Gitarre für Rock/Punk/Indie bis 500 Euro gesucht

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LoneWolfGRN
LoneWolfGRN
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Hallo zusammen! :)

Ich möchte mir als Neueinsteiger und eigentlicher Schlagzeuger das E-Gitarre spielen können aneignen. Soll so in die Richtung Rock, Punk Rock, Indie...gehen. Mein Budget setze ich dabei so von 300-500€ für die Gitarre alleine.

Jetzt aber meine (hoffentlich nicht zu doofen) Fragen:

- Welche Gitarrenform / Tonabnehmer sollte ich berücksichtigen, um nicht einen zu „bluesigen“, sondern „klareren“ Sound zu erhalten? Oder hängt es von der Marke, oder einer Einstellung ab?

- Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt, wenn ich keine Akkorde kann, ohne mich zu blamieren? :confused:

- Und wie habt ihr am besten gelernt? Per Buch, Unterricht (Privat / Schule?), oder sogar einer App?
 
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Welche Gitarrenform / Tonabnehmer sollte ich berücksichtigen, um nicht einen zu „bluesigen“, sondern „klareren“ Sound zu erhalten? Oder hängt es von der Marke, oder einer Einstellung ab?
Ich würde behaupten, das liegt zu 80% am Verstärker.
Schau Dir aber mal die Squier Classic Vibe Telecaster und Epiphone Casinos an.
Die haben sogenannte Singlecoil bzw. P90 Tonabnehmer, die etwas klarer kommen, als die in einer Gibson Les Paul z.B.
Trotzdem kann auch letztere sehr klar klingen, und eine Gitarre mit Singlecoils dreckig, ist also nicht pauschalisierbar.
Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt, wenn ich keine Akkorde kann, ohne mich zu blamieren? :confused:
Blamage entsteht durch Idioten die darüber urteilen, dass jemand grade was neues in seinem Leben anfängt.
Höre nicht auf die Idioten, sondern hör auf die Gitarre, Du willst ja wissen wie die klingt, und nicht wie die Idioten klingen ;)

Alternativ frage n Verkäufer oder Kumpel, ob die die Gitarre kurz für Dich andaddeln können.
Trotzdem solltest Du die Gitarre in die Hand nehmen, die Haptik muss Dir passen.
Und wie habt ihr am besten gelernt?
Einfach machen.
Tabulaturen, Jams, Band, Unterricht, alles kreuz und queer. Es gibt keinen richtigen Weg, nur den Falschen, und den schlägt man ein, wenn man zu wenig spielt ;)
 
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Hallo zusammen! :)

Ich möchte mir als Neueinsteiger und eigentlicher Schlagzeuger das E-Gitarre spielen können aneignen. Soll so in die Richtung Rock, Punk Rock, Indie...gehen. Mein Budget setze ich dabei so von 300-500€ für die Gitarre alleine.

Jetzt aber meine (hoffentlich nicht zu doofen) Fragen:

- Welche Gitarrenform / Tonabnehmer sollte ich berücksichtigen, um nicht einen zu „bluesigen“, sondern „klareren“ Sound zu erhalten? Oder hängt es von der Marke, oder einer Einstellung ab?

- Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt, wenn ich keine Akkorde kann, ohne mich zu blamieren? :confused:

- Und wie habt ihr am besten gelernt? Per Buch, Unterricht (Privat / Schule?), oder sogar einer App?
Moin LoneWolfGRN
welcome bei den Gitarristen.:)
Bin selbst vom Bass zur Gitarre konvertiert

Doofe Fragen gibt es nicht, nur doofe Antworten ;)

- Welche Gitarrenform / Tonabnehmer sollte ich berücksichtigen, um nicht einen zu „bluesigen“, sondern „klareren“ Sound zu erhalten? Oder hängt es von der Marke, oder einer Einstellung ab?
Das hat weniger mit der Gitarre zu tun

- Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt, wenn ich keine Akkorde kann, ohne mich zu blamieren?
Wird schwer ohne selbst spielen zu können.
Kennst du jemand den du mitnehmen kannst der Gitarre spielen kann ?
Wichtig ist erstmal ob sich das Teil in deinen Händen gut anfühlt.
Hat der hals die passende dicke.....länge ect

Und wie habt ihr am besten gelernt? Per Buch, Unterricht (Privat / Schule?), oder sogar einer App
Alles erlaubt was dir hilft.
Lehrer ist immer besser vorausgesetzt er kann was
 
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Ich finde in dem Budget die Revstar mit P90 sehr schön. 535 Euro, als B-Stock 479


Yamaha Revstar RS502 Shop Black


Ansonsten hat @crazy-iwan schon alles relevante gesagt:)
 
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- Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt,
Nimm unbedingt jemand mit der sich mit der Materie auskennt. Der kann dir dann vorspielen und vor allem konkret auf die Unterschiede zwischen den Gitarrenmodellen (Halsprofil, Griffbrett, Korpusgewicht und Form usw...) hinweisen. Du kannst dann selber die Unterschiede anfassen und erfahren. Ohne diese Anleitung wird es sehr schwer bis unmöglich sein, auf Unterschiede aufmerksam zu werden. Dies ist jedoch wichtig, sonst stellst du womöglich in ein paar Wochen fest, dass dich einige Dinge an der Gitarre stören.

Wenn du niemanden kennst, frag doch hier im Forum nach. Es gibt ja genug Leute hier die gerne mal freiwillig in einem Gitarrengeschäft gehen... :D Wo kommst du denn her?

Zum Lernen an sich ist es am Anfang m.E sehr wichtig, dass du nicht zu sehr verkrampfst und mit Gewalt versuchst zu üben/spielen. Dies ist gar nicht so einfach, weil dir am Anfang die Muskulatur für bestimmte Handgriffe fehlt, diese musst du erst langsam aufbauen. Zu diesem Thema gibt es für für mich keinen besseren als den Maestro Ernesto mit z.B. seinen Videokursen:
https://www.gitarrenlinks.de/egitarrenkurs/12wochen_1und2infolge.htm
Der Ernst ist ein "echter" Typ, es gibt ja genug freie Videos von ihm um dir ein Bild zu machen, ob er dir liegt.

Zusätzlich kann ein guter Lehrer der dir Stunden gibt, eine echte Bereicherung sein... nur für ganz am Anfang sind die 30-45 min in der Woche schnell vorbei. Daher finde ich Maestros Kurse genial. Er erklärt es wirklich anschaulich und du kannst dich gut selber finden und korrigieren. Ich würde daher damit anfangen und erst später, bei Bedarf, den Lehrer dazu nehmen.

Bei den Gitarrenmodellen kommt es ganz am Anfang nicht so auf die Technik an. Dinge wie, ob eine Gitarre Kopflastig ist z.B., können da viel störender sein...
 
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C
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: unnötig
Eine Super-Einstiegsgitarre für deine Zwecke:
https://www.thomann.de/de/ibanez_rc220_tmt.htm
Dazu noch ein ordentliches Setup und du kannst loslegen.
Habe bewußt im günstigeren Regal gegriffen weil du wahrscheinlich in 6 Monaten einen anderen Blickwinkel haben wirst. Vor allem aber ist die RC220 eine super leichte Gitarre die auch mit ihrem gut bespielbaren Hals sehr anfängerfreundlich ist. Sie hat zwar Humbuckers klingt dennoch schön hell, ideal für Indie-Geschredder. Bei dem Preis traut man sich auch, sie etwas punkiger zu gestalten... :D

Wie sieht es eigentlich mit einem Amp aus? (Wichtiger vielleicht als die Gitarrenfrage...)
 
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Beim Amp kann man doch eigentlich fast schon pauschal zum Boss Katana 50 oder besserr 100 raten, bei dem Preis/Leistungsverhältnis.

Gitarre sollte m.E. mindestens einen Single Coil haben oder zumindest Coil Split. Ich habe mit ner Epiphone Paula angefangen ohne Coil Split und hab die immer unverstärkt gespielt, weil ich den dumpfen Sound nicht mochte. Die Strat ließ dann die Sonne aufgehen ;-).
 
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weil ich den dumpfen Sound nicht mochte.
...genau deshalb gibt es auch Humbuckergitarren die heller klingen... siehe oben..;)

Beim Amp kann man doch eigentlich fast schon pauschal zum Boss Katana 50 oder besserr 100 raten
Sehe ich aber anders... :D Klar, Katana kann man an sich immer irgendwie pauschal empfehlen... dennoch stört mich da immer noch dieses Bosstypisch-digitale im Klang. Wenn der TE vom Schlagzeug kommt, kann er vielleicht auch laut spielen und dann würde ich eher zu etwas "trashigeren" tendieren als zu so einen glattgebügelten Boss-Sound. Vielleicht aus der Ecke Peavey.... da kenne ich mich allerdings zu wenig aus...
 
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Amp Emfehlungen würde ich aus diesem Thread raushalten, das sollte besser in einem eigenen Thread diskutiert werden.
 
...genau deshalb gibt es auch Humbuckergitarren die heller klingen... siehe oben..;)


Sehe ich aber anders... :D Klar, Katana kann man an sich immer irgendwie pauschal empfehlen... dennoch stört mich da immer noch dieses Bosstypisch-digitale im Klang. Wenn der TE vom Schlagzeug kommt, kann er vielleicht auch laut spielen und dann würde ich eher zu etwas "trashigeren" tendieren als zu so einen glattgebügelten Boss-Sound. Vielleicht aus der Ecke Peavey.... da kenne ich mich allerdings zu wenig aus...

Er will einen klaren, möglichst nicht zu bluesigen Sound, siehe Eingangspost. Er fragt explizit nach den dafür empfohlenen Tonabnehmern. Die Antwort darauf kann nur Single Coil heißen.
 
Welche Gitarrenform / Tonabnehmer sollte ich berücksichtigen, um nicht einen zu „bluesigen“, sondern „klareren“ Sound zu erhalten? Oder hängt es von der Marke, oder einer Einstellung ab?
Die Form sollte nach deinem Geschmack gehen,es gibt inzwischen wohl die gängigsten Formen mit den unterschiedlichesten PU-Bestückungen.
Im Prinzip geht alles mit jedem...da kommt es natürlich auf die eigenen Geschmack an. Ich finde ja so Kombinationen HSS oder HSH nicht schlecht, da ist man recht breit aufgestellt.
Wobei ich jetzt nicht finde das ein Humbucker zwingend bluesig klingen,das muss man halt einfach testen was einem gefällt. P90 spielen ja scheinbar auch viele gern....hatte ich persönlich noch nie in den Händen.
Wie teste ich im Shop, wie sich eine Gitarre spielt, wenn ich keine Akkorde kann, ohne mich zu blamieren? :confused:
Ohne sich zu blamieren....tja...wahrscheinlich kaum möglich als Anfänger. Aber ich denke mal in einem guten Shop kann da auch der Verkäufer helfen. Wenn du dem sagst du willst erst anfangen ob er dir nicht was vorspielen könnte damit du weißt wie sie klingt.
Ob dir der Hals liegt,die Gitarre nicht zu schwer ist kannst du auch völlig ohne Verstärker testen. Gerade am Anfang ist da auch etwas Glück dabei,weil man ja erst mit der Zeit herausfindet was einem liegt und was nicht.
- Und wie habt ihr am besten gelernt? Per Buch, Unterricht (Privat / Schule?), oder sogar einer App?
Das Lernverhalten ist bei vielen sehr unterschiedlich,ich hatte es lange Zeit mit Selbststudium versucht....geht bei mir aber nicht. Ich brauch da eher jemanden der einen führt und auch mal sagt was man falsch macht.Und den roten Faden vorgibt.
Andere legen los mit Büchern (Troy Stetine,Peter Bursch,Blues you can Use,Peter Fischer u wie sie alle heißen). Da fehlt mir einfach das Feedback und ich bin nicht diszipliniert genug dafür.
Youttube und ähnliches kann auch hilfreich sein. Oder eine Kombination...das muss am Ende auch jeder für sich selber Entscheiden. Ich persönlich bin 100% dafür das der Anfang mit einem guten Lehrer der beste Weg ist.

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.

Gruß Marcus
 
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Und wie habt ihr am besten gelernt? Per Buch, Unterricht (Privat / Schule?), oder sogar einer App?

Lern ein paar Powerchords und dann kannst du schon die meisten Rock/Punk-Songs einfach Umsetzen:





 
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Einigen wir uns darauf, dass die Attribute Klarheit und Definition mehr zu Single Coils, als zu (nicht gesplitteten) Humbuckern passen? ;-) Deshalb meine ich, dass eine reine Humbucker-Gitarre als Empfehlung hier etwas an den Wünschen des Threaderstellers vorbei ginge.
 
Bei der Soundvorstellung würde ich in jedem Fall von ner Epiphone Les Paul abraten, weil die auf JEDEN Fall dumpf klingt (abgesehen von hochpreisigeren Modellen mit Burstbuckern).

Die Revstar find ich ne Topgitarre für das Anwendungsfeld! Die kann dreckig klingen und gleichzeitig fett. Könnte so richtig passen wie die Faust aufs Auge. Ne Tele kann ne gute Idee sein. Eine mit Humbuckern kann wiederum auch hinkommen. Kurzum: Die Frage, welche Gitarre klanglich am besten passt, lässt sich hier nicht so einfach beantworten. In dem Anwendungsgebiet ist vieles "erlaubt". Deswegen würde ich auch empfehlen, in einen großen Musikladen zu gehen und sich von einem Verkäufer beraten zu lassen. Der wird dann ein paar unterschiedliche Gitarrenmodelle anschleppen und dann kann man sich direkt mit den eigenen Ohren einen Eindruck machen. Noch besser wäre natürlich ein befreundeter, fähiger Gitarrist, der die Bands kennt, die du gerne hörst.
 
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MMn würde als Gitarre die Fender Modern Player Tele Plus absolut perfekt ins Bild passen
 
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Ohne jetzt alle vorhergegangen Beiträge durchgelesen zu haben.

Die Gitarrenform ist eines der kleinen Räder in der Klangkette. Das würde ich dahingehend vernachlässigen. (V-förmige Gitarren haben jedoch den Nachteil, dass man sie nur in einer ganz speziellen Haltung im Sitzen spielen kann. Deswegen würde ich von der V-Form und alles was Zacken hat etc. abraten).

Was die Pickups angeht: Tendenziell würde ich mit den Kriterien keine auf vintage getrimmten Pickups nehmen. So manche Pickups sind nach dem Stand der Technik der 70er/60er Jahre gebaut, mit all ihren Vor und Nachteilen. Die klingen halt, wie der Name sagt „vintage" (Viele Leute stehen halt darauf). Grade Fender ist da eine Marke, die solche Pickups gerne einbaut. Leider steht bei den meisten Gitarrenangeboten im Netz nicht drin, ob das ein solcher Pickup ist. Das muss man dann anderweitig in Erfahrung bringen.

Klarheit ist hauptsächlich das Metier der Single Coils. Single Coils klingen offener, klarer und heller als Humbucker. Doch sie haben (sofern es sich nicht um noiseless Single Coils handelt) die unangenehme Eigenschaft, dass sie empfindlich auf elektromagnetische Einstrahlung sind (z.B. auf die des PCs), und deswegen zum Brummen neigen. Das wird vor allem bei höherer Verzerrung und Lautstärke deutlich. Rock und Punkrock liegt da genau in der Mitte was Verzerrung angeht.

Nichtsdestotrotz sollten Humbucker aus der Entscheidung imo nicht raus sein. Denn Humbucker sind halt für verzerrte Sachen gedacht und viele Leute verbinden einen „guten" Rocksound eher mit Humbuckern als mit Single Coils. Es gibt aber auch Gitarren, die beides haben. Die sind ziemlich gut für Allroundtätigkeiten.

Es ist schon so, das manche Hersteller aufgrund ihrer Tradition manche ihrer Gitarrenserien auf die ganzen Blues, Jazz, Soul etc. Stilistiken hinoptimieren. Fender, Squier, Gibson, Epiphone sind da zu nennen. Wobei aber das natürlich nicht bei jeder ihrer Serie der Fall ist. Relativ moderne Firmen sind Ibanez, Schecter, LTD, Jackson. Soviel zur Theorie.

Letztendlich ist aber das einzige was Klarheit bringt, das Antesten, Anhören im Gitarrenladen. All das nützt eben nichts, wenn man im Laden ist, und die vermeintliche Vintage-Blues Gitarre doch besser, als die New Rock Klampfe klingt.

Das Antesten einer Gitarre besteht bei mir aus Folgenden Dingen

- Gitarre auf den Schoß (rechte Bein) legen, vorsichtig loslassen und schauen ob sie nach rechts oder links abhaut. Eine außbalancierte Gitarre soll liegen bleiben. Dasselbe dann nochmal für das Spielen im Stehen, wenn die Gitarre am Gurt hängt.
- einmal die Bundkanten abfahren und schauen, ob irgendwo Bünde überstehen (kommt heutzutage eigentlich fast nicht mehr vor. eigentlich)
- Mechaniken testen - Einmal an der Mechanik die Saite zurückgedreht und wieder angespannt. Je Spontaner sich der Ton dabei ändert, desto besser. Passiert beim Wiederandrehen erst mal ne Weile gar nichts, ist Spiel in den Mechaniken.
- einmal Potis testen ob die kratzen oder nicht
- Bundreinheit testen, das alle Oktaven sauber sind. (Kommt auch eigentlich eigentlich heutzutage nicht mehr vor)

Was mir tendenziel egal ist, ist die Saitenlage und Intonation (Einstellung der Saitenreiter an der Brücke) der Gitarre. Beides kann man einstellen. Und nein, die Saitenlage macht ca. 0,x% des Tons aus. Was sie dagegen in sehr hohem Maße ausmacht, ist die Bespielbarkeit (weswegen man eine Gitarre einstellen (lassen) sollte)).

Das du nichts spielen kannst, ist jetzt nicht so das Problem. Denn Halsdicke und Form, und welche davon dir tendenziell am meisten zusagt, kannst du trotzdem beurteilen. Für den Klang kannst du einen Verkäufer fragen, ob er dir was vorspielen kann. Die meisten Verkäufer können Gitarre spielen.

Ich hab mit einem Lehrer angefangen. Ein Lehrer ist halt einfach das beste, wenn man Gitarre lernen möchte. Denn nur ein Lehrer bringt dir Feedback. Wenn ich daran denke, was für Spielfehler ich trotz hatte und nur verdammt schwer rausüben konnte, möchte ich nicht dran denken, wie viele das wären, hätte ich mit Buch gearbeitet. Bei mir war das ein privater Lehrer, keine Schule. Der hat das ganz gut gemacht, und war auch günstiger als Schule.

Grüße
 
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Der Threadersteller schreibt von Rock/Punk/Indie.
Kommt wirklich drauf an, welche Art Punk man spielen will.
Vor 40 Jahren wurde Punk mit egal was für Instrumenten gespielt. Billigster Kaufhausschrott war darunter.
Echten alten Punk kann man auch heutzutage noch mit Billigst-Gitarren vom Blumenhändler oder Baumarkt kaufen. ;)
Aber heute ist man als echter Punker mit Doppel-Irokesen-Haarschnitt und 10 Nasenringen viel anspruchsvoller als früher.
Früher noch Anarcho in Reinkultur hat sich der heutige Punker an die modernen Gepflogenheiten angepasst: Er kauft sich einen nagelneuen Porsche Cayenne mit allen Extras und legt ihn dann auf 5 cm Bodenfreiheit tiefer. So geht heute Anarchie...:D

Eine rotzige Tele oder irgendwas in Richtung ES-330(bzw. Epiphone Casino) plus ein Verstärker Richtung Vox AC-30(ein Mod davon reicht auch) könnte im Bereich Rock/Punk/Indie glücklich machen.
Mit den ES-330-Typen kann man ganz nette kontrollierte Feedbacks erzeugen.

Falls Neukauf im Laden: Wie schon von anderen hier vorgeschlagen nimmste einen gitarreversierten Kumpel mit oder gibst dich als Freejazzer aus.

Gruß,
Dirk
 
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