4-Kanal Audio Interface

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Linus-T-Schnütz

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Hallo zusammen,

Um meine Interface-Suche von meiner (abgeschlossenen) Mikro-Suche zu trennen eröffne ich hierzu einen eigenes Thema.

Ausgangssituation:
Ich möchte einfaches Homerecording betreiben. Hauptsächlich nehme ich E-Gitarre, teilweise auch Akustik-Gitarre und Gesang auf.
Momentan verwende ich ein Cakewalk UA-25EX mit zwei Kanälen, als DAW kommt Reaper zum Einsatz.
Klanglich finde ich das UA-25EX recht gut, hier habe ich nichts auszusetzen.
Zudem hat es über die Jahre immer zuverlässig und gut funktioniert.

Problem: Das UA25-EX hat nur zwei Kanäle, jetzt benötige ich aber mehr. Soweit ich weiß, gibt es das auch nicht als 4-Kanäler.

Darum habe ich mir das Behringer UMC404HD bestellt, mit welchem ich gestern auch schon rumgespielt habe.
Einrichtung ging fix, keine Probleme. Klangqualität soweit ok, habe aber noch keinen Vergleich gemacht.
Woran ich mich momentan störe ist, dass der "Mix" von "IN/PB" für KH sowie Monitore gilt.
Zudem ist es wesentlich leiser als mein UA-25EX, gilt für In- und Outputs.

Daher bin ich gerade am Überlegen, ob ich mir noch ein anderes Interface anschauen sollte.

Anforderungen an das neue Interface:
- Schnittstelle USB
- (mind) 4 Mic-Eingänge
- vernünftige Preamps
- getrennte Lautstärkenregelung von KH und Monitoren
- 48V Phantomspannung
- stabile Treiber, brauche aber keine zusätzliche Software als Goodie
- Preis: Gibt keine feste Vorgabe, irgendwo im Bereich zwischen 100 und 350€

Was ich gerade auf dem Schirm habe:

Steinberg UR44
https://www.thomann.de/de/steinberg_ur44.htm?ref=search_prv_6

Tascam US-4x4 (auch wieder diese Monitor-Mix-"Problematik)
https://www.thomann.de/de/tascam_us_4x4.htm

Focusrite Scarlett 18i8:
https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_18i8_2nd_gen.htm

Roland Rubix 44
https://www.thomann.de/de/roland_rubix44.htm

Habt ihr Erfahrungen mit einem der Geräte? Oder eine ganz andere Empfehlung für mich?
Das UMC404HD hat auf mich keinen schlechten Eindruck gemacht, ich möchte auch nicht unbedingt was anderes verwenden, wenn ich damit langfristig gut fahre.
Hier fällt mir aber das abschätzen etwas schwer.

Vielen Dank!
 
Linus-T-Schnütz

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Mal eine konkrete Frage zum UR44, Scarlett 18i8 und Rubix 44:

So wie ich es verstehe, kann ich die Lautstärke des Monitor- und Kopfhörer-Ausgangs separat regeln.
Beim UMC regel ich den Mix zwischen Inputs (Direct Monitoring) und dem Playback (=das was vom PC kommt) für beide Ausgänge (KH/Monitore).
Gibt es bei den oben genannten Interfaces die Möglichkeit, diesen Mix für KH und Monitor unterschiedlich zu gestalten?
Ich hätte nämlich gerne am Monitor einen anderen Mix (100% PC-Signal dauerhaft) als am KH.
 
Rescue

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Du kannst beim Steinberg und Focusrite jeweils eine Monitormischung aus alles Eingängen und Summe der DAW über eine spezielle Software machen. Das Rubix kenn ich nicht.
 
mjmueller

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Ich kenne die genannten Geräte nicht alle aus eigener Erfahrung (und behaupte zudem, dass auch sonst kaum jemand konkrete Vergleiche angestellt hat). Von daher kann ich auch keine konkrete Empfehlung aussprechen.
Erschwerend kommt hinzu, dass alle Geräte aus meiner Sicht sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen und wie diese ins Gewicht fallen, ist doch auch eine sehr individuelle Angelegenheit.

Daher meine persönliche Kurz-Einschätzung:
Mit dem Steinberg machst Du nichts verkehrt.
Das Tascam würde ich nicht nehmen.
Das Focusrite ist eine gute Option.
Das Roland würde ich auch nicht nehmen.

Gibt es bei den oben genannten Interfaces die Möglichkeit, diesen Mix für KH und Monitor unterschiedlich zu gestalten?
Ich hätte nämlich gerne am Monitor einen anderen Mix (100% PC-Signal dauerhaft) als am KH.
Da ist mir nicht ganz klar, wieso das eine so wichtige Rolle spielt. Denn wenn Du den Eingang zu machst, hast Du nur das DAW-Signal. Also nur ein Klick "Aufwand".
 
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Linus-T-Schnütz

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Erstmal Danke für die Einschätzung.
Ich habe mir einige Reviews und Tests angeschaut, da kommen das Steinberg und Focusrite auch gut weg.

Da ist mir nicht ganz klar, wieso das eine so wichtige Rolle spielt. Denn wenn Du den Eingang zu machst, hast Du nur das DAW-Signal. Also nur ein Klick "Aufwand".

Das "Problem" ist, dass ich zwischen Aufnehmen und abhören immer wieder den Mix ändern muss. Mach ich das nicht, ist das wiedergegebene Signal vom PC recht leise.
Insgesamt hat das UMC recht wenig Output, was ich vor allem an meinen Monitoren merke.

Generell bin ich noch unschlüssig, was ich mir zulegen soll und ob mir ein 4-Kanal-Interface nicht irgendwann auch zu klein wird (wenn ich nicht ständig umstecken möchte).
Mit meinem UA25-EX war ich bestimmt 8 oder 9 Jahre sehr glücklich und das hat mir ausgereicht.
Momentan ändern sich aber meine Anforderungen recht stark.
 
Rescue

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Generell bin ich noch unschlüssig, was ich mir zulegen soll und ob mir ein 4-Kanal-Interface nicht irgendwann auch zu klein wird
dann nimm von Steinberg eine Nummer grösser das UR 824 https://www.thomann.de/de/steinberg_ur824.htm
ich hab von Steinberg das UR28M als Alternatives Interface hier rumstehen:D
https://www.steinberg.net/en/products/audio_interfaces/ur_series/models/ur28m.html
https://www.amazona.de/test-steinbe...-und-monitor-controller-mit-integriertem-dsp/
 
GeiGit

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Wenn man in die Preisregionen hoch geht finde ich das XR18 eine super Alternative mit einem genialen "Mehrnutzen": Es ist ein voll funktionsfähiges Mischpult für den kleineren Anlass :)
Und man hat natürlich auch die Möglichkeit z.B. bei Gesangsaufnahmen einem Sänger/einer Sängerin zum "wohlfühlen" einen Hall dazu zu mischen, oder einen Kompressor.... und trotzdem das Direktsignal nach dem Preamp zu recorden und dann in der DAW später dann "richtig" abzumischen.

Und mit 18 Eingängen hast du erstmal ausgesorgt, oder?

Sollte man noch etwas mehr an Qualität benötigen wäre das hier ebenfalls noch innerhalb eines ähnlichen preislichen Rahmens:
 
Linus-T-Schnütz

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Nochmal danke für eure Vorschläge!
Für ein XR18 interessiere ich mich momentan zwar, allerdings als Band-Mischpult.

Ich habe nochmal einiges gelesen, angeschaut und rumüberlegt und bin zu einem Entschluss gekommen.
Da ich gerade noch mitten im Demos aufnehmen bin (3 von 6 sind im Kasten), werde ich erstmal mit dem Equipment, welches ich habe, die Demos fertig aufnehmen.

Danach möchte ich dann schauen, dass ich mir etwas anschaffe, mit welchem ich wirklich langfristig gut arbeiten kann.
Das heißt, vernünftig dimensioniertes Interface mit mind 8 Kanälen plus Preamp.

Bevor ich mir jetzt was anschaffe und in 3 Monaten wieder überlege, mir was anderes zu holen, mache ich es lieber einmal richtig.
 
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Gute Entscheidung!

Wir haben ein XR18 für einen unserer Gemeindesäle angeschafft und ich habe es vorab zuhause vorkonfiguriert um einen schnellen Wechsel vom alten Analogmischer auf das XR18 innerhalb eines Tages stressfrei hinzubekommen.
Das hat super geklappt und wir sind alle mit dem Wechsel sehr glücklich!
Bei den Einrichtungstest bei mir zuhause hatte ich es auch als Interface getestet und konnte es problemlos in meiner DAW "Sonar Artist" verwenden.
Natürlich war das nur ein Schnelltest, aber mir ist klanglich auf den ersten Blick kein Unterschied zu meinem Cakewalk UA25-EX aufgefallen. Kein hörbares Rauschen bei direkt besprochenem Mikrofon und beim Anschluß des passiven Untersteg-Pickups (K&K FanTaStick stereo).
Auch der interne E-Gitarren-Amp brachte halbwegs brauchbare Sounds zustande, wenn er allerdings deutlich mehr rauschte als z.B. mein Line 6 POD HD500.
Für's Recording des reinen Input-Signals der E-Gitarre würde das jedoch durchaus taugen und man könnte dann später das unverzerrte Signal in der DAW durch virtuelle Amp-Plugins jagen.
Auf Basis dieses positiven Eindrucks habe ich dir die Empfehlung ausgesprochen.
 
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