Als Ergänzung zur Squier CV Jazzmaster die J. Mascis empfehlenswert?

EAROSonic
EAROSonic
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
15.01.26
Registriert
24.09.07
Beiträge
8.109
Kekse
89.897
Ort
Südwesten
Hallo,

besitze seit längerer Zeit eine schöne Squier CV Jazzmaster, die ich richtig gut finde und auch regelmäßig spiele. Nun dachte ich mir als Ergänzung eine J. Macis Jazzmaster anzuschaffen. Große Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es nicht, nur eben die Pickups, die TOM-Bridge sowie das an diese etwas näher rangerückte Tremolo.

Die Frage nun, liegen beide klanglich soweit auseinander, dass sich die Anschaffung der Mascis lohnt? Dachte schon an eine Player II, allerdings liegt die preislich wieder 300 € oberhalb der Squier.

Danke Euch.
 
Große Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es nicht, nur eben die Pickups, die TOM-Bridge sowie das an diese etwas näher rangerückte Tremolo.

Na ich finde dass das ganz erhebliche Unterschiede sind.

*
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Ja, hast schon Recht. Aber sind sie auch so erheblich, dass sich eine Anschaffung lohnt? Das ist hier die Frage.
 
machen wir uns nichts vor: das leben ist zu kurz, um sich gedanken über etwas zu machen, was man sich hinterher ja doch kauft.
 
  • Gefällt mir
  • Haha
  • Interessant
Reaktionen: 10 Benutzer
Aber sind sie auch so erheblich, dass sich eine Anschaffung lohnt?

Ich habe das immer davon abhängig gemacht welchen Song, bzw Sound, wir spielen, und ob mir die jeweilige Gitarre das liefert was ich brauche.
So wechsele ich lieber die Gitarre als am Amp die Einstellungen zu verstellen, oder zig Bodentreter aktivieren zu müssen.

Wenn Du der Ansicht bist das Du die Gitarre brauchst, dann kaufe sie.
Eigentlich ganz einfach.... ;)
 
Für mich ein absolutes NoGo bei einer JM.
das an diese etwas näher rangerückte Tremolo
... das hatte ich mal auf einer MiM Jaguar, muss auch nicht sein.
Welche Art Musik solls denn werden? Für den klassischen JM-Sound empfehle ich (aus Erfahrung) Fender Pure Vintage PUs:

 
Ich liebe die TOM an meiner Fender Vintera ´60s Jazzmaster Modified. Allerdings nutze ich das Vibrato nur sehr wenig und eher behutsam. Da ist mir die wackelige Bridge (ja - ich weiß, dass das so gehört und sich mit dem Vibrato mitbewegen soll) meines Vintera II Bass VI schon eher ein Dorn im Auge. Da warte ich auf ein StayTrem.
Allerdings habe ich gute ABM Hülsen in die Jazzmaster eingesetzt, dann Adapter auf klassische 4mm Bolzen eingesetzt und das ganze dann mit einer Faber ABRL Locking Bridge festgezurrt. :p Die Fender TOM hat mich allerdings nicht gerade vom Hocker gehauen, daher die Maßnahmen. Ich weiß nicht, wie das bei der J. Macis ist.
Klingt definitiv anders als die klassische Jazzmaster eines Freundes. Mir gefällt es besser, ist aber Geschmacksache.

Ich würde die J. Macis Jazzmaster kaufen, wenn du Jazzmaster magst und es passt. Sie wird ziemlich sicher anders klingen als deine normale CV Jazzmaster.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Zu 1 & 2 TOM / Tremolo: besaß mal eine Fender Classic Player Jazzmaster, die beide Eigenschaften inne hatte. Kam gut damit zurecht. Leider trennte ich mich anscheinend zu früh von ihr. Offensichtlich war meine Jazz-Zeit noch nicht angebrochen. Auf der anderen Seite besitze ich meine klassische Jazzmaster CV.

Zu 3 Pickups: denen der CV fehlt es meiner Meinung nach an nichts. Dachte nie über einen Austausch nach. Durchaus möglich, dass die von Dir @abolesco aufgeführten Pickups den echten Jazzmaster-Sound noch weiter nach vorne bringen, aber reichen mir die Verbauten durchaus aus.

Ich würde die J. Macis Jazzmaster kaufen, wenn du Jazzmaster magst und es passt. Sie wird ziemlich sicher anders klingen als deine normale CV Jazzmaster.
Soweit will ich mit meinen Mods nicht gehen. Warum auch, siehe oben, sollte ich mich für die Mascis entscheiden. Mit Sicherheit klingt sie anders (welche Gitarre tut das nicht? ;)).
 
Na, die von @cohen unter Post #7 beschriebenen.
 
Ich würde mir lieber ne Jaguar kaufen hahaha

Wenn du deine Jazzmaster vom Feeling her so sehr magst ist das glaub ich keine schlechte Idee sich die zu holen. Durch die Unterschiede die ich auch etwas größer finde wird sie auch wahrscheinlich nen anderen Klang-Charakter haben. Ich denk jetzt nicht unbedingt dass die zu ähnlich klingen wird zu deiner anderen Jazzmaster.
 
Ich würde mir lieber ne Jaguar kaufen hahaha
Ja, die Jaguar ist auch ne schöne Gitarre. Diesbezüglich besitze ich eine, die aber eigentlich mehr oder weniger nur den Namen trägt, weil dann doch recht weit vom Original entfernt:

Squier Competition Jaguar HH 01_K.jpg


Immerhin splittbare Humbucker, aber kein Trem. Dafür mit TOM-Bridge. Spiele auch diese recht gerne. Ist allerdings richtig schweres Gerät. Mit meiner Überlegung Mascis-Jazzmaster bin ich noch nicht weiter. Wird dann wohl eher eine Spontanentscheidung.
 
f*ck my life - ich hab ne Jaguar, aber jetzt bin ich scharf auf eine Retro-Jazzmaster
 
Dann hast Du doch Glück. Bei den Kleinanzeigen findet sich die ein oder andere CV Jazzmaster, aber auch VM. Hatte mal kurzzeitig eine VM Jaguar. Bekanntermaßen verfügte diese Reihe über Duncan designed Pickups. Das waren die Schlechtesten, die ich jemals hört. Die Jaguar blieb auch nicht lange bei mir. Wenn es bei den Jazzmaster ähnlich sein sollte, würde ich definitiv eine CV empfehlen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir die Duncan designed Humbucker (HB103) in meiner Jackson richtig gut gefallen. Vielleicht fertigen sie einfach bessere Humbucker als Singlecoils. :unsure:
 
Die P-90er klingen definitiv anders als JM PUs und die ToM nimmt dem Jazzmaster das Percussive. Ich hab bei meinem JM die Original Bridge gegen eine Schaller STM getauscht, das hat den Charakter der Gitarre schon deutlich verändert.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Der VM Neck PU ist eigentlich ganz gut, der Bridge PU ziemlich shice.
 
Ja, das können/sollen die P90-artigen Pickups der Mascis auch. Brauche keine zweite CV Jazzmaster. So ne STM sollte ich noch irgendwo rumfliegen haben. War auf einer Les Paul verbaut und fand sie zu wenig Les Paul-like. Kurze Frage noch zu den Polpieces der Mascis Pickups: die kann man doch zur Sweetspotfindung auch verstellen? Frage deshalb, weil ich damals auf die Art & Weise den meiner Fender Classic Player Jazzy hingerichtet hatte.

Recht ähnlich habe ich die Pickups meiner VM Jaguar auch im Ohr, Neck recht gefällig und der Bridge nur Höhen und keine Bässe, egal, wie ich ihn auch einstellte.
 
Eine Jazzmaster die anders klingt und vielseitig einsetbar ist...., nur eine Idee.

Jazzmaster.jpeg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Schönes und interessantes Modell, vor allein Dingen in Shoreline Gold, aber auch deutlich teurer, als die Squier Mascis. Bräuchte auch kein Bigsby.
 
Kurze Frage noch zu den Polpieces der Mascis Pickups: die kann man doch zur Sweetspotfindung auch verstellen?
Bei Fender wird der Draht gerne mal direkt auf die Schrauben gedreht, Du müsstes die PUs vorher röntgen, um das gefahrlos zu checken. 😁
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben