Wer ölt auch seine Saiten mit Dunlop 65?

  • Ersteller DarkStar679
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Ich öle sie nicht, sondern reinige sie damit mit einem Microfasertuch. Dadurch bleiben sie recht lange frisch.
 
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Mir fällt grad ein, irgend einen Dunlop 65 Cleaner der auch das Spielgefühl auf den Saiten geschmeidiger machen sollte hatte ich auch mal probiert ... das war das übelste das ich je hatte. Weder war eine Reinigungswirkung festzustellen, noch wurde etwas geschmeidiger ... die Seiten wurden sogar stumpfer davon ...
 
Saiten ölen
Also das Öl ist eigentlich zum Reinigen des Griffbrets gedacht. Also macht man das eigentlich erst wenn man die Saiten runterhat. Bei den meisten Gitarren kann man diese ja komplett runter machen.
Öl auf Brett, einwirken lassen, Gribrett sauber.

Für vermutze Saiten gibts dieses Benzin
 
"Saiten Ölen" klingt jetzt gleich nach darin baden/ertränken...
Ich bin jetzt nicht so der Fan von dem zitroniertem Dunplop Öl, sondern bin eher Team Balistol/möglichst reines Weißöl.
Benetzt man damit ein Tuch, kann man die gesamte Gitarre damit reinigen . Das könnte man genauso auch mit Wasser machen, was den Reinigungseffekt alleine angeht. Für verchromte Hardwareteile finde ich hier Weißöl aber als besser geeignet. Weißöl wird Wasser und saures Milieu, was zu Korrosion führen kann eher verdrängen/beseitigen.
Wenn man mit Weißöl (Balistol) über Lack (Nitro verträgt das auch gut) geht, "fettet" man die Oberfläche auch nicht ein, sondern das es läßt sich alles sauber, schlierenfrei wegwischen, da Weißöl immer noch ausreichend flüchtig ist und auch verdunstet.
D.h., wenn ich meine Saiten wechsele, liegt immer auch ein Tuch und eine Dose Balistol parat, womit ich dann Staub und Dreck von Gitarre und Griffbrett entferne. Dabei wische ich auch die frischen Saiten mit ab und siehe da, im Tuch landen dann auch schwarze (ganz feine) Partikel, wo schon im Rahmen der Herstellung, Lagerung, Transport, ... leichte Korrosion stattgefunden hat.
Das ist IMO durchaus gut und angenehm, hat aber mit einem "Ölen" überhaupt nichts zu tun.

Zum Thema "Saitenwechsel nach 2-3 Jahren"..., ja, kann man machen, wenn die Saiten nicht großartig korrodieren. Das würde bei meiner Handschweißzusammensetzung bei mir vieleicht sogar auch gehen. Allerdings habe ich festgestellt, dass Saiten sich nicht nur im Sound verändern, sondern irgendwann auch ein merkwürdiges "Eigenleben" entwickeln (können). So tritt da manchmal mit der Zeit Saiten Buzz auf und vorallem sollte man bei so alten Saiten mal die Oktavreinheit bzw. richtige Intonation prüfen. Das funktioniert dann Saiten die "fertig" sind oft nicht mehr.
 
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ballistol verwende ich auch in vielerlei hinsicht....aber bisher nicht mit der gitarre.
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@DarkStar679

Welches Dunlop65-Produkt nimmst Du denn, um Deine Saiten zu ölen? 😇🥶🥵🤧😱😭
Lemon oil
 
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Ich bin vor ein paar Wochen von FastFret auf das MusicNomad String Care gewechselt, Anwendung gleich wie das FastFret, nur lässt sich der Filz immer wieder neu "befeuchten".
Bin sehr zufrieden damit.
 
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Danke für den Tipp!
Die Beschreibung des MusicNomad String Care liest sich als könnte es das bessere Fast Fret sein ... durchdachter, nachhaltiger ...
Scheint zwar im ersten Moment etwas teuer ... aber ist eben deutlich bessere Ausführung, es könnte auch etwas mehr drin zu sein, und man braucht ja sehr wenig von dem Zeug. Werde ich mal ausprobieren, mein Fast Fret tut eh nicht mehr lang ;)
 
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Ich muss mal bei Gun´s and Roses nachfragen mit was die ihre Saiten ölen ;-)

In unserem Alter etwas weniger Sex, Drugs, aber a bisserl Rock´n Roll darfs schon sein, oder?
 
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Fast Fret mag ich nicht, das Zeug ist mir zu klebrig. Außerdem wechsele ich sowieso alle drei Monate die Saiten und wische sie nach "heißen Sessions" eh gründlich mit dem Microfasertuch ab.
Für's Griffbrett nutze ich Taylors Fretboardoil. Es wird dann dunkel, glatt und lässt sich sehr leicht reinigen.
Ballistol ist super - für das Rennrad und bei einigen anderen Aufgaben. Das Zeug ist hervorragend. Aber an der Gitarre hat es nichts verloren. Obwohl es ja Leute geben soll, die das Zeug trinken wenn ein Furz quer steckt (kein Witz!). Da stehe ich doch eher auf einen Jägermeister. Prost, das mach' ich jetzt auch.🤪
 
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Ich habe noch keinen gesehen der durch FAST FRET schneller spielt :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:
 
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…, auf so seiner Ölpampe herumzugreifen …
Was stellst du dir vor wie geölte Saiten aussehen sollen? Das wird ein Mikrometer-dünner, kaum/nicht sicht-/spürbarer Film sein. Geölte Griffbretter sind ja auch keine Rutschbahnen oder so fettig wie die Haare vom Nachbarshund, das Öl wird ja abgewischt, so dass nur ein Hauch von Wirkfilm verbleibt.
 
sooo......alle griffbretter - habe heute 7 gitarren einbalsamiert - sind abgetrocknet. fühlt sich wunderbar an.
die nächste session im proberaum kann kommen....und in 2 wochen das konzert. deshalb hat meine R9 neue saiten erhalten, die waren nun schon 3 jahre alt....damit die saiten nicht reißen beim konzert.
 
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3 Jahre alt? Da brauchst kein Öl, da brauchst ne Tetanusspritze.
 
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wie gesagt, ich bin kein freund von neuen saiten.
es dauert noch etwas, bis die neuen sich auf die gitarre einarbeiten und der sound wieder dort ist, wo er hingehört.
 
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3 Jahre alt? Da brauchst kein Öl, da brauchst ne Tetanusspritze.
ich traue es mich fast nicht zu schreiben....aber die saiten auf meiner brian may gitarre sind 7 jahre alt und auf meiner stratocaster (wird nur selten gespielt) 13 jahre
 
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Ist das bei E-Gitarren anders als bei A-Gitarren? Bei meinen Martins und Taylor empfinde ich Saiten, die älter als drei Monate sind, unerträglich.
 
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Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Werden wir gerade verarscht? Lustig war's ja.
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Hat vielleicht noch jemand eine Klampfe mit Originalseiten aus der Weimarer Republik?
 
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weshalb sollte man etwas wechseln, was einwandfrei funktioniert?

eigentlich wollte ich die saiten immer dann wechseln, wenn sie reißen.....aber die dinger reißen einfach nicht-.
 
Ich hatte früher eine Strat mit Rosenholz-Griffbrett, das ich jedesmal nach Auftritten mit Polyboy (Möbelpolitur) behandelt habe. Ob's letzendlich viel gebracht hat kann ich nicht sagen, aber geschadet hat es auch nix, ich hatte die Gitarre ziemlich lange.

Was die Saiten angeht, es gab früher Saitenputztücher, die fand ich gut. Bei jeder Behandlung der Saiten blieb eine schwarze Spur im Tuch zurück, und selbst ein paar Mal durchziehen direkt nacheinander war die Spur immer noch ein bisschen bräunlich erkennbar. Danach klangen die Saiten jedesmal wie nagelneu (was mir, im Gegensatz zu Darkstar679) sehr willkommen war. Wie lange ich die Saiten draufgelassen haben, kann ich heute nicht mehr sagen, aber mehrere Monate war es schon, weil die nach der Behandlung mit dem Tuch wirklich immer wieder wie neu klangen.

Als ich jetzt wieder angefangen hab, konnte ich diese Tücher nicht mehr finden. Da man mir gesagt hatte, ich müsse meinen Maple-Hals nicht behandeln, mache ich ihn nur beim Saitenwechsel mit einem Microfasertuch sauber, und wische mit dem Tuch nach dem Spielen auch mal kurz über die Saiten, aber nur von oben, ich ziehe die Saiten nicht durch.

Auf der Suche nach den Saitenputztüchern bin ich damals auch auf Dunlop65 und Ballistol gestoßen, allerdings wollte ich damit meine Saiten reinigen und vor Rost schützen. Für mich hat das nicht funktioniert. Mit Ballistol sind die genauso schnell gerostet wie ohne. Allerdings waren sie auch nicht rutschiger als ohne, also beim Bending gabs keine Probleme und auch kein fettiges Gefühl auf den Fingern. Im Endeffekt bin ich dann auf Elixier Optiweb umgestiegen, die halten immer ca. 3 Monate. Auch danach rosten sie nicht erkennbar, aber der Klang lässt nach und ich habe auch den Eindruck, dass zumindest die hohe E-Saite manchmal ein bisschen schräger klingt nach der Zeit, das ist dann für mich immer das Zeichen zum Saitenwechsel.

Unlängst hab ich nochmal ein Brainstorming gemacht und letztendlich die Ernie Ball Wonderwipes gefunden, die möglicherweise eben jene Saitenputztücher von damals sind und die Saiten klingen nach jedem Durchziehen wirklich wieder wie neu, bis jetzt. Aber die derzeit aufgezogenen Saiten sind auch noch nicht alt.

Was Fast Fret und Konsorten angeht, die hab ich mir nie gekauft weil es in der Bebilderung immer so aussieht, als ob man die Saiten nur von oben behandelt. Aber wie handhabt ihr das? Nur von oben, oder reibt ihr irgendwie auch die Unterseite der Saite ein?
 
Ich nutze den GHS Fast Fret "Stift", zum sauber machen nach dem Spielen, in Kombination mit Dunlop String Conditioner (den mache ich aber nur einmal die Woche drauf).
Wer den Klang von alten Saiten mag, sollte einfach nur auf die Korrosion achten, weil alte Saiten die Bundstäbe schneller abnutzen (Auf sowas hab ich z.B. keinen Bock).
 
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