5jähriger möchte Waldhorn lernen...

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Gewitterhexe
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Hallo,

in der Plauderecke habe ich mich und meinen Sohn bereits vorgestellt und von daher fange ich gleich mal mit dem Thema an:

Mein Sohn (bereits zweijährige musikalische Früherziehung an der Musikschule) möchte nun unbedingt Waldhorn lernen. Am Donnerstag haben wir einen Termin mit einem Lehrer an der städtischen Musikschule, der eben dieses unterrichtet.

Einige Fragen habe ich vorweg:
Was kostet die Anschaffung eines Kinderwaldhornes?
Welche Folgekosten (Mundstück, Überarbeitung des Waldhorns, etc.) kommen noch auf uns zu (Musikschulkosten natürlich sind nicht damit gemeint!)?
Was muss ich beim Mundstück beachten, damit es keine Verformungen der Zähne, des Kiefers gibt, keine allergischen Reaktionen der Haut?
Wie kann ich meinem Sohn außer durch finanzieren des Unterrichtes und Instrumentes, das Fahren zum Unterricht, das erinnern ans Üben, Besuchen von Konzerten noch unterstützen??

Die meisten Instrumentallehrer der städtischen Musikschule haben gesagt, dass sie Kinder eigentlich erst ab dem Schulalter unterrichten, wenn sie lesen und schreiben können.
Der Waldhornlehrer selbst sagte, dass sein eigener Sohn (heute 9 Jahre alt) auch mit 5 Jahren angefangen hat - Unterrichtsmaterial aber eher ab 1. Klasse-Niveau vorhanden ist...

Kennt ihr Kinder die bereits mit 5 Jahren (es wird kurz vor seinem 6. Geburtstag sein) mit dem Waldhorn spielen angefangen haben und dabei nicht allzugroße Frustationsmomente hatten sondern eher Erfolgsmomente??

Muss man irgendwelche Langzeitschäden durchs spielen befürchten (Lungenschäden evtl.)??
 
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Hallo Gewitterhexe,

wir haben bei uns im Orchester unlängst ein Schülerhorn beschafft. Es ist von Hoyer, kostete 1.650 Euro und war spielbereit mit Mundstück.
Mein Sohn hat mit 4 1/2 nach der musikalischen Früherziehung mit Schlagzeug begonnen und hat heute mit 20 immer noch beim selben Lehrer Unterricht. Wenn einmal die Fortschritte ausblieben oder die Motivation nicht so groß war, wurde der Unterricht eben etwas spielerischer gestaltet. Der Untericht fand bei uns zuhause statt, so dass wir das immer miterleben durften.
Zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen kann ich nichts sagen, wobei es im asiatischen Raum durchaus üblich ist, dass viel früher mit dem Instrumentalunterricht begonnen wird als bei uns.

Gruß Jo
 
moniaqua
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Gesundheitliche Auswirkungen weiss ich nicht, aber ich würde in dem Alter kein Instrument kaufen. Außer, ich will es dann ggf selber spielen :D Mieten heisst für mich bei Kindern die Devise. Bei Violine z.B. geht das, wie es bei Horn ist - Musikschule fragen. Die vermieten oft auch Instrumente. Oder im örtlichen Musikgeschäft schauen, die vermieten normalerweise auch.
 
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.....
Wie kann ich meinem Sohn außer durch finanzieren des Unterrichtes und Instrumentes, das Fahren zum Unterricht, das erinnern ans Üben, Besuchen von Konzerten noch unterstützen?? .....

Was meinen Juniors (Schlagzeug / Querflöte / Saxofon) Spass macht und sie motiviert:
- Zu Playalongs dazuspielen
- Mit Papa und Mama zusammen Musik zu machen. Dabei auch mal kreativ sein und eigene Stücke erfinden.
- Eine CD (Zuhause mit einem Stereorekorder - nicht proffessionell) aufzunehmen und Oma, Opa, Tante.... zu Weihnachten zu schenken. Hier gestalten meine Kurzen auch noch ganz liebevoll ein Cover.
- Auftreten an Musikalischen Elternabenden, Musizierkisten, Jugend Musiziert .....
- Kontakt zu anderen Musikern pflegen und auch mal Backstage dabei sein.

Sehr wichtig ist was Jo_Beef schon sagte: In dem Alter läuft das Musizieren und Lernen spielerisch. Es geht IMHO in dem Alter darum dem Kind Spass an der Musik zu vermitteln und nicht um den Lernfortschritt um jeden Preis.

Gruß + halte uns auf dem laufenden.

Fish

€:
.....aber ich würde in dem Alter kein Instrument kaufen. ......

Gleich zu anfang des Unterrichts gebe ich Dir recht. Wenn der kurze allerdings dabei bleibt haben wir bisher immer auch ein gutes Instrument gekauft. Sehr Gute Erfahrung haben wir mit gebrauchten generalüberholten Instrumenten aus dem Musikalienhandel für ca. 50% des Neupreises gemacht.
 
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Gleich zu anfang des Unterrichts gebe ich Dir recht. Wenn der kurze allerdings dabei bleibt haben wir bisher immer auch ein gutes Instrument gekauft. Sehr Gute Erfahrung haben wir mit gebrauchten generalüberholten Instrumenten aus dem Musikalienhandel für ca. 50% des Neupreises gemacht.

Jaja, klar, dann schon. Das ergibt sich dann aber eh von selber :) Die maunzen dann schon rum dass das aber ned geht und das und überhaupt...
 
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...Was kostet die Anschaffung eines Kinderwaldhornes?...
Ob das Instrument jetzt bereits gespielt werden kann, was es kostet und wie man es am sinnvollsten beschafft, wird der Fachlehrer von der Musikschule am Donnerstag vielleicht besser einschätzen können.

...Welche Folgekosten (Mundstück, Überarbeitung des Waldhorns, etc.) kommen noch auf uns zu (Musikschulkosten natürlich sind nicht damit gemeint!)?
Ein Mundstück in Standardgröße ist bei Neuinstrumenten oft dabei, neue Mundstücke kosten zwischen 12,90 (Stölzel) und ca. 100 EUR.
Spätere Werkstattkosten hängen hauptsächlich davon ab, wie sachgerecht mit dem Instrument umgegangen wird, Blech ist ganz schön empfindlich und Zylinderventile sind für Bastelein sehr ungeeignet. Die korrekte Reinigung und Schmierung lässt man sich am besten zeigen.
Die laufende Kosten für Öl und ein feines Mikrofasertuch sind eher bescheiden.

...Was muss ich beim Mundstück beachten, damit es keine Verformungen der Zähne, des Kiefers gibt, keine allergischen Reaktionen der Haut?
Üblich ist der Beginn von Blechblasinstrumenten nach dem Zahnwechsel, wenn die Schneidezähne bereits ausgebildet sind, also mit 8-10 Jahren. Es gibt aber Ausnahmen.
Wird auf korrekte Technik geachtet und ohne allzu festen Druck des Mundstücks gegen die Lippen gespelt, kann es kaum zu irgendwelchen Schäden kommen.
Allergien können bekanntlich durch fast jeden Stoff ausgelöst werden, das kann ich nicht einschätzen. Eine besondere Gefährdung ist mir nicht bekannt. Gute Öle sind heute vollsynthetisch, geruchsfrei und nicht mehr Petroleum-Produkte.
Mundstücke fürs Blech sind aus Messing gedreht und meist versilbert, manchmal vergoldet. Es gibt aber auch fest verbundene oder schraubbare Mundstückränder mit Rändern aus verschiedenen Kunststoffen (Acryl, Laxan...) und auch aus diversen Hölzern.
Das Instrument und besonders das Mundstück erfordern Pflege, wozu das Spülen mit fließend Wasser und zügige Durchtrocknen lassen gehört, es gibt auch spezielle Bürsten dafür. Dadurch schützt man das Instrument vor Korrosion und behält hygienisch einwandfreie Zustände.


...Wie kann ich meinem Sohn außer durch finanzieren des Unterrichtes und Instrumentes, das Fahren zum Unterricht, das erinnern ans Üben, Besuchen von Konzerten noch unterstützen??
Auf ausreichend viele, kleine Pausen beim Üben achten, nicht überfordern. Blechblasinstrumente zu erlernen braucht Geduld, da der Ton bei Blechbläsern im Körper entsteht und nicht im Instrument. Durch die kontrollierte Ausatmung gegen die in sich gespannten Lippen werden diese zur Schwingung in der benötigten Frequenz gezwungen, sie gehen superschnell auf und zu. Das regt die Luftsäule im Instrument zur Schwingung an, was wir als Schall wahrnehmen. Das Blechblasinstrument ist also nur ein Verstärker (und Filter) für den mit den Klang.

...Der Waldhornlehrer selbst sagte, dass sein eigener Sohn (heute 9 Jahre alt) auch mit 5 Jahren angefangen hat - Unterrichtsmaterial aber eher ab 1. Klasse-Niveau vorhanden ist...
Es kommt eben immer auf die Umstände im Einzelfall an...

...Muss man irgendwelche Langzeitschäden durchs spielen befürchten (Lungenschäden evtl.)??
Im Gegenteil.
Kinder haben meist eine natürliche Atmung und kommen ohne Weiteres mit dem Instrument zurecht. Mit der Zeit bildet man auch eine angepasste Atemtechnik aus, das wird auch oft durch kleine Übungen gefördert.
Das Optimum fürs Blechblasen ist eine natürliche Atmung mit entspannt tiefer Einatmung und kontrollierter Luftführung bei der Ausatmung, (unbewusst) beteiligt ist die gesamte Atemmuskulatur (Zwerchfell, Bauch, Flanken). Blechblasinstrumente fördern so eher die Gesundheit, wenn man es richtig macht.
 
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Gewitterhexe
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Hallo,

herzlichen Dank für eure vielfältigen und zahlreichen Antworten. Sie haben mir heute gut weitergeholfen.

Ich hatte ja heute den Termin in der Musikschule und ich muss sagen ich war eigentlich auf Anhieb von der Vorgehensweise und dem Einfühlungsvermögens des Lehrers begeistert und ich denke er und mein Sohn würden gut zurecht kommen. Er sagte mir auch, dass er bei der Schule bereits angesprochen habe, dass es beser wäre, sie würden Leihinstrumente zur Verfügung stellen und diese würden bei Bedarf (die Kinder dort haben momentan alle eigene Hörner) auch welche zur Verfügung stellen. Gut - Bedarf ist da. Ich möchte auf jeden Fall erstmal leihweise eins benutzen und würde mir dann später für meinen Sohn eins kaufen. Aber erst mal ausprobieren das ganze. ;)

So - das einzige was mich nun noch irritiert an der ganzen Sache ist, dass der Lehrer mir gesagt hat, dass er zwar an der Musikschule arbeitet, ich dort auch mit meinem Sohn ganz normal einen Vertrag zwischen Musikschule und mir bzw. dem Junior schließen würde ABER die Bezahlung nicht wie sonst über die Musikschule laufen würde sondern direkt mit ihm abgerechnet werden würde. Dadurch könnte er mir den Unterricht günstiger anbieten (knapp 300 EUR weniger) aber er würde halt keine Quittungen ausstellen..... was das heißt wißt ihr ja.
Jetzt bin ich halt ziemlich irritert ob ich das ganze auch so machen soll. Bezahlweise nehme ich an monatlich, denn die Musikschule selber zieht ihre Beiträge viermal im Jahr ein aber er rechnet ja anders ab.
Er kommt auch ganz normal auf den Konzertlisten vor wie die anderen Lehrer auch, meinte halt, er würde einfach keinen Festvertrag von der Schule bekommen aus irgendwelchen Gründen. Dort ist er schon seit 2 Jahren.

Was sagt ihr dazu??

---------- Post hinzugefügt um 22:50:58 ---------- Letzter Beitrag war um 21:33:26 ----------

https://www.thomann.de/de/thomann_hr_300_kinderhorn_in_bb.htm

Obiges Instrument hat er uns empfohlen... was sagt ihr dazu?
 
HaraldS
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So - das einzige was mich nun noch irritiert an der ganzen Sache ist, dass der Lehrer mir gesagt hat, dass er zwar an der Musikschule arbeitet, ich dort auch mit meinem Sohn ganz normal einen Vertrag zwischen Musikschule und mir bzw. dem Junior schließen würde ABER die Bezahlung nicht wie sonst über die Musikschule laufen würde sondern direkt mit ihm abgerechnet werden würde. Dadurch könnte er mir den Unterricht günstiger anbieten (knapp 300 EUR weniger) aber er würde halt keine Quittungen ausstellen..... was das heißt wißt ihr ja.

Ist das eine kommunale Musikschule oder eine private? Das wäre wichtig zu wissen.

Es gibt durchaus Musikschulen, die lediglich die Räume zur Verfügung stellen und das Vertragsverhältnis den Vertragsparteien überlassen. Das geschieht, um die Verwaltungskraft einzusparen. Aber dann gibt es auch keinen Vertrag zwischen der Musikschule und dir als Schülermutter, sondern nur zwischen dem Lehrer und dir. Wenn du mit der Musikschule einen Vertrag abschließt, steht da ja drin, was Gegenstand dieses Vertrags ist und wie abgerechnet wird. Diesen Vertrag würde ich mir an deiner Stelle erst mal geben lassen, durchlesen und daraufhin abklopfen, ob er mit der vorgeschlagenen Vorgehensweise des Hornlehrers übereinstimmt. Ich vermute: da werden sich einige Unterschiede ergeben.

Er [...]meinte halt, er würde einfach keinen Festvertrag von der Schule bekommen aus irgendwelchen Gründen. Dort ist er schon seit 2 Jahren.

Bei Musikschulen gibt es entweder Angestelltenverhältnisse nach TvöD oder Honorarverträge. Aber egal, was für einen Vertrag er nicht hat ;) kann das nicht bedeuten, daß das Geld an der Musikschule vorbeifliesst, während du einen Vertrag mit eben dieser Musikschule hast. Stell dir vor, der Unterricht findet nicht statt und du hast schon bezahlt: wie willst du nachweisen, daß der Lehrer seinen Vertragspflichten nicht nachkommt, wenn du nur einen Vertrag mit der Musikschule hast, die aber nicht mit diesem Hornlehrer? Das klingt alles nicht ganz koscher.

Harald
 
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.....So - das einzige was mich nun noch irritiert an der ganzen Sache ist, dass der Lehrer mir gesagt hat, dass er zwar an der Musikschule arbeitet, ich dort auch mit meinem Sohn ganz normal einen Vertrag zwischen Musikschule und mir bzw. dem Junior schließen würde ABER die Bezahlung nicht wie sonst über die Musikschule laufen würde sondern direkt mit ihm abgerechnet werden würde. Dadurch könnte er mir den Unterricht günstiger anbieten (knapp 300 EUR weniger) aber er würde halt keine Quittungen ausstellen..... was das heißt wißt ihr ja. .....

Das heißt es evtl. wirklich.

Bei uns ist es am Beispiel Schlagzeuglehrer so:
Der Lehrer hat ein gewisses Kontigent an Stunden die er an der Musikschule Unterrichtet. Die Mehrstunden die er Unterichtet gehen direkt über Ihn, er darf aber (wenn verfügbar) die Einrichtung der Musikschule verwenden. Eine offizielle Rechnung stellt er als Privatmann aber auch aus. Er hat dafür noch ein eigenes Nebengewerbe.

Gruß

Fish
 
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Ich denke es mir ja auch, dass es nicht ganz koscher ist.


Den Vertrag der städtischen Musikschule kenne ich. Mein Sohn besucht dort ja seit 2 Jahren die musikalische Früherziehung. Die Musikschule macht es in der Regel so, dass sie den Jahresbetrag auf 4 x abbucht.
Wie das nun bei diesem Lehrer wäre, weiß ich nicht - also ob monatlich oder gar anders.

Das mit dem Stundenausfall ist eh so eine Sache bei dieser Schule. Wenn der Lehrer krank ist, werden die Stunden nicht nachgeholt.... Was ich davon halte brauch ich ja nicht sagen. Aber ist so vertraglich dort festgehalten.
Ich habe keine Ahnung, wie ich das jetzt machen soll. Ich kann eigentlich auch nicht diese Bezahlweise mit diesem Lehrer machen. Ich arbeite selbst in einem Rechtsberuf und wenn ich da unkoschere Sachen privat mache und das fliegt irgendwann mal auf.... Ich würde doppelt eins drauf bekommen von jedem Richter weil ich eben weiß, was ich da tun würde... Allein deswegen ginge es schon nicht und ich finds wie gesagt auch nicht ganz koscher und deswegen will ich das so eigentlich nicht machen. Hätte meinen Sohn aber trotzdem gerne an dieser Schule und er möchte auch unbedingt Waldhorn lernen...

Wenn ich der Musikschule von der Bezahlweise des Lehrers erzähle, fliegt der vielleicht wenns wirklich nicht ganz koscher ist. Er weiß dass ich die einzige bin, die jetzt davon weiß, denn mein Sohn ist der einzige neue Interessent vom Waldhorn.
 
HaraldS
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Das mit dem Stundenausfall ist eh so eine Sache bei dieser Schule. Wenn der Lehrer krank ist, werden die Stunden nicht nachgeholt....

Normalerweise ist eine Mindeststundenzahl (ca.35) jährlich vertraglich festgelegt. Wird diese unterschritten, wird i.d.R. Geld zurückgezahlt.

Ich habe keine Ahnung, wie ich das jetzt machen soll. Ich kann eigentlich auch nicht diese Bezahlweise mit diesem Lehrer machen. Ich arbeite selbst in einem Rechtsberuf und wenn ich da unkoschere Sachen privat mache und das fliegt irgendwann mal auf....

Dann hast du ja allen Grund, den Vertrag wasserdicht abzuschließen. Frag den Lehrer doch, zu welchen Konditionen er dir einen offiziellen Vertrag anbieten kann.

Wenn ich der Musikschule von der Bezahlweise des Lehrers erzähle, fliegt der vielleicht wenns wirklich nicht ganz koscher ist. Er weiß dass ich die einzige bin, die jetzt davon weiß, denn mein Sohn ist der einzige neue Interessent vom Waldhorn.

Wenn er keinen Vertrag an der Musikschule hat, kann er auch nicht fliegen :)... auf jeden Fall solltest du keine zwei Verträge mit Musikschule und Lehrer abschließen, sondern nur einen - und zwar vorzugsweise mit der Musikschule, nicht mit dem Lehrer. Dann ist alles offiziell geregelt und du wirst keine rechtlichen Probleme bekommen.

Harald
 
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Ich sehe nur eine Lösung für die Zwickmühle, in die dieser Lehrer dich gebracht hat: sage ihm, dass eine Barzahlung ohne Quittung für dich nicht möglich ist und dass ein bargeldloses Verfahren wie im anderen Vertrag deines Kindes bevorzugt wird.

Ich kenne das von der öffentlichen Musikschule am Ort so, dass die Gebührensatzung, Benutzungssatzung sowie Anmeldung und Einzugsermächtigung nebst Ermäßigungsantrag online stehen. Die wesentlichen Geschäftsbedingungen und die Gebührenberechnung werden zusätzlich unter "Häufig gestelllte Fragen" erklärt. Damit ist der vertragliche Rahmen für den Unterricht klar ersichtlich.
 
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Red mit dem Lehrer. Frag ihn, ob Du das so richtig verstanden hast (könnt ja sein, dass es ein Missverständnis gibt) und mache ihm deutlich, dass wenn ja, es so nicht in Frage kommt für Dich, was Du extrem bedauern würdest, weil Dein Sohn ja so gern Waldhorn lernen wolle. Er soll entweder über Musikschule abrechnen oder einen sauberen Vertrag aufsetzen.
 
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Es gibt auch sicher Alternativen zu dem einen Lehrer oder?
In welcher Ecke wohnst du denn?

(Hab schon so oft gemerkt, dass man Fragen hier im Forum spezifischer beantworten könnte, wenn der Nutzer seinen Wohnort im Profil hätte :D )
 
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Also den Vertrag würde ich ja nur mit der Musikschule abschließen. Nicht mit dem Lehrer. Ich würde also schon den offiziellen Vertrag der Musikschule mit allen Rahmenbedingungen erhalten. Lediglich die Zahlungsweise ist eine andere - nämlich bar und ohne Quittung an den Musiklehrer, auch ein Hausaufgabenheft/Stundenheft würde der Lehrer führen als Nachweis für die abgehaltenen Stunden, wobei er dann aber auch gleich sagte: Aber diese sind ja kein Nachweis für die Bezahlung...

Wir kommen aus *** und ohne Auto.. daher schon etwas gebunden, da ich auch von der Arbeit noch zum KiGA muss und dann zum jeweiligen Unterricht.
 
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Also die Musikschule geht tatsächlich davon aus, dass der Lehrer Rechnungen erstellt. Ich hab mich mal dumm gestellt und nachgefragt ohne etwas zu sagen, was den Lehrer belasten könnte, denn ich versuche heute noch offizielle Konditionen mit ihm auszuhandeln. Macht er dies nicht werde ich meinen Sohn für die Posaune anmelden. Dann bin ich auf der sicheren Seite und ich vermute sowieso dass mein Sohn in zwei Jahren auf die Klarinette umsteigen möchte, weil er von dieser auch total überzeugt war.

Waldhorn und diese waren eben seine absoluten Favoriten aber für die Klarinette muss er leider noch zwei Jahre warten sagte die Lehrerin. Daher folgte der Wunsch meines Sohnes, wenn Waldhorn nicht möglich ist, dass er dann eben Posaune lernen möchte.

Einen anderen privaten Lehrer möchte ich nicht nehmen, da es mir schon wichtig ist, dass mein Sohn an der Musikschule direkt unterrichtet wird. Meine finanzielle Situation ist nicht gänzlich gesichert (befristeter Arbeitsvertrag) und sollte ich einmal Hartz IV beantragen müssen (ich bin alleinerziehend) so bleibt uns in der Musikschule immer noch der Vorteil dass wir nicht abbrechen müssen sondern er den Schuljarhesbetrag um 50 % ermäßigt bekommt.
 
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Ist mir gerade nicht wirklich verständlich was das Problem jetzt ist bei diesem Lehrer Unterricht zu nehmen, der soll einfach Rechnung ausstellen und fertig.

Allerdings muss man bei dem Ganzen Thema hier im Board vorsichtig sein. Der mitlesende Finanzbeamte könnte hier vorschnell Schlüsse ziehen.
 
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Weil er ziemlich unzuverlässig sein zu scheint...
Am Tag der offenen Tür war er nicht da.. Keiner wußte wo er ist bis auf Rückruf der Musikschule beim Lehrer klar wurde, dass dieser erkrankt ist (das war vor fast 2 Wochen).

Dann habe ich jetzt 3 Tage lang versucht ihn zu erreichen. Zweimal auf den Anrufbeantworter gesprochen. Wieder kein Rückruf. Gesagt dass ich mich mit ihm nochmal über die Konditionen des Unterrichtes sprechen möchte, habe ich dabei auch (auf dem AB).... jedenfalls erfolgt einfach kein Rückruf. Auch schon nicht am 4. Tag.

Ich zähl hier mal 1 und 1 zusammen und das macht ihn für mich schon ziemlich unzuverlässig.

Mein Sohn ist jetzt bei der Posaune angemeldet und gut ist.


---------- Post hinzugefügt um 11:15:05 ---------- Letzter Beitrag war um 11:12:55 ----------

Allerdings muss man bei dem Ganzen Thema hier im Board vorsichtig sein. Der mitlesende Finanzbeamte könnte hier vorschnell Schlüsse ziehen.

Dann möchte ich mal höflich darum bitten, dass dieses Thema gelöscht. Ich möchte niemanden Ärger machen.
Es sind ja wie gesagt auch nur Annahmen und keine harten Fakten.

Habe halt leider zu spät überlegt und bin nicht jeden Tag online so dass ich auch nicht mehr nachträglich editieren konnte.

Danke
 
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Thema löschen is halt auch blöd, der Inhalt ist durchaus wichtig, und darf auch diskutiert werden. Die Nennung des Wortortes war auch ok, hätte genauso in deinem Profil stehen können. Die Frage danach kam ja von mir.
Allerdings hat man dann in einer Minute den Kandidaten voraussichtlich ergoogelt. Welche Folgen dass dann für wen hat oder nicht ist leider nicht abzusehen.

Eigentlich interessantes Thema. :D
 
Claus
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Weder die Frage nach dem Wohnort noch die öffentliche Nennung des Wohnortes waren in diesem Fall ok, sonst hätte ich es nicht nach Rücksprache mit Mod-Kollegen editiert.
Wenn ein Wohnort nicht im Profil steht, hat er auch nichts in Beiträgen zu suchen. Für den Austausch privater Infos stehen immer noch PN zur Verfügung.

Zurück zum Thema, das heißt "5jähriger möchte Waldhorn lernen":
Ich gratuliere ausdrücklich zur Wahl der Posaune. :D
 

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