@Uwe:
Also wenn Du keine Garantie darauf geben kannst dann wäre es doch sinnvoll sich innerhalb der Spezifikationen des Herstellers zu bewegen, oder?
Man wird heute allzuoft beschissen, belogen und betrogen. Und wenn der Hersteller meines heißgeliebten Equipments sagt daß ich nur dieses und jenes machen soll dann mach ich das auch. Meine (Transistor-)Amps können alle 2 Ohm vertragen. Weniger wie 4 Ohm kriegen die aber von mir nicht weil ich durchaus längerfristig damit arbeiten will. Warum sollte ich (man) dann anderen Leuten andere Verhaltensweisen empfehlen?
Was würde passieren wenn er mit 8 Ohm "fährt" und irgendetwas läuft schief? Er wird auf Garantie pochen und dem Händler verbissen klarmachen daß er nix verkehrt gemacht hat. Oder würdest Du auf Reparatur verzichten und Dir sagen "selber schuld!" ?? Wohl kaum.
Auch wenn die Physik dahinter etwas anders aussieht: Fairness kennt keine Gesetze und Formeln. Da zählt Vertrauen.
In einer Zeit in der Konstrukte wie "möglichst billig" und "möglichst viel" zur grundlegenden Kaufentscheidung führen wird es nochmal irgendwann Zeit daß Schlagworte wie Qualität und Zuverlässigkeit eine Chance kriegen. Das klappt allerdings nur wenn die Randbedingungen eingehalten werden und nicht jeder nach einer besinnungslosen Produkt-Vergewaltigung nach Garantie-Reparatur des Herstellers schreit.
Der Schlüssel für Hersteller dafür ist entweder die fürstliche Preisanhebung des Produktes um somit die Qualität gewährleisten (sprich bezahlbar machen) zu können oder der absolute Preisverfall und somit der völlige Verzicht auf Qualität.
Bei
Behringer*-Produkten wäre es mir völlig wurscht was ich damit mache. Da fordere ich jederzeit meine Garantie ein. Da weiß ich auch schon daß das im Vorfeld einkalkuliert ist. Also was soll's?
Bei Ampeg, SWR, oder Eden sieht die Sache ganz anders aus. Der Kram ist für die Ewigkeit gebaut.
Vorraussetzung dafür ist aber daß man sich an die Spezifikationen hält.