VALETON GP 50 getrennte Ausgänge?

Gosh
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Hi zusammen,
interessiere mich für das Valeton GP 50. Wüsste aber gerne ob folgende Einstellung möglich wäre.

Also ich habe ein Effektboard und würde den GP 50 als letzte Position setzen. Nun würde ich gerne die beiden Ausgänge von dem Gerät separat Einstellen wollen, also der eine Kanal geht zu meinem normalen Amp(ohne Amp-Sim) und beim zweiten wäre eine Amp-Sim ausgewählt und ich kann damit direkt ins Pult.
Geht dies mit dem Valeton?

Viele Grüße und danke im Voraus!

Markus
 
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Ich habe meine Freundin bei Guugel folgendes gefragt:

"is it possible to have different output settings for left and right channel in valeton gp-50"

Sie hat geantwortet

No, you generally cannot set completely different, independent effects chains or settings for the left and right physical outputs on the Valeton GP-50; it's designed more as a stereo unit where left/right differences come from stereo effects (like ping-pong delay), but you can use its USB recording feature to get a wet/dry split digitally to a computer, with one side being completely dry and the other fully wet. For analog live use, limitations prevent true independent signal routing, though some users try creative workarounds like different presets for each channel.

Hier gibt es das Handbuch


Ich denke, dass das nicht geht. Aber erwartest wirklich eine Fullsize-Luxusausstattung mit 4 unterschiedlichen IRs auf zwei Stereo-Ausgängen für rund 110€?
 
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Ich denke, dass das nicht geht. Aber erwartest wirklich eine Fullsize-Luxusausstattung mit 4 unterschiedlichen IRs auf zwei Stereo-Ausgängen für rund 110€?
Da hast du mich falsch verstanden, möchte die (Amp-Sim) nur auf einem Output legen, der andere sollte ohne.
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Nein.
Ist übrigens trotzdem ein super Gerät.

Danke euch beiden!
 
Da sagt ja meine Freundin bei Guugel, dass es beim GP-50 keine zwei unabhängige Signalpfade gibt (ob Du da mehrer IRs oder unterschiedliche Amp-Konfigurationen links und rechts machen willst). Das geht nicht.
 
Moin, wie meine Vorredner bereits geschrieben haben ist das mit dem GP-50 nicht möglich. Aber ab dem GP-100 kann man den No Cap Mode getrennt nach left und right aktivieren/deaktivieren. Sagt jedenfalls das Manual
 
Aber ab dem GP-100 kann man den No Cap Mode getrennt nach left und right aktivieren/deaktivieren.

Das betrifft dann aber nur die Speaker-Simulation. So wie ich das Eingangsposting interpretiere, wird aber an einem Ausgang alles minus Amp gewünscht. Steht jedenfalls so da.
Und das geht an sich nur bei so semi-modularen Geschichten mit mehreren, frei gestaltbaren Signalpfaden.
 
@Dancing Fool: Huch... Stimmt... Entschuldigung... Ich kann nicht lesen :oops:
 
Da hast du mich falsch verstanden, möchte die (Amp-Sim) nur auf einem Output legen, der andere sollte ohne.
ich hab nix dazu gefunden, wenn ich das richtig verstehe geht auch kein parallel routing, d.H. Links/rechts ist quasi das gleiche, einzig so dinger wie Pingpong und dergleichen würden da das L/R signal variieren.

gehts hier wirklich um die Ampsim, oder die Cabsim?
beim "Hotone Ampero 2 Stomp" kann man nämlich das Cab wahlweise für Links und/oder rechts deaktivieren.

da Hotone und Valeton scheinbar zum gleichen konzern gehören würde ich einfach nach dem nächst größeren Gerät suchen und gezielt danach im Manual suchen.


FX-Loop als Splitter (geht am GP50 leider nicht)
wenn es tatsächlich die Ampsim ist, dann kann ggf. ein FX Loop auch abhilfe schaffen, den müsstest du dann so Konfigurieren, dass:

Effektkette ganz normal, dann loop, und Ampblock (ggf.plus Cabsim) als letztes
den loop schaltest du dann auf komplett dry (also input Loop = Output Loop)
und den Send legst du dann auf den Amp

... geht prinzipiell genauso auch mit Cabsim, hatte ich auch am Cortex, send ohne Cabsim auf GPA400 Endstufe und Box
und der Loop geht weiter auf dei Cabsim und weiter aufs FOH
 
Übrigens: Auch wenn es sich bei dem Wunsch nur um eine global links und rechts aktivierbare Cab-Simulation handeln sollte, würde man beim GP-50 dabei einen *der* wesentlichen Vorteile verlieren, nämlich die Möglichkeit, NAM Captures zu laden, denn wenn man das macht, sind automatisch die internen Cab- (und Amp-) Simulationen deaktiviert. Man kann also NAM Capture und Cab nicht zeitgleich nutzen, folglich auch nicht das Cab nur für eine Seite des Signalflusses abschalten.
 
Ah, ich glaube ich verstehe solangsam, was @Gosh vor hat.

Er spielt alle seine Effekte vor seinem Amp und geht wahrscheinlich von seinem Pedalboard in den Input des Amps.

Nun will er das Signal seines Effektboards im GP-50 splitten, so dass er in ein NAM-Profile seines Amps oder Amp-Sim mit Cab und von dort auf ein Pult gehen kann und mit dem Ausgangssignal gleichzeitig weiterhin auf seinen Amp für den "Direct-Sound" kommt.

Wenn das korrekt ist, würde ich einfach einen aktiven Signalsplitter-Pedal holen. Dann kannst du mit dem einen Signal nach dem Splitter weiter in den Amp und mit dem anderen in das GP-50 und von dort aufs Pult.

zB in teuer

JHS Pedals Buffered Splitter


Es gibt aber noch günstigere Alternativen.

Oder sowas hier:

tc electronic Mimiq Doubler


Damit hättest du noch zusätzlich die Möglichkeit den Effekt einer zweiten Gitarre oder mehr Gitarren auf den anderen Kanal zu legen. Gibt nochmal ein bisschen mehr Gitarrenwand-Effekt.

==

Oder als alternativen Weg, wenn du auf jeden Fall weiter über deinen Amp spielen möchtest, ein Two Notes CabM (nur noch gebraucht verfügbar für in etwa den Preis des GP-50) oder den Nachfolger OPUS.

Dann gehst du

a) von deinem Effektboard in den Input deines Amps und mit dem Speakerkabel ins CabM/Opus, von dort per XLR auf das Pult und vom Through via weiteren Speakerkabel an dein Cab.

oder b) Wenn es ein Combo-Amp, bei dem der Speaker fest verdrahtet ist, kannst du auch von deinem Effektboard ins Opus (CabM leider nicht, weil keine vollständige AmpSim drin ist) und vom Through in den Input des Amps.

Bei a) brauchst du nur die CabSim, bei b) musst du vom Opus die AmpSim aktivieren und einen Amp wählen, der deinem ähnlich klingt.

Die Stärke der beiden TwoNotes Produkte ist, dass sie gleichzeitig auch DI-Box sind, d.h. du bekommst direkt ein symmetrisches Line-Level-Signal aus dem XLR-Ausgang für auf das Pult.

==

Wenn das so korrekt ist, würde ich allerdings vermuten, dass du bei deinem Amp nur einen Kanal benutzt, oder?
 
Nun will er das Signal seines Effektboards im GP-50 splitten, so dass er in ein NAM-Profile seines Amps oder Amp-Sim mit Cab und von dort auf ein Pult gehen kann und mit dem Ausgangssignal gleichzeitig weiterhin auf seinen Amp für den "Direct-Sound" kommt.

Wenn das so sein sollte, halte ich das übrigens für stark suboptimal, denn dann hat man quasi keine Kontrolle darüber, wie es wirklich am Pult klingt, denn der echte Amp wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich anders auf das Eingangssignal reagieren als das GP-50, selbst wenn es den Amp relativ gut repräsentiert.

Abgesehen davon frage ich mich, welchen Zweck das erfüllen soll. Wenn der Ampsound das ist, was man geil findet und es nur um die Abnahme geht, kann man sich heute ja einen günstigen Cab-Loader holen, den hängt man (mit oder ohne DI Box, je nachdem, was das Kästchen kann) zwischen Amp und Speaker und ist mit der Sache durch.

Das GP-50 holt man sich doch wirklich nur dann, wenn man auch tatsächlich die Ampsounds will.
 
So, würde ich seinen Ausgangspost verstehen.

Ja, ich würde auch auf den CabLoader gehen.
 
So, würde ich seinen Ausgangspost verstehen.

Ich auch, so wie's da steht. Aber ich mutmaße, dass vielleicht wirklich nur die Cab-Simulation gemeint ist. Und das machen ja mittlerweile einige Leute so. Ohne Cab in den Amp, mit Cab zum Mischer.
 
Wenn das so sein sollte, halte ich das übrigens für stark suboptimal, denn dann hat man quasi keine Kontrolle darüber, wie es wirklich am Pult klingt, denn der echte Amp wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich anders auf das Eingangssignal reagieren als das GP-50, selbst wenn es den Amp relativ gut repräsentiert.
Nein, im Gegenteil, das wäre optimal. Ich würde das auch gern so machen (geht wohl leider nicht).

Singal-Kette wäre:

Gitarre -> analoge Effekte (Tone-Formung komplett hier) -> GP50 (mit Modulation FX) -> Out L mit Amp+Cab Sim zum Pult / Out R ohne Amp+Cab zum analogen Amp

Die simulierten und analogen Amps wären Clean eingestellt (würden also das Gesamtsignal vergleichbar repräsentieren). Wenn ich das Signal vor dem GP splitte, muss ich Modulationseffekte extra fahren, würde ich aber gern die vom GP nutzen (zum Platz und Stromanschlüsse sparen)

Die Frage im Ausgangspost macht also durchaus Sinn.

Sehr schade, dass dieses Szenario im Jahr 2025/26 immer noch selten betrachtet wird. Wäre technisch nicht schwer zu realisieren.
 
Die simulierten und analogen Amps wären Clean eingestellt (würden also das Gesamtsignal vergleichbar repräsentieren). Wenn ich das Signal vor dem GP splitte, muss ich Modulationseffekte extra fahren, würde ich aber gern die vom GP nutzen (zum Platz und Stromanschlüsse sparen)

Ok, wenn du deinen Sound per Pedalboard machst und die Amps clean bleiben, dann ist sowas natürlich machbar - aber sobald man zerrende Amps nutzt, will ich eigentlich beim Spielen genau den Sound hören, der auch über die PA zu hören ist.
 
Sehr schade, dass dieses Szenario im Jahr 2025/26 immer noch selten betrachtet wird. Wäre technisch nicht schwer zu realisieren.

GP50 ist halt preislich unterste Fahnenstange am Markt, ein Ibanez TS9 kostet schon mehr als ein GP50. dass das vielleicht nicht alles mögliche realisiert ist nachvollziehbar.

ich mein ich hab natürlcih nur ne sehr beschränkte Übersicht über den Markt, aber:
- Quad Cortex kann mit und Ohne IR zeitgleich ausgeben, wahlweisee über mehrere Ausgänge oder auch einfach über einen FX loop, mehr dazu gleich noch
- Ampero2 Stomp hat das sogar als eigene Funktion um wahlweise Rechts und/oder links IR, Cab, oder beides abzuschalten. also beinahe exakt für das Szenario, wenn man jetzt den Amp weghaben wollte müsste man halt die Efektkette entsprechend Splitten.
- HX Stomp ... ja ist schon lag her, aber da kannst du auch einfach signal durch die Kette, am ende Split und da dann auf einen Kanal Amp+Cab drauf, auf den anderen dann halt nicht
....und ich denke das können viele weitere Geräte auch,

- Workaround FX Loop:
das ist vermutlich bei fast allen geräten mit FX-Loop möglich, einfach einen Parallel-FX-Loop in die Kette ballern, dann auf 100% Dry stellen, dann ist der Loop quasi zum Splitter umfunktioniert, der müsste in der Kette dann vor Amp und Cab sein, somit könnte der Send dann auf den echten Amp, und der Return bleibt einfach frei.

Workaround Capture:
Preamp capturen, Cabsim unter nutzung der Endstufe des verwendeten Amps erstellen. <IR einfach selber machen klickmich>
Dann mit Preamp Capture in den Poweramp in vom echten amp
Preamp Capture in Verbindung mit der erstellten IR aufs FOH schicken. in diesem Szenario sollte aber dann die IR mit Endstufe des Amps gemacht werden, da sonst der Endstufenklang nicht in der Kette wäre.

Workaround preamp vom Rig nutzen:
Gitarre durch die pre FX, dann über den Send vom Loop in den Amp, dann vom Amp send ins Fx, dann vom FX nach den Post effekten (z.B. Hall) einmal wieder zurück in den Orange und die Zweite hälfte einfach nochmal durch ne Cabsim jagen und weiter aufs FOH (in diesem Szenario ebenfalls eine IR die mit nutzung des Poweramps erstellt wurde)
hat aber den Nachteil, wenn du den Preamp an die live verwendete Box anpasst, dann klingt evtl. dein Cab out nicht gut.

... es gibt sicherlich noch mehr möglichkeiten.


. Nun würde ich gerne die beiden Ausgänge von dem Gerät separat Einstellen wollen, also der eine Kanal geht zu meinem normalen Amp(ohne Amp-Sim) und beim zweiten wäre eine Amp-Sim ausgewählt und ich kann damit direkt ins Pult.
back to topic, ich würde eher den Amp aus dem Setup nehmen, da ich live mehr nachteile als Vorteile sehe, wenn es das GP-50 bleiben soll kann man das auch so realisieren:

IMG_5496.PNG


klar würde das erfordern, dass man nochmal ne externe Cabsim und Endstufe holt, hier im Beispiel dann 148€... (manch einer gibt monatlich mehr als das doppelte für Zigarretten aus)
das würde dann auch komplett auf ein Pedal-Board passen und live hören exakt 0 Personen einen Unterschied ob du jetzt mit sowas oder nem MESA/Peavey/what Ever röhrentopteil auffährst. ebenso hat die GPA Endstufe ne einfache klangregelung dabei, das reicht normalerweise um es auf ein Cab anzupassen, zumindest bei der GPA-400 Rackendstufe geht das sehr gut.

bei Größeren Bühnen ist der Amp dann sowieso überflüssig.
 
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wenn es das GP-50 bleiben soll kann man das auch so realisieren:

Das halte ich auch für eine bessere Variante. Flexibler noch zudem.

Ich persönlich würde ja auch zumindest testweise mal ausprobieren, wie es mit einem Fullrange-Monitor (idealerweise getrennt von den üblicherweise gestellten Monitoren) funktioniert. Benutze ich seit mittlerweile etlichen Jahren - und ich werde nie wieder "echte" Amps oder Boxen rumschleppen (obwohl beides in sehr guter Qualität noch in meinem Besitz ist - verstaubt aber tatsächlich im Keller). Könnte mit dem Sound nicht zufriedener sein. Aber das ist natürlich Geschmackssache und u.U. auch abhängig von der Stilistik bzw. der "Band-Ästhetik" (gibt ja durchaus Szenarien, in denen es vielleicht auf der Bühne einfach laut krachen muss).
 
GP50 ist halt preislich unterste Fahnenstange am Markt, ein Ibanez TS9 kostet schon mehr als ein GP50. dass das vielleicht nicht alles mögliche realisiert ist nachvollziehbar
Es geht darum 2 FX-Blocks (Amp+Cap) an einem der beiden Ausgänge auszuschalten, in der Software. Das kostet kein Geld. Es wurde beim Konzept einfach nicht bedacht.
 
Ich persönlich würde ja auch zumindest testweise mal ausprobieren, wie es mit einem Fullrange-Monitor (idealerweise getrennt von den üblicherweise gestellten Monitoren) funktioniert
Das ist halt das Ding, je nachdem wie das Bandsetup ist (IEM oder Klassisch) und wo man üblicherweise Spielt sind die Anforderungen unterschiedlich.

- für mich brauche ich gar keine Endstufen (weil IEM)
- für kleine Locations brauch ich öfters mal die endstufen, damit im Pulblikum in den ersten Reihen genug gitarre und Bass kommt.

und genau in diesen kleinen Locations sind meist keine passablen Aktivmonitore da, dafür aber dann halt 412er Gitarrencabs und 410er Basscab.
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Das kostet kein Geld. Es wurde beim Konzept einfach nicht bedacht.
das kann ich nicht beurteilen, hab das GP50 nicht entwickelt, könnte mir aber schon vorstellen, dass es beim GP50 auch evtl einfach Hardwareseitig nicht geht, oder ein leistungsfähigeres DSP bräuchte oder was auch immer.

Valeton ist ja die Tochterfirma/zweitfirma oder was auch immer von Hotone udn in hotone geht das Abschalten der Cabs einwandfrei.

die Geschichte mit Amp werden vermutlich kaum leute machen, da es kaum sinn ergibt, eine GPA100 kostet weniger als 100€ kann 190 Watt an 4OHM und 100 Watt an 8OHM das ist definitiv genug und man hat nicht das Heckmeck was ein richtiger Amp erfordert.

ich würde den Amp einfach daheim lassen. und ich war früher echt ein Ampliebhaber (MESA / EDEN / Peavey)
 
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