[User-Thread] - Jazz Bässe

  • Ersteller bassmajor
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... aber die klingt mir einfach viel zu aufgeblasen, zu künstlich, zu sehr nach Effekthascherei.
Die Konturen gehen meiner Meinung nach etwas verloren, der klassische Fall, wo sich der Bass alleine imposant anhört, aber mit ener Band zusammen wohl eher undefinierter wird ...
genau so stellte sich die Vorführung in dem clip auch dar :great:
 
Nee...sorry...die J-Jetro ist ja schon eine recht gute Aktivelektronik, aber die klingt mir einfach viel zu aufgeblasen, zu künstlich, zu sehr nach Effekthascherei.

Das ist, je nach Soundideal ein durchaus berechtigter Vorwurf (den man dann allerdings dem Marcus Miller-JB, diversen Sadowskis und Laklands auch machen könnte).

Die Konturen gehen meiner Meinung nach etwas verloren, der klassische Fall, wo sich der Bass alleine imposant anhört, aber mit ener Band zusammen wohl eher undefinierter wird.
Das eher nicht.
Tatsächlich kann man mit den durchstimmbaren Mitten sehr genau im Bandkontext den Bereich herausarbeiten, in dem der Bass seinen Raum zur Definition findet.

...aber ich bin ja auch so ein Komiker, der seinen EQ am Amp fast immer auf neutral stehen hat, und allerhöchstens mal eine Wummerfrequenz gezielt parametrisch leicht absenkt, wenn die Location irgendwo eine störende Resonanz hat...

Dann sind aktive Elektroniken wohl ohnehin eher nicht dein Fall (wobei eine Glockenklang...)

Mir sind ja selbst Contour-Regler schon suspekt... :D

Mir auch. ;)
 
Wenn man eine Zeit lang einen Bass spielt und merkt wie simpel der doch ist neigt man vielleicht dazu, ihn doch irgendwie verbessern zu wollen.
Wenn man dann etwas findet, was seinem Sound entspricht, so wie die J-Retro Elektronik, dann ist das ne tolle Sache. :great:
das Ding ist vom Aufbau her schon ein perfektes Tuningteil.

Die Frage ist nur, ob man denn wirklich so unzufrieden mit seinem Jazz Bass Sound ist, dass man sich so etwas überhaupt kaufen will?
Deshalb hatte ich auch zu Woodlander geschrieben:
Zuviel Elektronik is' nich' gut für's Holz.

@ Freu:

bin noch nicht dazu gekommen aber wenn ich wieder mehr Zeit habe, schreibe ich ein Jaguar Bass Review. ;)
 
Die Frage ist nur, ob man denn wirklich so unzufrieden mit seinem Jazz Bass Sound ist, dass man sich so etwas überhaupt kaufen will?
Tatsächlich habe ich den Bass bereits mit eingebautem J-Retro bekommen (Tauschgeschäft), insofern...
Ich hatte mir aber im Nachgang noch einen Squier VM Jazz zugelegt und und der musste mittlerweile (trotz anfänglicher Euphorie) wieder gehen.

Dafür habe ich gestern bei der Probe zum ersten Mal meinen neuen (getauschten ) passiven Bach Preci/Tele-Bass bei der Probe ausprobiert und das hat mir nun wiederum sehr gut gefallen.
 
Das Thema bei mir ist, dass mein 70's für richtig fetten Reggae Riddim eh schon am Amp extrem verdickt werden muss, weil eher schwach im Tieftonbereich.

Da würde der J-Retro wohl schon ordentlich helfen?


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So ich noch mal .. sagt mal gibts die beiden Am. Std. Jazzies schon länger?

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This special model gives our American Standard Jazz Bass an ash body with a gorgeous hand-rubbed stain beneath a satin-lacquer finish
 
Das ist, je nach Soundideal ein durchaus berechtigter Vorwurf (den man dann allerdings dem Marcus Miller-JB, diversen Sadowskis und Laklands auch machen könnte).

Das ist wahr, allerdings gibt es da durchaus ein paar eher dezent arbeitende Elektroniken, die ich als prinzipiell brauchbar erachte, zugegebenermassen aber selbst nie genutzt habe, auch in meinen aktiven Bässen, zeitweise bis zu 6 gleichzeitig.
Ich habe sie bis auf einen kürzlich alle verkauft, aktuell habe ich nur noch passive Fenders und einen aktiven Sandberg da, aber auch der gefällt mir passiv am besten.

Das eher nicht.
Tatsächlich kann man mit den durchstimmbaren Mitten sehr genau im Bandkontext den Bereich herausarbeiten, in dem der Bass seinen Raum zur Definition findet.

Mag dann durchaus am Video gelegen haben, in dem der Hersteller versucht hat, Stärken besonders stark herauszuheben.
Mir persönlich war es definitiv zu viel des Guten.

Dann sind aktive Elektroniken wohl ohnehin eher nicht dein Fall (wobei eine Glockenklang...)

Korrekt, und ich hatte bereits 2 Sandberg-Bässe mit Glockenklang Elektronik.
Eine davon sogar 3-Band.
Trotz alledem habe ich sie immer neutral gespielt, und oft genug auch rein passiv.

Das liegt aber auch daran, dass ich mit dem SWR Marcus Miller Preamp eine Klangregelung am Amp habe, die extrem musikalisch und feinfühlig arbeitet.

Bässe, Höhen, 3 (!) semiparametrische Mitten, regelbarer Contour, extra Tiefbass-Kompressor, dazu noch ein voll regelbarer Kompressor (Threshold, Ratio, Attack und Release regelbar), alles auch abschaltbar, den Kompressor wahlweise pre oder post EQ und noch ein paar Kleinigkeiten mehr - da bleiben nicht mehr viele Wünsche übrig, die man dann unbedingt am Bass erfüllen können müsste... ;)
 
Jetzt habe ich heute extra beide Jazz eingepackt und mit Drummer und Gitarrist ausgiebig gejammt. Ergebnis = ich könnte mich eh nicht entscheiden welchem ich die OP antun sollte. Beide klingen geil wie sie sind und haben jeweils ihren eigenen Charakter.

Werde dann eher noch was Geld drauf packen und einen neuen Bass kaufen.
Gibt's da noch was ausser Jazz ? :D
 
Preci - was sonst ? :p :D
 
Jetzt habe ich heute extra beide Jazz eingepackt und mit Drummer und Gitarrist ausgiebig gejammt...
Beide klingen geil wie sie sind und haben jeweils ihren eigenen Charakter.
Werde dann eher noch was Geld drauf packen und einen neuen Bass kaufen.
Gibt's da noch was ausser Jazz ? :D

Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man das, was man hat nicht mehr steigern kann.

Wenn Du mit dem Sound Deiner Bässe nicht zufrieden bist, oder einen weiteren Sound haben willst, dann kaufe einen anderen Bass.
Wenn Du mit Deinem Jazz Bass zufrieden bist und nur einen weiteren Bass möchtest, dann kaufe einen weiteren Jazz Bass. ;)
Und da gibt es dann wieder genug Möglichkeiten, das was Du hast zu erweitern.

a) Jazz Bass Kopien anderer Hersteller
b) American Vintage - Custom Shop - altes Original
c) Fender Jaguar Bass

Beim Jaguar Bass hast Du dann den etwas anderen Jazz Bass. Optisch klasse und die Verarbeitung der letzten Japan Fender Jaguar, die ich in der Hand hatte war überdurchschnittlich gut.
Sollte man für 900 Euro aber auch erwarten können.
Der Sound ist allerdings sehr höhenlastig.
Bevor ich mein Review schreibe muss ich aber unbedingt noch einen Classic 70s und Vintage 75 im Laden testen um zu sehen, ob sich der Sound des Jaguar davon unterscheidet, denn der hat die 70s PU Position.
Wenn man es dumpfer haben möchte kann man die PUs als Humbucker schalten. Die Aktiv Elektronik meines Jaguar nutze ich nicht.

---------- Post hinzugefügt um 12:54:07 ---------- Letzter Beitrag war um 09:34:56 ----------

Mit dem I-Phone aufgenommen,
Beide Pu's offen, Höhen zu, eingespielte Thomastik Jazz Flats 344 ( 3,5 Jahre alt)

Klingt durch die Handyaufnahme zwar etwas dünner als es in echt ist aber um den Sound zu hören reicht es vielleicht.

 
Sagt mal,
was heißt dass denn, wenn bei einem JB der Halsstab kaum zu verstellen geht? (Man müsste schon Kraft aufwänden um die Schraube einen kleinen Ruck weiter zu kriegen)
 
nach fest kommt ab - dreh sie lieber anders herum und ganz raus...
und versuche was zum Gewindezustand zu ermitteln
(ich hatte meine noch nie komplett runter - insofern weiss ich nicht wieweit man den Stab sieht)
durch Schmieren mit dem passenden Fett kannst du zumindest die Gefahr des 'Fressens' reduzieren.

cheers, Tom
 
Sagt mal,
was heißt dass denn, wenn bei einem JB der Halsstab kaum zu verstellen geht? (Man müsste schon Kraft aufwänden um die Schraube einen kleinen Ruck weiter zu kriegen)

Ich gehe mal davon aus, dass Du die Saiten entspannt hattest?
 
Beim Classic 60s muss der Hals eh ab ;-)
Ich bring das Ding vllt mal lieber zum Händler und lass den mal machen.
 
Beim Classic 60s muss der Hals eh ab ;-)
Ich bring das Ding vllt mal lieber zum Händler und lass den mal machen.

Das macht eigentlich gar keinen Sinn, wenn man den Hals abschrauben muss. Wenn man die Hals Befestigungsschrauben nur um mm wieder unterschiedlich anzieht als es vorher war ändert sich der Neigungswinkel des Halses.
Theoretisch ist bei einem echten 60s Jazz Bass eine minimale Aussparung im Pickguard so dass mindestens die Hälfte der Schraube sichtbar sein sollte.
Diese Hälfte reicht auch um die Schraube zu drehen. Notfalls muss das Pickguard ab.
 
Theoretisch ist bei einem echten 60s Jazz Bass eine minimale Aussparung im Pickguard so dass mindestens die Hälfte der Schraube sichtbar sein sollte.
Diese Hälfte reicht auch um die Schraube zu drehen. Notfalls muss das Pickguard ab.

Korrekt!
Mit Fummeln und kleinem Schraubendreher könnte es direkt gehen. Mit abgeschraubten Pickup geht es ohne Probleme.
 
Hallo Leute,

sagtmal gibt es bzw. gab es in der letzten Zeit einen Jazz Bass den es in dieser Combi gibt/gab:
jazz.jpg
(Außer dem Halsbinding)

Fällt mir nur pauschal der Marcus Miller ein...aber gibt es da einen klassischen Jazzy zur Zeit?

Danke
 
Heisst das du willst kein Binding?
 
Blockinlays -> siebziger -> Binding..
 
@woodlander:
So ich noch mal .. sagt mal gibts die beiden Am. Std. Jazzies schon länger?

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This special model gives our American Standard Jazz Bass an ash body with a gorgeous hand-rubbed stain beneath a satin-lacquer finish

Würd mich auch interessieren, vor allem der Dunkle sieht wirklich schick aus!
Haben die die gleichen Tonabnehmer wie die Standard-USA-Jazzbässe? (Irgendwie steht da nix von "Alnico..")
Ist da ein großer Unterschied von Erle zu Esche?
 

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