Marshall JCM2000 - DSL 401 klingt schief im verzerrten Kanal

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TilJohannes
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Hallo zusammen,

mir ist vor einigen Wochen folgendes an meiner Gitarren + Amp Kombination aufgefallen.
Spiele ich Töne in höheren Lagen (über dem 10. Bund) im verzerrten Zustand klingen diese extrem schief. Als würden diese durch ein Vibrato-Pedal gespielt werden.
Im cleanen Kanal ist dies nicht zu hören. Dort klingen die Töne gerade. Das Phänomen tritt unterschiedlich stark bei unterschiedlichen Gitarren auf, ist aber bei allen leicht da.
Meine Hauptgitarre eine Fender Player Stratocaster. Diese war vor ca. einer Wochen beim Gitarrenbauer. Oktavenreinheit ist also gegeben. Hier ist das Problem am deutlichsten zu hören.
Bei meiner ESP LTD EC10 trifft das Problem auch auf, allerdings nur sehr leicht.
Der Amp ist ein Marshall JCM2000 - DSL 401.

Hier finden sich Soundbeispiele: Soundbeispiele
Alle Regler des Versträkers stehen auf 12 Uhr. Master-Volume auf ca. 10 Uhr. Regler an den Gitarren sind alle voll aufgedreht.
Den Tone-Regler an der Gitarre herunterzudrehen hilft ein bisschen. Wirklich gut klingt es aber dadurch auch nicht. Die Pickups herunterzuschrauben habe ich auch schon probiert. Hilft leider auch nicht.
Viel Platz nach unten ist da auch nicht gewesen. Bei einer weitern Squire Stratocaster ist das Problem auch da. Bei dieser ist reichlich Platz zwischen den Saiten und den Tonabnehmern.

Ich hoffe jemand kann mir einen Tipp geben woran es liegen könnte!

Viele Grüße
Til
 
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Ich denke es liegt an Deiner Grifftechnik. Es klingt schon sehr unsauber gegriffen, bzw. gedrückt (sind ja nur Einzeltöne). Wie klingen ganze Akkorde bzw. verzerrte Powerchords? Unsauberheiten beim Spielen/Greifen kommen im verzerrten Kanal natürlich deutlicher zum Vorschein.
 
Höre zum ersten mal von sowas..
Tritt das Problem auch auf wenn der Amp kurz nach dem anschalten oder erst wenn er warm geworden ist?
 
Hier finden sich Soundbeispiele: Soundbeispiele
Ich komm hier nur auf einen Microsoft Sharepoint bei dem ich mich anmelden müsste.

Ohne das jetzt gehört zu haben würde ich auf Stratitis tippen. Magnete beinflussen das Schwingungsverhalten der Saiten.
Abhilfe wäre hier Tonabnehmer weiter in die Gitarre reinschrauben.
 
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Hat imo nichts mit dem Amp zu tun.
Da hilft nur Üben. Violine am Anfang klingt auch schief und liegt an der Greiftechnik :)
 
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Ich denke es liegt an Deiner Grifftechnik. Es klingt schon sehr unsauber gegriffen, bzw. gedrückt (sind ja nur Einzeltöne). Wie klingen ganze Akkorde bzw. verzerrte Powerchords? Unsauberheiten beim Spielen/Greifen kommen im verzerrten Kanal natürlich deutlicher zum Vorschein.
ganze Akkorde und Powerchords klingen wie gewollt. Möglich ist es. Ich merke umso härter ich die Saite herunterdrücke umso stärker wird das Problem. Aber auch bei minimalem Kraftaufwand ist es noch zu hören.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Höre zum ersten mal von sowas..
Tritt das Problem auch auf wenn der Amp kurz nach dem anschalten oder erst wenn er warm geworden ist?
Tritt auch direkt nach dem Anschalten auf.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich komm hier nur auf einen Microsoft Sharepoint bei dem ich mich anmelden müsste.

Ohne das jetzt gehört zu haben würde ich auf Stratitis tippen. Magnete beinflussen das Schwingungsverhalten der Saiten.
Abhilfe wäre hier Tonabnehmer weiter in die Gitarre reinschrauben.
Link ist aktualisiert und sollte jetzt für jeden zu öffnen sein
 
Ich merke umso härter ich die Saite herunterdrücke umso stärker wird das Problem.
Daran wird es wahrscheinlich liegen. Wenn du zu fest drückst zieht es den Ton nach oben und es kann dann schief klingen.
 
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Jetzt hab ich' s auch gehört., klingt wirklich nach Stratitis.
 
Hol dir ein tuner und guck was für Noten in den amp reingehen. Dann kannst du auch sehen ob die Gitarre auch wirklich octavrein ist und wie du drücken sollst.
 
Hey,
"Stratitis"...oder könnte auch von den Vorstufenröhren her kommen - mein Mitgitarrist klang auch mal so...bis unser Tech ihm neue Vorstufenröhren verpasste...

Gruß,
Bernie
 
Das ist normal bzw. wird das verzerrt wegen dem verlängertem Sustain und den zusätzlichen Obertönen stärker wahrgenommen:
Eine Saiten erfährt beim Schwingen eine Dehnung/Entspannung. Dadurch schwankt die Tonhöhe. Durch Überlagerung/Auslöschung ergeben sich da auch Resonanzen im niedrigen Herz-Bereich. Wenn man mit einem Stimmgerät arbeitet, steht der Ton auch nicht wie eine 1, sondern „schwebt“ etwas, mal mehr mal weniger je nach Lage.
Am Verstärker liegt das nicht, der ist in Ordnung.
 

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