90er Jahre MIDI-Expander oder aktuelles Einsteigerkeyboard?

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Atari-ST
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Hallo zusammen!

Für's Homerecording suche ich einen MIDI-Expander, möchte aber nicht mehr als 200 Euro ausgeben. Bei dem Budget reicht es entweder für ein Gerät aus den frühen 90er Jahren oder aber für ein aktuelles Einsteiger-Keyboard.

Wie ist es denn mit der Qualität der Sounds? Wenn man zum Beispiel den Expander Roland SC55 mit dem Keyboard YAMAHA PSR-E323 miteinander vergleicht, was klingt besser?

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Eigenschaft
 
Hi,

was für Sounds brauchst du denn? Ich würde gucken, dass du einen JV1010 bekommst. Der deckt eigentlich alles ab und müsste, um die 200 liegen. Der lohnt sich auf jeden Fall.
Hat brauchbare Sounds für diese Preisklasse!
 
Schau dir mal die an:

- Yamaha TG500 (Rompler, mit 2x 512Kb Sample-RAM (proprietäre Module) aufrüstbar, sozusagen die Rackversion des SY85)
- Yamaha TG77 (FM/Rompler-Kombination, kein Sample-RAM, evtl. etwas teurer, Rackversion des SY77)

Chris
 
Ich stand damals vor dem selben Problem und habe im Endeffekt beides gekauft. Heute würde ich den alten Synth empfehlen. Die Sounds des Yamaha sind frisch, modern, aber irgendwo nicht lebendig. Es sind halt Samples die abgerufen werden. Man kann kaum was an den Sounds drehen. Ein Synth hat völlig andere Modulationsmöglichkeiten, Effekte etc. Das pulsiert, das lebt einfach. Bei einem Soundmodul kann man im Extremfall ein völlig anderes Soundset reinladen, das basiert zwar trotzdem auf den internen Samples, aber was die Leute dort teilweise anstellen. Irre. :great:

Trotzdem klingt der Sound natürlich wie der Stand der Zeit dazumal. Besonders bei Natursounds ist es eine Frage des Geschmacks ob man damit klarkommt finde ich.
 
Hallo!
Vielen Dank für die schnellen Antworten :)

Worum es mir geht:
Eigentlich spiele ich Gitarre, möchte ein paar selbstgeschriebene Lieder aufnehmen und mit zusätzlichen Instrumenten aufpeppen. Dabei denke ich an Kleinigkeiten, wie ein Glockenspiel oder ab und zu Bläser und Streicher. Bisher habe ich den Klangerzeuger eines Yamaha QY22 Sequencers benutzt, aber der klingt echt verboten...

Ich möchte also keine neuen Klänge generieren, sondern suche eine Plug-and-Play Lösung für "spiel mal diese Noten als Trompete". Dass es sich nie anhören wird wie ein richtiges Instrument ist mir schon klar, aber meine Lieder werden sich sowiso nie so anhören, als sei ich musikalisch ;)
 
Dann würde ich mir wirklich den JV1010 von Roland anschauen. Der hat knapp 1000 Presets oder mehr, wenn ich mich nicht täusche und ist in dem Bereich auf jeden Fall besser, als die beiden oben genannten, was einfach auch am Alter liegt.
 
Wenn es um Homerecording geht, ist ja vermutlich ein Rechner im Spiel und man könnte sich fragen, ob nicht auch ein VST-Sample-Player möglich wäre; ich denke da z. B. an den SampleTank von IK Multimedia.

In Sachen Hardware kann ich die JV1010-Empfehlung nur unterstützen.
 
An VST hatte ich jetzt gar nicht gedacht muss ich zugeben. Wäre durchaus auch eine gute Lösung, mit dem Vorteil erweiterbar zu sein.
 
Ich als-Cubase 5-User bin zum Beispiel mit dem Halion One sehr zufrieden, für die Skizzierung meiner Projekte (manchmal auch mehr) reicht der im Zusammenarbeit mit Hypersonic 2 völlig aus.

Hin und wieder kommen dann noch Spezialisten zum Einsatz. Aber das ist ja bei Hardware auch der Fall: keine Workstation kann alles, auch wenn manche hier das vertreten.
 
Wenn's um Brot und Buttersound geht, ist ja jeder gute GM/GS-Player geeignet. Das JV1010 geht noch etwas darüber hinaus. Wenn man mehr Auswahl benötigt und auch mal ein bisschen experimentieren möchte, ist der Quasimidi Quasar ne interessante Kiste. Sounds ohne Ende, und in der Bucht gerne mal für 200EUR zu ersteigern, wenn er nicht gerade die Techno Erweiterungen drin hat, die ja hier nicht unbedingt gefragt sind.
Ansonsten gäbe es da noch Korg 01W/R oder ein EMU Expander (Proteus/VintageKeys), alles in dem Preisrahmen.
 
Hallo nochmal!

Vielen Dank für eure Beratung. Heute Morgen habe ich ein JV1010 per Onlineauktion gekauft und bin dabei sogar weit unter meinem Preislimit geblieben :)
 
Ich freue mich für dich! Ich habe hier einen Roland XP30 und finde die Sounds ebenfalls zeitlos schön. Du kannst uns vielleicht später ja deine Erfahrungen mit dem Expander berichten, gespannt bin ich auf jeden Fall!
 
Genau! Wir warten gespannt auf deine Soundbeispiele und Songs! :)
 
Der XP-30 war ja sozusagen die Tastaturversion des JV 1010 mit eingebautem Sessionboard und 1 Erweiterungsplatz. Der XP-30 hatte 3 Boards (Session, Techno, Orchestral) fest eingebaut und 2 weitere Steckplätze.

Von der Konzeption sind beide Geräte sehr ähnlich, ich hatte beide mal.

Die sind ok, vor allem für das, was Du vorhast.

Preis-Leistung gut!
 
Ich habe hier einen Roland XP30 und finde die Sounds ebenfalls zeitlos schön.
Die Orchestral-Sounds, taugen die was? Dann hätte ich vielleicht was für die gähnende Leere (= 4. Expansion-Slot) in meiner Haupt-XP-80.


Martman
 
Die Orchestralsounds finde ich besser als die Standardsounds aus dem Fantom X.

Wenn Du das Board günstig kriegen kannst, dann beende die gähnende Leere!
 

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