Wumms, Singen und Zerrgrad

Moerk
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Hallo zusammen!

Ich hoffe, dass Unterforum ist passend...

Ich bin gerade in einer gitarristischen (nicht musikalischen) Identitätskrise bezüglich meines Equipments. Ich hasse es eigentlich, soviel Zeugs vor mir rumliegen zu haben (Ampswitch, Wah, Blues Driver, Delay, etc.), bin also eigentlich Minimalist. Allerdings habe ich auch die Offenheit und finanziellen Mittel, mir ein schickes Effektboard zu basteln. Das nur vorweg.

Und jetzt zu meinem Problem.
Ich spiele Strat und Danelectro über einen Fender Hotrod Deluxe und von der Richtung so ZZ Top, AC/DC, Jimi Hendrix und Gary Moore. Rhythmussound ist überhaupt kein Problem. Ich habe einen sehr mittigen nur leicht verzerrten Sound und in Verbindung mit meinem Kumpel an der Rhythmusgitarre kann man die Bude schon rocken. Besonders schön: Mit dem Volumenregler kann man ohne weiteres astreine Cleansounds runterregeln. Also eine simple Geschichte: Gitarre - Kabel - Amp - rockende Bude.

Wenn ich mit dem gleichen Sound jetzt allerdings Solo spiele (und das muss/darf ich oft machen) habe ich kaum Sustain und der Ton ist sowas von dünn. Mit mehr Zerre geht's etwas besser. Man kann dann schön singen und es klingt auch etwas besser. Aber als guten Leadsound würde ich das immer noch nicht beschreiben. Wenn ich jetzt Billy Gibbons auf den ersten Scheiben (also die ohne Synthie) höre, fällt mir auf, dass er ungefähr den gleichen Rhythmussound und den gleichen Zerrgrad wie ich habe.

Die Frage lautet also: Wie bekomme ich meinen Solosound fetter?

Ich bin offen für alle Vorschläge, also auch Effekte, obwohl ich eigentlich einen Vintagesound habe. Aber heißt ja nichts. Außerdem bezweifle ich, dass man mit Effekten den Sound verbessern/aufpolieren kann.
Andere Klampfe habe ich auch schon probiert, nämlich ne Paula. Klang natürlich etwas anders, aber das Problem blieb. Der Sound kommt halt eben aus den Fingern.

Und genau da probiere ich ständig rum mit anderen Pletkren (oder auch Euros - gar nicht so verkehrt, aber oft ungeeignet) anderem Anschlag und -ort, anderem Vibrato, etc.

Ich bin für alle Vorschläge dankbar!
 
Eigenschaft
 
@ Bierschinken: Ich hab nen Bluesdriver, der sollte doch genauso gut gehen. Ist zwar was anderes, aber ich spar mir 130 Euro! :) Wie sollte ich ihn einstellen - eher auf Booster oder auf Eigenzerre. Blöde Frage - vermutl. beides, aber welches Verhältnis empfiehlst du mir?

@ Morgorroth: Ok, klingt fetter. Da geh ich konform mit dir, aber bekommt man auch mehr Sustain?

EDIT: Danke übrigens!
 
ähm keine ahnung ob du da mehr Sustain mit hinkriegst, aber zum Bluesdriver - ibanez, die beiden klingen verschieden, ich glaube nicht, dass du mit dem Boss den ibanez "simulieren" kannst ...
ach so was du vll auch probieren könntest: treble oder gain boost
z.B. sowas http://www.musik-service.de/Vox-Cooltron-Brit-Boost-prx395750148de.aspx
hatte mal dne Bulldog distortion angetestet und der war erste Sahne, vll wäre auch ein 2 Fach schaltbarer Overdrive was für dich (Womanizer oder Jekyll & Hyde)
da hilft hauptsächlich antesten.
MFG

€: hast du mal versucht den Tonabnehmer zu wechseln, wenn du solo spielst 8also Hals statt bridge oder so) ? Dann klingts auf jeden Fall "dicker"
 
Morgorroth schrieb:
zum Bluesdriver - ibanez, die beiden klingen verschieden, ich glaube nicht, dass du mit dem Boss den ibanez "simulieren" kannst ...
[...]
€: hast du mal versucht den Tonabnehmer zu wechseln, wenn du solo spielst 8also Hals statt bridge oder so) ? Dann klingts auf jeden Fall "dicker"

Ich möchte ja keinen Tubescreamer simulieren, aber vielleicht kann ich mit dem Blues Driver einen derartigen Effekt erreichen, der halt anders als der Tubescreamer klingt, aber trotzdem bringt was ich suche.

Tonabnehmerwechseln mache ich ständig. Wie gesagt, ich habe schon sehr viel rumprobiert.

Wegen den anderen Tretern muss ich mal schauen, wenn ich das nächste Mal in einem größeren Laden bin. Ich probier bei der nächsten Probe (also in 2 Stunden :D ) erst mal ein wenig mit dem Blues Driver rum. Vielleicht langt das ja schon.
 
Nee, das geht mit Effekten nicht wirklich.

Die preiswerteste Möglichkeit: Gutes Kabel, Saitenstärke 10 oder 11, Dunlop Stubby - Plektren, Halspickup benutzen. Und weiter an der Spieltechnik feilen.

Etwas teurer: diverse Zerr-Pedale.

Ich find das hier sehr, sehr geil:
Danelectro Wasabi
Mit den Presets, dem Boost und der Möglichkeit, den puren Amp-Sound zuzumischen geht eigentlich alles. Und das zum absoluten Spottpreis. Preset 3 und 4 sind das, was man im allgemeinen unter "fett" versteht. Definitiv!:D

Radikal, wirkungsvoll und wahrscheinlich die beste Lösung: neuer Speaker.

In den HotRods ist ab Werk m.W. ein Eminence 125 eingebaut - der klingt clean wirklich saugut, aber verzerrt einfach nur dünn und höhenlastig. Cool für Rhythmus-Sounds oder Country-Twang, aber "fett" kann das Ding einfach nicht. Da kommt dein Problem wahrscheinlich her. Und das kann kein Verzerrer ändern, weil der Speaker halt die nötigen Frequenzen für den "fetten" Sound nicht wiedergibt!

Der Celestion Vintage 30 (noch besser, weil nicht so aufdringlich: G12H) hilft immer, aber der Eminence GB12 ist genau so gut und kostet etwa die Hälfte (so ca. 65 Euro). Der hat richtig Pfund und die nötigen singenden Mitten für einen guten Solo-Ton und muss, anders als die Celestions, nicht eingespielt werden.

Da würde ich ansetzen...du wirst Dich wundern, was das bringt - zu relativ moderaten Kosten. Nachteil: Du wirst am Amp schrauben müssen, um "deinen" Rhythmus-Sound wieder zu finden....

Und wenn das alles nicht hilft: Röhren ausprobieren..........:(
 
Was hast du denn für ne Strat? Die Gitarre bzw. ihre Verarbeitung spielt auch eine wichtige Rolle, ebenso die Spieltechnick.

Wenn das alles nichts hilft würde ich dir einen splitbarten Humbucker im Singlecoil Format empfehlen, denn kannst du für Cleansounds splitten und dann für Solos mit Vollgas loslegen.

Ich finde allerdings ein Bluesbreaker sollte schon genug boosten, wie alt sind denn schon deine Saiten auf der Gitarre?

Gruß Markus
 
Also ich habe eine Fender Mexico Standart Strat mit Pappelkorpus, Ahornhals und -griffbrett und Standart Pickups. Der Hals ist bearbeitet (Holz zwischen den Bünden runtergefeilt) und das Vibrato festgeklemmt.
Ich spiele 10 auf 46 Saiten von MP, Thomann, Dean Markley oder Ernie Ball, aber die klingen für mich alle gleich. Ich habe sie gerade gewechselt und wechsle sie für gewöhnlich alle 14 Tage. Spiele übrigens Dunlop Plektren mit mindestens 1 mm Stärke, meistens noch mehr.

Das mit dem Speaker klingt interessant, aber ich weiß ja nicht, ob es den gewünschten Soundvorteil bringt, weswegen ich ungern blind einen neuen Speaker kaufen möchte. Kann man die Dinger irgendwo antesten, also Amp mitbringen, einstöpseln und los geht's?

Humbucker in der Strat habe ich nicht probiert, aber ich habe schon viele Humbuckergitarren gespielt. Ich würde mir das gerne als letzte Möglichkeit (vor totalem Neukauf von Amp und Klampf ;) ) aufbewahren, weil ich die Singlecoilcharakteristik so gerne mag. Außerdem hat mir das Verhalten im Clean- und Low-Gainbereich nicht so wirklich gefallen.

Ich werden bei der Probe jetzt gleich erstmal mit meinem Blues Driver ein wenig rumprobieren. Ich schreibe dann heute nacht oder morgen mal, was es gebracht hat.
 
Ok, mit der Probe war nichts. Drummer und Verlass..... :mad:
Stattdessen haben wir mit Musikern Musik gehört und zwar live :)
 
Also, wenn ich deine Posts so durchlese, machst Du eigentlich alles richtig.

Es kann wirklich nur noch der Speaker sein.
Antesten ist, soweit ich weiss, nicht möglich. Würde auch nix bringen, weil Speaker ihren Klang ändern, wenn sie eingespielt sind, weil Boxengehäuse den Klang prägen, weil Lautstärke und Bandzusammenhang entscheidend sind, etc. Da muss man weitgehend auf die Hersteller vertrauen - aber bei Pickups ist das ja auch nicht viel anders.

Möglicherweise kannst Du mal von einem befreundeten Mucker eine (eingespielte!) Box mit z.b Greenbacks oder V30's ausleihen. So kriegst Du zumindest eine Vorstellung, was geht oder was das bringt. Beide Speaker sind aber optimal für geschlossene 2x12" oder 4x12" Boxen, eher nicht für Combos. (Mein Geschmack...)

Der Eminence GB12 ist in der Mitte zwischen den beiden. Weiche, singende Mitten wie ein Greenback und feste Bässe wie ein Vintage 30. Empfinde ich als Optimum. Der Celestion G12H ist ähnlich dicht dran, verträgt allerdings nur ca. 30 Watt. Beide sind in Combos gut aufgehoben.

Alle genannten Speaker gehen in Richtung "FETT!" (Slash endorst V30....). Den Eminence aus den HotRods kenne ich vom Amp meines Freundes und einen (m.W. baugleichen) Legend 125 habe ich in einen Concert eingebaut. Seitdem geht da auch nur noch clean/angezerrt und der Solo-Sound klingt erbärmlich. Eine Zusatzbox mit Vintage 30 holt da allerdings schon wieder mehr Dampf raus.

Ich weiss also, wovon Du redest.......:) Wie bei Tonabnehmern hilft nur, über ein paar Monate mutig rumzutesten. Bei ebay kaufen, einbauen, Scheisse finden, wieder verticken. Anderen kaufen, besser finden, weitersuchen.... Versuch macht kluch. ;)

Ich würde allerdings - aus Kostengründen - mit dem GB12 anfangen.
 
Alles klar, vielen Dank! :great:

Ich werde das mit dem Speaker mal ausprobieren. Ich müsste zwar schauen, wer die genannten Speaker (oder einfach nur was anderes als meinen) spielt, aber ich kenne jm. der eine alte Mesa Boogie Box hat und ihm sein Sound ist wirklich klasse. Der hat sogar meinen Amp daneben stehen, komischerweise jedoch als Zusatzbox. Den werd ich als erstes mal anhauen.
 
ich kann dir den Hughes and Kettner Tubefactor nur wärmstens ans herz legen, die Combo Hotrod +TF ist Göttlich, ich hab die Combo selbst lange gespielt.... deine Cleansounds werden noch fetter und glasiger durch den TF und Leadsounds bekommst du auch wunderschöne, fette singende raus. Ich könnte dir auch noch nen Röhrenwechsel empfehlen, wirkt auch wunder bei dem Hotrod! JJ's in die Vorstufe und SED's in die Endstufe und die Sonne geht auf ;)
 
Moerk schrieb:
Hallo zusammen!

Ich hoffe, dass Unterforum ist passend...

Ich bin gerade in einer gitarristischen (nicht musikalischen) Identitätskrise bezüglich meines Equipments. Ich hasse es eigentlich, soviel Zeugs vor mir rumliegen zu haben (Ampswitch, Wah, Blues Driver, Delay, etc.), bin also eigentlich Minimalist. Allerdings habe ich auch die Offenheit und finanziellen Mittel, mir ein schickes Effektboard zu basteln. Das nur vorweg.

Und jetzt zu meinem Problem.
Ich spiele Strat und Danelectro über einen Fender Hotrod Deluxe und von der Richtung so ZZ Top, AC/DC, Jimi Hendrix und Gary Moore. Rhythmussound ist überhaupt kein Problem. Ich habe einen sehr mittigen nur leicht verzerrten Sound und in Verbindung mit meinem Kumpel an der Rhythmusgitarre kann man die Bude schon rocken. Besonders schön: Mit dem Volumenregler kann man ohne weiteres astreine Cleansounds runterregeln. Also eine simple Geschichte: Gitarre - Kabel - Amp - rockende Bude.

Wenn ich mit dem gleichen Sound jetzt allerdings Solo spiele (und das muss/darf ich oft machen) habe ich kaum Sustain und der Ton ist sowas von dünn. Mit mehr Zerre geht's etwas besser. Man kann dann schön singen und es klingt auch etwas besser. Aber als guten Leadsound würde ich das immer noch nicht beschreiben. Wenn ich jetzt Billy Gibbons auf den ersten Scheiben (also die ohne Synthie) höre, fällt mir auf, dass er ungefähr den gleichen Rhythmussound und den gleichen Zerrgrad wie ich habe.

Die Frage lautet also: Wie bekomme ich meinen Solosound fetter?

Ich bin offen für alle Vorschläge, also auch Effekte, obwohl ich eigentlich einen Vintagesound habe. Aber heißt ja nichts. Außerdem bezweifle ich, dass man mit Effekten den Sound verbessern/aufpolieren kann.
Andere Klampfe habe ich auch schon probiert, nämlich ne Paula. Klang natürlich etwas anders, aber das Problem blieb. Der Sound kommt halt eben aus den Fingern.

Und genau da probiere ich ständig rum mit anderen Pletkren (oder auch Euros - gar nicht so verkehrt, aber oft ungeeignet) anderem Anschlag und -ort, anderem Vibrato, etc.

Ich bin für alle Vorschläge dankbar!
effektteschnisch gesehen wäre ein compressoreffekt eine möglickeit
 
Mein Gott, so viele Ratschläge...
Ich bin gewillt, alles auszuprobieren, aber im Geschäft geht das nur begrenzt, weil sich vieles im Bandgefüge einfach anders anhört. Das wird noch eine Odyssee...

Ich will mal schauen, ob ich eine kurze Aufnahme von meinem Solosound ins Netz stellen kann. Vielleicht ist es für euch dann leichter.

ongaku schrieb:
ich kann dir den Hughes and Kettner Tubefactor nur wärmstens ans herz legen, die Combo Hotrod +TF ist Göttlich, ich hab die Combo selbst lange gespielt.... deine Cleansounds werden noch fetter und glasiger durch den TF und Leadsounds bekommst du auch wunderschöne, fette singende raus.
Hört sich gut an, aber 225 Öcken ( http://www.musik-service.de/Hughes--Kettner-Tube-Factor-prx15341de.aspx ) sind für einen Schüler nicht gerade wenig. Lohnt sich das denn wirklich? Gibt es vielleicht günstigere Alternativen?
Ich habe einen Blues Driver und einen DS-1 und außerdem die Zerrstufe meines Amps. Ich bezweifle, dass ein anderer Zerrer so sehr viel besser klingt.

roastbeef schrieb:
effektteschnisch gesehen wäre ein compressoreffekt eine möglickeit
Ich habe das mit dem Kompressor nie richtig verstanden. Wie das ganze technisch funktioniert, weiß ich dank https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=57752
Aber wieso bringen die Teile dann aber mehr Sustain und Druck?
Preislich würde sich der von Digitech anbieten, aber ich habe keine Ahnung, was wichtig ist und wie sich ein guter Kompressor von einem schlechten unterscheidet. Ich weiß nur, dass der Digitech auf dbx-Technologie beruhen und diese sehr gut sein soll.

Ich muss mal schaun, wie ich die ganzen Effekte ausprobiere. Wir recorden gerade ein bischen und bei Logic ist ja auch das ein oder andere dabei. Außerdem soll es ja so etwas ähnliches wie Guitar Rig als Freeware geben.

Aber ich möchte eigentlich nur mit Gitarre und Amp einen vernünftigen Sound hinbekommen. Deswegen liegt es wahrscheinlich eher an mir. Aber probieren geht über studieren!
 
Also ich war gerade bei meinem guten Kollegen Franz. Der spielt seit über 30 Jahren Gitarre, ist saugut und vollkommen offen für Ideen und jedwege Technik. Er ist eigentlich Rocker, spielt aber sehr gerne Blues und kombiniert diesen gerne mit Funk, Rock, Reaggae, Rumba und was sonst noch so daherläuft. Er ist sehr vernünftig und klug.

Wir haben gerade 2 1/2 Stunden Verstärker und Gitarren bei ihm zu Hause angetestet. Er hat div. Strats, Teles und Paulas rumstehen und dabei einen Marshall JCM 900 oder 800, einen VOX Pathfinder 10, Brian May Signature, VR 15, VR 30 R, zwei Fender Transistor aus einer Reihe, die es nicht mehr gibt und einen Line 6 Flextone. Dann noch zwei Dean Markley 20 W Bassverstärker, die er parallel über einen Boss GT-3 oder Zoom GFX 3 anspielt. Nur damit ihr einen ungefähren Überblick habt.

Und komischerweise klingt alles, was er hat in fast jeder Kombination total geil. Selbst meine Danelectro, die aus MDF und Plastik gebaut ist, über einen Transevox klingt absolut hammer. Und er regelt nicht groß rum oder so. Er reißt einfach immer den Master tierisch weit auf. Das ist wahnisinnig laut, aber klingt umso besser. :rock:
Er meint, dass jeder Verstärker immer eine gewisse Grundlautstärke braucht, damit er "kommt".

Vielleicht war das bisher immer mein Fehler, denn ich gehe das immer sehr zimperlich an, weil dieser verdammt Fender auch so unglaublich laut ist.

Er hat meine Danelectro begutachtet und meine Strat hat er auch schon gespielt. Den Amp hatte er früher selbst. Er hat mir meine Ansicht bestätigt, dass wenn es mit dem Zeug nicht klingt, es mit allem anderen auch nicht klingt.

Also bedanke ich mich bei euch für eure Tipps, die ich garantiert im Hinterkopf behalten werde. Ich werde erstmal so weiter rumprobieren und mir Ohrenstöpsel besorgen.......
 
Moerk schrieb:
Er reißt einfach immer den Master tierisch weit auf. Das ist wahnisinnig laut, aber klingt umso besser.
Er meint, dass jeder Verstärker immer eine gewisse Grundlautstärke braucht, damit er "kommt".


:rolleyes: Na logisch, Mann, dafür hat man doch 'nen Röhrenamp!! Die Ohren müssen bluten, wenn man auf die Klampfe draufhaut. ;) Das ist so klar, da wär ich nie drauf gekommen. Cool, wenn man solche Freunde hat......

Bei den Hotrods kommt der Master explosionsartig bei ca. 2 - 2.5. Das ist Minimum, damit er klingt. Und bei 3,5 wird's schon richtig laut. (Und mit GB12 oder Vintage 30 noch lauter!) Ab 5 kommt nicht mehr viel, da hast Du das Schlimmste überstanden.

Das Master-Poti ist linear, deswegen hat das so einen komischen, engen Regelweg. Wenn das gleichmässiger werden soll, kann man es durch ein logarhythmisches austauschen lassen.

Dreh den Amp zum Schlagzeuger, dann hört er auch auf, wie ein Mädchen zu spielen...:D
 
Meine Fresse - das ist wohl nur was für echte Männer!!!!!! *GRUNZ* :cool:

Ich weiß ja, wie laut meiner kann. Wenn ich mir dann vorstelle, dass die Rocker früher mit einem 100 Watt Marshall mit zwei 4 x 12er Boxen rumgelaufen sind.... OH MEIN GOTT!!!!

Dann wollen wir mal schauen, ob wir die Bandkollegen und unsere Nachbarn von der Wichtigkeit der Talentförderung überzeugen können :D
 
gib Bescheid obs alle überlebt haben ;D
 
Naja - ich bin mit blauen Flecken nach Hause gegangen, weil ich Schnee(=Eis-)bälle mit unglaublicher Wucht abbekommen habe! ;)

Kleiner Scherz...Das ist einfach zu laut. Ich stelle den Master des Verzerrtkanals auf dreiviertel und justiere die Lautstärke mit dem Driveregler. Das hat den Vorteil, dass wenigstens die Vorstufe mit der Sättigung anfängt. Zerre bekomme ich so nicht hin, da muss ich halt meinen Blues Driver für nehmen.

Vielleicht kaufe ich mir auch einen kleineren Amp, aber ich habe noch nichts gefunden, was mir wirklich gefällt.
 

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