XenyxQ802USB rauschen

von Kaideimos, 17.04.16.

  1. Kaideimos

    Kaideimos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.16   #1
    Hallo,
    Ich besitzde das "Beringer xenyx q802usb" Mischpult und an dieses habe ich mein Rode NT1A angeschlossen. Das Problem hierbei ist, die Comp leuchten des Mischpults leuchten dauerhaft selbst wenn ich alle Pegel auf Minimum stelle und das Mikrofon rauscht. Ich habe das Mikrofon über Cinch auf 3,5 mm Klinke an meinen Computer angeschlossen. Ob usb oder Cinch ist kein unterschied in diesem Fall. Wollte fragen wie ich dies beheben kann, oder ob dies ein schaden im Mischpult ist. Würde mich über eine Antwort freuen. Kann dies möglicherweise (das Rauschen) an meiner Soundkarte liegen (Onboardsound) mein Mainboard ist das Asus z170.
    Danke im voraus.
    mit freundlichen Grüßen
    Kaideimos
     
  2. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 17.04.16   #2
    Hallo,

    ...wie und mit welcher Software nimmst Du denn überhaupt auf? Über USB? Mich irritiert die Erwähnung des on-board-Soundchips, der hat, falls ein Interface vorhanden ist, gar nichts mit der Aufnahme zu tun.
    Ist der Kompressor ausgeschaltet? Was sagt die Bedienungsanleitung bezüglich der Aktivität der Leuchten? Sollen sie nur angehen, wenn komprimiert wird?
    Zum Rauschen: Die üblichen Kandidaten - alle anderen Kanäle außer dem Mic-Kanal auf Null gedreht? Mikrofonsignal am Pult ordentlich ausgesteuert? Steht alternativ mal ein anderes Mic zum Testen zur Verfügung? Mikrofonkabel in Ordnung, auch mal am zweiten Input probiert?
    Ansonsten halte ich eigentlich nicht viel bis gar nichts von diesen Kleinstpulten mit USB-Interface, wenn es ums Aufnehmen geht. Da giibt es Einsteiger-Interfaces, mit denen Du besser fährst...

    Viele Grüße
    Klaus
     
  3. Burndown

    Burndown Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.16   #3
    @Basselch: warum nicht? Was ist das Problem dieser Minipulte??
     
  4. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 03.07.16   #4
    Hallo, Burndown,

    ...das wurde schon x-mal hier thematisiert ;) - die meisten Anwender, die sich stolz so ein Minipult zulegen, fallen aus allen Wolken, wenn sie auf Anfrage hier eröffnet kriegen, daß da nur die Stereosumme auf den Rechner geschaufelt wird. Dann muß in dieser sehr billigen Klasse ja auch irgendwo der Preis gehalten werden, schließlich will der Hersteller (und das ist schnurzpiep, ob da jetzt gerade Behringer draufsteht ;) ) am Markt bleiben und was verdienen.
    Ergo senkt man die Kosten. Wo senkt man die am besten? Z. B. in der Qualitätskontrolle... man kann also Glück haben und ein gutes Exemplar erwischen, mann kann sich auch einen mobilen Rauschgenerator einkaufen. Bei der großen Menge der verkauften Geräte ist es für den Hersteller höchstvermutlich sogar billiger, im Garantiefall direkt zu tauschen und das Schadgerät "in die Tonne zu kloppen"...
    Auch die Solidität ist in der Billigstklasse relativ... da KANN man einfach keine höchstwertigen Potis, Fader und Buchsen verbauen. Da fährt man als Einsteiger mit einem UR22 besser - hat zwar auch nur zwei Kanäle, aber eben auch NUR das und keine Features, die man zum Aufnehmen eigentlich nicht braucht.

    Damit wir uns recht verstehen: Solche Minipültchen können am rechten Platz durchaus eine Lösung sein, ich habe z. B. schon mal ein Xenyx 302 USB bei einem Hobbypodcaster erlebt, der damit eine recht gute Qualität schaffte. Habe mir selbst auch damals, als es herauskam, ein solches aus Interesse gekauft, um zu sehen, was für den damaligen VK von 39 € möglich war, und war recht angetan (sieht man z. B. vom fehlenden on/off-Schalter und den nur 15 V Phantomspeisung auf dem einzigen Mic in ab...).
    Ich bin auch fern jeglichen Behringer-Bashings... für die ganz kleinen Anwendungen habe ich auch so ein altes 1002, noch ohne USB, hier herumstehen, das mir schon lange treue Dienste leistet. Aber sobald es größer wird, kommen die Kisten einfach ans Ende ihrer Möglichkeiten.
    Im Zusammenhang mit Deinem anderen Thread ("Brauch' ich ein Mischpult?"): Ja, auch ich habe vor einigen Jahren ein Pult als FW-Interface für eine amtliche Chor-CD-Produktion genutzt. Das war allerdings ein Tascam DM3200, an dem zur Erweiterung ein MotU 896/III hing... also ein paar Nummern größer als das, zu dem in diesem Thread hier die Frage gestellt wurde. Und in der "großen Klasse" geht das dann auch wieder, wobei, wie in Deinem anderen Thread auch schon gesagt, sich die Grenzen heutzutage verwischen.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  5. Burndown

    Burndown Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.16   #5
    Ich habe in meinem Desktop eine M-Audio 2496 Soundkarte verbaut, und selbige an ein Behringer Xenyx 502 und jetzt an ein Xenyx 1202 angeschlossen... nur um Stereosummen in den Rechner zu kriegen... für den Hausgebrauch tun sie allemal ihre Dienste.
     
  6. Drummerjoerg

    Drummerjoerg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.16   #6

    Ich sehe das ebenso wie @Basselch.
    Du verwendest eine separate Soundkarte und nicht ein Pult mit USB. Eine gute Soundkarte (PCI) ist ein Interface. Analog wird digitalisiert.

    Die meisten preiswerten USB Pulte recorden zudem "nur" 16bit. Und dann (british ;)) EQs, konstante Phantomspgversorgung mit echten 48V, AuxSend(s), wertiges Metallgehäuse, griffige präzise laufende Potis und Fader, hochwertige PreAmps mit großem Dynamikumfang bzw. Headroom, steckzyklenfeste Buchsen, präzise Pegelanzeigen, mannigfaltige Monitoringmöglichkeiten, REC-Out, versandkostenfreie 3 Jahre Garantie, etc. für eine handvoll Euros. So versprichts meist der Werbetext und so erwartet es der Kunde.
    Aber für den Hausgebrauch.......:cool:

    p.s.: bei Minipulten erwartet man wenigstens keine Subgruppen.;)
     
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