An alle Blueser hier im Forum: Zeigt was Ihr fühlt!

von muaB, 11.11.09.

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Gravity Stands
  1. muaB

    muaB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #1
    Moin ;)

    So, nachdem ich aus dem Anfänger-Thread "rausgeschmissen" wurde, dachte ich mir, es wird zeit mir ein neues Plätzchen zu suchen.
    Allerdings kann ich z.B. mit Metal nicht mehr wirklich etwas anfangen oder etwas sinnvolles dazu posten (respekt vor den Fähigkeiten der Jungs, aber nicht mehr meine Welt).
    Auch glaube ich, dass es wichtigeres gibt, als "technisch perfekt zu spielen", und so kam ich auf die Idee, einen bekannten Titel etwas anzupassen, um so Gleichgesinnte und neue Inspiration zu finden.

    Hier also mein morgentlicher Erguss:

    http://files.muab.org/babytalk-09111108.mp3

    Ich würde mich über jede Kritik/Anregung freuen, die mein Spiel als solches oder den Sound/Mix bzw die Aufnahme verbessern könnte ;)

    Ansonsten freue ich mich, über jedes Sample von euch, um mich inspirieren zu lassen oder mit euch zu diskutieren, um evtl auch euch weiter zu helfen.

    So long
    muaB
     
  2. JBJHJM

    JBJHJM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #2
    Ich muss leider noch ein paar Monate warten, bis ich endlich aufnehmen kann.
    Davon abgesehen stimme ich dir aber zu.

    Helfen tut immer, dir alles anzuhören, was du findest - z.B. (vieles Bluesrock) Walter Trout, Joe Bonamassa, Henrik Freischlader, Gov't Mule etc.

    Besonderheit: Es gibt einen Song von Satriani, der mir zusagt - eine Live-Version vom Summer Song:
    Sorry das f**k YouTube hat das Video wegen Urheberrechten für DE gesperrt.
    Mal schauen irgendwo müsste ich noch eine Audioaufnahme davon haben...

    Und zu allem, was dir gefällt kreuz und quer improvisieren!
     
  3. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #3
    hoi

    ich freu mich schon auf deine aufnahmen ,)

    nicht falsch verstehen, nätürlich höre ich auch was anderes als blues (in meiner jugend hab ich mit iron maiden angefangen ,p), und natürlich liebe ich satriani... nur jedes mal, wenn ich selbst die klampfe in die hand nehme endet es im blues, oder zumindest etwas, was evtl irgendwann mal blues wird ,)
     
  4. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #4
    Hallo muaB,

    den Thread habe ich schon mal gepinnt, bin gespannt, was hier rauskommt.

    Wo hast Du denn das Backing her ???

    Würde auch mal was drüber machen wollen ...

    Gruß, Krischan
     
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  5. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #5
    den (und 80 andere LIVE eingespielte) habe ich vom user Maik2005 (nochmals danke, das ist echt ein um welten anderes feeling als das midi-zeugs, das ich vorher hatte!). hau ihn doch mal an, netter kerle =)

    btw: wenn noch wer nicht-midi-backings hat: her damit =))
     
  6. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #6
    Naja, ich würde sagen, dass ist wie mit dem Fass und den Dauben; Die kürzeste Daube bestimmt immer weit man das Fass füllen kann, bevor es überläuft.

    Der Technik kann sich auch ein Blueser nicht verschließen. Ich bin mir sicher, dass jeder gute Bluesmensch auch annähernd technisch perfekt spielen kann. Nur setzt er schnelle Läufe oder Tricksereien eben etwas dezenter ein. Ich finde es immer wieder öde wenn so Typen daherkommen, der "Technik" gerade die Scheidung gereicht, und dann einen Blues runtergammeln wie meine Oma mit Arthritis. Ein ordentlicher(!) Blues kann viel schwieriger sein als ein Metalsolo.

    edit:
    Hier, das ist cool:
    http://www.youtube.com/watch?v=QQ4AsE0jjeg

    Ich finde beeidruckend, dass teilweise auch das Quietschen der Saiten mit in der Melodie drin ist.
     
  7. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #7
    es spricht auch nichts dagegen, an seiner technik zu arbeiten (tu ich natürlich auch), was ich damit sagen wollte: mir geht es in diesem fred eher um den musikalischen aspekt. dass ich mich verspiel, unsauber spiele oder mal n bending versau, das höre ich leider/zum glück(?) selbst.

    ich verschließe mich aber insoweit, dass ich sage: ich höre lieber wem zu, der technisch nicht so viel drauf hat, aber gefühl hat, als wem, dier ultra-schnelles 12-finger-tapping bei gleichzeitigem sweepen hoch und runter dudelt hauptsache, er fällt nicht unter 240bpm...

    soll jetzt nicht arrogant klingen, ich hoff is klar, was ich meinte ,p
     
  8. sonus

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    Erstellt: 11.11.09   #8
    Man sollte schon lenken können, bevor es auf die Rennstrecke geht. Guck mal, wie gefällt dir das hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=ARIFSdJx0cI

    Okay, Guerra ist natürlich ne Hausnummer. Meistens redet man immer nur von Malmsteen und Satriani und weiß der Geier wem. Aber es gibt noch eine ganze Menge an Gitarristen die deutlich unterbewertet sind.

    Zwischen dem, was du dir vorstellst und was du fühlst und deiner Gitarre liegt eine Barriere, die gilt es so niedrig wie möglich zu halten - üben üben üben. Wenn dein Körper erstmal gelernt hat, welche Handbewegung welchen Ton erzeugt, dann ist Gitarrespielen wie singen. Du tust es einfach, es kommt aus dir heraus.
     
  9. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #9
    *sigh
    ich versuch es nochmal: klar sollte und will man sich auch technisch verbessern, was aber nicht gegenstand dieses freds sein soll.

    dein gespieltes ist klasse, gefällt mir, fällt für mich jedoch nicht unbedingt unter die kategorie "blues" ^^
     
  10. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #10
    Das bin nicht ich, das erste ist Takayoshi Ohmura und das zweite Gustavo Guerra. Ich habe das schon verstanden, dass du dich nicht primär auf die Spieltechnik ausrichten willst. Das Problem ist nur, das man nicht Auto fahren kann ohne zu lenken. Und man kann nicht Gitarre spielen ohne die Technik einigermaßen zu beherrschen. Das war eigentlich alles was ich dir sagen wollte.

    Da macht es auch keinen Sinn zwischen einem guten und einem schlechten Autofahrer zu unterscheiden, wenn beide nicht lenken können.

    edit:
    Gute Blueser lassen immer alles so leicht und lockerflockig aussehen, aber in Wahrheit steckt da knallharte Technik hinter. Alles andere ist Möchtegern :p
     
  11. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #11
    Hallo sonus,

    Du befindest Dich hier im Unterforum für Gitarrenanfänger, und zwar bei denen, bei denen Musik nicht bei 180 bpm beginnt ...

    Bisher gab es nur einen Fred, in dem alle Gitarrenanfänger posten sollten, davon hat die "Metalhälfte" schon einen eigenen aufgemacht und der hier für die Blueser ist die logische Folge.

    Und hier geht es nicht um höher, schneller, weiter ...
     
  12. sonus

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    Erstellt: 11.11.09   #12
    Die Licks in den Videos sind garnicht mal so schwer, bis auf die schnellen Läufe, die solche Gitarristen halt nun mal drauf haben, also warum sollte sie dies nicht spielen. Aber eben auch die bluesigen Licks sind ganz präzise ausgeführt und deshalb springt der Funken über. Es kommt auf das Timing an, ob nun schnell oder langsam.

    Blues ist nicht: lahm, langweilig, eintönig..

    Und für einen Anfänger würde ich nicht gleich ein ganzes Solo spielen, es gibt Licks die sind saueinfach, langsam und trotzdem braucht man eine Weile bis man sie drin hat.
     
  13. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #13
    Genau, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und deswegen fragt ja muaB schon nach konstruktiver Kritik.

    Ich habe ein Jahr lang hier alle Bluesjams mitgespielt, bevor es mal nicht nur Kritik gab sondern auch mal ein "gut"
     
  14. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #14
    ich danke dir, dass du uns deinen standpunkt erläutert hast.

    da leute am eigentlichen thema des threads interessiert sein könnten, bitte ich dich nun, sie nicht durch eine seitenlange, für diesen thread unnötige, diskussion zu schicken.

    danke.
     
  15. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #15
    Wen meinst Du denn jetzt ???
     
  16. sonus

    sonus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #16
    Okay, ein wenig konstruktives:

    Ich komme nicht aus der Blues-Ecke, ich kann dir deshalb nur sagen, dass mir irgendwie ein Konzept fehlt. Eine Melodie, ein Lick, irgendwas, an dem ich mich orientieren könnte. Es ist nicht gut singbar, man möchte nicht so mitgehen. Ich weiß nicht, ob du das bluesig findest, aber als Clapton-Fan mal ein Positivbeispiel: Layla. Das Motiv kehrt immer wieder, am Anfang rotzig, zwischendurch mit Power, im Solo als würde man singend aus sich rauskommen und wie wahnsinnig die Töne wegschmettern und dann im Nachspiel viel ruhiger:

    http://www.youtube.com/watch?v=fX5USg8_1gA

    edit:
    Selbst spiele ich Metal, finde aber Clapton absolut genial.
     
  17. Staudi

    Staudi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #17
    Das ist ja alles schön und gut, aber es geht hier wohl wirklich nicht darum, ob man Blues gut findet usw., sondern dass man ein wenig "Show Off" macht.
    Ich kann leider nichts beisteuern derzeit, weil ich mit meiner Impro noch gar nicht gut bin. Aber ich will es UNBEDINGT lernen und werde den Threat (wenn er denn nciht so vollgespammt wird) verfolgen/abonieren und hoffe ein paar Ideen für einen eigenen Jam zu bekommen.
     
  18. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.09   #18
    ich darf hier auf arbeit nicht u-tuben, deswegen bezieh ich mich jetzt auf die version die ich im kopf hab ^^

    ja, du hast recht, dass ein bischen mehr roter faden nicht schaden würde. für mich persönlich deutlich weniger als layla (wobei ich das als veranschaulichendes extrem-beispiel sehe ,p), aber im prinzip: ja. allerdings bin ich noch nicht so weit, bzw anders ausgedrückt: ja ich könnte es zb zu diesem backing lernen, aber damit würd ich zu sehr festgefahren, was zum aktuellen stand meiner entwicklung wohl eher hinderlich wäre ,(

    wäre auch traurig, wenn du dich selbst einsperren würdest. ich bemitleide jeden (und das ist nicht abwertend gemeint), der nicht über seinen tellerrand sehen kann/will.

    ich versuche blues zu spielen, aber höre eigentlich alles von bb.king bis pantera und mag es je nach stimmung ;) allerdings finde ich, es gibt so viele metaller hier, dass blueser in den anderen "zeigt was" freds untergehen, deswegen der separate fred ,p
     
  19. bornsleepy

    bornsleepy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.09   #19
    also ich hab nicht viel zu deinem track zu sagen, aber gefallen tut er mir gut. auch soundmäßig ganz schick. und ob bei blues so ein stringenter roter faden immer so erstrebenswert ist, wage ich mal zu bezweifeln. wichtig ist wie immer bei musik, dass man nicht mit dem kopf rangeht. dann wird es nämlich nie was, jedenfalls nichts gutes.
    die thread idee wos nicht so in erster linie um diese technische geseier geht, find ich auch ganz cool eigentlich.
    glaub auch ehrlich gesagt, dass eh die wenigsten was hochladen um wirklich feedback über ihre technik zu bekommen, weil mans an sich ja doch eh selber merkt, sondern eher einfach weil man mal was zeigen will was man so macht.
    kannst du oder wer anders mir zufällig noch irgendwelche bluesmusiker empfehlen, die so in die richtung gehen wie du gespielt hast, oder sogar noch ruhiger, wo auch nicht zwingend immer gesang dabei ist und nicht das wort blues ständig unbedingt im titel oder liedtext vorkommt? also brauchen auch nicht bekannt sein groß. bin schon ne zeit auf der suche nach nem bestimmten stil (oder auch stilen) den/die ich früher wo gehört hab ohne die namen zu kennen. schon typisch blues, aber nicht unbedingt der totale klischeeblues, sehr tiefgängig irgendwie, hach, schwer zu beschreiben. am besten nur gitarrist und schlagzeug oder nur gitarrist, hehe, aber muss nicht sein. hm, vlt sollte ich auch mal im blues forum nachfragen...
     
  20. muaB

    muaB Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.09   #20
    nein, also ein richtiges konzept muss nicht sein, aber sonus hat schon recht, dass ein bischen ein roter faden nicht schadet.

    musiker in meinem stil? muss ich gestehen, keine ahnung... im anfägner-fred hat mir einer unterstellt (nagut, warn kompliment ,p), dass ich mich grob richtung stevie ray anhöre. finde ich persönlich jetzt nicht so (zumindest nicht, die paar sachen, die ich von ihm kenne), aber evtl hab ich auch nur die "falschen" sachen von ihm gehört.

    wen ich wirklich empfehlen kann ist b.b.king. für mich im prinzip "perfekt". er spielt nicht viel, er spielt nicht schnell, keine "tricks"... aber er spielt 5 töne, und du denkst dir: bam! da hab ich in 5min jam weniger feeling bei rumgebracht. oh, aber der fällt wohl unter "klischee" und auch nicht instrumental... ne da fällt mir leider gar nix zu ein =(
     
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