2x4 mit dbx driverack pa+ // übergangsfrequenz/ anfänger

  • Ersteller mickmett
  • Erstellt am
M
mickmett
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
01.02.20
Registriert
11.05.14
Beiträge
37
Kekse
0
Ort
Forstern b. München
Hallo Leute,

ich bin eigentlich Keyboarder - aber durch die entwickelte Konstellation der Band nun auch hauptsächlich für die Technik zuständig :)

für unsere Band (2xGit, Keys,Drums,Bass,Sängerin) habe ich folgende Equipment:
2x https://www.thomann.de/de/peavey_prosub_mkii_messenger_serie.htm (Frequenzband: 45-300 Hz) an Endstufe: Omnitronic P1500
2x https://www.thomann.de/de/the_box_pa_252_eco_mkii.htm. (Frequenzband: 45hz - 15 khz) an Endstufe Peavey IPR 1600

und als Erweiterung:
2x https://www.thomann.de/de/the_box_pa15eco_mkii.htm (Frequenzband: 70hz - 15 khz) an weiterer kleiner Endstufe

Nun habe ich (neu erworben) ein DBX Driverack pa+ mit dbx Einmessmicro erstanden und angeschlossen.

Wenn ich die Automatische Einmessung mache (2x4), sendet er auf die großen Fullrange-boxen fast nur Mitten und Höhen, und die Bässe auf die Subs, doch dann klingst zu dünn (schliesslich hätten die Tops durch 2x15er genug Power, auch im Bass mitzumachen)
Wenn ich die Crossover-Frequenz auf ca 150 Hz stelle, wird's zwar besser, aber irgendwie krieg ich keinen sauberen Ton her - die Höhen/hochmitten sind sehr stark, die Bässe zu mager, die Tiefbässe sehr stark.
Da die Bässe kräftiger klingen sollten, hab ich manuell beim Crossover die Subs hochgezogen und die Tops runter : bei der EQ-Einmessung regelt er dann wieder die Bässe zurück und wieder klingst dünn.

Wo sollte ich die Trennfrequenz machen und sollte ich einen bestimmten Bereich absichtlich überlappen lassen um mehr Bass zu bekommen oder ist das wegen Auslöschungen Schmarrn?

Und noch eine Frage: Sollte der Basedrum mehr im Tiefbassbereich oder mehr im normalen (Kick)-Bereich kommen?

Ich bin sehr dankbar über gut gemeinte Tips / nur kann ich nicht noch mehr Kohle reinstecken. Hauptsächlich gehts mir darum, mit dem Equipment das beste zu machen.
Auch hämische Kommentare (Müll, billig usw.) sind selbstverständlich angebracht, bringen mir nur leider nix:)

Vielen Dank im Voraus !!

LG, Michi
 
Eigenschaft
 
Auch hämische Kommentare (Müll, billig usw.) sind selbstverständlich angebracht, bringen mir nur leider nix
Nix hämische Kommentare,aber leider ist und bleibt das Zeugs Sperrmüll da reisst auch der dbX nichts mehr raus.
Vergiss die automatische Einmessfunktion und stell wenn überhaupt alles nach Gehör ein.

Was und wie soll jetzt die Erweiterung mit den komischen Eco 15" bewirken ,was soll überhaupt dieses bunte zusammengewürfelte Zeugs.
Front "PA"?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
naja, also schau Dir mal die über 100 Kommentare der Käufer auf Thomann an - die Boxen sind billig aber gar nicht schlecht. Ich hab im Vergleich welche von JBL gehört/ähnlich aufgebaut und die waren dagegen total schwachbrüstig und dünn. Die Thomann-Boxen klingen kräftig und voll, und ehrlich - über 15 khz hören die meisten eh nicht viel.
Mir gings um Tips in Bezug auf die Übergabefrequenz und Einstellung des EQ´s. Dürfen sich die Subs mit den Eco 15 im Bereich 150-250 Hz z.B. überlappen oder nicht (Flanke steil zur Übergangsfrequenz oder lieber steil?)
Aussage wie "vergiss die automatische Einmessfunktion" find ich wenig hilfreich - schließlilch gibt es auch hier eine Masse an Nutzern, die die Funktion super finden und gute Ergebnisse erzielen.
Schade- anscheinend darf man hier nur mitreden wenn man Markenware kauft - soll noch Bands geben mit wenig Budget und trotzdem einem gewissen Anspruch...
 
Ich würde die kleinen ECOs erst mal außen vor lassen und mich um das Zusammenspiel der 252er mit den Subs kümmern.

Bei den Subs solltest du zuerst mal die passive Frequenzweiche entfernen, die klaut dir nur Leistung und dreht an der Phase. Wahrscheinlich ist das nur eine Spule in Serie zum Chassis, verbinde also einfach das Chassis direkt mit den Anschlussbuchsen.

Für die Tops würde ich erst mal mit einem Hochpass bei 80 Hz anfangen, Butterworth 2. Ordnung sollte als Ausgangswert passen. Ich kenne keine Messungen der Boxen, aber in dem Bereich sollte ihr Schalldruck auch ohne Filter langsam abfallen.
Die Subs bekommen einen steilen Hochpass (z.B. BW 4. Ordnung) irgendwo zwischen 30 und 40 Hz. Man müsste ihre Abstimmungsfrequenz kennen, um die Frequenz optimal zu wählen, 40 Hz wäre mein Startwert.
Den Tiefpass würde ich steiler wählen, als den Hochpass der Tops, also beispielsweise auch BW 4. Ordnung. Denn die Subs haben in diesem Frequenzbereich wahrscheinlich einen steigenden Schalldruck ohne Filter. Will man nach der Filterung symmetrische Flanken, so kommt man mit Filtern gleicher Ordnung kaum hin. Trennfrequenz zum Start wäre auch 80 Hz. Es macht aber oft Sinn, die Trennfrequenzen zwischen Top und Sub etwas auseinander zu ziehen, um keine Überhöhung bei der Trennfrequenz zu bekommen.
Klingt es dann zu dünn, passt das Pegel-Verhältnis zwischen Sub und Top nicht. Man kann das Verhältnis entweder über die Pegel direkt anpassen, oder den Sub per Low-Shelf anschieben.

Grundsätzlich ist ein 15"-Subwoofer für ein 215er-Top natürlich gnadenlos unterdimensioniert. Da wäre eher ein 218er-Sub passend. Man könnte daher auch die Tops quasi fullrange spielen lassen und die Subs als Ergänzung dazu. Dann spielen aber verschiedene Chassis mit unterschiedlicher Abstimmung im selben Frequenzbereich, was der Klangqualität nicht zuträglich ist. Außerdem kann ich die Bassfähigkeiten der 252er nicht einschätzen. Die Größe der Membran alleine befähigt noch nicht zur guten Basswiedergabe, dafür muss das Chassis auch ausreichend linearen Hub können.

Die Einmessfunktion des dbx würde ich nicht unbedingt benutzen. Akustische Messungen sind nicht ganz trivial, da der Raum dabei eine enorme Rolle spielt. Übertrieben ausgedrückt hat man im blödesten Fall alle paar Zentimeter ein anderes Ergebnis. Ein richtiges Setup müsste man mit richtigem Messequipment unter (näherungsweise) Freifeldbedingungen durchführen.

Ein Wort zur Qualitätsdiskussion muss ich auch noch los werden:
Die Kommentare bei Thomann sind eine tolle Sache und oft hilfreich, man muss sie aber immer im Kontext interpretieren (genauso wie Aussagen hier im Forum). Wer nicht weiß, wie ordentliche oder richtig gute Anlagen klingen, empfinden die Kisten als brauchbar. Wer besseres kennt, wird sie sich gar nicht erst anschaffen und kann sie daher auch nicht bewerten. Und die JBL JRX ist wirklich kein Maßstab, die Marke fängt ab der PRX-Serie so langsam an, interessant (aber nicht unumstritten) zu werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Hey , das ist mal ne Antwort !!! Herzlichen Dank dafür !!
Ich werd mir das mal genau durchdenken und ausprobieren.

Eine Frage noch wegen "Tops fullrange" laufen lassen: Wenn ich die Subs entsprechend im Raum (z.b. mittig) wegstelle und die Fullrange seitlich- also ungefähr so: Fullrange, 2m, Sub, 2m, Sub, 2m, Fullrange, würde das dann in Sachen Auslöschungen/Bassverstärkung Sinn machen?

Nochmal herzlichen Dank für die tollen Ausführungen !!
 
Wenn dann würde ich die Subs direkt nebeneinander in die Mitte stellen. Dadurch koppeln sie besser und du gewinnst etwas mehr Tiefgang, wenngleich der Effekt nicht gigantisch ist. Der Vorteil ist eine gleichmäßigere Schall-Verteilung im Bassbereich. Durch die vergleichsweise tiefe Trennfrequenz zu den Tops sollte der Abstand zu diesen keine nennenswerten Nachteile bringen.
Aber solche Dinge muss man testen, theoretische Überlegungen helfen zwar, aber die Praxis gehorcht der Theorie manchmal nicht, weil man bei ihr Dinge wie die Raumakustik vernachlässigt.

Du musst die Tops aber hoch stellen, als Ausgangspunkt würde ich sagen, den oberen 15"er über die Köpfe der Zuhörer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Super - das wird ausprobiert - herzlichen Dank !!
 
naja, also schau Dir mal die über 100 Kommentare der Käufer auf Thomann an - die Boxen sind billig aber gar nicht schlecht.
Ja ,ne ist klar.
100erte Kommentatoren können sich nicht irren.
Ne aber mal im Ernst anstatt sich einen Haufen billiger Tuten mit unterdurchschnittlichen Wirkungsgrad zu kaufen ,sollte man seine Kohle sinnvoll einsetzen und sich nicht die billig Gurken schön reden.
Auch bist Du nicht auf meine Frage eingegangen.
Wozu noch die 15 eco gedacht ist.
Wie die Subs und die Doppel15 getrennt werden hat Dir flix ja schon geschrieben.
Eine steile Trennung von Sub zu Tops muss nicht immer vorteilhaft sein,hier sollte man einfach auch mal das Gehör entscheiden lassen und sich nicht auf Messsysteme verlassen die wie schon von flix beschrieben auch ne Menge Nachteile mit sich bringen.
Schade- anscheinend darf man hier nur mitreden wenn man Markenware kauft - soll noch Bands geben mit wenig Budget und trotzdem einem gewissen Anspruch...
Nein auch Du kannst hier mitreden auch wenn Du keine Markenware gekauft hast,den dafür ist das Board gedacht.
Leider machen viele den Fehler so wie anscheinend auch Du ,kaufen sich billiges Equipment weil die Kohle knapp ist (was ich auch verstehen kann) und wundern sich dann das es nicht so spielt wie man es gerne hätte.
Nachdem dann das Kind in den Brunnen gefallen ist informiert man sich dann nach dem Kauf hier wie man aus diesen Gurken vernünftigen Sound bekommt und redet sich die Sache auch noch schön da selten bis gar Niemand zugeben will sich Plunder angeschafft zu haben und die Kohle nun weg ist.
Nun habe ich (neu erworben) ein DBX Driverack pa+ mit dbx Einmessmicro erstanden und angeschlossen.
Das ist in etwa so als habe ich mir einen Fiat 500 gekauft und hoffe nun mit einem neuen Steuergerät daraus einen VW Passat zu machen.
Nichts und Niemand will dich hier runter machen,aber wir erwarten hier auch das wenn Du beraten werden willst auch mal darüber nachdenkst warum eine Box 89€ kostet und eine andere
999€,irgend wo muss ja der Unterschied liegen.
Brauchbares Equipment kostet nur im ersten Augenblick etwas mehr,bringt aber deutliche Vorteile.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Ok, habe ich verstanden - danke dafür :)
Die Ecos habe ich aus Altbestand und wir benutzen sie entweder für die Zweitbühne (Kirche oder Weinstube) oder für ein breiteres Abstrahlverhalten (Haupt-Tops auf die Tanzfläche, Ecos richtung Bänke), ausserdem scheinen diese 89,- Tops in den Höhen schöner aufzulösen als die Hörner der Haupt-Tops. So klingts definitiv schöner.
Bin halt Anfänger (merkt man ja) und versuch halt aus dem vorhandenen Equipment das beste rauszuholen.
vielleicht kennst Du die Situation, dass bei 5-10 Gigs pro Jahr jeder seine Kohle haben will (weil er ja auch schon Raummiete,Fahrtkosten etc hatte) und bei der Frage, wie´s mit Investitionen aussieht ganz still ist. Und der ganze Schmus der im Bestand ist, ging hauptsächlich von meinem Geldbeutel aus - mehr ist im Moment nicht drin.
 
Noch eine Frage vom Anfänger :)
Nehmen wir mal an ich würde die Subs mittig zusammenstellen (koppeln) - wenn ich dann die Fullrange r/l (Bühne ca 6 m.)mit der selben untersten Frequenz (also ab 40 hz) fahren würde, würden die dann den Effekt in der Mitte der Tanzfläche wieder kaputtmachen - oder wäre das sinnvoll, weil dann a)auf der Tanzfläche und b) verteilt im tieferen Raum auch noch Bässe wären?

Mit ein bisschen Fantasie (4 boxen ab 40 hz, davon 2 als Fullrange) könnte man damit doch so eine Art Zahnlücke machen oder? (subs bis 100hz, ca. 1,6m Abstand, nebeneinander)Oder bin ich da völlig falsch?
 
Lautsprecherarrays funktionieren nur, wenn die Phasenlage bekannt und berücksichtigt ist. Am einfachsten macht man es sich deswegen mit baugleichen Lautsprechern, weil diese definitiv die selbe Phasenlage aufweisen.
Wenn du deine Fullrange-Tops bis 40 Hz laufen lässt und damit deinen Bässen dazwischenfunkst, kann die unterschiedliche Phasenlage im schlimmsten Fall zu Auslöschung führen. Letztlich verringerst du damit dann den Bassdruck.

Wenn du in Zukunft günstig einkaufen willst, sieh dich auf dem Gebrauchtmarkt um. Dort bekommst du fürs gleiche Geld doppelt so gute Ware.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben