Woran erkenne ich moll/Dur???

von Canon, 15.06.06.

  1. Canon

    Canon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #1
    Ich hab das irgendwie vergessen...^^
    woran erkenne ich dur oder moll in einem Stück
    (nicht vom höhren sondern...;) )
    Danke schonmal:o :o
     
  2. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #2
    sondern?
    tonart erkennt man zunächst mal an den vorzeichen, die schränken die möglichkeiten auf 2 tonarten ein (dur-tonart plus parallele moll-tonart). dann muss man halt schauen: anfangs- und schluss-akkord sind ein guter tipp. die akkord-funktionen sind andere. wenn das stück etwa keine vorzeichen hat, kommen c-dur und a-moll in frage. wie die funktionen in den tonarten aussehen, kann man sich leicht klar machen, indem man sich die entsprechende tonleiter schnappt und terzstapelungen vornimmt. wenn das stück in a-moll steht, wird dir sicher häufig ein e-dur7 begegnen, zum beispiel als vorletzter akkord (ganzschluss), bei c-dur wird eher der g-dur7 auftauchen. das ist alles etwas allgemein aber was eher einfach strukturierte, "traditionelle" musik angeht, kann man das so durchaus anwenden.
     
  3. -N-O-F-X-

    -N-O-F-X- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #3
    dur=große terz
    moll=kleine terz
    beispiel c dur: c e g
    c moll: c es g

    wolltest du das wissen?
     
  4. Rodrigo.G.

    Rodrigo.G. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #4
    nein, er wollte den unterschied von dur und moll in einem stück, nicht bei akkorden wissen.

    Das rauszufinden geht am besten durch hören !!! Ich mach es auch so, das ich nachdem ich die beiden paralleltonarten rausgefunden hab (z.b. F-dur und d-moll), dazu spiele(improvisiere). Lassen sich die Licks am besten auf den Dur-Grundton (hier F) auflösen, ist es in Dur. Falls sich alles wunderbar auf den Moll-Grundton(hier d) auflöst isses in moll. Das ist meine Methode, und das hat bis jetzt immer super geklappt.

    mfg...rod
     
  5. -N-O-F-X-

    -N-O-F-X- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #5
    achso ok, hab as mit dem im stück irgendwie überlesen
     
  6. jaZoo

    jaZoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #6
    Ich würde schauen, welche Harmonien überwiegen und ob die Terz der Dominante tonarteigen oder -fremd ist. Erfordert sicherlich Übung, aber es ist relativ sicher.
     
  7. Canon

    Canon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #7
    hey
    so danke für eure zahlreichen antworten !!!
    denke damit kann ich etwas anfangen....!
    bis denn
     
  8. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 17.06.06   #8
    Ein paar Ergänzungen:
    - Der erste Akkord kann zwar eine Hilfe sein, muss aber nicht der Tonika entsprechen, da sollte man eher nach dem letzten Akkord des Stücks gehen.
    - Im Barock (J. S. Bach etc.) kam es häufiger vor, dass ein Moll-Stück auf einer verdurten Tonika endet. Wenn die Vorzeichen A-Moll / C-Dur sagen und das Stück mit einem A-Dur-Dreiklang endet wäre die Tonart trotzdem A-Moll.
    - Wurde zwar schon gesagt, aber ganz wichtig ist es (zumindest im klassischen Bereich, oft auch in der Pop-Musik), Dominanten zu erkennen. Wäre im Blues allerdings sehr verwirrend, da dort der Dom7 als Tonika oder sonstige "Funktion" erscheinen kann.
    - Auch wenn du nicht nach Gehör gehen willst, solltest du den Tip von Rodrigo.G. (#4) beachten, insgesamt kommt es auf den Grundton an, der hervorsticht. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist der "Star Wars-Imperial March":
    Das Thema beginnt mit den Tönen g g g eb bb g eb bb g. Eine Akkordanalyse würde klar für einen Eb-Dur-Dreiklang (= eb g bb) sprechen. Rythmisch betrachtet liegt aber das g so stark im Mittelpunkt, dass man eher auf die Tonart g-Moll schließen würde (was auch tatsächlich die Tonart ist).
    Klangbeispiel: Den Anhang ImperialMarch1.mid betrachten (es gibt sehr viele unterschiedliche Versionen)
     
  9. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.06   #9
    Die terz muss tonleitereigen sein ,da jeder akkord sich ja durch tonleitereiogene töne aufbaut. moll als auch dur.
     
  10. jaZoo

    jaZoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.06   #10
    Eben nicht immer. Ein Großteil der Stücke in Moll enthält statt der Dominante in Moll den Dur-Akkord auf demselben Grundton, weil es einfach besser klingt. Ist zwar nicht ausschließlich so, aber in ca. 90% aller Fälle.
     
  11. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.06   #11
    Schwierig wird es wohl, wenn man nur die Melodiestimme hat und keine Akkordnotationen.
     
  12. sebi10

    sebi10 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.06   #12
    Das kommt bei harmonisch und melodisch moll wegen der erhöhten 7. Stufe (künstlicher Leitton) vor. Bei melodisch moll wird auch die 6. Stufe zu einem Dur-Dreiklang (durch die erhöhte 6. Stufe).

    Lg
    Sebastian
     
  13. jaZoo

    jaZoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.06   #13
    Sag ich ja. :)
     
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