Allround Mikro 150

  • Ersteller PunkFan
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da scheint ein Missverständnis im Raum zu stehen bei: sich am echtesten anhören...
das kannst du gleich aus mehreren Gründen knicken:
ein Mikro arbeitet völlig anders als ein Gehör, es hat vor allem keine automatische Anpassung an Schallereignisse und die Umgebung.
Es nimmt radikal gleich und mit festgelegten Richtungswerten auf.
Du hast zu Hause mit Sicherheit keine Studioakustik, aber dein Gehör ist gewohnheitsmässig angepasst und hat Raumunzulänglichkeiten bereits teilweise kompensiert.
In der Regel hat man bereits beim Singen mit den Nebeneffekten des Raums zu kämpfen obwohl oft sehr direkt ins Mikro gesungen wird.
Dann kommt die Qualität der Aufnahmekette Mic, Preamp, Wandler hinzu.
In dem angedachten Preissegment ist das eine schlichte Unmöglichkeit... aber mal angenomen es ginge: dann schlägt der gerade genannte Punkt Raumakustik zu ;)

Da wir alle mehr oder weniger darunter zu leiden haben, muss man einfach das Beste draus machen.
Sprich: die Aufnahme so gestalten, dass das 'künstliche' Ergebnis sich einer gedachten Realität möglichst gut annähert.
Deswegen die (jetzt gestrichene) Erwähnung der Billig-Kreativmikros. Da wirken sich Nicht-Linearitäten oft erstaunlich positiv aus. Es zählt was hinten rauskommt ;)

Wenn man das MRP Bändchen mit dem SE vergleicht, ist das schon ein krasser Unterschied.
Moderne Hörgewohnheiten würden vermuten, dass ersteres 'kaputt' ist, so bedeckt klingt es im direkten Wechsel. Ein Thema, was schon seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts für Diskussionsstoff sorgt.
Dazu kommt, dass Bändchen einen sehr ausgeprägten Nahbesprechungseffekt haben.
Das Teil ist also zum Shouten nur bedingt geeignet, mit Abstand oder ggf dran vorbei gesungen.

Die Abbildung des Schalls ist ausgesprochen detailiert, aber es fehlt bauartbedingt die bei Kondensatorkapseln oft vorhandene Höhenanhebung. Folglich sind letzere crisper im Sound.
Selbiges führt aber besonders bei einfachen Vorverstärkern oft zu einem eher harschen Ton.
Da wirkt das Bändchen kompensierend, glättet etwas.

Das besondere am MRP-01 ist sein hoher Output. Ein normales Bändchen ist unmöglich an einer Soundkarte zu betreiben. Das hier kann ich problemslos an meinem Alesis ioDock betreiben ohne in den obersten Gainbereich zu müssen. Sonst könnte man das gar nicht empfehlen.
Wie an anderer Stelle erwähnt ist das Zubehör etwas klimprig, Konzession an den Preis halt...
Aber das lässt sich leicht beheben, ich hab bei meinem zusätzlich einen normalen Schaumstoff Windschutz (2 Euro, Deckel abgeschnitten) drüber gezogen, um auch die letzte 'metallische' Note des Korbs zu beseitigen.
Für den Preis ist das wirklich ein cooles Teil.

@Artcore: an dem Mikro selbst ist gar nix dran rumgefrickelt. Ich habe lediglich herausgefunden, dass die mitgelieferte Aufhängung nicht passt.
Du willst doch nicht wirklich ein SE-X1 mit einem 4050 vergleichen ?
Noch dazu wo hier weder professionelles Aufnahme Equipment, noch die genannten Stacks in 'Betriebslautstärke' zur Verfügung stehen.
Ich kann mich ziehmlich gut reindenken, wie sich mein SE vorm Zimmerverstärker macht. Für meinen Geschmack eindeutig zweite Wahl.

und zum Thema 'Mediocre'


http://www.gearslutz.com/board/8225616-post32.html
http://www.gearslutz.com/board/7923603-post11.html
http://www.gearslutz.com/board/7931329-post44.html

cheers, Tom
 
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Das nenne ich trotzdem Gefrickel und das muss nicht sein. Deshalb nenne ich sowas medioker. Ich habe zugegebenrmaßen das Teil noch nicht praktisch untergehabt, bislang hat mich aber kein Billigbändchen an Vocals oder A-Gitarre überzeugt. Da würde ich eher auf Hersteller zugreifen, die auch ansonsten genau das tun. Da würde ich mal ein Bändchen von SE probieren:


Oder eins von GAP


Ich würde aber die von Thompsen vorgeschlagene Lösung präferieren.
 
Ok ich sehe schon das meine Ansprüche wohl ein wenig doof waren und jetzt habe ich gar kein Überblick mehr.

Deshalb würde ich folgendes Vorschlagen: Neues ungefähres Preislimit 200€ davon 1 Kondensatormikrofon (Vocals) und 1 Dynamisches Mikrofon (immer noch bei Zimmerlautstärke ;)) für Gitarrenaufnahme (wobei das SM57 doch auch

nicht schlecht für Vocals wäre? Auf Youtube gibt es viele Vocal tests und die hören sich meiner Meinung nach alle sehr gut an; dann bräuchte ich auch kein Kondensatormikrofon mehr :)).

Da gibt es doch bestimmt bei beiden was Anständiges für ca 100€ :)

Ach und ein Line 6 Interface möchte ich nicht benutzen, da ich gerne mit Pro Tools arbeiten möchte und bei einem M-Audio wird gleich Pro Tools SE mitgeliefert, was für mich als Anfänger zum einarbeiten locker reicht.
 
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na ja, die eierlegende Wollmilchsau ist eben ein seltenes Exemplar...
aber greif doch ruhig erst mal den Vorschlag von Thompson auf: Gitarre direkt in den Rechner und dort mit Amp-Boxensimulation bearbeiten.
Das ist nämlich auch meine bevorzugte Methode... und es sollte dir zu denken geben, dass hier 3 Leute mit teilweise konträren Ansichten in diesem Punkt 100% übereinstimmen ;)
Es kostet dich nichts (ausser etwas Zeit)... lade einfach bei www.scuffhamamps.com die Demo runter und teste 14 Tage uneingeschränkt. Das Teil geht von Clean über Country, Blues bis Metal...
Du kannst auch Guitar Rig oder Amplitube oder Revalver etc probieren (Geschmacksache) oder freeware LePoule oder sonstwas. (Scuffham ist aber wirklich gut und simpel in der Bedienung)
Eventuell kommst du so von 2 Baustellen auf 1 und kannst dein Budget besser verplanen.

Für vocals sind ja schon einige Kandidaten genannt worden. Ich versuche bei so was immer Audiobeispiele zu finden, entweder auf gearslutz oder bei Soundcloud. Einfach Produktnamen in's Suchfeld schreiben.

@Thompson: das MRP-01 liefert fast genau 10dB mehr output als ein SM57

cheers, Tom
 
Hmm... Das Budget ist ja nicht unbedingt eingeschränkt ;) Gut ich habe Guitar Rig 5 Pro schon. Aber was mich daran stört ist eben die Tatsache, dass ich viele Lieder spiele bei denen ich zwischen einem Cleanen und einem Distortionsound wechseln muss und das würde eben mit einem Amp + Pedal viel einfacher gehen.

Das Line 6 POD UX2 ist aber bestimmt auch ein sehr gutes Interface und ich kann mir vorstellen damit wirklich gute Sounds zubekommen, leider habe ich keine Erfahrungen mit Ableton und eigentlich will ich auch nicht wirklich eine andere

DAW als Pro Tools verwenden.
 
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Also wie wäre es dann mit einem anderen dynamischen Mikrofon für ca 100€? Eines mit dem man in Zimmerlautstärke aufnehmen kann. Ich möchte wirklich gerne mein Amp micen, da ich gerne damit Erfahrungen sammeln will und mich die ganzen Videos, wo man Demos von direkt eingesteckten Gitarren mit Simulationen hören kann, nicht wirklich überzeugen...
 
Ich in deiner Situation würde es mit dem Shure SM58 versuchen. Wenn es dir nicht gefällt, dann sende es halt zurück.

Gruß
Klaus
 
Würde ich auch empfehlen - kostet bei eBay nicht mal nen Fuchs, alternativ halt ein SM57. Da kann man auch reinsingen, wie z.B. Lemmy beweist (auch wenn nur Live)

@Telefunky
Du machst aber auch ordentlich Werbung für dein Bändchenmic :D Hast du das mal mit den t-bone Teilen verglichen? Ich hab mir damals während des Hypes ein Stereopärchen von dem RM700 gekauft und aber letztendlich bis heute vllt 2x ernsthaft benutzt. Würde eigentlich gern ein Bändchen haben, gerade als Alternative am Amp zu meinem Audix i5.
 
das ist richtig, auch wenn ich es mehr als deutlichen Hinweis sehe... :D
aus dem simple Grund, den du vorher angesprochen hast: gain
ich hab's neben dem SM57 positioniert und das Teil lieferte 10 dB mehr.
Damit kann man es an jedem ordinären Interface betreiben.
Dazu rauscht es praktisch nicht und kostet nur die Hälfte des Golden Age.
Selbiges stand eigentlich auf der Einkaufsliste ;)
Die beiden Bändchen dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit aus derselben Quelle stammen.
Dass da bei der Spinne, die exakt einem 9,90 Euro Teil vom T entspricht, suboptimal gearbeitet wurde (Gummi zu straff, wirkungsloser Schaumstoff) sollte man nicht überbewerten.

Das Mikro IST eine Alternative zu den üblichen GMK-Verdächtigen für Einsteiger.
Wenn ich an anderer Stelle erwähnt habe, dass ich meins vermutlich komplett umbauen werde, dann liegt das daran, dass ich sowas interessant finde und dass ich gern das Optimum raushole, speziell aus Billigkram.
Für eine M-Audio Vorstufe dürfte das relativ belanglos sein, an einem V676 sollte es sich auch im Ergebnis niederschlagen.

Ich habe es hier entgegen meiner Gewohnheit erst vollständig zu testen vorgeschlagen weil unbedingt 1 Exemplar für Amp und Stimme gesucht wurde. Und bei niedriger Lautstärke dürfte das dem Ton etwas mehr Fülle geben, während gleichzeitig das Amp-Rauschen weniger präsent ist.


cheers, Tom
 
Die beiden Bändchen dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit aus derselben Quelle stammen.
Da ist nur eine unbelegte Hypothese. Auch in China gibt es einige Fabriken für Mikrofone und nicht nur eine, wo die alle vom Band fallen.
Für eine M-Audio Vorstufe dürfte das relativ belanglos sein, an einem V676 sollte es sich auch im Ergebnis niederschlagen.
Deinen Ansatz mit einer Tefelunkenvorstufe und Billigmikros erschließt sich mir immer noch nicht!
 
Hallo, bei einem Budget von 150 oder 200 würde ich keine zwei Mikrofone, sondern eins nehmen. Der Grund: besser ein anständiges als zwei unanständige. Wenn die Ambitionen nicht allzu hoch sind (also eher amateurhaft oder semiprofessionell), dann kommen eigentlich alle halbwegs ordentlichen Mikrofone in Betracht, sie haben alle Stärken und Schwächen, können aber auch alle Gitarre, ja auch E-, und Gesang halbwegs brauchbar aufnehmen. Aus meinem eigenen Fundus halte ich für geeignet: Beyerdynamic M 201 TG (allerdings dynamisch, ich habe keine Kondensatoren (und brauche sie auch nicht)). Weniger geeignet halte ich das SM 57, das ist recht unempfindlich und auch eher grobkörnig. Wenn ich ein Kondensatormikrofon (in meiner Sprechweise: "Billigkondensator") kaufen wollte, würde ich an AKG C 1000 oder Beyerdynamic I53c denken. Die sind zwar auch nicht toll, aber alles andere als schlecht und liegen vor allem selbst mit Zubehör im Budget. Wofür man (in dieser Preisklasse!) einen Großmembraner brauchen soll (außer für die Psyche), konnte mir bislang niemand erklären. Ob man in dieser Preisklasse eher auf kratzige Billigkondensatoren oder doch lieber auf warm-weiche Dynamische setzt, ist Geschmackssache, meinen habe ich schon genannt. Der Nachteil der Dynamischen ist vielleicht eine leichte Einschränkung in den Höhen, dafür sind sie aber (in dieser Preisklasse) homogener. Grüße Jürgen
 
@Artcore: muss er auch gar nicht...
anscheinend hast du links auf gearslutz auf der vorigen Seite nicht gelesen...
Ich glaube nicht alles, was da getratscht wird, aber es gab genug positive Indizien, die einen Versuch aussichtsreich erscheinen liessen.
nebenbei: Ein Streifen Alu Folie zwischen 2 Magneten plus ein Übertrager. So was ist kein Hexenwerk.
(im Gegensatz zu einer GMK Kapsel)
Dh wenn der Motor gut arbeitet, kann ich immer noch den Übertrager wechseln, oder das Bändchen selbst.
Zitat des ex Besitzers einers RCA BX44, den ich persönlich kenne: davon hatte jeder Techniker ein paar in der Schublade, wenn mal eins kaputt ging. Ist 'ne einfache Sache...

Wieso soll ich mehr Geld ausgeben, als nötig ist ? Ich mache das zu meinem Privatvergnügen.
Mit meinen privaten Ansprüchen. Ist mir völlig Banane, was irgendwer darüber denkt.
Wenn ich alten Krempel finde, der gut funktioniert, freut sich vielleicht jemand, der knapp bei Kasse ist.
Oder wenn ich das hier genannte Bändchen mit 2 Handgriffen verbessern kann...
mir erschliesst sich nicht ganz, wieso du das unbedingt in die Spinnerten-Ecke schieben willst :gruebel:
(doch wohl nicht, weil's der Board Sponsor nicht im Programm hat ?)

cheers, Tom
 
Jürgen K;6074644 schrieb:
Ob man in dieser Preisklasse eher auf kratzige Billigkondensatoren oder doch lieber auf warm-weiche Dynamische setzt, ist Geschmackssache, meinen habe ich schon genannt ... Wofür man (in dieser Preisklasse!) einen Großmembraner brauchen soll (außer für die Psyche), konnte mir bislang niemand erklären ... warm-weiche Dynamische
In dieser Preisklasse gibt es mittlerweile ganz brauchbare Großmembraner wie das vorgenannte SE X1, das dem AKG C 1000 bei weitem überlegen ist. Vielleicht sollte man sich das Eine oder Andere mal anhören, bevor man solche pauschalen Aussagen trifft. Warm und weich ist nicht immer ein Qualitätsmerkmal ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann bei einem einzelnen Mikro für jeden Zweck die Empfehlung eines Bändchens auch nicht nachvollziehen. Vor allem nicht in dieser Preisklasse und ohne einen angemessenen Preamp. Zum Thema spitze Höhen bei billigen Kondensator Mics sage ich mal so: ich bin ganz sicher auch kein Fan davon, aber es ist doch sehr viel leichter etwas herauszufiltern was zuviel ist, anstatt etwas hineinzuzaubern was die Aufnahme nicht hergibt.
Als einzelnes Allzweck Mikro in dieser Preisklasse würde ich einmal mehr das Rode NT5 nennen. Man kann damit ebenso gut wie mit einem Großmembraner auch Vocals aufnehmen, aber natürlich soll man es nicht vollsabbern wie ein Live Mikro, sondern mit Abstand und Popfilter benutzen. Es löst auch signifikant besser auf als die genannten C1000 oder das TG I53c.
Ansonsten würde sich als Allzweck Mikro auch ein Beta57 empfehlen. Das kann man wirklich für fast alles verwenden, außer für sehr leise, filigrane Klangquellen, und man bekommt es ohne überproportionale Gewalteinwirkung auch nicht kaputt. Es hat etwas mehr Output als ein SM57, aufgeräumteren Bassbereich und etwas besser aufgelöste Höhen. Ich habe jedenfalls bei jedem Live Job immer eines als Notnagel dabei, wenn mich mal ein anderes Mic im Stich lässt oder unerwartet noch eines mehr gebraucht wird. Vielseitiger geht's m.M.n. nicht.
 
ich war vom X1 auch ausgesprochen positiv überrascht...
(hab das eigentlich nur mitgenommen, weil es so günstig im Schaufenster lag, 2. Hand, sah gut aus... für den Preis kannst' nix verkehrt machen)
und um von neben Nebenschauplätzen wieder auf den Kern der Fragestellung zu fokussieren:
das MRP-01 klingt völlig anders, ist aber damit selbst bei geringem Budget eine echte Alternative.
Da kann man nicht sagen, das eine oder andere ist 'besser'.
Höchstens '... besser geeignet für...' den jeweils individuellen Fall.

cheers, Tom

ps darf ich sir stony auf artcores Kommentar verweisen, der dirket drüber steht ?
mal anhören, bevor man pauschale Aussagen trifft ;)
das Bändchen liefert 10dB mehr Pegel als ein SM 57 an der gleichen Quelle...
und wenn 'diese Preisklasse' ein Massstab sein soll, dann dürfte es ein SE-X1 gar nicht geben. Und auch keine Focusrite oder M-Audio Interfaces... die Neve Kopie von Golden Age etc
 
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Ja, der arme Jimmi123 ;)
Was tun?
Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Erwartungen?
Für 100€ bekommst Du amtliche dynamische Mikros für die Ampabnahme, für den Gesang ist es dann nicht mehr amtlich, aber immer noch brauchbar. Da wäre das SM57, das ich persönlich nicht mag, oder das Senneheiser e606, das ich persönlich mag.
Für ca. 150€ € bekommst Du ein einigermaßen gutes Großmembranmikro für Gesang, bspw. das von artcore empfohlene SE X1.

Wenn Dir Ampabnahme erst mal wichtiger ist, kaufe Dir ein gescheites dyn. Mikro, e606, SM57.
Dann wartest Du einen Monat, wenn dann wieder ZAhltag ist, und kaufst Dir ein Großmembraner Mikro wie das SE X1 oder wenn das Budget nicht so eine Rolle spielt, das Sennheiser MK4, mit dem man schon vernünftige Vocalaufnahmen erzielen kann.

Aber ganz wichtig ist, Erfahrtungen sammeln, artcore und ich treiben uns auch in anderen Foren um, was da manchmal an Aufnahmetests hochgestellt wird, von Mikros, die an sich gut sind, wie das Mk4, TLM 102 , da grauts mir.
Da hat das TLM 102 auf einmal ein Problem mit S-Lauten, das konnte ich bspw. überhaupt nicht feststellen.
Also viel lesen, experimentieren, Erfahrungen sammeln und hören, ob das Ergebnis passt.

EDIT: Günstige Bändchen sind nicht für die Abnahme Vocals oder akustische Gitarre geeignet.
Manche frühere Crooner wie Bing Crosby haben zum Teil über Bändchen gesungen, nur waren die eine ganz andere Klasse.
Heutige Hochpreisbändchen ab AT4081 aufwärts sind durchaus für Vocals und akust. . Gitarre geeignet, es muss aber für die Musik und den Song passen.
 
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ps darf ich sir stony auf artcores Kommentar verweisen, der dirket drüber steht ?
mal anhören, bevor man pauschale Aussagen trifft ;)
das Bändchen liefert 10dB mehr Pegel als ein SM 57 an der gleichen Quelle...
und wenn 'diese Preisklasse' ein Massstab sein soll, dann dürfte es ein SE-X1 gar nicht geben. Und auch keine Focusrite oder M-Audio Interfaces... die Neve Kopie von Golden Age etc

Klar darfst du. Ich habe auch nirgends pauschal gesagt dass in der niedrigen Preisklasse nicht auch brauchbares oder sogar gutes Material zu bekommen sei. Aber die Eingangsfrage richtete sich an einer Marke von 150 Ösen, und da fällt der angedeutete GA Preamp bereits deutlich raus, zumal das Budget sich nur auf ein Mikro bezog. Ich nenne sowas glatte Themaverfehlung.
Ob das Bändchen nun mehr Pegel abgibt als das SM57 mag ja einerseits interessant sein, andererseits ist das Bändchen klanglich eben einfach kein Allrounder, sondern ein Vintage Weichspüler. Wer's mag und wo es passt, bitte, gern, aber eben nicht als Allroundempfehlung für jemanden, der keine Alternativen griffbereit hat.
Das einzige von dir verlinkte Klangbeispiel ist ein Mixdown, in dem die Bändchen nur den Tieftonbereich unterstützen neben einem Paar DPA 4003, also Mics die mit einem Stückpreis von schlappen 2000 Eu zu Buche schlagen. Über den Klangcharakter eines einzelnen Bändchens sagt das absolut gar nichts aus. Also wieder Themaverfehlung.
Ich finde sehr viele deiner Beiträge interessant und auch fachlich wie geschmacklich gut, aber hier liegst du für meinen Eindruck einfach meilenweit daneben, sorry.
 
kleines Missverständnis: das zitierte Beispiel (gearslutz) richtete sich an Artcore, wegen der pauschalen 'mediocre' Krittelei, aber das muss hier kein Thema werden.

die Ausgangsfrage bezog sich auf ein Universal-Mic wobei als Schwerpunkt Amp Abnahme bei niedriger Lautstärke genannt wurde.
Ich habe die vocals als als weniger 'wichtig' interpretiert...
(könnte aber Fehlschluss aus der Diskussion sein)

Und da liegt das Teil durchaus nicht neben der Spur ... ;)
nebenbei hab ich ihm erst was ganz anderes empfohlen, nämlich das SE und ein billiges dynamisches
weil er aber unbedingt nur eins wollte (warum auch immer) hab ich auf das MRP verwiesen.
Ich kann durchaus lesen und betrachte das hier nicht als Plattform für persönliche Sabbelei

cheers, Tom
 
Also die Ampabnahme steht bei mir ziemlich im Vordergrund. Ich denke mal, das e606 wird es dann werden, da es wirklich gut aussieht. Außerdem benutzen die bei SessionTV immer ein e609 (oder 906?) und da hört sich das auch wirklich gut an. Vocals sind eher nicht so wichtig, deshalb werde ich dann erstmal mit dem e606 die Vocals aufnehmen und gegebenenfalls später dann vielleicht ein X1 kaufen. Also dann danke für die Hilfe! Ohne eure Hilfe hätte ich keine Ahnung gehabt ;)
 
Aber was mich daran stört ist eben die Tatsache, dass ich viele Lieder spiele bei denen ich zwischen einem Cleanen und einem Distortionsound wechseln muss und das würde eben mit einem Amp + Pedal viel einfacher gehen.

Unabhängig von den ganzen Tips für Mikrophone, solltest Du Clean- und Distortionsound auf separate Spuren aufnehmen. Das ist im Endeffekt einfacher.

Gruss
 
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