Bassbox-Abnahme - welches Mikro

Billigbändchen kämen da nicht in Frage aber das Beyerdynamic M160


Was Robutsheit angeht, wäre auch noch das Shure KSM313 livetauglich. Ist aber eine Acht und auch seitdem es Shure ist und nicht mehr Crowley & Tripp ein wenig teuer.

 
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Danke, aber ich suche wirklich eine dynamische Niere. Ideal wäre ein Mikrofon, aktuell tendiere ich dazu, mich mit einem AKG D112 und einem Sennheiser MD421 einzudecken. Wundert mich, dass die EV keiner nutzt oder empfiehlt. Dachte, die wären schon sowas wie der Standard am Bass. So kann man sich täuschen. Aber man lernt nie aus, Bassbox mikrofonieren ist für mich komplett Neuland. :)
 
Ich habe mit dem Beyerdynamic TG50d und dem Sennheiser e602ll einmal ein paar Vergleiche gemacht an einer Bassbox. Das Beyerdynamic hat einen Schalter, mit dem man zwischen (recht) neutral und Badewannen-EQ umschalten kann. In der neutralen Position hat es mir prima gefallen für klare und transparente Grundsounds. Ich denke, wann immer es um einen per Box optimierten Klang geht, macht das Teil einen guten Job. Richtig fett, weil noch drastischer EQed klingt das e602ll.

Ich habe ja jetzt das neue Gefell MD300. Dynamische Niere. Das habe ich bisher noch nicht am Bassamp gehabt, bei Vocals, allerlei Percussion (ein echter Gong z. B. ...) und Bassdrum läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen.

Wenn Du möchtest, mache ich morgen einen kleinen Vergleich zwischen dem EV-RE20 und dem Gefell.

Viele Grüße, Klaus
 
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Hallo,

wenn bei mir mal eine Baßbox zum Mikrofonieren anstand, habe ich bislang sowohl ein Sennheiser MD421 als auch ein AKG C5600 verwendet, das ging beides sehr gut, wobei mir das AKG doch noch besser gefallen hat. In Aufnahmesituationen nutze ich gerne eine Kombi aus Mic- und DI-Signal.

Viele Grüße
Klaus
 
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Hab mal ein kleines Sample mit beiden Spuren hochgeladen:
KLICK
habe ich mir gern angehört, weil es sauber aufgenommen ist und (zumindest für mich) einige Fragen aufwirft:
es klingt in den tiefen Lagen ein wenig nach Precision Bass, kann aber keiner sein:
der Ton ist insgesamt zu glatt und dieses Dynamikmuster kenne ich bisher von keinem meiner P-Bässe
was immer das war:
es macht zumindest deutlich, warum ich mir bisher einen Kompressor (zurecht) sparen konnte
interpretiert man den Sound in den tiefen Lagen als 'gewünscht', stehen Aufwand und Ertrag in einem grotesken Verhältnis
natürlich bringt das Royer etwas Farbe in eine sehr, sehr blasse DI Spur
(aber imho nichts, was ein EQ/Kompressor nicht genauso gut könnte)

cheers, Tom
 
Irgendwie verstehe ich deinen Beitrag nicht ganz..
Zur Aufklärung: es war tatsächlich ein Fender Precision Bass.

Aber was meinst du damit, dass es deutlich macht warum du dir einen Kompressor sparen kannst. Da ist doch gar keiner drauf..
 
ich meine, dass man die Spur im Mixkontest etwas automatisieren und leicht komprimieren würde...
oder habt ihr die so gelassen ? du musst es aber nicht hier beantworten, weil es doch etwas neben dem eigentlichen Thema liegt

cheers, Tom
 
Kurze Zwischenmeldung: Ich habe mir ein D112 für knapp 90 geschossen. Bin sehr gespannt auf die ersten Tests. Vielleicht komme ich damit und der DI schon weiter. :)
 
90€ ist für das D112 ein top Preis, selbst für Gebraucht. Ich bin mal gespannt, was du dann erzählst :)
Selbst wenns dir am Bass nicht gefällt, kann man damit immer noch super Kickdrums abnehmen. (... wenn man halt auf DEN Sound steht).

So Far...
Laguna
 
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Dann muss ich aber erstmal eine Kickdrum kaufen. :D

Ich denke auch, dass 90€ ein sehr guter Preis sind. Beim MD421 warte ich auch noch auf ein ähnlich gutes Angebot. Ich berichte, sobald es da ist und ich zur Aufnahme gekommen bin.
Möchte u.a. mein OB1-300 mal absampelnf für ein Review hier. ;)
 
Hab anfangs beim Recorden auch immer das AKG Ei genommen + Sm57 für Attack und zerre + DI als Alternative.
Mittlerweile geht der Bass bei mir nur noch über DI rein weil 99% der Basser die ich recorde, sich keine Gedanken über ihren Sound machen.
Im Mix haben sie dann meist bestimmte Soundvorstellungen aber vor der Anreise kommt meist die Frage ob ich nen Bassverstärker dahabe, woraus ich schließe das BAss für sie gleich Bass ist.
 
Ja, DI ist auch für Live für die meisten langweiligen Basssounds ok. Wenn man aber die Symbiose aus Amp, Box und Bass anstrebt, ärgert man sich, wenn es immer nur DI gibt. Bei unserem letzten Demomitschnitt war mein Bass nur an der DI und es klang überhaupt nicht nach meinem Sound.
 
JA gut, Live ist es ne andere Kiste aber beim Aufnehmen kannst du die Spur ja im nachhinein durch ne Ampsimulation schießen.
Live reicht bei unseren Gigs immer der Verstärkersound aus für "den Klang" im Publikum und das Linesignal kommt dann halt bei Bedarf nur noch als Fundament auf die PA.
Auf so großen Bühnen wo das nicht ausreicht hab ich leider noch nicht gestanden
 
Je größer die Bühne, desto größer die PA, oder nicht?
 
Ich nehme vieles nur über DI auf, für die Nachbearbeitung gibt es einfach genug Möglichkeiten, einen gescheiten Bass zu kreieren.
Für die anstehenden Bassaufnahmen möchte ich mir alle Optionen offenhalten, deshalb werde ich auch die Box mit mikrofonieren.
Ich habe gar kein spezielles Bassmikrofon, brauche ich auch nicht. An Kick (Out) und auch am Bass macht mein Gefell M930TS eine erstklassige Figur. Wie auch an allen anderen Quellen.
Das Ding ist einfach souverän und dessen Abbildungsqualität lässt sich so gut bearbeiten und formen, dass aus meiner Sicht keine Wünsche offen bleiben.
 
Klar, DI ist eine solide Sache. Ich möchte aber gern wieder mehr in die Richtung "Lieber gescheit aufnehmen und spielen und dann nicht mehr anfassen". Das hat sich irgendwie in mir Festgesetzt seit einem Gespräch vor vielen Jahren mit Guido Lucas, dem Besitzer des BluNoise Studios. (Inspirierender Typ!).

Das M930TS ist notiert, aber ehe ich "nur dafür" 1,5k ausgebe, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen. ;)
 
Wir machen auch gerade Demoaufnahmen im Übungsraum. Der Bass läuft dabei über eine Exef-Vorstufe und dessen Lineout direkt ins Pult mit ein wenig "Shape" auf 10 Uhr Richtung Bassanhebung - das ist eine Art Klangwaage, die nach links Bass anhebt und Höhen absenkt, nach rechts umgekehrt. Unser Bassist spielt eine Tele-Basskopie mit Precision-Pickup, und der Sound passt einfach.

Müsste ich eine Bassbox abnehmen (die wir gar nicht haben) wie z.B. eine Ampeg SVT 8x10, würde ich wahrscheinlich ein Sennheiser MD 441 nehmen, da der Tiefbass ziemlich neutral ist sowie in 5 Stufen absenkbar und keine Färbung der Mitten und Höhen auftritt (aber ebenfalls eine Präsenzanhebung per Schalter möglich). Außerdem natürlich die Mikro-Position ausprobieren, direkt an der Membran macht bei viel gewünschtem Tiefbass wenig Sinn, lieber weiter weg im Raum aufstellen. Das MD 421 verfärbt den Klang in den Mitten und Höhen schon ziemlich, ist also nur für Spezialfälle zu gebrauchen (wenn die Bassbox z.B. ziemlich muffig klingt), das MD 21 hat eher eine Bass- und Höhenabsenkung, klingt aber in den Mitten sehr klar und irgendwie "vintage röhrig", weshalb ich es gerade vor meiner alten Marshallbox in etwa 1m Abstand stehen habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Echt, das MD441? Das finde ich in jeder Hinsicht als extrem dünn im Tiefbass, bzw. nicht existent. ´War allerdings auch nur ein 10 Minuten Test als SM57 Gegernkandidat am Gitarrenamp.
 
Kann eigentlich nicht sein, oder Du hattest vielleicht den 5-Weg-Schalter auf maximale Absenkung gestellt, oder er war kaputt. Ich meine auch eher den echten Tiefbass unter 100 Hz, nicht den typischen Nahbesprechungseffekt von Gesangsmikros. Das MD 441 kann man u.a. auch als Bassdrum-Mikro benutzen, es gibt dazu auch ein paar Reviews, die man mit Google finden kann. Wie gesagt ist der Frequenzgang eher linear als Badewanne, deshalb unterscheidet sich der Sound natürlich von speziellen Bassdrum-Mikros.

Da unser Bassist ganz früher mal einen alten Ampeg SVT inklusive Box gespielt hat, weiß ich noch ungefähr, wie das klingt, deshalb wäre meine Idee eben, mit dem MD 441 anzufangen, wahrscheinlich auch mindestens 1m weg von der Box.
 
Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine wir haben die Positionen durchprobiert. Ist auch schon wieder fast 10 Jahre her. :redface:
Vielleicht halte ich dahingehend noch einmal Ausschau, klingt ja von der Beschreibung nicht schlecht. Und zum MD421 bestätigst du ja auch meine Erfahrung, dass es eher dünn klingt bzw. obenrum färbt. Vielleicht ist es das, was bei mir im Kopf eingekratzt ist.

Wo wir grad beim 441 sind: Welche Modellvariante meinst du genau?
 

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