...was ist eigentlich
das Ziel der Bemühungen im praktischen Leben?? Vorstellbar wäre ja, eine
Vorhersagbarkeit klanglicher Eigenschaften anhand der Materialien festzustellen ... dazu würden dann aber verschiedene Hälse aus den selben Materialien im Test-Set gehören ... die dann identisch klingen müssten, wenn's brauchbare Ergebnisse geben sollte ...
Fazit: da hat sich jemand gut die Zeit vertrieben und sicher seinen Spaß gehabt, aber ohne Ziel ergibt das für mich keinen Sinn ...
EDIT: mal wieder nicht bis zum Ende gelesen ...
ob das Tauschen eines Halses und damit das Holz einen Einfluss auf den Klang hat.
der zweite Teilsatz ist ja nichts weiter als eine hypothetische Vermutung, deren Verifizierung du mit diesem Versuchsaufbau auch nicht näher kommst ... (siehe oben) ...denn vielleicht bringt ja einfach der Tauschvorgang den Unterschied (als extreme Möglichkeit)
Was ich beim Halstausch noch so feststelle und was klangliche Veränderungen ergeben kann: Maße des Halses (Gewicht, Stärke, Stärke der Materialien etc), Setup: Drehmoment an den Halsbefestigungsschrauben, Trussrodspannung ... Sattelmaterialien ... Saitenniederhalter(konstruktion ...). anders gesagt: es werden einfach zu ausschnitthaft Veränderungen betrachtet. Das ist ein derart multifaktorelles Spiel im real life, dass so eine Betrachtung auf mich so wirkt, als würde ich mein Spiel zu unterschiedlichen Tageszeiten vergleichen und davon etwas ableiten wollen
EDIT2, noch was entdeckt:
Beim Spielen nehme ich die Unterschiede immer viel stärker wahr, als nachher beim Anhören.
.. da bist du nach meiner Ansicht dem Kern des Problems schon viel näher, als mit all den quasi-objetiven Versuchen: ein wesentlicher Anteil an der Unterschiedlichkeit oder Ähnlichkeit von Instrumenten ist bedingt durch dein Gefühl dazu. Und das ist keineswegs nebensächlich, nur eben sehr schwierig in Werten und Fakten einzufangen. Das reicht bis zu Assoziationen, die dir die Optik eines Instruments vermittelt ... oder dem Wissen um einen Anschaffungspreis
