Zupfinstrumente Identifikation/Wertschätzung Sammelthread

von GEH, 23.07.14.

  1. Ace-Cafe

    Ace-Cafe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.15   #41
    Moin kann mir jemand dazu was sagen? Ist die von Framus? Baujahr? Preis? Auf der kopfplatte hinten steht 57799 K60, Framus Mechanik verbaut.
     

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  2. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 06.12.15   #42
  3. Ace-Cafe

    Ace-Cafe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.15   #43
    Danke hab ich mir gedacht
     
  4. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 07.12.15   #44
    Dixi ist aus heutiger Sicht auch eine eher unglückliche Namensgebung:)

    Banjo
     
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  5. conclavus

    conclavus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #45
    Hallo und guten Abend!
    Unter meinen Instrumenten befindet sich die vorgestellte Mandoline, die leider immer etwas "stiefmütterlich" behandelt wurde, weil sie selten gespielt wurde. Eigentlich hat sie einen sehr guten Klang und auch in den hohen Lagen einen kräftigen Ton, der trotzdem nicht ordinär oder schrill ist. War "natürlich" ein Internet-Fang und zum Kaufzeitpunkt in einem etwas heruntergekommenen Zustand, allerdings - bis auf den mehrfach gebrochenen Ärmelschoner - ohne strukturelle Schäden. Ein Instrumentenbauer hat sie wieder hergerichtet und ihr auch die Schaller-Mechanik verpasst, die ist also nicht original.

    Sie hat ein Schild von Gläsel, einem Instrumentenhändler im Ruhrgebiet (Gelsenkirchen?), der in der Vergangenheit die für Spieler unangenehme Sitte hatte, keinen Herstellernamen in den von ihm verkauften Instrumenten zuzulassen. Dementsprechend steht eben auch nur "Gläsel" drauf und drin. Innen das abgebildete Schild, oben am Kopf der in die Lackierung eingeprägte oder eingeschmolzene Name Gläsel. Mich würde natürlich interessieren, von welchem Hersteller sie ist. Aus Marktneukirchen müssen einige Instrumente für ihn gekommen sein, aber auch aus der Gegend um Erlangen / Bubenreuth. Jedenfalls sollen auch die beiden Brüder Dotzauer welche für Gläsel gebaut haben.

    Vllt. kann jemand die anhand ihrer äußeren Eigenheiten identifizieren: Da ist als erstes der umlaufende Wulst an der Nahtstelle zwischen dem Korpus und der aufgesetzten zusätzlichen Zarge. Der Korpus scheint aus Palisander zu sein, aber das Material des Wulstes aus einer Mahagoni-Art. Dann sind da die auffälligen Einlagen im Griffbrett aus grauem Material (Kunststoff / Perlmutt?). Der Ärmelschoner hat eine auffällige Form, ebenso der untere Abschluss des Korpus mit der eckigen Einlage. Die Buchse ist nachträglich angebracht für einen innen eingeklebten Tonabnehmer. Der Saitenhalter ist wiederum original. Das Material der Spileplatte kann ich nicht identifizieren, Holz ist es nicht, Schildpatt aber auch nicht. Könnte natürlich Pertinax sein, das würde dann auf Produktion Marktneukirchen hindeuten. In Ersatzmaterial waren die in der ehe- und einmaligen (DDR) ganz groß, wobei die Notlösung Pertinax sowohl technisch als auch klanglich eine fast optimale Lösung darstellt.
    Glaesel1a.JPEG Glaesel4a.JPEG Glaesel7a.JPEG Glaesel10a.JPEG
    ich würde mich über jeden Tip freuen. Danke schon mal im Voraus.

    Dieter
     
  6. Luna2111

    Luna2111 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.16   #46
    Hallo, also ich haben hier ein Instrument, bei dem ich tippe das es ein Banjo ist. Ich kenne mich mit Instrumenten leider kaum aus. Ich weiss nicht welche Marke dieses Banjo ist , aus welchem Jahr es ist und ob es einen Wert hat. An der Mechanik steht D.R.G.M und -WARG-.Es steht zwar ein Name, wahrscheinlich die Marke, dran, aber ich kann dort kaum etwas erkennen. Es ist nicht mehr in einem all zu gutem Zustand. Ich hoffe das ihr mir weiter helfen könnt Danke im voraus 20160303_165916.jpg 20160303_164514.jpg 20160303_164443.jpg 20160303_164426.jpg 20160303_164453.jpg 20160303_164509.jpg
     
  7. GEH

    GEH Threadersteller MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 03.03.16   #47
    Das ist ein sog. Gitarrenbanjo mit 6 Saiten, die wie bei der Gitarre gestimmt werden können.
    So was wird gerne von Gitarristen gespielt, die nicht viel umlernen möchten.
    Banjo-Spieler verwenden eher die 4 oder 5-String Banjos, die auch ganz anders gestimmt sind.
    Also nur so zur groben Einordnung des Instruments.

    Vom Zustand her eher was für Bastler und das kleine Fell lässt eher ein günstiges Modell vermuten.
    Ein Fall für den Flohmarkt für wenige Euros.
    Instrument putzen, Rost an den Mechaniken entfernen und neue Saiten drauf kann auch nicht schaden.
    Ob Hals und Bünde noch halbwegs OK sind, das ist auf den Bildern nicht zu sehen, das wäre für Käufer auch wichtig.
     
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  8. Morix

    Morix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #48
    Hallo liebe Mitmusiker,
    ich habe vor kurzem dieses Instrument von einem bekannten bekommen. Ich weiß allerdings nicht worum es sich dabei handelt, er auch nicht. Könnte es vielleicht eine Tenormandoline sein? Ich brauche diese Info, da ich nicht weiß, welche Saiten ich kaufen soll. Mich verwirrt auch, dass das Instrument nur 9 Wirbel hat und wohl auch immer hatte. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Grüße Morix
     
  9. bemoll

    bemoll Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #49
    google mal unter "Waldzither".
    LG
    bemoll
     
  10. GEH

    GEH Threadersteller MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 26.05.16   #50
    Ja, wohl eher eine Waldzither, die gibt es mit einer extra tiefen Einzelseite, sonst Doppelsaiten.

    Ein Tenormandoline (gängigere Bezeichnung: Mandola) hat 4 Doppelsaiten wie eine Mandoline, nur etwas größer und tiefer gestimmt.
     
  11. Jed

    Jed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #51
    Hi, Morix,
    definitiv eine Wakdzither, Thüringer Modell. Wenn die vibrierende Saitenlänge (Mensur) knapp 500 mm beträgt, handelt es sich um die übliche Baugröße in C. Die Saiten sind gestimmt (tief nach hoch): c gg c'c' e'e' g'g' - also als offener G-Dur-Dreiklang. Saiten gibt es im Internet hier. Du bräuchtest Satz No. 3500 für Thüringer Waldzither.

    Mehr Infos hier.
    Lernt sich leicht, macht Spaß!

    Cheers,
    Jed
     
  12. sockenkopf

    sockenkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.16   #52
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe auf dem Dachboden meines Großvaters eine alte Mandoline des Herstellers "Meinel & Herold" gefunden, welche in Klingenthal gefertigt wurde.

    Nun ist mein Interesse geweckt und ich möchte in Erfahrung bringen, wann dieses Instrument gebaut wurde und was sie ungefähr wert ist. Leider hält das Internet dafür relativ wenig Informationen bereit.


    Für Hilfestellungen eureseits wäre ich sehr dankbar.

    Beste Grüße
    S. Sockenkopf
     
  13. GEH

    GEH Threadersteller MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 11.07.16   #53
    Hallo im Forum!

    Klingenthal-Mandolinen in der Art gibt es zuhauf und erzielen selbst in gutem Zustand bei Aktionen nur zweistellige Summen.

    Dein Exemplar ist leider in so einem schlechten Zustand und mit vielen fehlenden Teilen, dass höchstens ein Bastler dafür nur ein paar Euro geben würde.

    GEH
     
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  14. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.16   #54
    Ich hätte jetzt auch aus dem Bauch raus 5-20,- gesagt. Jenachdem, ob neben der fehlenden Teile auch sonst noch Problemchen (Risse, Verzug etc) vorhanden sind.

    Ich würde nach einem Steg und einem Saitenhalter ausschaue halten und versuchen, sie wieder spielbar zu machen. Mandoline lernen ist relativ einfach.

    "Take me down to a boat on the riiiivvaaaaa.... lalalala...." :)
     
  15. GEH

    GEH Threadersteller MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 11.07.16   #55
    Es sollte erst jemand einen Blick auf den Halswinkel und die Bünde werfen.
    Der Hals hat keinen Stahlstab (was die Ausrichtung erschwert) und Bünde sind bei Mandolinen gerne stark eingekerbt, wenn das Instrument viel bespielt wurde.
    Wer das nicht selber reparieren kann, gibt erstmal beim Gitarrenbauer mehr aus, als das Ding in gutem Zustand wert wäre.
    Dazu kommen dann eben noch Steg, Saitenhalter, Saiten etc.
     
  16. sockenkopf

    sockenkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.16   #56
    Ich danke euch vielmals für die Hilfe.

    Spielbar machen, werde ich sie definitiv nicht mehr. Das gute Stück wird eher als Deko dienen. :-)

    Den Steg habe ich übrigens noch zu Hause, der wollte nur nicht mit aufs Foto.
     
  17. Piehti

    Piehti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.16   #57
    Hallo allerseits!

    Ich darf jüngst ein (Verzeihung falls es per Definition doch keins ist) Mandolinen-Banjo mein Eigen nennen. Ich habe es mir zum restaurieren und liebhaben zugelegt, weil ich es schön fand. Ich besitze zwardiverse Saiteninstrumente, spiele aber weder Banjo noch Mandoline.

    Ich komme leider eigentlich aus der Gitarren- und Lauten-Ecke. Vielleicht kann mir hier jemand helfen es zu datieren. Cooler noch wäre natürlich, wenn mir jemand noch was zum Hersteller / Land sagen könnte – was ich aber fast nicht glaube. Ich würde es von dem was ich bisher so lese und weiß VOR 1930 einschätzen – habe aber wie gesagt keine Ahnung. Nur am Zustand / Qualität des Materials abgeleitet, von dem was ich von antiken Gitarren kenne.

    An den Mechaniken konnte ich zwei gravuren finden "Pa" und "France".

    Kann daraus jemand was herleiten?

    LG
    Piehti
     

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  18. GEH

    GEH Threadersteller MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 28.11.16   #58
    Ist es.
    Mensur und Stimmung (i.d.R. GDAE) wie bei Mandoline, im Prinzip nur der Korpus wie bei einem Banjo.
    Du kannst aber mal von Sattel zu Steg nachmessen, ob wir nicht doch einen totalen Exoten haben, sieht aber nicht so aus.
    Mehr kann ich zu dem Instrument nicht sagen.
     
  19. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 29.11.16   #59
    Muss leider auch passen, was das für eine Marke oder ein Hersteller sein könnte. Aber ein schönes Teil!

    Banjo
     
  20. ton0404

    ton0404 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.16   #60
    Freu mich über Infos zu der Mandoline "Raffaele Calace 1913". Schöne Arbeit. Das Instrument ist rissfrei.
     

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