Yamaha 01v96

von Chaosklikker, 14.03.08.

  1. Chaosklikker

    Chaosklikker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #1
    Hallo zusammen!

    Ich hab schon ne weile gestöbert, aber nix passendes gefunden.
    Es geht um das Yamaha 01v96 Digitalmischpult. An dessen wird über ADAT ein ADA8000 angehängt damit ich 8 Auxwege habe.

    Zu meiner Situation, wir wollen möglichst wenig Aufwand. D.h. wir alle sind auf In-Ear. Keine Boxen sind dabei. Alles direkt ins Pult. Auf der Bühne hört man nur das Drum.
    Wir haben alles selber, also Mikros usw. die dann immer an der gleichen Stelle eingesteckt werden.
    Ich will nun im Proberaum für jeden den passenden In-Ear Mix zusammenbauen der dann auch Live eingesetzt werden kann ohne viel daran zu ändern. Ist das so einfach möglich wie ich mir das vorstelle? Live soll es aber auch so sein, das für kleinere Gigs von der Bühne gemixt wird.

    Vorteil für uns, wir haben nur ein kleines Case mit den In-Ear und das kleine Digitalpult.
    Also ruckzuck auf und abgebaut. Einstellen muss man auch nicht mehr viel...

    Ich freu mich auf ein paar Antworten.
    Danke
    CK
     
  2. Scully

    Scully Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #2
    Moinmoin,

    prinzipiell ist das ganze so machbar, eine bekannte Band von mir tut das ähnlich. Du solltest da nur je nach Besetzung folgendes beachten: für Gitarren fällt dann in irgendeiner Form ein Effektgerät an, dass den Sound von nem Amp simuliert, z.B. POD XT oder so was..., clean direkt ins Pult ist nicht so schön...
    Desweiteren solltest du überlegen, für den Bühnenmix doch einen Monitor zu benutzen, auf dem das Frontsignal anliegt, damit man einigermaßen den Frontsound im Ohr hat, das ist nur über In-Ear etwas schwierig.
    Wer macht denn im Fall eines kleineren Gigs den Mix von der Bühne?
    Je nach dem wie ihr probt, könnte ein etwas abweichender I-E Mix vom Live-I-E-Mix erforderlich sein, aber in dem Pult kann man ja doch das ein oder andere Preset abspeichern...
    Bei einem Mix von der Bühne aus wirst du dir die ersten male gute Laufschuhe anziehen müssen, grade wenn ihr mit wechselnden Front PAs spielt...
    Ob das ganze "so einfach" ist, würde ich erst einmal bezweifeln, abhängig von deiner Erfahrung als Tontechniker, ist das Grundsetup zunächst mal schon etwas Arbeit, zumal du natürlich nicht einfach den In-Ear Mix auf die Front geben kannst, sondern den Frontsound natürlich erst mal gesondert behandeln musst.
    Ich würde wenn ihr euren In-Ear Mix habt dann mal einen Probeaufbau arrangieren und mich dann mal mit so ner Art Basic-Front-Mix befassen. Denkt daran, dass u.U. bei verschiedenen Stücken auch unterschiedliche Effekte und Lautstärkeverhältnisse anfallen können. D.H., es sollte auf jeden fall ein weniger beschäftigter Musiker (achtung Ironie) der die Hände frei hat (noch mehr Ironie) z.B. der Keyboarderden Mix "beaufsichtigen".


    MfG,

    Scully
     
  3. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 14.03.08   #3
    Geht. Wir machen das schon seit Jahren so; mit dem 01v96 etwa seit Sommer 2006. Je simpler die Sache gemixt werden muß und je fixer das Setup der Instrumentenabnahme ist, desto besser.

    IEM-Mix ist absolut problemlos im Vorfeld zu realisieren; man muß halt auch bei Proben den kompletten Drumkit genauso mikrofonieren, wie bei Gigs usw.

    FoH-Sound ist - ebenso wie mit analoger Technik von der Bühne gemixt - halt immer der Schuß ins Blaue. Spielt man mit wechselnden PA, von denen man welche weniger gut bis garnicht kennt, wird's natürlich nochmal eine Ecke komplizierter. Für den Soundcheck kann man sich das Pult ja auf die (ich sach jetzt ma) "Tanzfläche" stellen oder - falls der Umzug des MuCo zu aufwendig - halt das Pult fernsteuern. Läuft halt wie immer in solchen Situationen darauf raus, daß ein Bandmitglied bei laufendem Gig und tanzender Meute mal vor die Bühne geht und den Sound abnickt. Tontechniker schreien jetzt auf, aber so ist halt die Praxis. :D

    Eskapaden wie bei jeder Nummer ein anderer abgefahrener Beitrag aus der 01v96'schen Effekt-Küche oder ähnliches können dabei natürlich prächtig in die Hose gehen; als superkompakte IEM-Lösung für kleines Geld gibt's eigentlich keine Alternative.


    der onk mit Gruß
     
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