A-Gitarre mit Spielgefühl einer E

von EP, 11.12.06.

  1. EP

    EP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.06   #1
    Hallo,
    steht ja eigentlich schon oben was ich gerne wissen möchte.
    Bei ner akustik ist mir wichtig das sie sich ähnlich wie eine egitarre spielen lässt, sonst hab ich nicht viel spass daran.
    hab mal ein bisschen im forum gesucht und gehört das die takamine so sein sollen ?!
    wollte halt max 300€ lassen und sie sollte ein cutaway und tonabnehmer haben....
    wäre schon wenn ihr auch links posten könntet...


    danke schon mal....


    mfg
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.12.06   #2
    Es gibt viele, die sich fast so wie E-Gitarren spielen. Imho die meisten electro-acoustics, sofern keine Nylons.

    Paradebeispiel für mich: Yamaha APX. Schmal, schlank, C-Profil, mit 10er Saiten wie ne Strat mit 10er Saiten. v.a. wenn man den Sattel noch runterfeilt und auch am Steg noch das letzte bisschen rausholt. Also für die, die wirklich das E-Gitarren-Feeling wollen.

    Ich hab auf meiner alten APX-4 knapp 2 mm am 12. Bund. Butterweich.

    Hab noch ne Takamine, spielt sich genausogut, ne Yamaha LSX, dito, Ibanez dito, Crafter dito........irgendwie sind die alle wie E-Gitarren :D

    Allerdings kenne ich jetzt grad keine, die einen Hals a la Wizard oder so hätte. Die ultraflachen D-Profile sind wohl nicht so typisch. Aber in Richtung Strat-C oder auch Gibson 60ies Neck, das ist voll drin.
     
  3. balintawak

    balintawak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.06   #3
    Hallo zusammen

    habe mir erst neulich die Ibanez Talman TCM 50 mit double cutaway zugelegt.
    spiele erst seit 3 jahren e-gitarre- habe mit meiner tochter angefangen :cool:
    bin aber seit 1 jahr auch auf akustik unterwegs.
    ein freund von mir , 30 jahre praxis, berufsmusiker, hat mir die Ibanez Talman empfohlen.
    sie ist wirklich extrem handlich und klingt für meinen geschmack sehr gut. und der tonabnehmer am schallloch ist SUPER- und der preis ist ebenfalls toll...
    also vom handling kommt die talman wohl am ehesten dem e-gitarren feeling nahe.
    würde ich alswo mal anspielen.
    btw. ich spar gerade auf ne ovation:D
    würde ich mal anspielen...


    TCY Elektro Akustik Gitarre
    Talmanform mit Cutaway
    Esche-Decke
    Mahagony-Korpus, Mahagony-Hals
    Pearl Dot Einlagen im Griffbrett
    Rosewoodbruecke und Rosewoodgriffbrett
    Smoth Tuner Mechaniken (verchromt)
    Ibanez AP2 Magnettonabnehmer
    AEQ200M Preamp
    Ivorex II Steg und Sattel
    Spezielles integriertes Holzschlagbrett




    Ibanez TCM50 Talman - Soundland Online Music Store
     
  4. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.12.06   #4
    Hi und Hallo,

    beachte aber das es bei zu niedriger Seitenlage zu starken schnarren kommen kann. Dies hört sich erstens nicht gut an und zweitens werden dein Bundstäbchen auch nicht begeistert davon sein. Ich finde das die Seitenlage in einem gesunden Verhältnis stehen sollte, gerade wenn man auf Rhythmus werd legt und dies auch noch mit Plektrum spielen will.

    Bei Fingerpicking (Fingerstyle) kann man dort schon mehr rausholen und steht flexibler als beim spielen mit Plektrum.

    Ich hoffe mein Senf war auch hilfreich :great:
     
  5. EP

    EP Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.06   #5
    danke dj das weis ich auch ;)
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.12.06   #6
    Naja, das Prob hat man immer. Aber eine Bronzewound-Saite schwingt nicht wirklich viel anders als eine Nickelwound-Seite gleicher Dicke auf gleicher Mensur.

    Insofern kann man eine akustische Gitarre schon auf E-Gitarrenniveau bringen. Bissel Reserve vielleicht, weil potentielles Schnarren hässlicher klingt als auf der E-Gitarre, v.a. wenn die verzerrt gespielt wird. Und noch bissel Reserve, weil man vielleicht auch mal kräftiger drüberschrammt. Dafür spielt man auf der akustischen meist dickere Saiten, das schafft noch mal zusätzlich Reserve, denn die schwingen ja nicht so weit aus.


    Wobei ich jetzt keine Diskussion lostreten will über Klangveränderungen aufgrund niedriger Saitenlage. Ich bezieh mich da nur aufs Schnarren.

    Meine beste Akustik kam übrigens mit etwa 2 mm hier an. Factory-Setup vom Feinsten.

    Ich sach immer: Durchschnitts-Fender-Strat-Werte sind gut drin. Die lägen bei 2,4mm tiefe E-Seite, laut Strat-Manual :)
     
  7. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 17.12.06   #7
    Ich habe eine Ovation und die ist auch sehr gut (wunderbar bespielbar und super Klang), liegt aber nicht im passenden Preisrahmen. :rolleyes:

    In diesem Fall würde ich also auch zu einer Talman raten :)
     
  8. shortie45

    shortie45 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #8
    Also ich habe mir die Talman auch heute zugelegt (TCM50).
    Ich muss sagen: Liebe auf den ersten Blick!
    Das Teil liegt dermaßen gut in der Hand....und soundmäßig klingt sie "trocken" schon sehr gut (mit Adamas-Saiten). Über meinen Vox AC30 ist sie echt der Hammer.
    Wer mir die wegnehmen will sollte vorher seine Lebensversicherung erhöhen... :D
     
  9. AlX

    AlX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #9
    Kann man da mit der Saitenstärke wirklich so viel reissen? Bin bisher immer nach dem 12er-"Standard" gegangen, aber habe mir kürzlich ne günstige Flatbody bei eBay geschossen die sich so schon fabulös spielt wie ich finde, und wollte da demnächst noch mal gucken, wie weit man die noch Feintunen kann mit dünneren Saiten; Also einfach mal nach 10ern gucken? Aber gibt das keine Probleme mit der Intonation? (Da 12er ja der "geplante Standard" für die Mensur und die Stegposition ist?)
     
  10. EP

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    Erstellt: 11.01.08   #10
    also ich denk schon das man mit 10ern da was reissen kann.

    ich hab mich im endeffekt übrigens für die Spade T-314 CE von music-service entschieden.

    richtig gute gitarre für wenig geld.
    spielt sich sogar besser als andere akustik gitarren im preisrahmen 300-400€



    peaz
     
  11. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 12.01.08   #11
    Mit dünnen Saiten kann man die Bespielbarkeit wirklich deutlich beeinflussen, was wohl ein Grund ist, dass viele E-Gitarren-Spieler akustische Gitarren schwerer zu bespielen finden. Bei E-Gitarren sind 9er bzw. 10er-Saiten normal, bei akustischen 11er oder 12er. Die Zugkraft von 12er Saiten sind ca. doppelt so hoch wie von 9ern, das macht schon was aus. Aber klanglich leider auch ein bisschen... :o Probier's eben aus - wenn's dir nicht zusagt, kannst du ja wieder zu deinen ursprünglichen Saiten oder 11er Saiten (meine Favoriten, momentan spiele ich aber 12er auf meiner Ovation) wechseln. Bei meiner Archtop spiele ich 10er Saiten.

    Und ja - Spade bietet erstaunlich viel für den Preis. :) Die hat doch sogar eine massive Fichtendecke, oder? :)
     
  12. EP

    EP Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.08   #12
    jap genau! also ich bereue es nach wie vor nicht!

    da kann man wirklich geld sparen und man bekommt was richtig ordentliches. ist sogar ein stimmgerät integriert, was nicht jede in dem preisbereich hat.


    wie gesagt, hier sollte man wirklich überlegen ob man sich ne teure ibanez oder takamine holt die sich weniger gut spielen lässt als die hier. ob meine nun eine ausnahme ist und es auch "montagsmodelle" gibt kann ich nicht sagen ^^



    peaz
     
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