ greifen wollen.

    Als nächstes würde ich (so vorhanden) bei Vocals grundsätzlich einen Low-Cut schalten oder, falls nicht vorhanden, den Bassregler am EQ ein wenig zurückdrehen.
    Der Rest ist dann "adjust to taste" -> Ausprobieren, was gut klingt.
    Bei Vocals u.U. bei ca. 200-250Hz ein bischen ziehen, bei 1kHz oder 3-4kHz ein wenig rumschrauben (das hört man).
    1kHz (oder ein bischen drüber/drunter) sorgt für Durchsetzung, 3-4kHz für Sprachverständlichkeit.

    Nicht irritieren lassen, wenn es erstmal etwas "dünn" klingt - im Bandgefüge passt das meist wieder, weil z.B. Rhythmusgitarren bei 250/300Hz wieder deutlich füllen und man ansonsten eher zu "Suppe" als klarem Sound kommt.

    Probier ein bischen rum - das wird schon.
     
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