Mein Arbeitsplatz vom letzten WE: Ein SQ5, das ich diesmal komplett selbst konfigurieren musste... ah, durfte. Irgend ein unseliger Tropf hatte versehentlich alle Szenen bzw. Shows auf dem Pult gelöscht, und die paar einzigen, die bislang neu angelegt waren, hatten ein vollkommen verrücktes Layout, so dass ich da zum ersten Mal was "from scratch" angelegt habe. War aber letztlich alles logisch. Im Display zu sehen ist die Zähmung einer leicht grätzig klingenden Gitarre vom Warmup ("Vorgruppe" träfe es auch, wenn es sich nicht nur um einen einzelnen Musiker handeln würde). Und oben links im Bild war mein Snack für den Abend, ein paar Käsewürfel.
Gestern dann der erste Einsatz meiner Neuerwerbung, der K&M-Ständer 19800 für das iPad. Geiles Teil, ich werde meinem Vater auch einen kaufen!
Das Teil ist ziemlich schwer, der Rucksack ist damit merklich schwerer geworden. Dafür steht es aber auch fest auf dem Tisch, auch bei Bedienung des iPads. Hinten im Bild zu sehen das Buffet für den Abend, allerdings noch nicht bestückt. Es gab später noch jede Menge Leckereien, da die Band auf einem Geburtstagsfest spielte. Die PA war eine kleine Seeburg-Anlage mit je einem 1201 und A3 pro Seite für die Front und noch zwei etwas größeren Tops (12/2, denke ich), die unter der Decke als Delay-Line montiert waren. Das ganze wurde von drei QSC-Amps motorisiert und über einen dbx-Controller angesteuert. Dank der Delay-Lines konnte ich einen relativ leisen Sound fahren, und trotzdem war hinten alles deutlich zu hören. Der niedrige Pegel auf dem RTA ist der Tatsache geschuldet, dass zur Zeit der Aufnahme nur ganz leise die Pausenmucke lief.
Ich empfinde Seeburg zwar als hochpräzise und (beim richtigen Mix) extrem gut klingend, aber halt auch etwas zickig. Wenn es nicht GENAU richtig eingestellt ist, klingt es einfach nicht. RCFs ART-Serie und auch QSCs K- und KW-Serien sind da "vergebender" und springen Dir nicht gleich ins Gesicht, wenn mal irgendein EQ-Band um ein dB zu hoch oder zu niedrig eingestellt ist.