Interface für iPad

Also mit dem Klang bin ich soweit zufrieden (man muss beim ipad halt Abstriche machen)...
Sorry, aber auf welchem Planeten lebst du ?
Eventide baut die DSP-Einheiten für ihren 19" Spitzenprozessor (ca 8000€) mit dem gleichen CPU Typ wie er im iPad verwendet wird. ;)
Ich nehme seit Jahren nur noch mit iPad und Audient ID22 auf, allerdings nicht mit Garageband.
Die Latenz hängt vom Interface und der Einstellung der DAW-App ab, idR gibt es Optionen für die Buffer-Grösse.
 
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Wenn dich die Latenz stört, brauchst ein Interface mit Mix Regler, wie @HD600 schrieb.
Dieser Regler bestimmt den Anteil des Direkt Moniorings (du hörst deine Stimme direkt aus dem Interface latenzfrei) und dem Signal der DAW (Backing Track, Insrtument etc.)
Bei Garageband musst du dann deine Gesangs-Aufnahme-Spur stummschalten (Lautsprechersymbol), somit hörst du dich nur direkt (natürlich ohne Effekte).
z.B.
https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm
 
Sorry, aber auf welchem Planeten lebst du ?
Eventide baut die DSP-Einheiten für ihren 19" Spitzenprozessor (ca 8000€) mit dem gleichen CPU Typ wie er im iPad verwendet wird. ;)
Ich nehme seit Jahren nur noch mit iPad und Audient ID22 auf, allerdings nicht mit Garageband.
Die Latenz hängt vom Interface und der Einstellung der DAW-App ab, idR gibt es Optionen für die Buffer-Grösse.

Ja schon klar aber da bewegen wir uns auch in ganz anderen Preiskategorien. Also in der Einstellung der Daw ist mit dem Hype Mic nichts mehr zu machen an Buffergröße. Jetzt stellt sich mir nur die Frage was mehr Sinn macht, da diese mobile Ausrüstung ja nur für Songideen und Texte schreiben gedacht ist. Setze ich jetzt auf sowas wie das Hyper Mic in Kombination mit sehr kleinem interface um die Mobilität zu wahren und die Latenz irgendwie auszugleichen oder hol ich mir nur ein besseres interface fürs ipad und kombiniere das mit meinem Neumann Mikrofon, was dann eher nicht mehr so mobil ist aber qualitativ besser. Und macht es Sinn für sowas wie das hype mic ein interface zu kaufen?
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Das wäre natürlich eine einfache Lösung aber das ist mir ehrlich gesagt zu groß, dann kann ich theoretisch auch mein Fireface uc nehmen.
 
Tja.. der schicke kleine Focusrite hat kein Blendregler und oft nicht genug Saft am Kopfhörerausgang....

USB-Mikrofone sind m.E. eine Sackgasse, dann lieber Interface. Am iPad allerdings gibt es damit schon ein Gedöns von Kabeln, auch wenn z.B. ein aktiver USB-Hub dazukommt wegen Stromversorgung. So richtig kompakt ist es dann doch nicht.

Richtig kompakt ist es aber mit einem Kleinrecorder mit eingebauten Mikros oder mit Anschluss für deines. Allerdings musst du dann die Aufnahme zu deinem Mac oder Ipad übertragen.
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Vielleicht noch eine Möglichkeit:

Der hat ein paar einige Effekte, arbeitet auch mit iPad und du kannst dein Mikrofon benutzen. Qualität? Check!
https://www.thomann.de/de/yamaha_ag06.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_ag03.htm
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Jetzt habe ich's!

iZotope Spire Studio

Ich glaube @hack_meck hat ihn, vielleicht kann er dir dazu etwas sagen.​
 
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Also in der Einstellung der Daw ist mit dem Hype Mic nichts mehr zu machen an Buffergröße. Jetzt stellt sich mir nur die Frage was mehr Sinn macht, da diese mobile Ausrüstung ja nur für Songideen und Texte schreiben gedacht ist. Setze ich jetzt auf sowas wie das Hyper Mic in Kombination mit sehr kleinem interface ...
Du könntest Audio Evolution laden, eine in der Grundversion kostenlose DAW.
Damit lässt sich die Buffergrösse von 32-4096 Frames einstellen, selbst mit dem internen Mikro.
(so kannst du zumindest mit definierten Werten testen)
Anstatt des Hype-Mics wäre das von @adrachin vorgeschlagene Mic+ die sinnvollere Alternative.
(imho ist die Signalverarbeitung des Hype-Mics Tineff um den Preis hochzutreiben)
Solche Mikrofone kann man aber (ausnahmslos) nicht an Interfaces betreiben, sie sind selbst ein 'Interface' und an das analoge iSgnal der Kapsel kommt man nur als hardcore-Bastler mit extrem feinem Lötkolben heran.
 
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Das Ding ist wirklich interessant. Kann zwar noch nicht ganz glauben, dass die Technik da drin so gut ist, dass sie sogar ungünstige Aufnahmeräume aufbessert usw aber trotzdem tolles Konzept. Ist das denn auch mit anderen Daws kombinierbar oder nur mit der vom hersteller? Wäre halt super mobil und der intuitive Stil gefällt mir auch. Werden hier denn so Probleme wie Latenz ausradiert? Und könnte ich das im Hintergrund laufen lassen bzw mich selbst hören wenn ich beispielsweise Beats bei Youtube am laufen habe? Weil darum geht's in erster Linie, das ganze dann hier und da in der Daw festzuhalten ist dann eher zweitrangig.
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Anstatt des Hype-Mics wäre das von @adrachin vorgeschlagene Mic+ die sinnvollere Alternative.
(imho ist die Signalverarbeitung des Hype-Mics Tineff um den Preis hochzutreiben)
Solche Mikrofone kann man aber (ausnahmslos) nicht an Interfaces betreiben

Ja das war auch einer meiner Gedanken, das Hype Mic gegen das Mic + einzutauschen und dafür die Differenz in ein kleines mobiles interface dafür zu investieren. Aber wenn das nicht geht, hat sich das natürlich erledigt. Schade, denn das mic + garageband hätte fürs erste gereicht, wenn die Latenz nicht gewesen wäre.
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Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank für eure Vorschläge, ich habe schon sehr viel gegoogelt aber so manche konkrete Antworten findet man leider nicht immer
 

Ist mir irgendwie zu klobig und auch viel zu umfangreich für meine Bedürfnisse.

Also hab ich das richtig verstanden, dass man bei USB Mikrofonen immer eine leichte Latenz spüren wird, vor allem wenn man Effekte live auf der Stimme haben möchte?

Das würde für mich bedeuten, dass ich um ein kleines Interface und XLR Mikro nicht drumherum komme, weil Latenzfrei bei mir an erster Stelle steht. Was wäre in dem Fall die mobilste und effektivste Lösung? Habe schon den ganzen Thomann Katalog durch aber wirklich was schönes gesehen hab ich noch nicht.
 
dass man bei USB Mikrofonen immer eine leichte Latenz spüren wird
Nö. Bei allen Mikrofonen wenn die Effekte von der DAW kommen. Das Signal geht durch das Mikrofon in die DAW (via Interface, egal ob dieser im Mikrofon eingebaut ist oder ein extra Interface-Gerät mit getrenntem Mikro). Dort geht das Signal durch die eingestellten Effekte und kommt zurück zum Interface an dem der Kopfhörer hängt. Der Flaschenhals ist in der Regel der Rechner und die Software.

Interfaces mit DSP-Effekten haben die Effekte bereits im Interface. Dort werden sie addiert und du kannst sie direkt abhören ohne DAW-Umweg.

Interfaces mit Blendregler können einen Mix erstellen aus dem direkten Signal und das von der DAW zurückkommende Signal. Ich bin hier übrigens nicht der Meinung, dass man das DAW-Signal wegblenden sollte. Man will ja etwas Hall oder Delay. Da stört es nicht wenn es mit Latenz kommt, solange das Direkte Signal dafür sorgt, dass das Timing nicht zerstört wird. Wird natürlich nicht mit allen Effekten klappen. Eine andere Möglichkeit weniger Latenz zu bekommen, wäre es, die benötigten Effekte zwischen Mikrofon und Interface zu schalten (also ein Pedal z.B.); aber hier verlassen wir definitiv das Thema Kompaktes System.

Kleinmischer mit Interface (wie der verlinkte Yamaha) haben eingebaute Effekte die nicht über die DAW laufen müssen. D.h. wenn diese Effekte ausreichen, kannst du diese beim Einsingen ohne Latenz nutzen (es geht ja nur darum, dass du dich beim Singen wohl fühlst). Weitere Effekte kann man dann im Nachgang in der DAW einstellen, nach der Aufnahme.

Sondergeräte (eigentlich moderner hipper Mehrspurrekorder) wie der Izotope habe, soweit ich gelesen haben, auch eigebaute Effekte die du via App einstellen kannst. Diese sind auch im Gerät und werden mit dem Attribut "Latenzfrei" beworben.

Klassischere Mehrspurrecorder wie der verlinkte Boss BR 80 (haben den Vorgänger Micro BR) haben auch eingebaute Effekte und können nahezu latenzfrei ein Monitorsignal ausgeben. Mein Boss BR 800 kann das auch und hat noch einen eingebauten Interface. Diese Geräte können vor allem ohne Rechner arbeiten.

Aber hey, bin nicht so der Recording-Profi, klimpere nur etwas mit der Gitarre rum. Hier gibt es sicherlich Profis die dir genauer helfen können.

Ist mir irgendwie zu klobig
86 x 138 x 22 mm sind die Maße des Boss BR 80... und du brauchst auch kein iPad dazu.
Wenn das auch zu groß ist, muss du dir halt so ein XLR-Stöpsel am iPad hängen und mit der Latenz der Software und des iPads leben. Mir fällt da sonst nix ein.
 
Line6 sonicport xv ist Mikro, HiZ Input in einem, kann ohne cc–Kit ans iPad angeschlossen werden und kann sogar das ipad laden sobald man ein Netzteil ans sonicport xv ranmacht.

Ist halt mega kompakt, An dein Neumann Mikro wird’s aber mit sicherheit nicht ranreichen.

Gibts aber leider nur noch als Restposten, wird nicht mehr produziert


Grüße
 
Das würde für mich bedeuten, dass ich um ein kleines Interface und XLR Mikro nicht drumherum komme, weil Latenzfrei bei mir an erster Stelle steht. Was wäre in dem Fall die mobilste und effektivste Lösung?
@HD600 hat es ja bereits erklärt: jedes Interface (ob im Mikro oder dazwschen) hat Latenz, auf der Eingangsseite und bei der Wiedergabe.
Bei der niedrigsten Einstellung in IOS (ohne Effekte) hört sich ein Kopfhörersignal praktisch genau so an, als wäre das Signal analog durchgereicht worden.
Habe ich selbst schon probiert, aber seinerzeit (iirc iPad Mini-2) war das nicht 100% störungsfrei, dh alle 1-2 Minuten konnte ein leichtes Knacksen in die Aufnahme geraten.
Die Latenz liegt da um 2ms und das ist nur 0,5 ms über dem, was ein DSP gestütztes Monitoring typischerweise liefert.

Bei einer 64er Einstellung werden die rund 4ms Differenz zur eigenen Stimmwahrnehmung deutlicher, aber das ist in keiner Weise musikalisch einschränkend oder irritierend, eher Geschmacks- und Gewohnheitssache. Die Aufnahmen waren 100% störungsfrei.

Du solltest in jedem Fall mit dem vorhandenen Mikro die vorgeschlagene Überprüfung mit Audio Evolution vornehmen, auch um festzustellen ob der Prozessor im Mikro zusätzliche Latenz erzeugt.
Als Vergleich kannst du unter Kopfhörer das interne Mikro des iPad mit den verschieden Buffer-Einstellungen durchprobieren, ggf mit In-Ear um Raumschall zu unterdrücken.
Beim internen Mikro muss 'Measurement Mode' in den Audio-Einstellungen der App aktiviert sein, sonst macht IOS zusätzliches Processing des Mikrofon/Kopfhörersignals.
 
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86 x 138 x 22 mm sind die Maße des Boss BR 80

Ich meinte auch den Zoom. Danke für die ausführliche Erklärung @HD600

Line6 sonicport xv ist Mikro, HiZ Input in einem

Scheint auch interessant zu sein aber die ich denke nicht vorrangig für vocals

Du solltest in jedem Fall mit dem vorhandenen Mikro die vorgeschlagene Überprüfung mit Audio Evolution vornehmen

Finde Audio Evolution leider nur kostenpflichtig im App Store. Außerdem finde ich das einfache Konzept von Garageband ziemlich gut, bin ehrlich gesagt nicht so motiviert mich wieder in eine neue Daw einzuarbeiten, oder gibt es da auf dem ipad große Unterschiede? Was die Plugins angeht bin ich eigentlich nicht auf viel angewiesen außer das übliche wie compressor, eq und hall und halt manchmal etwas Autotune wie zb von Antares. Das sind halt auch die Effekte, die ich dann gerne live ohne Latenz nutzen würde, um meine Stimme direkt im beat bei zb Youtube zu hören, um mir schonmal einen Eindruck von einer möglichen songidee zu machen und dabei zu schreiben. Deswegen denke ich, dass ich das Thema usb mikrofon fürs ipad abhaken muss. Heißt im Umkehrschluss, ich brauche ein Mikrofon und interface was meine Anforderungen erfüllt. Finanziell bin ich aber nicht wieder so aufgestellt, wie beim neumann und Fireface. Das Neumann ist noch ansatzweise mobil (mit Tischstativ), das Fireface nicht unbedingt. Jetzt stell ich mir die Frage, wo ich sparen sollte und wo investieren.

Entweder ich kombiniere das Neumann mit einem neuen interface zB. Apogee One, Audient ID4, Steinberg UR22C, M-Audio Air192 oder IRig Pro (sind die überhaupt gut genug um meine Latenz auf dem ipad mit Nutzungen dieser Effekte live zu beseitigen?) hab vorallem auch auf den von euch genannten Blendregler geachtet aber der wird mir zb bei Autotune wohl wenig helfen oder? Vielleicht schafft das Apogee auch so die Latenz vom neumann klein zu halten?

Oder ich versuche mein Fireface mit Neumann am IPad zu betreiben, was leider nicht sehr mobil ist, mir aber die Qualität gibt die ich gewohnt bin. Würde das reibungslos funktionieren? Das Fireface hat ja eine externe Stromversorgung. Ich weiß blöde Frage, weil ich es ja ausprobieren kann, bin aber momentan nicht im Studio um es zu testen.
 
Finde Audio Evolution leider nur kostenpflichtig im App Store. Außerdem finde ich das einfache Konzept von Garageband ziemlich gut, bin ehrlich gesagt nicht so motiviert mich wieder in eine neue Daw einzuarbeiten, oder gibt es da auf dem ipad große Unterschiede?
Ok, dann hat der Vertrieb von Audio Evolution die Konditionen geändert...
(ich habe das nur zum 'Messen' vorgeschlagen, im Prinzip sollte jedes Audio-Programm eine Buffer-Einstellung haben, ergo auch Garageband. Insofern wundert mich dein Hinweis, dass in der Hinsicht nichts zu finden ist etwas...)
Es ist ein essentieller Punkt: würde GB tatsächlich sein eigenes Süppchen kochen, würde dir kein Interface der Welt eine niedrigere Latenzeinstellung erlauben.
Solche Einstellungen sind manchmal etwas versteckt. ;)
 
Insofern wundert mich dein Hinweis, dass in der Hinsicht nichts zu finden ist etwas...
Bei Garageband auf dem Mac kann ich den Buffer auch nicht einstellen, auch kein Mackie-Control.
Für den Boss BR 800 installiert man eine extra Systemerweiterung, dort kann man alles einstellen.
 
Also:
Garageband IOS hat keine Puffereinstellung...
Die Idee mit dem Mix Regler am Interface (z.B. Steinberg) bedeutet, dass du nur das trockene Mikrosignal hörst (mit einem beliebigen Anteil der DAW mit etwas Latenz.)
Dein Hype Mic hat einen MIX Regler (sah ich grade).
Ob dessen USB Interface soviel "schlechter" bez. der Latenz ist wie ein externes Interface, wage ich in Frage zu stellen...
Bliebe noch, CUBASIS DAW (IOS) zu testen, dort scheint es eine Latenzeinstellung zu geben (weis nicht, ob bei Cubasis LE auch). Die gibts als Demo, könnte zum Testen reichen...
Es scheint so, das du "einen Tod sterben" musst...
 
Dein Hype Mic hat einen MIX Regler (sah ich grade).

Mensch Leute, seit doch mal etwas sorgfältiger mit Hinsehen und Lesen. Hatte schon mehrfach erwähnt, dass dieses Teil Direct Monitoring kann:

• Headphone output with Blend feature offers zero latency recording

Von der Apogee Webseite.

Nur weil Du auf der Thomann Webseite keinen Regler siehst, heisst das noch lange nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Gegebenenfalls findet man solche Informationen auch im Manual. Genau. Das Ding, dass so gut wie niemand mehr liest heutzutage.......

Abgesehen davon, sucht man bei GarageBand nach Latenz oder Puffer oder ähnliches, gibt es ungefähr 1000 hoch X Einträger. Ein einziges Jammern und Klagen.

Ich würde auf jeden Fall mal eine andere App ausprobieren um festzustellen, ob es damit besser ist.

Wenn ja, macht es dann auch keinen Unterschied of USB Mic Lösung (das ja auch ein Interface ist) oder normales Interface. Dann war die Ursache der unterirdischen Latenz die App.

Interessant wäre noch zu erfahren, was das für ein iPad das ist und mit welcher iOs Version.

Sonst bleibt das hier auch weiterhin ein Rumgestochere im Nebel.
 
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