Akkordeon Stimmzungen

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tauberspatz
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Hallo
ist es möglich durch den Einbau anderer Stimmzungen oder Stimmplatten ? ein Akkordeon klangtechnisch zu verändern?
also z. B. meine Hohner Bravo 3, nicht dass mir der Klang nicht gefällt, es ist eine rein theoretische Frage. kann mann das Akkordeon im Klang verbessern. Und wenn das funktionieren würde, dann könnte man doch auch jedes andere Akkordeon so gestalten wie man will, ähnlich wie beim AutoTuning, ich bleibe bei meinem Instrument und verbessere es nach meinen persönlichen Vorstellungen, sodass ich am Schluss etwas habe, was einmalig ist
 
Ippenstein
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Hallo Karin,

zuerst muß man sich die Frage stellen, ob das Instrument es wert ist, bessere Stimmplatten zu bekommen. Denn was nützt es, wenn ich einem Käfer einen Porsche-Motor mit 400 PS verpasse? Du wirst diesen Motor nie ausfahren können.

Es sind ja nicht allein die Stimmplatten, die ein gutes Akkordeon ausmachen. Es kommen alle Bauteile und deren Toleranzen in Betracht, die ein gutes Akkordeon ausmachen.

Zu den Stimmplatten: Wenn die bessere Qualität die gleichen Plattenmaße hat, kann man sie einbauen.

Je nach Bauart der Stimmplatten und der Stimmzungen ist auch der Klang unterschiedlich. Man kann da schon eine Klangänderung erreichen. Zur Klangformung tragen aber auch die ganzen Teile nach der Klappe dazu bei, bei denen man manchmal auch mit leichten Mitteln eine Klangveränderung bzw. -veredelung erreichen kann.

Viele Grüße

Andreas
 
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tauberspatz
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Hallo Andreas
abgesehen davon, dass der Porsche Motor wohl nicht hinten in den Käfer passt:D, aber es wäre möglich:great:
vielen dank
 
Ippenstein
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Wie gesagt: Die Außenmaße der Stimmplatten müssen übereinstimmen, sonst kann man sie nicht in die Kanzellen einbauen.
 
da Juchitza
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.....abgesehen davon, dass der Porsche Motor wohl nicht hinten in den Käfer passt:D, aber es wäre möglich:great:

Oh doch. lieber Tauberspatz, und das ist in der Käferwelt durchaus keine Seltenheit, dasa sieht dann z.B. so aus:
VW m. Porschemotor 231 PS.jpg

sowas in der Art ist technisch sicherlich auch beim Akkordeon möglich.... und nachher klingt so ne China-Kiste dann wie ne GOLA (sorry, Balgseele....mea culpa!!:redface::redface:) :gruebel::D

... understatement pure... (alles nicht ganz ernst gemeint)

ich bleib da bei meiner bugari, wo auch bugari draufsteht und auch bugari drin ist
liebe Grüße
Roland
 

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maxito
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Hallo tauberspatz,

da die Stimmzunge ein sehr wesentliches Teil der Klangerzeugung im Akkordon darastellt, verändert sich mit dem Einbau besserer Stimmzungen auch der Klang. Je größer der Unterschied in der Qualität der Platten vorher und nachher ist, desto größer wird auch der hörbere Unterschied sein.

Allerdings kannst du den Klang nur soweit verbessern, wie es der Rest des Geräts zulässt. Du bekommst also mit Einbau von A mano Stimmplatten nie das gleiche Ergebnis wie mit einer Borsini Gold, Gola etc. Der Vergleich mit dem VW Käfer ist da recht anschaulich, denn trotz Porschemotor hast du trotzdem noch einen VW Käfer - zwar einen sehr stark motorisierten, aber vom Grundtypus eben immer noch ein Käfer und kein Porsche - da ist schon noch mehr an Unterschied vorhanden (abgesehen davon, dass im Käfer hierfür noch außer dem Motorentausch noch etliche Modifikationen notwendig sind). (noch n Autovergleich) Ein Ford Capri mit 250 PS bringt lange nicht die gleiche Fahrqualität auf der Straße zusammen, wie ein 250 PS Porsche - Die ausgewogene und aufeinander abgestimmte Summe aller Teile machts aus!
Genauso ist s auch beim Akkordeon. Denn das billig China Teil bleibt ja außer bei den Stimmzungen immer noch das gleiche Billigteil.

(wir hatten an anderer Stelle schon mal über den Umbau von guten Stimmzungen in ein billiges Akkordeon diskutiert - müsst ich mal in Ruhe suchen)

Gruß, maxito
 
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tauberspatz
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Hallo wieder neuling
ein kleiner Käfer mit Porsche motor, tatsächlich ? Ein toller Käfer !!!!!Ist eben viel möglich

Hallo Maxito
ist ja toll ........wieso hab ich denn eine China Kiste ? Und was ist denn da noch so an billig Teilen drin?
Ich dachte Hohner ist Hohner :gruebel:, aber deswegen muss es doch keine Chinakiste sein, oder doch ? naja wie auch immer....soweit ich nun weiss , hat das Gehäuse ja keinen Einfluss auf die Töne, das heisst, es geht "nur" ums Innenleben, sicher ist es nicht das Beste eine Hohner Bravo 3 zu tunen, und dass daraus eine Gola werden könnte, nein, daran hab ich natürlich nicht im entferntesten gedacht, aber eine kleine Verbesserung, egal bei welchem Akkordeon, könnte doch drin sein, das ist eben nur Spass an der Freud;) einfach ein Akkordeon zu verändern
 
Ippenstein
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Hallo Karin,

ich will jetzt nicht in technische Details gehen: Nimm eine zu Deiner Bravo gleichgroße Italienerin oder eine Weltmeisterin, und Du wirst jeweils Unterschiede im Spielgefühl bemerken.
Deine Bravo kommt auch aus China, allerdings achtet Hohner schon darauf, daß bestimmte Qualitätskriterien eingehalten werden. Sie ist besser gestimmt als die neue Atlantic, die ich einst probiert hatte.

Die Güte der verbauten Teile und die angesetzten Toleranzen spiegeln sich auch im Preis wieder. Eine Bravo 41/120 ist viel billiger als eine Morino, weil da ganz andere Mechaniken und Teile verbaut sind.

Wollte man die Bravo verbessern, müsste man zuerst bei den Mechaniken ansetzen. Aber wozu? Es ist unterm Strich billiger und besser, sich ein anderes (besseres) Akkordeon zuzulegen. Es ist ein Akkordeon aus der unteren Preis- und Qualitätsschiene. Und wenn man alles auswechselt, hat man viel Geld ausgegeben und ein neues Akkordeon im alten Gehäuse.

Zum Verändern des Stimmplattensatzes: Da bist Du gleich mit ein paar hundert Euro dabei und bist nur eine Stufe auf der Leiter gestiegen. Diese Stufe wirst Du nicht merken. Du hast mehr davon - und es ist billiger -, das Akkordeon, so wie es ist, auf gleichmäßige Ansprache trimmen zu lassen, wobei mir beim Spiel Deiner Bravo nichts negatives aufgefallen ist. Der Endkundenpreis einer Hohner T-Mensur ist pro Platte ca. 2.50 Euro. Der einer H-Platte ca. 4.70 Euro, und so geht das weiter bis zur Gola-Platte für 44 Euro (muß mal nachgucken). Den Unterschied zwischen T- und H- wirst Du nicht merken. Im Falle der Bravo (34/3/4) würde allein der Kauf des T-Satzes etwa 375 Euro - ohne Einbau - kosten. Der Kauf der H-Mensur 705 Euro. Daß die Akkordeonmanufakturen andere EK haben als der Endverbraucher, ist klar. Aber diese EK bekommst Du eben nicht.

Echse hat in ihrer Tango "nur" T-Mensur. Wenn die Platten sauber abgestimmt sind, spielt Balgseele alles um ihn herum in Grund und Boden.

Du hast mehr davon, ein altes Schätzchen zu restaurieren, als an der neuen herumzudoktorn und letztlich wird das Akkordeon nicht besser. Harte Worte, aber das wird die Realität sein. :(
 
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tauberspatz
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Hallo Andreas
keine harten Worte , nur Ehrlichkeit und Erfahrenheit ;)
deswegen frage ich ja !!!
viele Grüße
Karin
 
Ippenstein
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Ja. Bitte verrenne Dich nicht. Ich hatte - wie man im Lagerfeuerholzakkordeon-Faden Nr. 1 sieht, viel Geld zum Fenster rausgeworfen. Um da zu stehen, wo ich heute stehe, habe ich sehr viel Lehrgeld bezahlt.

Der Eingriff in meine Cantus war wohlüberlegt, ich hatte die richtigen Freunde und Leute an der Hand, so daß sich der finanzielle Rahmen in Grenzen hielt, das Projekt überhaupt machbar war, und ich hatte mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, was das Ergebnis sein könnte und ob sich der Aufwand zu diesem Ergebnis lohnt. Zudem ist der Eingriff problemlos und ohne Rückstände rückbaubar, was ja auch für den Wert eines Akkordeons wichtig ist.
 
echse
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Echse hat in ihrer Tango "nur" T-Mensur.
Andreas, ... weiß zwar nicht, was du damit sagen wolltest!?
Aber meine Kiste hat Artiste (die mit dem Punkt)! :cool:
 
maxito
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Hallo Tauberspatz,

mit der "billig Chinakiste" war nicht deine Bravo gemeint, sondern eine wirkliche, reine Chinakiste! Bitte nicht Missverstehen, ich habe das nur als Extemum für meinen verwendeten Vergleich gemeint.:redface:

Außerdem achtet Hohner sehr wohl auf seine Qualitätsstandards, wobei trotz allem die gesamte Qualität im Verhältnis zum Instrument steht - es dürfte einleuchten, dass für eine Bravo nicht die gleiche Prüfzeit aufgewendet wird, wie für eine Gola.

Dass das Gehäuse keinen Einfluss auf die Klangabstrahlung hat ist richtig - gar kein Einfluss gilt wohl eher nicht, denn es macht schon einen Einfluss, ob z.B. das Gehäuse und die Stimmstöcke lackiert sind oder roh belassen sind. Es macht nur keinen Einfluss, ob das Gehäuse aus Mahagoni oder Fichte ist, da es keinen Resonanzkörper darstellt, der mitschwingt, so wie bei einer Gitarre oder Geige. Ebenso macht es einen Einfluss, wie die Luftkanalführung des Gehäuses ist. Das sind dann die Punkte, die es beeinflussen, dass verschiedene Instrumente, obwohl der gleiche Stimmplattensatz drin ist, verschiedene Gesamtklangfarben produzieren. (mal abgesehen von der Schwebetonstimmung).

Drum hast du mit deiner Bravo eben ein Instrument, das nach Bravo klingt und nicht nach Atlantik oder Pigini. Und darauf kommt es an, sonst bräuchte man ja nur einen Einheitstyp von Akkordeon bauen und der Rest wäre egal. Aber abgesehen davon, wenn du nun mit sehr viel Geld deine Bravo mit A Mano Stimmen aufrüsten würdest, dann würde deine Bravo schon besser klingen (zumindest etwas anders), aber immer noch nach Bravo (was wohl so gemeint war, oder?). So gesehen wäre das schon eine Verbesserung - aber ganz ehrlich, außer man betreibt dies als gaaaaaaaanz große Liebhaberei, würde ich mit dem Geld, wie es Ippenstein schon sagt, gleich nach einem anderen instrument suchen, da bekommst du einen eindeutig größeren Kosten-Nutzenfaktor. (Außerdem kann man ein Zweitinstrument immer brauchen). Denn wenn du A mano Stimmen schon ab Werk nimmst, sind die mit viel weniger Mehrpreis zu bekommen, wie nachträglich eingebaut.

@echse:
vielleicht verwechselt er das mit meiner Tango - die hat T-Mensur drin!

Gruß, maxito
 
Ippenstein
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Wenn ich nach Manus Profilbild gehe, dann sind das HT-Platten. Artisteplatten sind entweder handgenietet oder haben einen fetten Nietkopf. Ich habe ein Bild von denen angehängt. Manu muß da dann selbst nachgucken, was es ist.

Aber um bei dem Beispiel zu bleiben: Ich hatte mal eine Organola und könnte aus dem Stegreif nicht sagen, daß die so viel toller gewesen wären. Im Baß war ein Chor mit Artiste bestückt, der nächste mit T, der nächste mit H und wieder einer mit Artiste. Beim Spielen hat man aber nichts gemerkt.
Das wichtigste ist die Feinabstimmung der Platten zu sich selbst und zu den anderen. Damit kann man sehr viel herausholen, was man mit dem einfachen Wechseln des Stimmplattensatzes noch nicht unbedingt erreicht.

Und wenn Manu ihre Tango ordentlich getrimmt hat, dann geht die ab wie Nachbars Lumpi. :great:
 

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Ich habe noch mal nachgedacht und als ich vor 2 Jahren noch ein junger wirscher Kopf war, grün hinter den Ohren, (ist das heute anders?), wollte ich das beste Akkordeon mit den tollsten Stimmplatten haben. Da kann man mit dem Stichwort "Barcarole" einiges im Forum finden - unter anderem einen Jungspund und Naseweis, der alles wissen - und besserwissen wollte.

Wenn man (ich) also etwas verbessern will - ist es dann wirklich zum Wohle des Akkordeons oder zum Wohle des persönlichen Egos? Sich zu freuen, daß man in seinem Akkordeon eine bessere Stimmplattenqualitätsstufe hat als andere, ist zwar ganz nett. Viel mehr Spaß macht es aber, wenn man anderen zeigen kann, was man alles aus dem billigsten Chinesenakkordeon herausholen kann.

Ich hatte den Fehler mehrmals gemacht, daß mein Ego "ich muß ein supertolles Akkordeon haben" über mich gesiegt hatte. Ich bin daher froh, daß sich das mit meiner Cantus geändert hatte. Sie ist nicht das obertollste Instrument im Vergleich mit anderen, aber sie bietet mir alles, was ich will.

Bitte falle also nicht auf diesen Trug herein, den der Kopf manchmal gaukeln will.

Wenn Du ans Verändern der Bravo denkst, dann ist das vielleicht so, daß Du mit dem Akkordeon an sich noch nicht zufrieden bist. Du solltest daher auch andere Akkordeons antesten - und damit meine ich einfach alles, was Dir in die Finger kommt: Im Geschäft, bei Freunden, beim Straßenmusikanten. Beim nächsten Treffen lenke ich Willi ab und Du schnappst Dir seine Gola, danach machen wir das Spiel mit Maxitos Morino, krabbeln über Beltuna und Bayernsebbls Monte zu Echses Tango. Alle tuten sie und sie tuten beim einfachen Spieler gleich, beim gewieften unterschiedlich - aber keines wird bei einem guten Spieler schlecht abschneiden, wenn das Akkordeon nicht wirklich das allerletzte ist.

Das ist auch etwas, was mir sehr positiv beim letzten Treffen in Klingenthal aufgefallen ist. Keiner hatte Allüren, daß er das beste Akkordeon haben müsste und alle anderen schlecht wären. Viel wichtiger: Jeder hatte das Gefühl, daß sein Akkordeon das für ihn richtige ist. Und wenn man dieses Gefühl hat, geht man ganz anders mit seinem Akkordeon um. Man möchte freilich, daß das eigene Akkordeon gelobt wird, das braucht das Ego, aber das sollte nie zu einem Hahnenkampf werden. Jedes Akkordeon hat seine Eigenart und aus jedem kann der richtige Spieler sehr viel herausholen. :great:

Wer glaubt, jemand zu sein, weil er ein tolles Akkordeon hat, ist ein Niemand. Denn was bleibt übrig, wenn man ihm das Akkordeon wegnimmt?
 
maxito
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Wer glaubt, jemand zu sein, weil er ein tolles Akkordeon hat, ist ein Niemand. Denn was bleibt übrig, wenn man ihm das Akkordeon wegnimmt?

Da ist was wahres dran!
Wenn ich dran denke, was mein Lehrer mit meiner Tango abgezogen hat, da blieb mir manchmal die Klappe offen, dass Schwalben hätten drin nisten können! Der Spieler machts! Das Instrument ist nur das Sahnehäubchen!

Nee wirklich, Tauberspatz, lass dich nicht irritieren, mit deiner Bravo, denn du hast dich nach vergleichen mit anderen Instrumenten für das Teil entscheiden, und das wird irgendwo seinen Grund gehabt haben! Und wenn es eben genau dieser Klangunterschied ist, der die neue Bravo anders klingen lässt, als die alte, dann ist das mehr als ok! Da darfst du dich auch nicht irritieren lassen, dass die neue Bravo hier im Forum mehrheitlich keine positive Kritik bekommt - mit der kann man auch sehr gut spielen! Die Wahrheit ist, dass die diskutierenden hier im Forum mehrheitlich wohl Oberklasse instrumente spielen, und da lässt es sich recht bequem über preiswertere Instrumente herziehen, wenn man nicht genötigt ist mit "einfacheren" Mitteln einen guten Klang zu formen. Lerne die Eigenschaften deines Instrumentes nutzen, dann kannst du auch mit diesem Instrument zaubern!

Gruß, maxito
 
Vogt
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Hallo Tauberspatz, das mit anderen Platten dein Instrument besser klingt brauchst du nicht versuchen, denn es bringt keinen anderen Klang. Es liegt am Aufbau des Instruments wie der Klang ist, am wenigsten an den Platten. ( Ich meine den Klang und nicht die Stimmung !! )
Gruß vogt :)
 
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tauberspatz
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Hallo
ich bedanke mich für die vielen Antworten , sie sind angekommen:great:
also gut, bevor hinterher jeder nur noch meine Bravo 3 spielen möchte und seine Gola dafür in die Ecke stellt, werde ich es lassen:D
 
Ippenstein
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Hallo Vogt,

jetzt bin ich aber irritiert. Extrembeispiel: Konische Platten von Glier klingen doch anders, als Längsschliff von Dix und die KHW klingen auch wieder anders als die Hohnerplatten.

Wenn man identische Platten nimmt, denen nur mehr Feinarbeit zugekommen ist, kann ich das nachvollziehen, aber wenn die Eigenschaften und Maße der Platte anders sind, sollte doch auch ein anderer Grundklang herauskommen, der dann natürlich noch durch das Akkordeon eigentümlich geformt wird? :gruebel: Oder willst Du sagen, daß einfach der hörbare Unterschied den Aufwand nicht rechtfertigt, wo wir dann wieder daccord wären...?

Grüße

Andreas
 
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Hallo Andreas,

du kannst z.B. bei einem Hohnerinstrument it. Stimmplatten einbauen ( oder KHW-gibts ja nicht mehr ) und du wirst keinen klanglichen Unterschied bemerken.
Bei WM hört keiner ob CZ oder it.Platten drin sind da die Qualität stimmt. Von Glierplatten wollen wir nicht reden denn das war sowieso eine schlimme Sache weil sie am Nietkopf fast keine Auflage hatten. In Klingenthal haben wir sie nur " Schwalbenschwänze " genannt.
Gruß vogt :)
 

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