Vintage bis zum Abwinken

Ernsthaft?
 
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F*cker?, Geilo?, Ignore?

:D Aber man weiß schon, wie es gemeint war.

-

"Vintage" mal an einem konkreten Teil:

Kloppmann erzählt in seinem Video zu den Fender Vintage Tremolos, die würden immer härter (ungefähr bei 1:30m):



Heißt doch dann wohl, man bleibt beim alten Design, verbessert aber die Verarbeitung. Ob man das dann noch Vintage nennen kann, wird zur Frage der Definiton. Vielleicht Vintage im weiteren Sinne.
 
sexuelle Revolution ist Vintage.

Wenn schon, dann aber richtig!
Wenn die Retro-Vintage Welle noch länger anhält, kommt dann der Biber wieder in Mode? :ugly: :igitt:
Ich hoffe aber dennoch, dass der ganze Vintage Kram bald wieder als das erkannt wird, was er ist: Geschäftemacherei mit alter Flohmarktware.
 
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Geschäftemacherei mit alter Flohmarktware

Tut mir leid für Dich, dass Du nach über 15 Seiten und über 300 Einträgen, worunter sich nun wirklich erbauliche befanden, zu keiner differenzierteren Betrachtung gelangen konntest. Da werden denn auch keine weiteren 300 Beiträge helfen.
 
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Ich habe für meine CS Tele € 2650 bezahlt und finde es absolut angemessen. Sie gefällt mir, klingt so wie ich es erwarte und das Handling ist auch ok.

Ich habe für meine Tele ca. 12% bezahlt. Sie gefällt mir, klingt so wie ich es erwarte und das Handling ist hervorragend.

Hat auch einen Vintagebezug, denn sie ist einer 60er Tele Custom nachempfunden.

Allmählich verbessere ich meine Signalkette immer mehr.

Klingt wie ein Zitat aus einem Hifi-Magazin. Da beschäftigen sich die vom Virus befallenen Opfer auch kaum noch mit Musik.
 
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Hat auch einen Vintagebezug, denn sie ist einer 60er Tele Custom nachempfunden.

Ist das die Japan Custom? Die hatte ich auch mal, dazu noch mit 51 NoCaster PU's ausgestattet, war jahrelang meine Main Guitar :)
 
Klingt wie ein Zitat aus einem Hifi-Magazin.

Polemik statt Kompetenz...

Sorry, aber hier wird immer weniger argumentiert, statt dessen polemisiert.

Wer hat sich mit Vintagekram befasst und kann aufgrund seiner Erfahrungen Beispiele nennen, wo es Qutasch war, oder gegenteilig ein Gewinn?

Hast Du Erfahrung mit Vintage Produkten, oder nur eine aus der Luft gegriffene "Meinung"? Wenn man das überhaupt noch Meinung nennen kann...

"Vintagebezug, denn sie ist einer 60er Tele Custom nachempfunden"

Irgendwas besonderes damit?

Nichts gegen kleine Exkurse, aber auch davon kann bei Deinem Beitrag keine Rede sein.

Nachtrag: Kann es nicht auch sein, dass Knickerlinge, die zu geizig sind, einen angemessenen Preis für ein besseres Instrument zu bezahlen, sich ihr preiswertes Heiligtum gleichwertig fabulieren? Und die deshalb alles platt walzen, was diesen Horizont übersteigt? Dann immer das Gejammere, von wegen, die Armen könnten keine angemessenen Preise bezahlen. Dann geh mal ein paar Stunden ins Callcenter, die nehmen fast jeden. Gitarre spielen kannst du ja offenbar auch.
 
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@Seven 11: Nee, 12% wären für eine Japan Custom ja sehr billig gewesen, selbst gebraucht.

Es ist eine Squier CV die ich neu gekauft hatte als die noch richtig billig waren. Ich kann sie aber regelmäßig im Studio mit einer Japan Custom vergleichen, die auch eine sehr schöne Tele ist. Meine Squire gefällt mir aber deutlich besser - tauschen würde ich nicht.

Hast Du Erfahrung mit Vintage Produkten,

Ja, ich bin leider ein viel reiferer Herr als die meisten hier. Mein Körper ist stark gereliced und mein Vintage-Hals sieht dem von einer Schildkröte immer ähnlicher. Also habe ich sehr viel Erfahrung mit Produkten die man heute "Vintage" nennt.
 
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Ungefähr so habe ich mir Dich auch vorgestellt.
 
Nee, 12% wären für eine Japan Custom ja sehr billig gewesen, selbst gebraucht.

Es ist eine Squier CV die ich neu gekauft hatte als die noch richtig billig waren. Ich kann sie aber regelmäßig im Studio mit einer Japan Custom vergleichen, die auch eine sehr schöne Tele ist. Meine Squire gefällt mir aber deutlich besser - tauschen würde ich nicht.

Stimmt, meine Kopfrechnen-Skills lassen zu wünschen übrig. Ich erinnere mich aber noch daran, dass die ersten CV Squiers auch von Fachhändlern mit großer Wertschätzung bedacht wurden. Ich hatte in den Achtzigern eine JV Strat, meine erste "richtige" Gitarre die ich jahrelang sehr gerne spielte. Hab nur irgendwann entdeckt, dass mir die Tele mehr liegt.
 
Ich hätte nicht übel Lust, diesen Thread dicht zu machen oder hier zumindest mal kräftig durchzufeudeln :rolleyes:. Ersteres wäre jetzt noch etwas radikal, Letzteres zu aufwändig - also lass ich beides.

Es sind aber nun genug Exkurse vorgenommen worden und ebenso sinnfreie wie grenzwertige Kraftausdrücke (bzw. deren Verklausulierung) sowie Bezugnahmen darauf erfolgt. Leider sind auch wieder viel zu viel Animositäten im Spiel. Daneben brauchen Themen, die woanders gerade hinreichend bzw. zur Genüge durchgekaut wurden/werden, hier auch nicht noch einmal auf den Tisch.

Statt nachgängiger Ursachenforschung und Schuldzuweisung mit entsprechenden Massregelungen setze ich auf einen ab sofort in der Sache zwar ggfs. vielleicht mal harten, aber ebenso wie OnTopic bleibend auch umgänglichen Austausch :engel:. Klappt das nicht, bleiben nur die im zweiten und vorangegangenen Satz erwähnten Optionen.

LG Lenny (für die Moderation)
 
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grenzwertige Kraftausdrücke (bzw. deren Verklausulierung)

Hey Lenny - ich war zwar auch sehr empört über die sexistischen Anspielungen hier, aber wir "reiferen Herren" sollten über solch pubertäres Gehabe ruhig mal hinwegsehen.

Für mich persönlich sind Themen wie "Biber" oder "Bison" natürlich arg off topic da wir ja hier nicht in einem Wildtierforum sind, aber ich finde da kann man ruhig mal drüber hinwegsehen.

also lass ich beides.

:great:
 
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??? Der Burns Bison Bass ist absoluter Kult - und Vintage...
Oder verstehe ich hier irgendwas nicht? Mag sein...
 
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Was mir in der heutigen Zeit auffällt ist, dass Deutungshoheit eine stark umkämpfte Domäne ist. Das gilt nicht nur für den Oberbegriff dieses Threads, viel mehr gilt es auch politisch, philosophisch, ethisch und das mit teils verheerenden Konsequenzen. Der weltweite Rechtsruck ist eine davon. Da werden Begrifflichkeiten teils einfach in ihr Gegenteil verkehrt und durch epische Wiederholung ensteht ein schleichender Prozess der Akzeptanz. Durch die Möglichkeiten der technischen Reproduktion und einer Generation, die längere konstante politische, gesellschaftliche und ethisch-moralische Zyklen nicht mehr kennt und generell unkritischer all den allgegenwärtigen Manipulationen ausgesetzt ist wird weniger reflektiert und hinterfragt. Ich spreche hier von der Fläche, vom Kollektiv, nicht vom Individuum.

Vintage ist auch kein irgendwie geschützter, eindeutiger Begriff. Es ist eher der Mix aus einem diffusen Klangideal, der Verklärung der Vergangenheit und vielleicht auch der unbewusste Wunsch nach weniger Komplexität hin zu mehr Simplizität, möglicherweise auch der nach mehr Wertbeständigkeit. Klar, dass Marketingstrategen psychologische Kniffe anwenden diesen Begriff maximal positiv zu besetzen um daraus Profit zu schlagen. Dass viele Profis im Besitz der wirklich guten Instrumente sind und diesen Mythos befeuern zementiert irgendwann diesen Status.

Auch für mich ist Vintage positiv besetzt. Die meisten der von mir präferierten Saiteninstrumente und deren Peripherie, allem voran Amps sind in den Fünfzigern und Sechzigern entwickelt und hergestellt worden was fast zwangsweise die Assoziation zulässt dass dieses Klangideal - obwohl auch heute präsent - dieser Zeit zuzurechnen ist und eben dafür wird ein Sammelbegriff verwendet......

Es gibt "unfreiwillige" Parameter einiger Gerätschaften, die nicht nur einen Charme, sondern auch eine atmosphärische Dichte und Spannung erzeugen können, dass diese so "magisch" klingen, dass man sich heute die Mühe macht sie digital oder diskret aufgebaut zu simulieren. Ich meine damit z.B. alte Bandechos, deren spezieller Sound z.B. Bandalterung, der Verunreinigung oder Magnetisierung von Tonköpfen oder ähnlichen Phänomenen geschuldet ist.

Ein Federhall von Accutronics darf man getrost auch als nicht mehr zeitgemäß attribuieren, trotzdem gibt es Gitarristen, die darauf schwören, analog dazu auch Studios, die nach wie vor Plate Hall im Einsatz haben.

Modulationseffekte die auf Eimerketten-Schaltkreisen beruhen finden nach wie vor Verwendung und Speaker werden bewusst z.B. in Richtung alter Jensens, Rolas getrimmt. Und auch heute sind Bandmaschinen im Einsatz, mitunter um eine komplett digital gemasterte Produktion zu "veredeln". Natürliche Gleichlaufschwankungen werden nicht als korrupte Klangirritation wahrgenommen.

Möglicherweise ist der Vintage Hype anteilig auch das Resultat nostalgisch musikalischer Fertigkeit aus der Summe technischer Limits eine Kunstform zu erschaffen, die genau diese Bedingungen benötigte und eben daraus ihren Zauber zieht. Weißes Rauschen ist auch mehr als ein Störgeräusch eines verstimmten Radios oder einer Synthesizerfunktion. Es ist auch die Summe von Potenzialen die es heraus zu isolieren, zu kanalisieren gilt und es kann auch ein Schleier auf einer alten Aufnahme sein, die eben genau diesem ihren unnachahmlichen Reiz verdankt.

Dass Vintage auch stumpfe tote Saiten, verzogene Hälse, schlechte Mechaniken, inakzeptable Spaltmaße, mikrofonische Röhren und PU's, starke Toleranzen in elektrischen Werten und dergleichen mehr bedeutet steht für denjenigen der all dieses Zeug praktisch angewendet hat außer Frage. In einer bipolaren Welt haben alle Aspekte zwei Seiten.
 
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