akustik drums set oder e-drum set recorden ?

von max_cluba, 06.12.16.

  1. max_cluba

    max_cluba Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.16   #1
    • Hallo,

      habe eine ganz einfache Frage.

      Ich will bald mein neues Album aufnehmen und bin am überlegen wie ich die Drums recorden soll.

      Habe einiges auf Youtube verglichen und muss sagen dass dieses Roland td 30
      einem akustik set fast in nichts nachsteht ...

      Frage:

      -welche Vorteile hat es denn noch ein Akustik Set zu recorden wenn man sich den
      ganzen streß (vor allem Kosten ) ersparen kann was Microphonie angeht und richtiger Raum usw...


      Ich finde da ist heute schon so viel möglich...
      Kennt sich da einer aus ?

      Das einzige was ich mich frage, wie kann man bei einem E-drum die spuren einzeln auf nehmen also nicht auf midi sondern (BD, Snare , Hihat, ) alles auf verschiedenen Spuren ?


      Viele Grüße
     
  2. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.16   #2
    Hallo max_cluba
    Du meinst hier also, Audio und nicht Midi ?.
    So wie ich gesehen habe, verfügt das Roland TD30 über alle benötigten Ausgänge.

    upload_2016-12-6_23-8-47.png

    Das einzige was du nun bräuchtest, ist ein Interface welches auch die zu benötigten Eingänge zur Verfügung stellt.

    Sowas hier.....

    [​IMG]
     
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  3. Akkan

    Akkan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.16   #3
    Hallo

    Wir haben in der Band das Td30. Auch wenn live gerne mal die Nase gerümpft wird, hat bei den Aufnahmen noch nie einer gesagt, dass es ja "nur" ein E-Drum wäre. Im Mix hört das kein Mensch.
    Wenn du dich mit der Mikrofonierung eines Schlagzeugs nicht auskennst und ein E-Drum zur Verfügung hast, würde ich auf alle Fälle dazu greifen. Ich glaube Schlagzeug ist wohl das Schwierigste in Sachen Mikrofonierung. Hab aber selbst noch nie ein Akustikset aufgenommen.

    @Vinterland du kannst auch erstmal nur Stereo aufnehmen, aber dann muss der Mix im Td30 schon gut sein.
     
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  4. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.16   #4
    Ja, das geht auch. Einfach aus dem "Master/Out" raus.
    Hatte das nur schon mal so erwähnt, da der TE eine direkte Anfrage wegen einzelner Spuren machte.

    Ich weiß ja nicht, wie gut der Sound des TD30 ist. Ansonsten käme ja dann auch noch Midi ins Spiel. Hierfür wäre mein absoluter Favorit "Addictve Drums" als VSTi - PlugIn.
    Der Vorteil hierbei ist dann noch, das du Elemente selber auswählen kannst und natürlich auch mal eben die Snare, Bassdrum oder was auch immer auf den Takt schieben kannst,
    falls du den mal verfehlt hast. So musst du nicht alles neu einspielen. Spart viel Zeit und Nerven :)
     
  5. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.16   #5
    Hallo,
    viele Wege führen nach Rom und um Drums aufzunehmen, gilt das für mich auch. Ob das ein A-Set komplett mikrofoniert oder mit nur einem Mikro ist oder ein E-Set_Audio oder ein E-Set_MIDI, welches Samples ansteuert. Letztlich musst Du Dir die Frage stellen, wie Du unter Deinen Bedingungen zu dem für Dich besten Ergebnis kommen kannst.
    Das TD30 ist ja jetzt nicht unbedingt ein Schnäppchen ;) und wenn Du die Drums nicht selbst einspielen willst, sollte der/die Drummer auch mit einem E-Drum spielen wollen (das wollen nicht alle). Persönlich (!) liegt mir (!) das Spielgefühl an einem E-Drum mehr, als an einem A-Set (bin u. a. deshalb umgestiegen). Der entscheidende Vorteil aber gegüber einem A-Set für meine Bedingungen war, dass ich nachts um zwei noch Üben und Aufnehmen kann, wenn ich das möchte.

    Nach einigen Experimenten mit diversen Ansätzen dabei, bin ich letztlich bei folgendem Set gelandet:
    Das E-Drumset liefert die Steuerungsdaten für Sounds, die dann aus Superiordrummer kommen.
    Dazu braucht es dann auch kein TD30. Im Grunde reicht irgendein E-Set, welches möglichst wenig Fehltrigger produziert und das mir vom Spielgefühl zusagt.
    Die Samples in SupiDrummer sind sehr gute, reale Aufnahmen in Topqualität, die Du vermutlich in Jahren so nicht hinbekommen wirst in 24bit.
    Allein die Auswahl an Kesseln und die verwendeten Mikrofone ...:saliva:... dafür würde ich im Leben nicht mehr genug Geld und Platz haben.

    Und die MIDI-Daten kannst Du ja einfach alle aufgeteilt (auf die einzelnen "Kessel") ausspielen. Das muss ja auch so sein, sonst könntest Du ja keine Änderungen mehr vornehmen. Das Abmischen in SupiDrummer ist dann im Grunde derselbe Vorgang wie bei selbst aufgenommenen Drums - nur eben mit richtig gutem Ausgangsmaterial.

    Aber auch andere Drum-VST-Programme wie das von Vinterland genannte AD oder auch EZD, sind wirklich keine schlechte Wahl. Zum Arrangieren und Austesten allemal ausreichend und die Auswahl an Drumsets und Studios ist riesig (konnte mir gerade eine wirklich feine Erweiterung leisten - so einen Sound werde ich nie im Leben selbst so hinbekommen).
    Grüße
    Markus
     
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  6. chaos.klaus

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    Erstellt: 08.12.16   #6
    Kommt halt auch auf das Können des Drummers an. Ein echtes Schlagzeug hat einfach mehr Klangmöglichkeiten als ein Sample. Ein erfahrener Schlagzeuger wird die einzelnen Teile des Sets eben so spielen dass der Sound raus kommt den er haben will. Der Musiker macht den Sound, das Set ist einfach nur der Ausgangspunkt. Diese Komponente fällt bei einem E-Drum natürlich ziemlich hinten runter.
     
  7. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.16   #7
    Ich würde auf jeden Fall immer die Midi Daten mitnehmen! Falls Dir später irgendwelche Sounds im Mix nicht gefallen, ist es so jederzeit möglich andere Samples zu benutzen.

    Ich habe übrigens auch schon Aufnahmen mit Edrumset für Kick, Snare, Toms und das ganze Blech von einem Akustikset dazu gestellt und mikrofoniert. Hat erstaunlich gut funktioniert und der Drummer hatte für Becken und Hihat das echte Spielgefühl, welches bei Edrums manchmal fehlt :)
     
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