Es gibt Stücke, da ist man froh, wenn nur die rechte Hand einigermaßen läuft - da ist man dann froh, wenn die linke Hand nicht allzu komplexes zu tun hat. Bei diesen Stücken dauert es entsprechend lange, bis sie beidhändig zumindest im Ansatz etwas sinnvolles ergeben. Es lässt sich aber nicht immer im Voraus sagen, welche Stücke das sind. Ich arbeite mich gerade durch den Ostländer im ersten Schuhmeckers Band. Bei diesem Stück habe ich wirklich lange gebraucht, bis die rechte Hand sicher war. Die linke mit dazu zu spielen, fühlt sich dagegen fast einfach an. Dagegen bin ich bisher nicht dazu imstande zu "Danny Boy" (auch Schuhmeckers, Irish Folk Music) auch nur im Ansatz den Bass zu spielen. Die rechte Seite braucht einfach so viel Konzentration, da ist nichts mehr übrig für links.
Parallel zu den Schuhmeckers Workshops wurschtle ich mich durch die Klassiker, die dann auch von den Spieldauer etwas länger sind. Aktuell sind es die Donauwellen von Josip Ivanovici. Walzer 1 läuft super, Walzer 2 läuft eher nicht, Walzer 3 läuft ganz gut und das Finale ist perfekt 🙄 Bis zu den Sommerferien sollte das zufriedenstellend laufen. Danach komme ich entweder mit "Solveigs Lied" oder der "Moldau" durch den Sommer.