Dann gehörst du hier mal garnicht hin. Das ist, wie schon erwähnt, der Anfängerbereich. Es gibt am Board hier auch die Hörproben-Ecke. Ich glaube, da bist du besser aufgehoben
https://www.musiker-board.de/f282-e-gitarre-hp/
Marci26 schrieb:
Ich finde, das gehört genau hierhin.
Der Hummelflug ist nicht schlecht, und auch Glasgow Kiss im Ansatz nicht. Aber trotzdem sind da noch Entwicklungsspielräume. Beim Hummelflug (ich selbst spiele das Ding nicht) ist das Tempo mit 150 bpm noch nicht dort, wo es sein sollte. Zum Schluss hin wird es etwas unsauber. Da geht noch was.
Bei Glasgow Kiss höre ich gerade am Anfang Timingsschwankungen. Ich meine, das Ding ist schwer, weil das Timing im Playback nicht vorgegeben ist, sondern Du ganz auf Dich selbst zurückfällst. Aber wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass Du das Main Theme mit Economy Picking bzw. Sweeps spielst. Dass Du das tust, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Du es mit Alternate Picking nicht spielen kannst. Das wiederum bedeutet, dass es noch zu schnell für Dich ist. Du weichst auf eine Dir passender erscheinende Technik aus und fängst Dir dadurch aber andere ungewollte Phänomene ein.
Das hohe G-Dur(9) Arpeggio ist (leider) vollkommen in den Sand gesetzt. Schon klar, ist schwer. Aber zu schwer heißt in Deinem Fall, dass es noch zu schnell für Dich ist. Zum Üben Tempo runterschrauben, in kleine Häppchen aufteilen und diese dann Stück für Stück aufspeeden. Am Schluss dann das Ganze zusammensetzen, bei langsamerem Tempo durchspielen und ebenfalls langsam aufspeeden. Wenn Du Stellen findest, die Dir Probleme bereiten, diese nochmal isoliert angehen. Das kann Wochen oder Monate dauern. Aber im Ergebnis hättest Du etwas, das man möglicherweise gern hört und Du gern spielst. Und das ist doch schon mal etwas, oder?
Die Bendings im Melodie-Teil sind teilweise heftig daneben. Es klingt, als ob Du Dir selbst nicht richtig zuhörst. AUch ist die Intonation manchmal in den hohen Lagen einen leichten Pitch zu hoch. Das kommt durch zuviel Druck auf die Saiten. Gerade die Diskantsaiten sind da empfindlich. Welche Stärke spielst Du? Ansonsten gilt auch das, was ich gleich Azriel zu seinen Bendings schreiben werde.
Wie gesagt, ich habe vor jedem Respekt, der sich an dieser Nummer versucht. Aber da geht nun einmal noch was
Azriel schrieb:
Ich hab mir mal erlaubt ein kleines Solo über klassische Rockakkorde zu improvisieren. Ich hab es so roh gelassen wie möglich, mit allen Schnitzern. War der 2. Take. Das ist zumindest mehr, als man in einer Live-Situation hat
Feedback und Verbesserungsvorschläge sind wie immer sehr erwünscht.
Das gehört hier nicht hin, sondern in den Anfängerthread.
Zum Timing im Solo: Übst Du mit Metronom? Das klingt nicht danach. Da ist zwar Phrasierung, aber sie ist frei über das Timingraster geworfen, als ob es für Dich nicht gilt oder Du nicht drin bist. Es gibt Menschen, die von Natur aus ein gutes Time haben. Alle anderen müssen es sich erarbeiten (sofern sie die Notwendigkeit erkennen und für sich selbst annehmen

) Du muss definitv daran arbeiten, das ist Deine Baustelle #1.
Zu den Bendings: Du hast keine klare Vorstellung davon, wie der Zielton klingen soll. Infolgedessen hängen Deine Bendings zwischen den Tönen. Und -mit Verlaub- mir drängt sich der Gedanke an ein Katzengejammer auf. Das geht so gar nicht.
Verbesserungsvorschläge
Zum Timing gibt hier einen Thread mit einer Menge guter Tipps:
https://www.musiker-board.de/rhythmik-muth/452587-timing-beim-improvisieren.html
Die Bendings kannst Du üben, indem Du Dir den Zielton vergegenwärtigst. Z.B. spielst Du
e---5-----------
h---------8(10)
Das a' auf der e-Saite bereitet Dein Ohr auf das Bending auf der h-Saite vor. Es wird Dir leichter fallen, den Ton zu treffen. Aber es wird nicht von heute auf morgen gehen. Das braucht Zeit.
Eine andere Möglichkeit ist es, das Bending mit Stimmgerät zu prüfen. Aber auch hier: Erst hören, dann gucken!
@Thundersnook: Problem Child? Fand ich auch immer geil. Gute Rhythmusarbeit.
Grüße Thomas