Akkordeon lernen mit 50 plus

dass ich seitdem ich wieder mehr Akkordeon spiele und mit dem MIII angefangen habe, meinen Hausschlüssel viel weniger oft suchen muss.
Ääähm....spielst du Akko hauptsächlich daheim? Dann gibt es eine einfache Erklärung, warum du seltener den Hausschlüssel suchen musst....:tongue:

Einem unserer regelmäßigen Treffenteilnehmer hat der Arzt die Prognose aufgemacht, dass er sich so langsam von der Fingermotorik verabschieden könne mit seiner Fingerarthrose...
Geht aber vermutlich nur bei gutem Tremolo, vermutlich ähnliche Wirkung wie Vibrationen durch Ultraschall?
Sorry bin grad lästerlich drauf....
 
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Also - kann auch heilende Wirkung entfalten!
Von „Heilung“ sollte man hier besser nicht sprechen. Aber wenn etwas bei Arthrose hilft, dann Bewegung und genau das macht der Musikerkollege ja. Was mich ärgert ist der „aufbauende“ Kommentar des Arztes. Was will er seinem Patienten eigentlich vermitteln? Gib auf, setzt dich in den Lehnstuhl und sei inaktiv? Das kann keine Lösung sein. Für mich heißt die Devise: Akkordeon spielen für Herz, Kopf und Hand - auch wenn meine linke Hand momentan absolutes Spielverbot hat, weil die Sehnenscheidenentzündung nicht heilen will.:-(Aber die rechte Hand kann ja noch:).
LG Tygge
 
Ich bilde mir ein, dass ich seitdem ich wieder mehr Akkordeon spiele und mit dem MIII angefangen habe, meinen Hausschlüssel viel weniger oft suchen muss.

Auf diese positive Wirkung warte ich noch (dauert vielleicht länger, weil ich nicht MIII spiele) Sobald ich das Akkordeon aus der Hand lege, ist es vorbei mit der gesteigerten Merkfähigkeit.
 
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker...
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker...
Wer zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer sich weniger bewegt und dennoch beim Mittag- und Abendessen reinhaut, wird fett. Da man aber im Kopf immer besser drauf wird, merkt man, dass man fett wird. Das macht traurig. Weil man traurig ist, sucht man noch mehr traurige Lieder. Die gehen anfangs nicht so einfach, also übt man mehr. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer sich weniger bewegt und dennoch beim Mittag- und Abendessen reinhaut, wird fett. Da man aber im Kopf immer besser drauf wird, merkt man, dass man fett wird. Das macht traurig. Weil man traurig ist, sucht man noch mehr traurige Lieder. Die gehen anfangs nicht so einfach, also übt man mehr. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer sich weniger bewegt und dennoch beim Mittag- und Abendessen reinhaut, wird fett. Da man aber im Kopf immer besser drauf wird, merkt man, dass man fett wird. Das macht traurig. Weil man traurig ist, sucht man noch mehr traurige Lieder. Die gehen anfangs nicht so einfach, also übt man mehr. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. Wer sich weniger bewegt und dennoch beim Mittag- und Abendessen reinhaut, wird fett. Da man aber im Kopf immer besser drauf wird, merkt man, dass man fett wird. Das macht traurig. Weil man traurig ist, sucht man noch mehr traurige Lieder. Die gehen anfangs nicht so einfach, also übt man mehr. Wer aber zuviel übt, bewegt sich weniger. :stars::eek::D:evil:

Ich kenne viele traurige Lieder.:);) Und ich habe Übergewicht.:(;) Dr. @asinge, was raten Sie mir?;)
 
Für jeden falschen Ton 5 Liegestütze xD
 
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Ich kenne viele traurige Lieder.:);) Und ich habe Übergewicht.:(
Traurige Lieder sind oft ein Ventil für die Seele, vor allem kombiniert mit Lindt-Schokolade (Sorte frei wählbar). Und fairerweise sollte man nicht dem Akkordeon die Schuld geben, wenn man vornüber vom Stuhl fällt.
Zum Abnehmen eignen sich große, schwere Converter, fortissimo gegen die Schwerkraft gespielt ;) (du weißt schon, nicht immer bloß den linken Arm entlasten wollen...).
 
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Zum Abnehmen eignen sich große, schwere Converter
... zehnmal über den Kopf stemmen, dann ein (trauriges) Lied spielen. Dann zehn Kniebeugen (mit angeschnalltem Instrument), dann ein (trauriges) Lied spielen.
Dann (mit angeschnalltem Instrument) fünfmal die Treppe ins Obergeschoss hinauf und wieder hinunter; wahlweise in den Keller hinunter und wieder hinauf. Aber das Obergeschoss ist vorzuziehen, da dort die Versuchung, sich etwas essbares mitzunehmen, kleiner ist. Andererseits besteht dort die Versuchung, das Instrument abzuschnallen und sich aufs Bett zu werfen ...
Also doch - mit oder ohne umgeschnalltes Instrument - die effektivste aller Abnehmübungen: den Kopf nach links drehen, dann nach rechts und nochmal nach links. Diese Übung immer dann durchführen, wenn dir jemand etwas zu essen anbietet! (Wer mich kennt, weiß, dass ich diese Übung nicht kann und auch danach aussehe ...)
 
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den Kopf nach links drehen, dann nach rechts und nochmal nach links
Du beschreibst mein Verhalten, wenn ich meinen Kindern Schoki wegschnappen will.....:D

Aber um mal wieder IT (in topic) zu sein: @Bernnt Bei mir hats irgendwie beim Melodiebass spielen "klick" gemacht (nicht so nachhaltig wie bei dir, ok), aber jetzt klappts mit einfachen Doppelgriffen, macht echt Spass und ich habe auch inzwischen kapiert, was ihr mit den Fingersätzen und der Intervallerkennung gemeint hattet (im Thread "MIII nach Gusto..."). Das Knopfsystem hat hinsichtlich der Fingersätze schon Vorteile, aber ich habe immer eine Tastatur im Hinterkopf, so wie die D-Mark bei der Euroeinführung.
Es macht doch Sinn, sein Hirn im Hintergrund einfach weiterschaffen zu lassen, nicht auf Biegen und Brechen was spielen wollen, so als wäre die Zeit noch nicht reif (letzteres Phänomen kann man ja gut bei heranwachsenden Kindern beobachten, hat ja mit den Synapsen zu tun, also besteht bei 50+/- doch noch Hoffnung?)
 
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also besteht bei 50+/- doch noch Hoffnung?
Oj ja. Ein befreundeter Neurowissenschaftler hat mir mal gesagt, dass das Hirn bis ins Alter formbar bleibt. Es sei ein Vorurteil, dass ein Mensch im hohen Alter Probleme kriege, etwas zu lernen. Natürlich ändere sich der Stoffwechsel. Letztendlich ist es aber abhängig, dass das Hirn ein richtiges Lebensumfeld kriegt, das es anregt etwas zu tun. Fische brauchen Wasser, Schildkröten Wärme und ein Hirn Anregungen. Wenn diese abwechslungsreichen Anregungen ausbleiben, degeneriert es. Ergo kann man etwas ändern, wenn man etwas tut. Und da bietet sich das MIII ja an.

Der MIII-Thread ist für Menschen über 50 ideal. Die Profis unter uns haben sich zuweilen etwas gewundert, aber ich wusste manchmal, was ich tue. Für dich, @dallamè dürfte es wichtig sein, dein Hirn systematisch etwas zu vergraulen. Du unterscheidest in deinem Post grundsätzlich zwischen Tasten und Knöpfen. Ich denke, es ist wichtig, diese Grenze im Hirn ein bisschen aufzuweichen. Dazu dient in erster Linie diese "merkwürdige" Übung, Unterterzen-Terzen zu einer bekannten und auswendig zu spielenden Melodie zu bilden beziehungsweise im MIII den Grundton zu greifen. Diese Übung verzahnt die Denke von links und rechts, führt aber im ersten Moment zu Ausrufen wie "Sch..." und Flüchen. Das Verrückte dabei wird aber sein, dass du irgendwann auf einem Knopfakkordeon manchmal plötzlich auch einfache Melodien spielen kannst, ohne dass du weißt, warum das funktioniert. Zumindest geht das bei mir von Zeit zu Zeit. Warum das einmal geht und das andere mal nicht, weiß ich allerdings nicht. Das Hirn ist schon ein merkwürdiges Organ.
 
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Weil der Bass zu "Nur nicht aus Liebe weinen" vermutlich noch drei Wochen braucht, bis er so lala läuft, habe ich den Song auf Youtube gesucht und eine hammermäßige Version von AnnenMayKantereit gefunden und dann hängen geblieben: Es ist zwar kein Akkordeon aber geniale Mukke :rock:
 
Weiter oben habe ich schon über meine Situation geschrieben. Ein Akkordeon zu Hause und eines draußen außerhalb auf der Ranch in einer Art Werkstatt mit dem FR-1X. Dort im Winter habe ich dann immer auf einem elektrischen Raumheizkörper gesessen und herbeigewünscht, daß es wärmer werde. Nun bin ich auch nicht zufrieden. Eine Schmeißfliege tut einem ja nichts. Aber da gibt es die kleinen stechenden Biester. Tändeln um einen rum mit dem Ziel sich auf einem niederzulassen und sich mit meinem Körpersaft zu beköstigen. Das zwingt einen dann schnell zum Aufhören. Wenigstens kommt man aus dem Takt. Wartet man ohne Instrument auf das Vieh, kommt es gewiß nicht.

FR-1x: Die Tastatur reicht nur bis h°. Ist in einem Stück in F-Dur nur paar mal b° dabei und es gefällt einem, dann heißt es umschreiben, wenigstens in G-Dur einen Ton höher. Dann müssen auch noch die Bässe gewandelt werden. Alles auf einem eigenen Landkartenzeichnenprogramm auf dem Rechner. Weiter oben sind schon Beispiele von mir. Wird nur die Melodie auf Notenzeilen gesetzt. Baß kommt in Buchstaben drunter. Da bekommt man auch mehr auf ein Blatt.

Ich will die digitalen Akkordeons nicht schlecht machen, wenn man fast jeden Tag wechselt, ein Metallzungeninstrument bleibt ein Metallzungeninstrument. Hergestellt 1953 in Klingenthal.

Ich wollte mal wieder was von mir gegeben haben, nicht daß Ihr denkt, ich wäre inzwischen gestorben.
 
Irgendwie ist es echt ruhig bei den Ü50ern.... nur der @Laeufer hat sich gemeldet. Was ist los? Spielt Ihr nur noch und habt keine Zeit mehr zum posten? Oder, viel schlimmer, habt Ihr das Instrument an den berühmten Nagel gehängt???

Was mich angeht, ja, ich spiele noch und habe gerade richtig Spaß dabei. Vor ein paar Wochen ist irgendwie ein Knoten geplatzt. Seitdem sind meine Arme und Finger deutlich lockerer und schneller. Interessanterweise verursacht Akkordeon spielen auch keine Nackenschmerzen mehr. Irgendwie hat sich aus Körper und Instrument eine Einheit gebildet, die es so vorher nicht gab.

Der erste Band von "Akkordeon Workshop" ist pünktlich zu den Sommerferien auch fertig. In manche Stücke darin habe ich mich so richtig verliebt, das eine oder andere ist zum echten Lieblingsstück geworden, das ich sicherlich noch häufig spielen werde.
 
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Vor ein paar Wochen ist irgendwie ein Knoten geplatzt. Seitdem sind meine Arme und Finger deutlich lockerer und schneller. Interessanterweise verursacht Akkordeon spielen auch keine Nackenschmerzen mehr. Irgendwie hat sich aus Körper und Instrument eine Einheit gebildet, die es so vorher nicht gab.

oh - das freut mich aber zu lesen!

... Und nein, ich hab das Instrument nicht an den Nagel gehängt, spiele aber im Moment trotzdem nicht... weil ich bei Renovierungsarbeiten meinen linken Arm etwas "beschädigt" habe und den derzeit nicht belasten darf. Und das versuch ich einzuhalten , damit ich bis Klingenthal Anfang August wieder spielfähig bin - zwar ungeübt, aber spielfähig. Das ist zumindest derzeit mein Ziel.
 
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Oder, viel schlimmer, habt Ihr das Instrument an den berühmten Nagel gehängt???
Nö, ganz bestimmt nicht. Werde mich morgen sogar nach HH aufmachen, um vielleicht ein noch schöneres Instrument als mein bisheriges zu finden. Aber mich quält seit Anfang des Jahres eine Sehnenscheidenentzündung der linken Hand. Orthese, Physiotherapie- nichts hat bisher geholfen. Also haben sie mich auf Entzug gesetzt, d.h. eigentlich darf ich nicht mehr spielen. So habe ich nur noch die Melodielinie geübt, den Bass hat mein Akkordeonlehrer geliefert. Jetzt habe ich der linken Hand eine deathline gesetzt: Wenn sie nach den Ferien immer noch muckt, darf der Chirurg ran, mal gucken, ob die Drohung hilft. Aber kaum noch spielen können und dann im Forum zu lesen - das ist mehr als meiner Akkordeonsehnsucht zuträglich ist. LG Tygge
 
Ok, ich sehe, wir müssen eine Krankenabteilung im Forum aufmachen...
 
Oha, das sind ja echt mal Grüße aus dem Krankenlager. Allen Verletzten wünsche ich gute Besserung! Vor allem natürlich @Tygge , dass die Hand das Ultimatum ernst nimmt und sich freiwillig wieder bessert. Vielleicht hilft das Locken mit einem neuen Akkordeon ja, die Heilung zu beschleunigen.
 
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