Röhre für Zuhause und evtl kleinere Probe

  • Ersteller putschii
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Was bedeutet das denn mit Triode und Pentode? Endzerre kann ich aber wohl mit dem V22 knicken oder? Und wie sieht das mit dem Palmer und den Efffektgeräten aus?Beim Super Champ X2 habe ich sorge, dass der meinem Mustang zu nahe kommt.
 
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Was bedeutet das denn mit Triode und Pentode? Endzerre kann ich aber wohl mit dem V22 knicken oder? Und wie sieht das mit dem Palmer und den Efffektgeräten aus?Beim Super Champ X2 habe ich sorge, dass der meinem Mustang zu nahe kommt.

Endstufenröhren wie die hier eingesetzten EL84 sind sog. Pentoden. Die kann man im Trioden-Modus laufen lassen, dann haben sie in etwa nur noch die halbe Leistung. Damit geht meist auch eine leichte Änderung des Klangs einher, er wird dann einen Tick dunkler. Endzerre auch bei 11 Watt ist (für daheim) mörderlaut. Ich benutzte selbst für meine 5-Watter einen Attenuator, um Endstufenzerre in nachbarschaftsfreundlicher Lautstärke zu bekommen.

Der Fab5 liegt schaltungstechnisch recht nah am Fender Tweed Champ bzw. Princeton (5F1 / 5F2), bis auf den zus. Boost. Der ist kompromisslos einfach und ohne zus. Halbleiterdreibeine gehalten und sollte sich bestens mit Tretern verstehen. Immerhin stellt Palmer selbst ja auch eine ganze Reihe gar nichtmal üble Tretminen her.
 
Diese ganzen Class A/B Amps mit einem Paar EL84 in der Endstufe haben realistisch gesehen sowieso "nur" 15 Watt, nicht 20, 22 oder wie z.B. Mesa beim Mini Rec oder Rectoverb dreist behauptet, 25 W.
Aber auch 15 Watt können schweinelaut werden.
Deshalb haben diese Amps einen (oder sogar mehrere) Mastervolume Regler, die man auch benutzen darf.
Ich kenne auch keinen Amp, der wirklich realistische "Endstufenzerre" (und ich meine wirklich Endstufenzerre und nicht einen arbeitenden Phasentreiber oder kleine Speaker, die in ihren Breakupbereich kommen) ohne Power-Soak in Zimmerlautstärke produzieren.
Und nutzt man so einen Soak in der Form, dass man es wirklich schafft, eine EL84 Endstufe in die Zerre zu bringen und auf Zimmerlautstärke runterzuwürgen, wird man damit rechnen müssen, dass der Sound extrem drunter leidet.
Nicht umsonst spielen die meisten Leute ihre Amps mit eingebauten Soak dann doch meistens wieder auf der höchsten Einstellung der Leistung und nutzen - wie ich schon vorgeschlagen habe - einfach den Mastervolume.
 
Wenn man z.B. den V22 mit fast vollen Master und wenig Lautstärke fährt, find ich den Sound bei veräglicher Zimmerlautstärke nich besonders. Er is mehr bröselig, nicht voll.
Ein klein wenig muss man ihn schon von der Leine lassen. Man muss auch bedenken das der Bugera nicht grad der Kleinste ist und 22 Watt nicht zu unterschätzen sind.

Der Super Champ X2 ist so gesehen besser geeignet für Wohnzimmerlautstärke, aber wennste schon nen Mustang hast, solltest dir ev. schon nen Amp mit anderer Klangfarbe und Soundcharakterristik zulegen. Soll nich heissen das die beiden identisch klingen, der X2 spielt halt seine Stärke im cleanen Bereich aus, da isser echt fein in der Preisklasse. Ich hab den Mustang 3 mit 100 Watt und der hat in der Zerre mehr Wucht als der X2, aber er is gegen den X2 mulmig.

Du wirst es generell schwierig haben ein Röhrenteil zu finden , egal welcher Wattzahl oder Bauart, welches mit eigener Zerre in einer nachbarschaftsfreundlichen Lautstärke mit befriedigenden Klang betreiben kannst.

Mir persönlich ist das Gepfriemel inzwischen mit den wohnzimmertauglichen Einstellungen müßig, ich schleif meine Mesa Boogie Throttle Box vor den Mustang, Super Champ oder/und Bugera und ab gehts.
 
Mit dem Gedanken erstmal son kleinen 5W für Zuhause und wenn ich dann irgendwann mal ne Band gefunden haben sollte, spiele auch nicht wirklich gut und ich denke, dass es noch dauern kann, bis mich jmd in ner Band haben will, mir einen leistungsstärkeren Verstärker hole.

Wenn noch keine Band oder Proberaum vorhanden ist, würde ich mich auf eine komfortable Zuhauselösung einschiessen, die auch dann noch beibehalten wird, wenn es dann tatsächlich mal eine Band gibt.
Ich gebe dabei zu bedenken, dass ordentliche Nahfeldmonitore bauartbedingt für den Heim- und auch Recordinggebrauch ein deutlich besseres Ergebnis abliefern als ein Combo. Eine 12" Pappe will auch bewegt werden, immer zwischen Vol 1 -2,5 Max. 3 an einem Tube hin- und her zureglen macht auf Dauer wenig Spaß, der wesentliche Grund daran (wenn es nicht gerade ein Koch ist, aber den gibt es ja nicht unter 500€) festzuhalten, ist , dass man sich das schön redet und man weiß, wie toll der Amp ab Vol 3 klingt. Zuhause muss es m. M. n. nach eine Lösung geben, die ich sofort mal zwischendurch wenn ich dran vorbeigehe und mich abregen oder eine Idee festhalten muss, auch mal nachts ohne Kompromisse einsetzen kann. Eine 1W- 5W-Lösung ist aus meiner Sicht auch nur ein Kompromiss - sorry an die, die dafür die Fahnen hochhalten und gleich Steine schmeissen, aber für mich ist das weder ausgewachsen noch kann das mit einer ordentlichen Monitoranlage konkurrieren. Eine Lösung aus Pod, Tonelab, Womanizer, Preamp, Mixer, 2 ggf. gebrauchte 5 - 6,5" Monitore und einem KH ist die praktikabelste Lösung, weil sie über die zuhause nutzbare Volumenrange, die auch mal bei Feten oder Geistervertreiben sehr laut werden darf, am besten klingt und die auch dann noch eine Existenzberechtigung hat, wenn man auf den Brettern der Welt unterwegs ist.

Ich seh´sie jetzt kommen, die Tubeanhänger: "Aber der und der Amp klingt besser als es ein Tonelab jemals kann und (!) es gibt ja noch die Soaklösung, blablabla; " - JA aber nur über eine bestimmte Range und die ist bei dem TE derzeit und auf absehbare Zeit, wie er selber schreibt, nicht gegegen. Und mal ersnthaft, wer kauft sich einen Amp, den er erst kastrieren muss um ihn zuhause einzusetzen, aber nur max. 2x im Monat, Donnerstags nachmittags halb aufdreht.....
 
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Wurde hier eigentlich schon der Bugera V5 oder der G5 in den Raum geworfen ?
Auch 5 Watt können ganz schön laut sein. Für zu Hause hast Du dann die Möglichkeit auf 1 bzw. 0,1 Watt runterzuregeln.

Ich spiele auch nicht in einer Band. Nur für mich zu Hause im Keller *g* Ich drehe bei meinem V5 den Reverb auf, einen Verzerrer davor und fertig.
 
Also dass ich einen Verstärker oder eine alternative Lösung für Zuhause seperat brauche habe ich auch eingesehen.^^ Beim V5 bin ich sehr sehr unschlüssig. Bei Thomann klingt er einfach kacke gegen den Palmer, bei youtube sind die Demos eigentlich sehr schön und im Laden war er eigentlich ok. Preislich ist er natürlich der Hit in Dosen und ich könnte die Restkohle in meine Weihnachtsfender packen xD Andere Lösungen als Verstärker kenne ich nicht und kenne mich leider damit folglich auch nicht aus.
 
Die Thomann-Clips sind eh nicht wirklich für irgendwas zu gebrauchen. Noch schlimmer sind aber die Method-Acting-Videos.... ;-)
 
Den G5 hab ich ja leider nicht gewonnen, aber habe trotzdem Bedenken bei dem V5. Der ist ja vom Preis mehr als ansprechend, aber kann man da was erwarten? Habe zwar schon ein paar Berichte gelesen, welche auch alle positiv waren, aber keinen zum neuen Infinium. Naja eigentlich habe ich zu allen kleinen Amps<5W nur gutes gelesen und nichts schlechtes, was die Wahl für mich so schwer macht. Besonders wenn ich Preise wie für den Palmer im Vergleich zum Bugera sehe, werde ich stutzig, dazu noch die Soundfiles auf den Verkaufsseiten, ich weiß die sagen nichts aus, aber die klingen da schon krass anders. Vielleicht ja auch extra gewollt, weil man mit dem Palmer mehr Geld macht als mit dem Bugera z.B. ?
 
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Palmer bietet halt ordentliche Qualität, was man von Bugera leider nicht immer so sagen kann.
Den Palmer Drei halte ich für das Gebotene auch nicht gerade für günstig, aber alle anderen Produkte sind ihr Geld wirklich wert (zum Blutsturz kann ich nix sagen, da noch nicht getestet).

Letztlich kannst du es halt auch pragmatisch so machen, dass du die Amps einfach antestest und den kaufst, der dir klanglich und von der Haptik her besser gefällt.
 
Den Palmer FAB 5 gibt es leider bei mir nicht in der "Nähe".
 
ich würde den zum Anfang nutzen, wenn es um das erste Vor- und Zusammenspielen bei der Bandgründung geht. Ich bin mit so einem Teil jahrelang rumgezogen.
 
Soll doch erstmal nur für Zuhause sein, mit ner Band wird erstmal nichts und falls ich eine finde, bekomme ich von einem Bekannten einen crate geliehen. Bei den transen habe ich mich noch nicht umgeguckt, habe das Vorurteil bzw fir sorge, dass die nix halbes und nichts ganzes sind.
 
Beide Amps haben ganz andere Zielgruppen. Bei Palmer steht erstmal der Klang im Vordergrund und wenn man dann für eine Zielgruppe zu annehmbaren Kosten ein entsprechendes Produkt hinbekommt, bringt man es raus. Bei Bugera geht es klar erstmal um Masse und da gibt es auch keine Endmontage und QS in Deutschland.

Worauf man selbst mehr Wert legt muss jeder selbst wissen, aber m.E. enden bei den 5 Watt Ausgangsleistung die Gemeinsamkeiten beider Amps.

Ich bin selbst auf erste nachvollziehbare Tests und Videos des G5 gespannt, fürchte aber, dass er mir zu modern klingen wird. Nicht so tragisch, ich lese mich eh gerade ins Selbstlöten ein und für DI-Out und so nen Krempel habe ich auch keinerlei Verwendung. Wenn man allein über den Preis argumentiert muss man im Grunde bei Bugera landen oder zumindest lange damit schwanger gehen. Den 1960 finde ich schon sehr heftig - aber eben auch heftig kräftig.

Wem der Fab 5 für das gebotene zu teuer ist, der kann auch zum VHT Special 6 oder Special 6 Ultra greifen. Letzterer lässt sich stufenlos in der Ausgangsleistung herunterdrehen - der kann tatsächlich wohnungstauglich zerren und zwar sowohl in der Vor- als auch in der Endstufe.
 
Oh der VHT ist echt ein Blick wert, nicht wirklich teuer und scheint klasse zu klingen. Ich hoffe den gibt es irgendwie in meiner Nähe zum testen. Wer die Wahl hat, hat die Qual. :weep: Für mich muss es nicht so teuer wie der Palmer sein, ich weiß auch nicht warum ich so auf den fixiert bin, ohne ihn je getestet zu haben:confused: Hast du oder jmd anders Erfahrung mit dem Bugera, besonders dem neuen Infinium? Einzig neue daran ist doch diese Anzeige für die Röhren oder?
 
Die Infiniums entsprechen ihren Vorgängermodellen, teils mit kleinen Verbesserungen wie Speaker (V5, V22), Master-Volume (1960). Durch das automatische Einmessen der Endstufenröhren können auch problemlos andere kompatible Typen, ggf. auch im Mischbetrieb, verwendet werden. Einen 1960 oder 1990 kann man so z.B. mit je einer EL34, 6L6, KT66, KT88 fahren.

Um das selbst testen kommst du nicht herum. Die Eindrücke von Leuten deren persönlichen Geschmack man nicht einschätzen kann, helfen einem weit weniger, als man gerne hätte.
 
Hey Putschii!

Ich bin Anfang dieses Monats vor der selben Fragestellung gestanden wie Du. Hab mir dann hier, insbesondere von myxin (Danke nochmal), n paar Tipps geholt. Der entscheidende ist m.E.: Solche Dinger für Zuhause sind immer ein (Sound)Kompromiss wenn es um Zimmerlautstärke geht. Ergo hab ich primär auf Funktion (was is mir wichtig) und Preis gekuckt und mich für ein "Standardset" von Blackstar entschieden: HT-5R Topteil und die HT-112er Box dazu. Für Zuhause ist der Sound völlig ok - ja mehr als das.

Wie schon gesagt wurde, haste Clean nicht recht viel Headroom, das crunched schnell, aber genau das ist für Zuhause das geile: Is nicht laut und crunched etwas. Band geht damit clean aber halt nicht. Mit dem Tone Regler und den Tone-Reglern an der Klampfe (ich spiel den hauptsächlich mit ner JV Strat, die hat High-Out PUs) hat man ne ganze Menge Sounds, die Zuhause in Zimmerlautstärke zu spielen sind. Wenn du ihn länger Clean haben möchtest, kannst du die ECC83 auch wechseln, gegen eine die später zerrt - so zumindest liest man es im Netz nach (https://www.tube-town.net/cms/?Info/Tube_FAQ).

Die Zerre ist (für mich) im Facettenreichtum locker ausreichend und auch hier kann man recht gut auf Zimmerlautstärke spielen. Es ist zwar schon so, dass im OD Kanal der Volume und Gain Regler recht empfindlich sind - also zwischen Zimmerlautstärke und locker drüber ist nicht viel Reglerweg. Das ist aber auf keinen Fall so, dass man da nicht regeln könnte, wie man manchmal liest. Für Grobmotoriker is das aber nix ;) Der Kniff ist m.E. das Lautstärkenpoti an der Gitarre. Das funktioniert recht gut in Zusammenarbeit mit dem Volumeregler am Amp. Gekostet hat das Set beim T 369+169=538. Der Combo kostet 439. Da machste für Zuhause nix verkehrt wenn dir der Sound soweit zusagt. Sieh dir mal dieses Video an: https://www.youtube.com/watch?v=2XsKCD_qUp8

Der Reverb ist übrigens auch echt ok, genau wie die Möglichkeiten mit dem 3-Band-EQ und dem ISF Regler. Kopfhörerausgang passt auch recht gut. Hab nen Mittelklasse AKG Studio Kopfhörer. Ach ja und n Fußschalter kommt auch mit.

Was ich je nach Musik, Lust und Laune noch mache ist, dass ich mein iPad mit PositiveGrid JamUp und Bias über das ApogeeJam in den externen Effektweg "einstopsle" und die Ampsims von JamUp und Bias nutze oder zwischen Gitarre und Ampeingang schalte um Effekte zu nutzen usw. So hab ich die Möglichkeit noch mal ne ganze Wundertüte von Sounds zu produzieren, die gar nicht mal so schlecht sind. Über den Recording/Kopfhörerausgang kann man wunderbar auch ins MacBook und Garageband spielen und kriegt hier auch noch mal nen Lastwagen von Möglichkeiten. Ich mein, wir reden hier von üben und spielen Zuhause ...

Alternative ist sicher der von myxin vorgeschlagene HT-20. Lt. Blackstar ist es wohl so, dass der Line-Out vom HT-20 nicht besonders geeignet ist für Kopfhörer - ist ein reines Recording Signal schreiben die (http://www.blackstaramps.com/forum/viewtopic.php?f=28&t=2752). Übrigens hat der HT-20 keinen Standby-Switch (Gitarre rein, d.h. Standby = Off und es ist Stoff drauf). D.h. anders formuliert wenn du nen Kopfhörer für Zuhause anschließen willst, ist der Speaker nicht aus. Du kannst den Speaker aber auch über's Mastervolume runterregeln - Line-Out geht dann halt über Chanel-Volume. Regelst Du aber mit dem Master runter, haste auch wieder keine Endstufenzerre sondern du kriegst die Zerre aus dem Preamp - oder nem Effektgerät ... Insofern hat der HT-5 für mich funktional nen Mehrwert gehabt und ich habe mich für den entschieden. Letztlich war der HT-20 beim T auch um 130 EUR teurer und da hab ich mich gefragt: Für was?

Für den Proberaum und/oder den Gig gibt es dann halt wirklich(!) passendes Gerät ....

Vielleicht waren n paar Gedanke für dich dabei ...

Greets Spongee

P.S. Evtl. ist auch der Engel Gigmaster mit 15W und eingebauter Powersoak was für dich?
 
Hallo!
Also ich hab mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich denke für deine Bedürfnisse könnte der Tone King Falcon gut passen. Der liefert 15 Watt, allerdings jetzt "Achtung" mit eingebautem, stufenlosen Power Soak (und zwar einem der Besten am Markt, wie ich finde). Außerdem hat er 3 voreinstellbare Modi: von eher Fender Blackface, über Tweed, zu Lead. Hat einen 10" Speaker (ich glaube jetzt von Eminence) und ist ein sehr puristischer ursprünglicher Amp. Gerade, wenn man erst am Anfang steht, ist man mit 100en digitalen Effekten und Amp Simulationen eh überfordert (wer braucht das überhaupt?). Bei Amps wie dem, konzentriert man sich viel mehr aufs Spielen und der zeigt dir jeden Fehler gnadenlos auf, was ja nicht schlecht ist. Natürlich reden wir bei Tone King schon von Boutique Amps, die nicht billig sind. Ohne jetzt dein Budget zu kennen, aber beim Falcon bist du mit ca. 1500€ dabei.
Der Vorteil ist auch, dass du den zu Hause gut leise spielen kannst und 15 W für kleinere Gigs ebenfalls ausreichen (wenn man keinen lauten Cleansound braucht). Denn die Zeit, wo jeder ein 100W Marshall Stack hatte und das dann auf Volume 3- 4 hatte, weil alles andere Körperverletzung wäre, sind vorbei. Bei "größeren" Gigs wird der Amp sowieso mit Mikro abgenommen, da kannste auch mit 5 W spielen.
Und um so länger du dabei bist, umso mehr freust du dich über guten Ton und den machen 3 Dinge aus: Finger, Gitarre, Amp.
 
@putschii
Ich hatte gerade das gleiche Thema - und habe es jetzt erst mal gecancelt

Ich hatte als Orientierung
- wg Größe/Gewicht meinen uralten Roland Cube-40 (Transe) - wobei ich den nur Clean nutze (ggf. mit Tretern)
- wg dem Ton einen Fender Deluxe Reverb - wobei der keinen FX-Loop hat
Ja klar: Bei Größe/Gewicht wird es mit Röhre nicht so leicht wie mit Transe, beim Ton kann man von so einem kleinen Übungs-Amp nicht so viel verlangen wie von dem FDR Combo (Aber : Der Cube-40 ist schon ganz gut und ich dachte mir, in zwischenzeitlch 25 Jahren, wird man doch besseres als kleinen Röhrenamp mit vergleichbarem Gewicht liefern können). Daher fragte ich mich: Ist der Klang so viel besser als mit der Transe, dass ich das mehr an Gewicht in Kauf nehme und so wenig schlechter als beim Deluxe Reverb, dass es noch vertretbar ist.

Mein Fazit (na klar: alles Geschmacksache): Der Klang der kleinen Röhren-Übungsamts ist weder soviel besser, als der von der alten Roland Transe und er ist so viel schlechter als ein Deluxe Reverb, dass sich die Geldausgabe nicht lohnt, wobei sicherlich der Blackstar HRT-5 und der HK Tubemeister nicht schlecht sind, aber (jedenfalls bei mir) einfach keine Spiellaune entwickeln.
Es ist nicht nur immer eine Preis-Leistung Frage. Manchmal ist der Preis so hoch, dass die Qualität egal ist und manchmal ist die Leistung (="Spiellaune") so niedrig, dass der Preis egal ist.

Daher sind für mich (Stand jetzt) sowohl Transen als auch die Röhren 20W-Klasse mit 12er Speaker (etwas mehr Gewicht/Größe) nicht mehr von vorn herein draußen.
 
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