Korg ARP Odyssey

  • Ersteller oberheim
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... Eben ein Soundgenerator, aber kein Synthesizer.:eek:
In den Videos (auf dieser Seite) sieht/hört man weitgehend nur Rausch- und Pfeiftöne.
Gespielt wird auf dem Gerät eigentlich nicht wirklich.
Grausam :igitt:
 
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Gespielt wird auf dem Gerät eigentlich nicht wirklich.
das würde ich bei Radiophonic auch nicht erwarten... da ging es um Geräusche
'Chamaeleon' kam erst später :D
für meinen Geschmack waren die Soundbeispiele, die ich vom Re-Odyssey kenne überraschend gut (hätte ich nicht erwartet)
Das ist ein duophoner Analogsynth, der bewusst den Aspekt 'Geräusch' mehr in den Vordergrund rückt.
Sozusagen Programm und nicht Beigabe.

cheers, Tom
 
In den anderen Videos auf der Seite ist es nicht anders.
Der Klang gefällt mir nicht. Ich halte von dem Gerät nichts.

Nick Batt von Sonicstate, zeigt das Gerät noch am besten, und kann sogar darauf etwas spielen. Wenig überzeugend.
 
Zuletzt bearbeitet:
musst du ja auch gar nicht ... aber die Form in der du es mitteilst, ist ein wenig... peinlich ;)

cheers, Tom
 
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Nö, ist es nicht. Das Gerät halte ich in allen Belangen für einen Fehlkauf.
Da braucht man nichts schönzureden.
 
du hast den gekauft ??? :eek:
 
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Nö, wenn ich es täte, wäre es ein Fehlkauf.;)
 
möchtest du auch wissen, was ich alles nicht kaufen würde ? :D
 
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Der analoge Grundsound hört sich alt und doch ziemlich abgestanden an.
Mit modernen analogen oder VA Synth kann das Teil nicht mithalten.
Wer auf den Sound steht, kann damit vergangene Musiktitel nachspielen, sobald er den Workflow verstanden hat.
Als Resultat wieder dämliche Rausch- und Pfeiftöne.
Offensichtlich hat Korg eine Grausamkeit auf die Musiker losgelassen. Eine Frechheit von Korg sowas Kunden anzubieten ! :bad:
Es klingt eben ziemlich genau wie ein analoger Synthesizer mit VCOs aus dem Jahr 1972. Selbst die "Presets" aus dem Handbuch muss man sich selbst programmieren, denn Speicher hat er dafür keinen. Von den eigenen Programmierfähigkeiten hängt ab, ob das Gerät nun gut oder schlecht klingt. Von konventionellem Lead- und Bass-Sounds bis Chaos für Sci-Fi-Filme ist so ziemlich alles möglich. Dass man sich bei so einem Gerät länger einarbeiten muss und auch mal zwischendurch ein paar weniger schmeichelnde Sounds erzeugt, sollte aber klar sein. Das haben die meisten Analogsynths ohne Presets so an sich. Das macht aber gerade auch ihren Reiz und Charakter aus.

Wenn die Personen, die den Odyssey demonstrieren, sich auf "Rausch- und Pfeiftöne" beschränken, dann eben, weil sie im Mixer das Rauschen aufgedreht und die Resonanz auf Maximum gestellt haben. So wie andere Synthesizer bei der Einstellung auch rauschen und pfeifen würden. Das kann man aber auch abstellen und ist definitiv keine Eigenheit des Odyssey. Eine etwas vielseitigere Demo gibt es beispielsweise hier:



Gerade mit offenem Filter und eventuell etwas Drive klingt der Synth schon ziemlich druckvoll und ist auch für moderne Musik gut zu gebrauchen, in der Hinsicht kann er durchaus mit aktuellen Analog/VA-Synths mithalten, in vielen Fällen lässt er die sogar hinter sich.

Im darüber gezeigten Clip #118 , behilft sich der Soundschrauber eines zusätzlichen Controllers/Moduls um mit dem Gerät klarzukommen. :ugly: - so kann Korg nochmals Kunden Geld aus der Tasche ziehen.
Ähm…Nein. Das Modul ist die tastaturlose Version des Odyssey-Nachbaus. Der Odyssey mit Tastatur wird in dem Video nur als Master-Keyboard verwendet, wie es ab 0:49 auch erklärt wird. Die Bedienelemente sind bei beiden Odysseys nahezu identisch, insofern erleichtert man es sich auch nicht, wenn man einen der beiden als Programmer für den anderen verwendet. Zumal die Geräte nur jeweils einen Ein-und Ausgang für CV, Gate- und Trigger haben und sich damit ohnehin nicht über externe Programmer bedienen lassen.

Die Nachteile der Tastatur lassen sich übrigens mit exakt jenem vorgestellten Modul beseitigen - man kann einfach jede Tastatur anschließen, die man will.

Für ~799€ (mit Tastatur) bzw. 599€ (ohne Tastatur) kriegt man schon einen ziemlich ordentlichen, komplett analogen Nachbau des originalen ARP Odyssey. Wer dessen Klang und Möglichkeiten nicht mochte, wird auch mit der Korg-Version nicht viel Freude haben. Aber das, was der Synth sein will, meistert er meiner Meinung nach mit Bravur. Ein schlechter Synth ist das bei Weitem nicht.
 
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Vielleicht nochmal was zum Thema:

hört sich alt und ziemlich abgestanden an
kein richtiger Synth
Gespielt wird auf dem Gerät eigentlich nicht wirklich
Mit modernen kann das Teil nicht mithalten
dämliche Rausch- und Pfeiftöne
Frechheit (...) sowas Kunden anzubieten !
halte von dem Gerät nichts
halte ich in allen Belangen für einen Fehlkauf



...bei retro-analogen ARP-Designs...



*Mal hier klicken...*



*...und mal da klicken...*






...danke, ich habe geschlossen!


:cool:
 
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@egoldstein Danke für die Klarstellung.
Trotzdem ist es für mich nicht logisch warum er über der ARP mit Tastatur einen ohne Tastatur ansteuert. Er verwendet wohl nur ein Gerät. Vermutlich gibt es Unterschiede zwischen den Geräten, mal die Tastaur ausgenommen.

Der ARP wurde wohl noch in vielen Produktionen der 70er Jahre verwenden, dann durch andere Synth in den 80ern verdrängt.
Vom Workflow wäre das nicht mein Synth. Aber wie Du schon sagtest, wenn man sich einarbeitet bekommt man auch gute Ergebnisse.
Trotzdem ist es erstaunlich wie der Synh wenig "gespielt" wird.
Die jetzt reingestellten Videos werde ich mir später ansehen.
 
Er steuert den von einem mit Tastatur an, weil es eben um eine Demo vom Desktop ARP geht. Ob die ansteuernde Tastatur ein ARP oder was x-beliebiges anderes ist ist doch völlig egal, bei einer ARP-Produktdemo wird natürlich lieber ein eigenes Produkt verwendet, also eben ein Tastatur ARP.

In den 80ern haben grundsätzlich speicherbare polyphone Synths die monophonen verdrängt, vor allem erstmal die teuren wie halt den Odyssey und Minimoog, günstigere wie der Roland SH-101 kamen ja erst in den 80ern raus und haben sich anscheinend noch gut verkauft. Später ab 1983 beginnend mit dem Yamaha DX-7 haben dann eben die digitalen die analogen verdrängt.

Der Bass bei den späteren minimalst DAF Songs war fast immer ein Arp Odyssey, der von einem ARP 1601 sequenziert wurde. Beispiel:



Immer leicht verstimmt, war wohl die Punk-Attitüde damals.
 
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Die hier zuletzt reingestellten Clips sind wirklich gut.
Man sieht was der ARP Od so drauf hat.
Habe das Gerät zunächst anders eingeschätzt, der Synth ist wirklich interessant, vorausgesetzt man beschäftigt sich mit der Programmierung.
 
Ich fand diese Slider Bedienung im Laden auch irgendwie mühsam. Vom Sound her kann man wunderbar funkige Sachen machen, wie Katsunori gezeigt hat.
 
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Apropos Funk...:






...das kommt richtig Phat! :cool:
 
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Das Gerät ist für mich als Synth sehr schlecht spielbar, von einem gescheiten Workflow kann keine Rede sein. :bad:
Zuerst führte ich das darauf zurück, dass ich den Synth nicht gut kenne und somit die Bedienung mir nicht vertraut war. Nachdem die Experten auf der Bühne bei der Präsentation außer ein paar Dauer-Pfeiftöne nichts vernünftiges rausgebracht hatten, ist das Gerät kein richtiger Synth für mich. :mad:
Scheint, als wenn die Allgemeinheit der Synthesizer-User so auf den Minimoog eingeschossen ist, daß jede Abweichung jenseits von ADSR-Hüllkurven irritiert.

Der analoge Grundsound hört sich alt und doch ziemlich abgestanden an.
Mit modernen analogen oder VA Synth kann das Teil nicht mithalten.
Das ist ein 1:1-Klon nach Originalschaltungen eines 1971 auf den Markt gekommenen Synthesizers (ARP Odyssey), der wiederum eine verkleinerte Version eines Synth von 1970 ist (ARP 2600). Was hast du erwartet?

Wer auf den Sound steht, kann damit vergangene Musiktitel nachspielen, sobald er den Workflow verstanden hat.
"Gimme! Gimme! Gimme!" Null Problemo. Ist nichts weiter als tonal spielbare Selbstoszillation des alten Zweipolfilters.

Der ARP wurde wohl noch in vielen Produktionen der 70er Jahre verwenden, dann durch andere Synth in den 80ern verdrängt.
Der kam sehr viel zum Einsatz, auch in sehr bekannten Produktionen. Das war nicht immer nur Minimoog überall und ab 1978/79 Prophet-5.

Conny Planks Oddy kam in der zweiten Hälfte der 70er kaum zur Ruhe.


Martman
 
Planks Aufnahmen kann man sich auch heute noch (oder gerade wieder...) mal als Referenz vor Ohren halten... :great:
 
Keine Wheels. Tja, die lernens nicht...
 
Wheels? :eek: ...wo hatte ein ARP jemals Wheels? :confused:


[:rofl:]
 
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