Fender American Original Serie - NAMM 2018

  • Ersteller Butzenqualm
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Die interessante Frage ist jetzt.. wurde daran was geändert bzw. weggelassen? Vielleicht schaue ich es mir nachher nochmal an..

Das hab ich mich auch schon gefragt, aber ich schau es mir nicht nochmal an. ^^
 
Zumindest von den offiziellen Videos her klingen mir die Strats etwas zu ´glatt´ und charakterlos. Das Problem hatten sie schon einmal mit der Standard um 2007 herum, bis dann die Fat50 kamen... .

Von dem was man bisher zu hören bekommt:
Fade, langweilig ist meine überwiegende Empfindung. Die 50s Tele selbst am Bridge PU narkotisch zahm. M.M nach darf es da ruhig etwas "frecher" klinge(l)n.
Die Offsets klingen "ordentlich, teilweise edel, brav", leider ohne jeglichen Chime oder Jangle. Ist vielliecht nicht wirklich das, was der Antiheroe von einer Jazzi will. Außer Jazzer vielieicht, aber welcher Jazzer spielt schon eine Jazzmaster?:ugly:
Die verwendeten Hölzer, da wo man etwas davon sieht, wirken auch nicht besonders toll. Ich habe bei Fender USA schon deutlich schönere Hälse gesehen. Einzig die Halsprofile klingen vielversprechend.
Koffer sind mittlerweile wohl C&G made in China.
Ich frage mich langsam. wo die noch einmal ca 400 Tacken mehr zu den American Professionals herkommen?
Die Lackierung alleine kanns ja nicht sein, Nitrolack gibts bei Fender schon für deutlich weniger. (Mexico)
Ich kann da echt nicht sehen, wo da auch nur annähernd ca 1870 Euro stecken sollen?
 
Wenn die Kunden bereit sind es zu zahlen, hast du da deine 400€. Ich muss ehrlich sagen: ich halte viel davon weniger Geld für eine Mexikanerin auszugeben und dafür ein wenig zu pimpen. Da hab ich dann wirklich das Instrument, das ich haben will.
 
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Ich muß leider sagen, daß mich die allermeisten Sounds von den American Originals bisher nicht sonderlich beeindruckt haben.
Nicht schlecht, aber irgendwie auch beliebig, nix besonderes halt.

was erwartest du ? Ist eben eine Strat oder Tele etc.
Ich fand beide so gut, wie eine Strat oder Tele eben klingen. Ich mag den Sound und fand, dass es eben einfach so klingt wie man es gewohnt ist.
Am Sound ändert sich ja nichts, nur weil sie jetzt anders heißen.

jetzt mal was ganz provokantes.

Angenommen, sie hätten gar nicht die neue Serie im Video gespielt, sondern extra eine der nachgesagt wird, dass es "ein guter Jahrgang" war.
Ich glaube dann gäbe es genau die gleichen Aussagen zum Sound bzgl. glatt etc...

Die Teile gibt es seit den 50ern - und immer klingen sie doch irgendwie gleich die Teles und Strats ... auch wenn die PUs auch immer persönliche Geschmacksache sind - man hört aber immer ob es Strat oder Tele ist. Was erwartet man den dann von den neuen Modellen ?
 
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was erwartest du ? Ist eben eine Strat oder Tele etc.
Ich erwarte für 1870 Euro nicht irgendeine, sondern eine sehr gut klingende Strat/Tele/Jazzmaster/Jaguar.
Man muß aber auch erst einmal selber antesten, bevor man mehr sagen kann.
Nur, wenn die Werbefilmchen schon nicht beeindrucken....
 
Es ist aber wirklich schwer bis unmöglich eine Gitarre nach einem YouTube Video zu beurteilen. Das sollte man besser persönlich machen.
 
Da hast Du natürlich Recht, sage ich ja auch.

Trotzdem, wenn man einige Videos vergleicht, hört man schon unterschiedliche Tendenzen.
Diese American Original 60s Jaguar z.B. klingt sehr schwach gegen eine gute American Vintage 65.


American Original 60s Jaguar:



Wieso streckenweise so effektüberladen? Man hört vom Charakter, bzw typischen Jagg-Sound der Gitarre kaum etwas. Vielleicht weil sie den klassischen 60s Jaguarsound garnicht liefert? Später noch verzerrter Matsch.
Geschmacksache klar, aber für eine Vintage Jaguar vielleicht nicht der richtige Style für ein Werbevideo? Bei der modern orientierten American Pro Jaguar hätte es vielleicht noch gepasst.
Ich find's überhaupt nicht überzeugend. Ich habe da jetzt nichts gehört wo ich denke " Boah, DAS ist ein Jaggsound!! Geschweige denn DER....
Eher GAS-lindernd.


American Vintage 65 Jaguar:



Klassicher Jagsound an einem Fenderamp mit Reverb (SS 22), später ein OD, fertig. Diese Gitarre liefert den klassischen Jagg-Sound, hat Charakter, klingt definitv anders als eine Strat/Tele. Man hört und spürt, daß in dieser Gitarre jede Menge alternative Rocksounds schlummern, die entfesselt werden möchten.
Ist nur ein Video, daß selber testen nicht ersetzt. Aber man hört eben, daß es mit guten Vorraussetzunge bei der Gitarre stimmt.
 
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Bisher konnte ich 3 Gitarren der American Original Serie testen.
Darunter 2 Jaguars in CAR. Zuerst einmal haben diese beiden Exemplare einen wirlich sehr guten und edlen Eindruck gemacht. Die Verarbeitung und die Lackierung waren auf guten Niveau.
Das Setup der beiden Jaguars war wie so oft bei Offsets nicht besonders gut aus dem Koffer raus. Eine ließ sich garnicht spielen. Das ließ sich aber schnell beheben.
Klanglich waren beide nicht so toll. Eher Matt, leblos, vom Jaguar Jangle nichts zu hören? Das Sustain erinnerte eher an ein Banjo. Jaguars sind keine Sustainwunder, aber das kam mir selbst für eine Jaguar doch arg kurz vor. Je nach Griffbrettposition waren die Akkorde schon direkt nach dem anschlagen verblichen. Auch der Verkäufer konnte den beiden Jaguars keine wirklich überzeugenden Sounds entlocken. Immerhin hingen die Gitarren an einem 65 Twin Reissue. Eine ebenfalls vorhandene TVL Jazzmaster klang dagegen um einiges besser. Das Mid 60s Halsprofil der Jaguars finde ich sehr gelungen. Vielleicht kann man die Dinger mit viel einstellen auch zum klingen bringen. Mir wäre der Versuch angesichts des Preises von 1869 Euro zu riskant.
Dann gab es noch eine 50s Strat in Sunburst in der Ausstelliung. Die war sehr beeindruckend. Optisch, haptisch, Verarbeitung top! Die Lackierung von Body und Hals sehr sehr gut. Ich bin nicht so der V-Profil Fan, dennoch ließ die Gitarre sich super spielen und klang auch auf Anhieb sehr ansprechend. Ja, das war eine wirklich tolle Strat. Wenn ich gerade auf der Suche nach einer Strat wäre, ich hätte sie wohl genommen.
Die Suche geht weiter.
 
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Wollte nur mal anmerken:

Die 64er Pickups sind in der 60er Originals und in der 64er die gleichen Pickups. Der Sound kann also faktisch nicht so anders sein.

In der Jaguar american original 60s sind stattdessen 62er Pickups statt der 65er Pickups in der 65er. Fand aber auch, dass die neue Jaguar echt lahm klang.

Für den Fall, dass das jemand hier überhaupt noch liest.
 

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